Bonazza-Obermair
Salto.bz
Advertisement
Advertisement
Wahlen-18-elezioni

Südtiroler History X

L’acceso confronto elettorale fra Hannes Obermair (LeU) e Andrea Bonazza (Cpi) sulla politica della memoria, lo spauracchio del fascismo, e una certa idea di mondo.
Advertisement
Advertisement

Liebe/r Leser/in,

wieviel ist Ihnen unabhängiger Journalismus wert?

Dieser Artikel befindet sich im Salto-Archiv und ist nur für Abonnenten und Spender zugänglich.
Unterstützen Sie salto.bz und erhalten Sie Zugang auf über 5 Jahre kritischen Journalismus!
Sie besitzen noch kein salto.bz-Abo?

Mit (ab) einem Mini-Abo von 12 Euro für ein Jahr erhalten Sie Zugang zu allen Artikeln auf salto.bz. Wählen Sie jetzt Ihr Abo!

Selbstverständlich freuen wir uns auch über jede weitere finanzielle Unterstützung. Ihre Spendenbereitschaft hilft uns, auch weiterhin unabhängig bleiben zu können und die laufenden Kosten und notwendigen Investitionen zu tragen.

Jetzt ein Abo abschließen!

Sollten Sie bereits ein Abo auf salto.bz abgeschlossen haben, aber über keinen Zugang verfügen, melden Sie sich bitte einfach unter info@salto.bz

Redaktionelle Artikel, die auf salto.bz erschienen und vor 6 Monaten online gegangen sind, sind seit 1.1.2019 kostenpflichtig. Vielen Dank für Ihr Interesse und Ihre Unterstützung!

Sind Sie bereits salto.bz-Abonnent? Melden Sie sich bitte unter info@salto.bz

Advertisement

Weitere Artikel zum Thema...

mussolini_dux.jpg
Fanpage
Maltrattamenti

L'appeal del fascismo

Di Michele, Andrea
Salto.bz
CasaPound im Bozner Krankenhaus
Screenshot/Facebook

Kommentar schreiben

Kommentare

Bild des Benutzers Manfred Klotz
Manfred Klotz 11.02.2018, 08:21

Klarer Sieg nach Punkten für Hannes Obermair.

Bild des Benutzers pérvasion
pérvasion 11.02.2018, 11:38

Obermair war besser (mein Kompliment dafür), aber Bonazza war gut... und hat hier eine Bühne dafür gefunden. Seinen Rassismus und die Gewaltexzesse hat man zu wenig herausgekitzelt/thematisiert.
.
(Nein, ich hätte es nicht besser gekonnt.)

Bild des Benutzers Manfred Klotz
Manfred Klotz 11.02.2018, 12:29

Wenn die Bühne dafür dient das Weltbild hinter der Maske bloß zu stellen, dann hoffe ich, dass CP noch mehr solche Gelegenheiten bekommt.

Bild des Benutzers pérvasion
pérvasion 11.02.2018, 13:04

Über die Wirkung können wir lange streiten — die ist subjektiv. Aber ich befürchte, dass das vor allem in den Augen jener eine Demaskierung ist, die CPI sowieso niemals wählen würden.

Bild des Benutzers Manfred Klotz
Manfred Klotz 11.02.2018, 13:44

Das ist wohl bei allen Parteien so. Würde eine Demaskierung generell wirken müssten beispielsweise die Freiheitlichen einpacken. Aber es ist vielleicht ein Fingerzeig für Unentschlossene, für solche, die bisher den falschen Argumenten der Faschisten des dritten Jahrtausends beinahe kritiklos aufgesessen sind.
Dass der harte Kern die Argumente von Hannes Obermair als Fake abtun wird ist schon klar. Aber es wie mit unerwünschtem Gewächs im Garten: wenn man es nicht ganz weg bekommt, ist es auch ein Erfolg, wenn man die Ausbreitung einschränken kann;)

Bild des Benutzers pérvasion
pérvasion 15.02.2018, 09:38

Ich habe jetzt die Beiträge gelesen und kann darin keinen wirklichen Konter erkennen. Fast alle Autorinnen sprechen sich entweder grundsätzlich oder wenigstens im Fall von Kadern und Aktivistinnen gegen öffentliche Debatten aus. Einen Widerspruch zu Weisbands Argumenten kann ich nicht erkennen.

Bild des Benutzers Manfred Klotz
Manfred Klotz 16.02.2018, 17:56

Nur auszugsweise:
. Am anderen Ende des Meinungsspektrums steht die strikte Ablehnung von Gesprächen mit Neonazis....
Cornelius Weiss; Um es gleich vorweg zu nehmen: selbstverständlich soll, ja, muss man sowohl mit den Rechtspopulisten der AfD als auch mit Neonazis reden.
Andreas Hechler plädiert für eine Fokusverschiebung und das Einbeziehen von an den gesellschaftlichen Rand gedrängten Gruppen.
Klaus Peter Hufer: Einer dieser Lernanlässe kann sein, dass man das Gespräch mit "Neonazis” – zumindest mit den weniger militant und rigide auftretenden Vertretern – aufnimmt.
Simone Raffael: Wichtig ist, dass Rassismus und Hass nicht unwidersprochen stehen... Deshalb sollten wir, auch wenn es bisweilen anstrengend ist, gemeinsam aktiv und argumentativ daran arbeiten, dass es weder auf Veranstaltungen noch in sozialen Netzwerken so wirkt, als wären plötzlich so viele Menschen rassistisch, antisemitisch oder islamfeindlich, dass sich die vernünftigen Menschen nicht mehr trauen, sich am Gespräch zu beteiligen.

Bild des Benutzers pérvasion
pérvasion 16.02.2018, 18:42

Klaus-Peter Hufer und Simone Raffael (die nicht mit Neonazis reden will, aber Neonazis offenbar mit ihr) sprechen doch gar nicht davon, Rechtsextremistinnen irgendwohin einzuladen und eine Bühne zu bieten, sondern von Gesprächen im Privaten bzw. vom Umgang mit Rechtsextremistinnen, die unerwünscht bei Veranstaltungen auftauchen und — eben — »mitreden« wollen. Einzig Weiss spricht davon, in Talksendungen u. dgl. zu gehen, wobei auch er Ausgrenzungsstrategien befürwortet.

Bild des Benutzers Manfred Klotz
Manfred Klotz 17.02.2018, 08:21

Es ist sehr anstrengend mit Ihnen... Sie haben eine sehr selektive Wahrnehmung. Sie haben Marina Weisband zitiert, ich einige andere, die eine gegenteilige Meinung haben. Mir ging es nicht darum, wer jetzt mehr Vertreter für seine These anführen kann, sondern um die Tatsache, dass es eben verschieden Auffassungen und Ansätze zu dieser Frage gibt. Und selbst wenn Sie nur Cornelius Weiss gelten lassen, habe ich gekontert, oder etwa nicht? Wenn Sie darin, wie Sie schreiben, keinen echten Konter feststellen können, dann liegt das Problem an Ihnen, nicht an der Sache selbst.

Bild des Benutzers pérvasion
pérvasion 18.02.2018, 10:25

Anstrengend wird es mit mir schon sein, das ändert aber nichts an der Tatsache, dass das nicht »einige andere, die eine gegenteilige Meinung haben« sind. In allen — wirklich allen — Beiträgen wird die (öffentliche) Diskussion mit Neonazis als heikel bzw. hoch problematisch dargestellt.

Bild des Benutzers Manfred Klotz
Manfred Klotz 18.02.2018, 13:40

Sie sind ein Sophist. Sie posten einen Artikel von Marina Weisband, die fordert man solle Neonazis keine Öffentlichkeit schenken (weil es offenbar Ihrer Meinung entspricht) und enden mit der Aussage Sie hätten recht, weil jeder der von mir zitierten Beiträge die Diskussion mit Neonazis als heikel ansieht. Stimmt, hätte persönlich auch nie das Gegenteil behauptet, aber jeder neigt zur öffentlichen Debatte darüber und das war das eigentliche Thema.

Marina Weisband ist keine Autorität. Sie ist eine Linke, die bei den Piraten in Deutschland gescheitert ist.

Es ist sehr heikel und man muss mit den Begriffen sorgfältig umgehen. Mit jemandem öffentlich debattieren und "jemandem eine Bühne bieten" sind zwei unterschiedliche Dinge. Auf einer Bühne kann man sich präsentieren - sich selbst darstellen. In einer öffentlichen Debatte hingegen kommt es zu einem Diskurs - mit Gegenrede.

Wer gut informiert ist, kann die Parolen und die Ideologie hinter faschistischen und national-sozialistischen Ideologien ohne Probleme entkräften und sowohl auf der Sach- als auch auf der emotionalen Ebene punkten.
Linke scheuen diesen Diskurs aber, da ihnen die richtigen Argumente fehlen. Daher wollen sie ihren politischen Gegner um jeden Preis daran hindern, Reichweite zu bekommen. Eigentlich ist es ein intellektuelles Armutszeugnis, wenn man sich vor einer Debatte mit Rechten in die Hosen macht. Deshalb finde ich dieses Streitgespräch gut und wichtig. Mein Kompliment an salto.

Bild des Benutzers pérvasion
pérvasion 18.02.2018, 15:09

Erstens wäre dann Hannes Obermair der Gegenbeweis zu deiner These, dass »die Linken« etc. pp. Und zweitens sprechen Rechtsextremistinnen und -populistinnen vor allem Emotionen (Bauchgefühle) an, wogegen Argumente häufig nicht viel ausrichten können.

Ich rede auch nicht von diesem konkreten Fall, der gut funktioniert. Ich beziehe mich da eher auf die Ideologiekritik als Ganzes. Literaturempfehlung dazu: The ominous parallels von Leonard Peikoff. Auch wenn er als AynRand-Schüler kritisch zu sehen ist, finde ich das Buch gelungen. Es zeigt die ideologischen Wurzeln des National-Sozialismus auf und warum die USA durchaus in Gefahr sind, selbst einen ähnlichen Weg wie Deutschland in den 30ern einzuschlagen.

Was die Bauchgefühle anbelangt, kann man auch hier punkten, aber da ist meiner Meinung nach ein anderer Punkt vordergründig, der noch nicht angesprochen wurde: Wenn der Wähler sowieso eher Gefühlen als Fakten und Argumenten folgt, müsste man dann nicht freie, allgemeine Wahlen als problematisch ansehen? Denn das hieße ja, dass der Bürger selbst wenn er alle Informationen zur Verfügung hat, immer noch "falsche" Entscheidungen in der Wahlkabine trifft, oder? Denn wenn wir es auf eine zugespitze Aussage runterbrechen, sagst du damit: "Rechte dürfen nicht in großen Talkshows etc. auftreten, weil der Wähler so dumm ist, dass er trotz sachlicher und richtiger Gegenargumente auf die billigen Parolen hereinfällt."

Sind dann aber die Rechtsparteien das Problem oder nicht doch das Wahlvolk? Hier wird es ganz ganz heikel...

Ich bin jedenfalls der Überzeugung, dass man mit moderaten Positionen auch die Emotionen ansprechen kann, sofern man bereit ist in die psychologische Trickkiste zu greifen. Ob das aber erstrebenswert ist, sei dahingestellt.

Bild des Benutzers Manfred Klotz
Manfred Klotz 18.02.2018, 15:57

Sehr gute Betrachtung.

Bild des Benutzers pérvasion
pérvasion 18.02.2018, 16:36

Klar, manche Wählerinnen sind für vereinfachende Antworten empfänglich, die lediglich auf den Bauch abzielen. Davon abzuleiten, dass man ihnen das Wahlrecht entziehen sollte, wäre meiner Meinung nach ein großer Fehler. Deswegen müssen wir aber denen, die die Demokratie letztendlich abschaffen würden, aber noch lange nicht aktiv eine Bühne anbieten.

Bild des Benutzers pérvasion
pérvasion 18.02.2018, 16:27

»enden mit der Aussage Sie hätten recht, weil jeder der von mir zitierten Beiträge die Diskussion mit Neonazis als heikel ansieht.« Das halte ich nun für einen Euphemismus. Bis auf einen der Autorinnen sprechen sich alle grundsätzlich gegen öffentliche Debatten mit aktiven Neonazis aus… und selbst der eine befurwortet sie nur unter Umständen.

Bild des Benutzers Hans Heiss
Hans Heiss 11.02.2018, 08:35

Endlich mal eine entschiedene, scharf argumentierende Auseinandersetzung mit CP in Südtirol, die ihr Weltbild offen legt und demontiert - danke Hannes! (und Salto & S. Franzosini)

Bild des Benutzers pérvasion
pérvasion 11.02.2018, 10:27

Das Interview ist nicht so schlimm, wie ich aufgrund des »Previews« befürchtet hatte. Trotzdem musste ich mir während der Lektüre mehrmals aktiv vergegenwärtigen, wofür Bonazza steht.

Bild des Benutzers Marco Pagot
Marco Pagot 11.02.2018, 11:21

Aldilà di qualsiasi altra considerazione, trovo necessario smentire quanto affermato da Bonazza sugli stupri a Parma. Che è assolutamente falso.
Non perché accusa fantomatici "centri sociali", ma è chiaro come la menzogna sia stata detta per riferirsi ad un fatto avvenuto anni fa, ingigantendolo per giunta, perché associare "stupro" e "centro sociale a Parma" porta alla mente un fatto reale e risulta quindi credibile. Lo stupro subito da Claudia* è un fatto gravissimo, condannato da tantissimi antifascisti: sicuramente è importante parlarne ancora, rifletterci e criticare anche quanto accaduto "intorno" allo stupro, ma la mistificazione è inaccettabile.
Insomma, è l'ennesima bufala creata per stravolgere la realtà: ce ne sono tante in questo articolo, cui Hannes (bravo!) ha risposto puntualmente, ma questa era senza risposta.

Bild des Benutzers Sigmund Kripp
Sigmund Kripp 11.02.2018, 12:33

Es gibt unzählige Forschungen über die Ursachen des Nationalsozialismus und des Faschismus. Vielleicht nicht ebenso unzählige Schlüsse, welche die Ursachen dazu festzustellen, zulassen. Aber es gibt einen gewissen Konsens darüber, d a s s es Ursachen für die Faschismen des 20. Jhdts gibt.
Wenn jetzt neuerlich solche Faschisten (Eigenbezeichnung) wie Bonazza & Co. auftauchen, sind dann diese selbst die Ursache eines neuen Faschismus oder nur Ausdruck dafür, dass es - offensichtlich - wieder neue Ursachen zur Faschismusgenese gibt?

Und wie weit sind die momentan agierenden politischen Rahmenbedingungen bzw. jene politischen Akteure, die die Macht auch ausüben, Teil eventueller neuer Ursachen?

Ich frag mal nur....

Strade, autostrade, corporativismo e sistema sociale non hanno nulla di fascista. Si tratta di opere umane poste in essere prima del fascismo e altrove senza il suo contributo. Tipicamente fascista è invece appropriassi di cose altri spacciandole per proprie.

Bonazza über Denkmal und Relief: "Va messo da parte il fascismo e si deve pensare all’arte in sé" ... ohne Worte

Warum ohne Worte? Die stehen doch auf dem Denkmal: Credere, obbedire, combattere.

Advertisement
Advertisement
Advertisement