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Affäre

Die Schwazer Mails

Was steht in den 23-Emails, die im Schwazer-Prozess vor dem Bozner Landesgericht, jetzt offiziell als Beweismittel zugelassen wurden.
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Kommentare

Bild des Benutzers Christoph Moar
Christoph Moar 06.07.2017, 07:50

Dass man Hacker, die (auch) im Umfeld der russischen Streitkräfte verortet werden, einfach so als Journalist anschreiben kann ist ... hmmm ... irgendwie auch wieder beruhigend. ;)

Wer "fancy bear" und ihre bisherigen mutmaßlichen Angriffe nicht kennen sollte, hier gibts einen Überblick.
https://en.wikipedia.org/wiki/Fancy_Bear

(Und ja, die WADA äußerte öffentliche Bedenken, dass nicht alle der letzten Jahres [23/09/2016] von der IAAF/WADA geleakten Daten identisch mit den eigenen Daten seien. Zum getrennten Mailserver Hack diesen Jahres [21/02/2017] gibts bisher keine Dementis oder Manipulationsäußerungen).

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Markus Lobis 06.07.2017, 09:02

Das ist sehr guter und packender Journalismus. Ich hoffe, Ihr bleibt da dran, denn es scheint sich wirklich um eine hoch komplexe Geschichte zu handeln.

Ein kleiner Wermutstropfen sind einige kleine Schreib- und Flüchtigkeitsfehler, die wohl dem großen Zeitdruck geschuldet sind, die aber den Gesamteindruck des Stücks schmälern, ohne Not. Bitte noch einmal durchsehen (lassen).

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Tomas Kofler 06.07.2017, 15:36

Zeitdruck? Naja... Mehrere ital. Medien haben bereits vor einer Woche (u.a. Repubblica am 29.6.2017) über dieses Mails berichtet. Übrigens etwas differenzierter. Die Anwälte besprechen laut diesen Artikeln hauptsächlich INTERN die mögliche Prozessstrategie, was absolut üblich ist. (und es wäre durchaus nicht vollkommen absurd, einen Interessenkonflikt zu orten, wenn Carabinieri "super partes" die Urin Probe eines Ex-Carabiniere mit einem Carabinieri-nahen Trainer testen sollen)

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Christoph Moar 06.07.2017, 16:10

"Zeitdruck? Naja...."
Wenn ich Franceschinis Artikel lese, lese ich heraus, dass er wohl "fancy bear" kontaktiert hat (um an die Mails zu kommen). Die Nachricht in den nationalen Medien kam am 29.06 heraus. Schreiben wir also am 29ten oder 30ten den Hackern, warten wir auf die Antwort (kommt die sofort?), sichten wir das Material, gegenprüfen wir das eine oder andere, schreiben wir den Artikel. Spontan würde ich sagen, sieben Tage ist dafür gar nicht furchtbar schlecht. Wäre aber cool zu wissen, wielange Franceschini auf das Material warten musste, ob die Hacker was dafür wollten, ob sie vorher geprüft haben, wem sie das Material zuspielen usw...

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Tomas Kofler 06.07.2017, 16:32

Franceschini sollte umgehend eine Artikel über die Hacker schreiben bevor Moar vor Neugier platzt. Abgesehen davon wär 1mal durchlesen (lassen) in 7 Tagen schon drin gewesen. Dauert ein paar Minuten.

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Christoph Moar 06.07.2017, 16:48

Nö, reicht schon wenn Kofler das nächste Mal den Artikel schreibt. Der ist dann sicher schneller als Franceschini.

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Tomas Kofler 06.07.2017, 17:34

Und der Moar darf ihn dann gegenlesen, damit Lobis auch zufrieden ist.

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Christoph Moar 06.07.2017, 17:43

Nö, der Lobis und seine Orthographie ist halb so wild. Den kleinen Wermutstropfen steckt er schon weg, wenn er weiß, dass Zeitnot besteht.

Ach ja ... "...Abgesehen davon wär 1mal durchlesen (lassen) in 7 Tagen schon drin gewesen..."

Ich warte also darauf, dass Kofler am Freitag die News auf Repubblica liest, vielleicht am Samstag die Hacker anschreibt, womöglich am Montag eine Antwort kriegt, diese am Dienstag gegenprüft und Mittwoch den Artikel schreibt, der dann nach Mitternacht auf Salto live geht. Bin auf die 7 Tage, wo schon mal jemand Korrekturlesen kann, viel gespannter als auf die Hacker.

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Tomas Kofler 06.07.2017, 17:45

Das geht locker... dauert 2 Min.

Bild des Benutzers Tomas Kofler
Tomas Kofler 06.07.2017, 17:57

Und dafür, dass die gesamte Argumentationskette vom Moar auf Annahmen und Vermutungen basiert, legt er sich mächstig ins Zeug. Fakt ist dass der Repubblica Artikel vor einer Woche online ging. Nach Moars Theorie mussten die auch mindestens 7 Tage Zeit für den Artikel gebraucht haben. Also schwirrt das Ganze seit 2 Wochen durch den Äther. Rechnen kann der Moar sicherlich, also kann er sicher beistimmen, dass man in 7 Tage ergo 10080 Min. zumindest 2 Min. zum Durchlesen finden kann.

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Christoph Moar 06.07.2017, 19:12

Mit sinnerfassendem Lesen tut manche sich schwer. Mit Mathematik auch.
Aber du erkennst, selbstverständlich, nicht den kleinsten Fehler in deiner Argumentation. Logisch, du hast ja auch völlig Recht.

Bild des Benutzers Tomas Kofler
Tomas Kofler 06.07.2017, 22:41

Danke für die Einsicht

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