Bargeld
Pixabay
Advertisement
Advertisement
Covid-19-Beiträge

Südtiroler Verlängerung

Nachdem der Bauernbund im August den staatlichen Corona-Verlustbeitrag versemmelt hat, bessern jetzt die SVP-Parlamentarier in Rom nach. Es wird eine Nachspielzeit geben.
Advertisement
Salto Plus

Liebe/r Leser/in,

dieser Artikel befindet sich im salto.archiv!

Abonniere salto.bz und erhalte den vollen Zugang auf etablierten kritischen Journalismus.

Wir arbeiten hart für eine informierte Gesellschaft und müssen diese Leistung finanziell stemmen. Unsere redaktionellen Inhalte wollen wir noch mehr wertschätzen und führen einen neuen Salto-Standard ein.

Redaktionelle Artikel wandern einen Monat nach Veröffentlichung ins salto.archiv. Seit 1.1.2019 ist das Archiv nur mehr unseren Abonnenten zugänglich.

Wir hoffen auf dein Verständnis
Salto.bz

Abo holen

Bereits abonniert? Einfach einloggen!

Die Krise hält an. Mit einem Abo unterstützen Sie unabhängigen und kritischen Journalismus und helfen mit, salto.bz langfristig zu sichern!

Advertisement
Advertisement

Kommentare

Bild des Benutzers Klemens Riegler
Klemens Riegler 06.10.2020, 08:06

Es gibt Sachen, über die muss man Lachen!
Der Staat Italien ist so gut wie Pleite. Die Inps zahlt seit Monaten den Lohnausgleich nicht aus. Und dann wird auch noch nach Möglichkeiten gesucht Geld irgendwie zum Fenster hinaus zu werfen. Sorry, aber warum sollte ich als Mwst-Inhaber oder Landwirt 1000 oder 2000€ erhalten, Nur weil ein Sturm vor längerer Zeit Wälder umgemäht hat?
Info: wer Einbußen im April hatte, hat wahrscheinlich auch um den %Beitrag angesucht. Beides geht eh nicht (soweit ich weiß). Und liebe Südtiroler Vertreter in Rom: Bei aller Liebe... man muss nicht im leergefischten See angeln gehen, solange man noch etwas anderes zu beißen hat.

Bild des Benutzers Manfred Gasser
Manfred Gasser 06.10.2020, 11:06

Es ist zum Weinen, das Lachen ist mir schon lange vergangen.
Wen interessiert es denn, dass Tausende von Arbeitsnehmern auf das Geld warten, wichtig ist dass unsere Politiker in Rom den Bauern die 20 Millionen retten, traurig, sehr traurig!

Bild des Benutzers Sepp Bacher
Sepp Bacher 06.10.2020, 11:29

Ja, es ist ein Schande für die SVP aber auch für die Regierung. Nicht nur Tausende Arbeitnehmer warten auf Geld, sondern auch Tausende Rentner warten auf die Anpassung der Rente an die Inflation. Und gerade hier in Südtirol ist das ein besonderes Problem wegen der überhöhnten Teuerung und Lebenshaltungskosten. Aber danach kräht kein Südtiroler Parlamentarier. Die Bauern sind wichtig!

Bild des Benutzers Klemens Kössler
Klemens Kössler 06.10.2020, 13:56

Eines voraus es betrifft alle die eine Mwst-nummer haben, nicht nur die Bauern.
Franceschini spricht von einem Betrag von 20 Mio für Südtirol, also darf man sich auch freuen dass 20 Mio in das Bruttosozialprodukt Südtirols fliesen. Dieses Geld wird auch in Südtirol wieder ausgegeben.
Was Arbeitnehmer betrifft, wer beim Land angestellt ist hat sein Gehalt bekommen auch wenn er nicht zur Arbeit kommen durfte wegen Covid.
Arbeitnehmer in der Wirtschaft haben es da brenzliger manche in Urlaubspflicht dann in Kurzarbeit und wenn diese fertig ist kann sein dass dem Betrieb die Puste ausgegangen ist und in die Insolvenz gleitet, der Betrieb tot dann gibt's auch keine Arbeit.
Das Klagen der Rentner ist ein Jammern auf überhöhtem Niveau, tatsächlich ist in diesen Zeiten nichts so sicher wie die Rente wenn man es zum Rentner geschafft hat.
Zu den 1000 Euro für die Bauern, da kann gesagt werden dass ein Bauer mit einem großen Betrieb gleich viel bekommt wie der kleine.
Der überwiegend große Teil der Bauern sind Kleinbetriebe im Zu- und Nebenerwerb, damit genau die Betriebe welche am Leben erhalten bleiben weil Bauer und Bäuerin sein Gehalt mit in die Erhaltung des Hofes stecken. Glauben Sie mir all denen kann man die 1000 Euro herzlichst wünschen und seien wir froh dass Sich die Parlamentarier in Rom dafür einsetzen dass all diese Menschen nochmals die Chance bekommen ein Ansuchen zu stellen.
Zur Sache selbst bin ich ganz der Meinung wie Herr Riegler, der Staat hat kein Geld aber wirft weiterhin Geld mit dem Gießkannensystem um sich.
Die Ökonomen in Rom entscheiden. Vielleicht wirklich weil die Wirtschaft auf der Intensivstation liegt und dringend Blut (Geld) braucht egal wie aber die Wirtschaft darf nicht kollabieren.

Bild des Benutzers Manfred Gasser
Manfred Gasser 06.10.2020, 15:55

"Info: wer Einbußen im April hatte, hat wahrscheinlich auch um den %Beitrag angesucht. Beides geht eh nicht (soweit ich weiß)"
Wenn dem so ist Herr Kössler, werden bei diesem Ansuchen wohl grossteils nur noch die Bauern überbleiben, die meisten anderen zählen wohl zur Kategorie "Einbussen im April".
Es ist und bleibt eine ungerechtes Verteilen von Geld, unserem Geld.

Bild des Benutzers Sepp Bacher
Sepp Bacher 06.10.2020, 16:03

Sicher gibt es immer jemanden, der ein bisschen Nass aus der Gießkanne gut brauchen kann. Die Gießkanne verteilt aber ungleich in der Gesellschaft. Da geht es nicht um Corona und die Einkommenseinbußen der Bauern (wie viele hatten wirklich welche?). Es geht um das Ungleichgewicht bei der Verteilung der Ressourcen in der Gesellschaft. Es geht vor allem darum, für wen die Südtiroler Parlamentarier in Rom intervenieren; welchen Verbänden sie "hörig" sind?

Advertisement
Advertisement
Advertisement