Jutta Kußtatscher

Advertisement
Advertisement
Mit auf den Weg

Gut macht ihr's

salto.bz hat den Online-Journalismus in Südtirol eingeführt – und damit ins Schwarze getroffen, auch die Zivilbevölkerung in die öffentliche Diskussion eng einzubinden. Was bleibt aber für die noch zu tun?
Von
Bild des Benutzers Jutta Kußtatscher
Jutta Kußtatscher11.09.2015
Advertisement
Salto Plus

Liebe/r Leser/in,

dieser Artikel befindet sich im salto.archiv!

Abonniere salto.bz und erhalte den vollen Zugang auf etablierten kritischen Journalismus.

Wir arbeiten hart für eine informierte Gesellschaft und müssen diese Leistung finanziell stemmen. Unsere redaktionellen Inhalte wollen wir noch mehr wertschätzen und führen einen neuen Salto-Standard ein.

Redaktionelle Artikel wandern einen Monat nach Veröffentlichung ins salto.archiv. Seit 1.1.2019 ist das Archiv nur mehr unseren Abonnenten zugänglich.

Wir hoffen auf dein Verständnis
Salto.bz

Abo holen

Bereits abonniert? Einfach einloggen!

Der Lockdown ist vorüber. Die Krise ist es nicht. Mit einem salto-Abo unterstützen Sie unabhängigen und kritischen Journalismus und helfen mit, salto.bz langfristig zu sichern!

Advertisement

Weitere Artikel zum Thema...

Advertisement

Kommentar schreiben

Kommentare

Bild des Benutzers Oliver H. (gesperrt)
Oliver H. (gesperrt) 12.09.2015, 08:47
Eine Sache verstehe ich nicht. Einerseits steht im Text, die Macher von Salto werden entschädigt: "salto, vielmehr sein Herausgeber, seinerseits hingegen entschädigt die unabhängigen kreativen Köpfe (...) im Rahmen der Möglichkeiten." Danach wird der Eindruck erzeugt, die Macher von salto arbeiten ehrenamtlich: "Die Kerngruppe, die dieses Unternehmen vorantreibt, nimmt für Energie und Herzblut keinen einzigen Cent mit nach Hause, im Gegenteil …" Bekommen die Macher von salto nun bezahlt oder nicht?
Bild des Benutzers gorgias
gorgias 12.09.2015, 09:08
Auf Salto herrscht schon seit der Anfangszeit ein diffus/konfuses Verhältnis zwischen Redaktion und "community", Bericht und Kommentar. Das ist leider journalistischer Substandard.
Bild des Benutzers Benno Kusstatscher
Benno Kusstatscher 12.09.2015, 10:29
Jetzt seid Ihr schon so lange auf der Seite und blickt die einfachsten Sachen nicht. Demos 2 ist die treibende Kraft und, wie es doch höchstdeutlich im Text steht, bezahlt Redaktion, Technik und Geschäftsführung. Mit ein bissel Grundverständnis des Faches, hättet Ihr vielleicht sonst noch etwas Phantasie, wer sich sonst noch die Füße wundlaufen muss, damit so ein Projekt funktioniert. Ob Nörgeln blind macht?
Bild des Benutzers Oliver H. (gesperrt)
Oliver H. (gesperrt) 12.09.2015, 11:52
Benno, das hat nichts mit Nörgeleien zu tun. Ich blicke wirklich nicht durch, wer alles auf der Gehaltsliste von Demos 2.0 steht. Auch würde mich interessieren, wie viel Gelder in Technik, wie viel Gelder in Gehälter etc. fließen. Für mich ist das alles sehr intransparent. Dass Journalismus etwas kostet, ist logisch. Wenn die Kosten auch für den durchschnittlichen Leser transparent sichtbar wären, würden sich wohl auch mehr Spender/Genossenschaftsmitglieder finden. Woher soll der Durchschnittleser schmecken, wie viel Geld z.B. die Technik kostet? Salto hat ja auch 34.935,39€ Beiträge in Form von "Förderung des Genossenschaftswesens" erhalten. Dass die vier Redakteure davon keine Familie ernähren können, leuchtet ein. Wenn man als Leser transparent mitverfolgen kann, was für finanzieller Aufwand hinter einem solchen Portal steckt, tut man sich auch leichter, die angemessene Gegenleistung für diesen Dienst einzuschätzen und zu erbringen. Kann man irgendwo einen Bericht der Geschäftsführung oder eine Bilanz von Demos 2.0 im Internet finden?
Bild des Benutzers Oliver H. (gesperrt)
Oliver H. (gesperrt) 12.09.2015, 11:52
Benno, das hat nichts mit Nörgeleien zu tun. Ich blicke wirklich nicht durch, wer alles auf der Gehaltsliste von Demos 2.0 steht. Auch würde mich interessieren, wie viel Gelder in Technik, wie viel Gelder in Gehälter etc. fließen. Für mich ist das alles sehr intransparent. Dass Journalismus etwas kostet, ist logisch. Wenn die Kosten auch für den durchschnittlichen Leser transparent sichtbar wären, würden sich wohl auch mehr Spender/Genossenschaftsmitglieder finden. Woher soll der Durchschnittleser schmecken, wie viel Geld z.B. die Technik kostet? Salto hat ja auch 34.935,39€ Beiträge in Form von "Förderung des Genossenschaftswesens" erhalten. Dass die vier Redakteure davon keine Familie ernähren können, leuchtet ein. Wenn man als Leser transparent mitverfolgen kann, was für finanzieller Aufwand hinter einem solchen Portal steckt, tut man sich auch leichter, die angemessene Gegenleistung für diesen Dienst einzuschätzen und zu erbringen. Kann man irgendwo einen Bericht der Geschäftsführung oder eine Bilanz von Demos 2.0 im Internet finden?
Bild des Benutzers Jutta Kußtatscher
Jutta Kußtatscher 12.09.2015, 11:59
@Oliver H: Redaktion (plus freie MA), Technik, Geschäftsführung werden bezahlt. Community, Kommentatoren und Herausgeberteam (VR von Demos2.0, der Konzepte weiterentwickelt) arbeiten ehrenamtlich. Werden Sie Mitglied und nehmen Sie an der nächsten Vollversammlung teil, spätestens da sehen Sie die Bilanz. Würde mich freuen.
Bild des Benutzers Andreas Baumgartner
Andreas Baumgartner 12.09.2015, 11:08
Meiner Meinung nach sind die Schwellen zu hoch. Ich z.B. kann mir durchaus vorstellen, für Salto zu bezahlen. Allerdings möchte ich dabei kein zweiseitiges Formular ausfüllen und faxen müssen oder Mitglied bei einem Verein werden. Ich möchte ein Eingabefeld für meine Kreditkartendaten und den Betrag, den ich euch (evtl auch monatlich) zukommen lassen kann/will.
Bild des Benutzers Jutta Kußtatscher
Jutta Kußtatscher 12.09.2015, 11:29
@Andreas Baumgartner: Das ist eine wichtige Anregung. Danke Ihnen! Ich fände es gut, wenn Ihr Einwand hier diskutiert werden kann. @Benno: Danke dir für die Aufklärung Unaufgeklärter!
Bild des Benutzers Mattia Frizzera
Mattia Frizzera 12.09.2015, 11:49
Sarebbe bello se i lettori dessero così tanta fiducia come ne dà Andreas Baumgartner. Grazie! Per riuscire a tenere in piedi un'impresa culturale come questa serve un po' di crowdfunding di chi ci segue, un po' di pubblicità, un po' di finanziamenti, un po' di altre attività. Tenendo duro si può riuscire a fare un qualcosa di veramente innovativo, diverso, stimolante.
Bild des Benutzers Christian Mair
Christian Mair 19.09.2015, 09:31
Eine weitere Möglichkeit der Finanzierung von Qualitätsjournalismus wäre das Abstimmen über Recherchethemen mit Bezahlung als Zugang zur Wahl: Beispiel: Was soll im kommenden Monat recherchiert werden: A: alternative Energien B: Biolandwirtschaft C: Flüchtlinge und Integration Euregio Tirol D: Südtirolkonvent: Quo vadis? Abstimmbutton: Kosten freiwilliger Beitrag/Midestbetrag 10
Bild des Benutzers Jutta Kußtatscher
Jutta Kußtatscher 30.09.2015, 09:27
Danke für die Idee, Christian Mair. Es ist schon so, dass freier Journalismus nicht über Bestellungen funktionieren kann, weder von solchen des Herausgebers noch von solchen der Community. Wie die Aktualität dargestellt wird, untersteht der Hoheit der Redaktion. Sie wählt die Themen und deren Zuschnitt in den Artikeln. Das ist eine Voraussetzung für Qualitätsjournalismus. Die Möglichkeit, der Redaktion Themen und Informationen zu stecken, gibt es jetzt auch schon. Danke trotzdem fürs Mitdenken…
Advertisement
Advertisement
Advertisement