Speck und Berge
Südtirolfoto/Helmuth Rier
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Charme-Offensive

Mehr als Speck und Privilegien

Arrogant, überheblich, privilegiert – das Bild, das die Italiener von Südtirol haben, will das Land korrigieren. Mit der Botschaft: “Wir sind nicht besser, aber anders.”
Von
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Lisa Maria Gasser12.04.2018
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Kommentare

Bild des Benutzers Sigmund Kripp
Sigmund Kripp 12.04.2018, 18:46

"62 Prozent geben an, sich in Südtirol im Ausland zu fühlen."
Darauf kann man aufbauen!
:-)

Bild des Benutzers Oliver H. (gesperrt)
Oliver H. (gesperrt) 12.04.2018, 19:32

Das Problem dabei ist: Wir SIND besser. Wir haben weniger Arbeitslosigkeit, eine brummende Wirtschaft, eine weniger korrupte Verwaltung, Mehrsprachigkeit, ein besseres Schulsystem (allen Unkrufen zum Trotz schaffen überdurchschnittlich viele Südtiroler Aufnahmetests an internationalen Unis, z.B. beim Medizinstudium), wir lassen unsere Kulturgüter nicht versiffen, et cetera et cetera.

Es gibt aber auch viele Bereiche, wo wir noch besser werden können und müssen. Wir sollten eher selbstbewusster auftreten und den italienischen Regionen sagen: Leute, was wir können, könnt ihr schon lange, lasst uns gemeinsam in Rom dafür eintreten, dass ALLE Regionen möglichst viel Autonomie bekommen!

Alles andere ist Duckmäusertum.

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Harry Dierstein 13.04.2018, 07:45

Wenn man Lothar Matthäus und Verona Feldbusch offiziell bescheinigen würde, dass sie zwar einerseits gut gegen einen Ball treten können bzw. hübsch anzusehen sind, aber andererseits doch auch irgendwie ziemliche charakterliche, sprachliche und intellektuelle Defizite aufweisen, so hätten diese beiden grundsätzlich zwei Möglichkeiten zur Reaktion:

1) Die beiden könnten an ihren charakterlichen, sprachlichen und intellektuellen Defiziten arbeiten und versuchen durch Bildung anständiger, eloquenter und klüger zu werden. Oder:
2) Die beiden könnten eine Werbeagentur beauftragen, um dafür zu sorgen, dass sie in der Öffentlichkeit künftig für klug, redegewandt und anständig gehalten werden.

Angenommen, Ihr wärt die Mutter, der Vater, der Ehegatte oder der beste Freund der beiden. Wozu würden Ihr den beiden raten?

Bild des Benutzers Christian Mair
Christian Mair 16.04.2018, 18:52

Wow.
So müsste den Schwindel selbst der Landeshauptmann Kompatscher und seine Retortenbäckerei erkennen und zusammen Kuchen essen gehen.

Bild des Benutzers Christian Mair
Christian Mair 13.04.2018, 15:01

Wenn Politik nicht zu "Propaganda", Inszenierung und Framing verkommen will, könnte man ausnahmsweise auch mal eine ernste Debatte anstossen.
Die regionale Verwaltung in einer Republik hat Potential als Strategie für Demokratisierung und identitäre lokale Verankerung in Europa.

Bild des Benutzers Sepp Bacher
Sepp Bacher 13.04.2018, 17:55

Ich glaube, man könnte dieses Ergebnis auch ein bisschen relativieren. Was würden die Rest-Italiener wohl sagen, wenn sie zu Aosta und den Aostanern, zur Lombardei und den Lombarden oder dem Veneto -also erfolgreiche und reiche Regionen mit etnischen und geschtlichen und/oder kulturellen Besonderheiten - befragt würden? Wieviel würde sich das Ergebnis unterscheiden? Einige Dinge stimmen einfach. Ob man alles ändern soll, was den Rest-Italienern nicht gefällt, möchte ich in Frage stellen. Vieles ist auch Ergebnis der Großtuerei der Politiker und Verbandsfunktionäre; und es ist auch Ergebnis davon, was die italienische Presse berichtet und erzählt. Sehr oft ist das nicht ganz realitätsgetreu sondern eben sensationslustig.

Bild des Benutzers Benno Kusstatscher
Benno Kusstatscher 13.04.2018, 22:32

Wenn die anderen eine schlechte Meinung von uns haben, liegt die Schuld eben bei jenen anderen. Grad so, als hätte das mit der vorgeworfenen Arroganz noch eines Beweises bedurft. Prompt geliefert.

Tue Gutes und rede darüber. Aber nur reden... ?

Bild des Benutzers Christian Mair
Christian Mair 16.04.2018, 18:42

VomVersagen der Eliten - Wer hats erfunden - Südtirol?

"Die liberale Demokratie lasse sich nur reparieren, wenn die Eliten ihre Fehler anerkennen, korrigieren und wieder Gemeinsamkeiten mit der breiten Bevölkerung herstellen. Vorwürfe an die Populisten, wie die Verbreitung von „fake news“, müsse man an sich selber richten. Schließlich seien es etablierte Politiker gewesen, die das „Post truth“-Zeitalter eingeleitet hätten, indem sie PR-Agenturen und Spindoctors beschäftigt hätten."

"Europa wird von ein paar Triple-A-Ländern mit Deutschland vorneweg dominiert."

"...auch von dem Ziel einer „offenen Gesellschaft“, das von ihrem Erfinder Popper über Dahrendorf bis Zielonka überdauert hat. Nicht die Nationalstaaten sollten den Kurs der EU bestimmen, sondern Städte, Regionen und transnationale Organisationen."
(Zitate aus http://plus.faz.net/faz-plus/politik/2018-04-16/bb5b1b61d2652f19c5cc3a49...)

Bild des Benutzers ueli wyler
ueli wyler 18.04.2018, 11:17

solange in Südtirol Ausländer lediglich als zahlende Gäste akzeptiert und willkommen sind, besteht ein Problem.....

Bild des Benutzers pérvasion
pérvasion 19.04.2018, 09:10

Ist das der Fall?

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