Wolf
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Zusammenleben?

Wolf lässt Wogen weiter hochgehen

Im Wipptal ist Feuer am Dach. Nach Wolfssichtungen fordern vor allem die Bauernvertreter die Politik auf, “mutige Entscheidungen” zu treffen – und üben Kritik am Land.
Von
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Lisa Maria Gasser06.04.2019
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Kommentare

Bild des Benutzers Manfred Klotz
Manfred Klotz 06.04.2019, 13:12

Das wäre das gleiche wie wenn man sämtliche Weinkellereien schließen würde, weil 10 Alkoholisierte einen Unfall verursachen. Wäre eigentlich noch vernünftiger, denn sie haben ja die Wahl nicht Alkoholiker zu sein. Der Wolf hat diese Wahl nicht;)

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Peter Gasser 06.04.2019, 14:22

Wildtierpopulationen in Kulturlandschaften, so die weltweite Erfahrung, müssen betreut und mit einem Management begleitet werden, inclusive Entnahme. Da die Populationen fruchtbar sind, ist ja keine Grenze in der Vermehrung gesetzt, es wird ja nicht bei 3.000 bleiben - und irgendwann wird die Kurve exponentiell und führt in die Katastrophe: die Natur regelt sich in von Menschen in hohem Maße veränderter Umgebung NICHT SELBST.
Auch zum Schutze des Wolfes selbst ist ein Management MIT Entnahme nötig: kommt der Wolf immer mehr in die Nähe des Menschen, wird es vermehrt zu Hybridformen mit dem Hund kommen. Das kann nicht das Ziel sein.

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Ludwig Thoma 06.04.2019, 15:19

Ich vermisse Ihren "globalen Ansatz". Wieso kritisieren Sie nicht, dass die Wipptaler wahrscheinlich "die Wale und die Eisbären retten wollen" aber vor ihrer Haustür keine Wildtiere dulden?

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Peter Gasser 06.04.2019, 15:45

Sie gefallen mir (sofern ich persönlich sein darf), und Sie haben recht, ich kann manchmal mutiger sein: gleichwohl war es ja im Text versteckt, dass ich nicht extrem denke und die Ausrottung nicht befürworte. Zudem leben weder Wale noch Eisbären in menschlicher Kulturlandschaft.
Aber ja, auch als „entlaufener Bauerssohn“ muss ich Farbe bekennen. Ich gebe Ihnen Recht.
Da ich aber in freier Wildbahn zum Beispiel Bären entgegengestanden bin, spürte ich sozusagen deren Gefährlichkeit „auf der Haut“, sodass ich den kuscheligen Beschwichtigungen im Lande gegenüber Raubtieren nicht immer ruhigen Gewissens folgen kann.

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