Straßenverkehr
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Fahrverbot

“Eine Schikane für Berufspendler”

Die Freiheitliche Ulli Mair kritisiert das Fahrverbot, das in Bozen ab 1. Juli 2019 gilt. Sie schimpft auf die “linke Stadtregierung” und fordert Alternativen.
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Screenshot da video di Andrew Debia
sindaco Caramaschi
Comune Bz

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Kommentare

Bild des Benutzers Mensch Ärgerdichnicht
Mensch Ärgerdichnicht 12.06.2019, 17:58

Eine Aussendung von Frau Mair wo es mal nicht um ausländische Kriminelle und Sozialschmarotzer geht? Das muss das schwüle Wetter dieser Tage sein!

Bild des Benutzers Manfred Gasser
Manfred Gasser 12.06.2019, 19:05

Mag sein, aber wo sie recht hat, hat sie recht.
Das sieht schon sehr nach einer kleinen Alibiaktion aus, mit grosser Wirkung. Aber leider nicht für die Atemluft in unserer Hauptstadt.

Bild des Benutzers Mensch Ärgerdichnicht
Mensch Ärgerdichnicht 12.06.2019, 19:52

Sie hat aber nicht recht, wenn sie meint dass die Pendler, die täglich mit ihrem alten Auto in die Stadt fahren, jene sind die am wenigsten an der Umweltbelastung tragen.

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Manfred Klotz 13.06.2019, 07:25

Nein, Frau Mair hat nicht recht. Das öffentliche Verkehrswesen ist schon so gut ausgebaut, dass beinahe jeder mit Bus oder Bahn nach Bozen kommen kann. Es ist eine Frage der Umstellung und Anpassung an neue Verhältnisse. Dazu sind die meisten Südtiroler leider nicht fähig, wie wir von anderen Fällen kennen. Am besten ist sowieso, wenn immer der andere das Problem löst.
Nebenbei betrifft das Fahrverbot sicher nicht die Mehrzahl der Pendler ( so viele Euro 3 KFZ zirkulieren nicht mehr).
Es mag stimmen, dass das Problem der Luftverschmutzung mit dem Verbot nicht vollends gelöst wird, aber auch eine teilweise Lösung ist besser als keine. Es ist wie wenn von einem Fluss Überschwemmungsgefahr droht: wenn man nur in der Lage ist einen einzigen Zufluss zu unterbinden, wird die Gefahr geringer. Mairs PM ist daher so unnütz wie ein Kropf.

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Peter Gasser 13.06.2019, 07:41

Das mag stimmen.
Wenn aber die Überschwemmung droht, und ein Zufluss ist ein geöffneter Stausee (Autobahn mit LKW) und ein anderer die Abwasserleitung einer Stadt (Euro 5-Diesel), wieder einer die Abwasserleitung eines Dorfes (Euro 3-Diesel):
welchen Zufluss werde ich schließen, um die Überschwemmung zu vermeiden?
Und welchen, wenn ich nur ein juridisches Absicherungsmanöver fahre?
.
(Und wenn eh nur mehr wenige Euro-3-Diesel fahren (wie oben geschrieben steht), dann bringt die Maßnahme also nichts: was wiederum bedeutet, dass man für eine juristische Absicherungsaktion versucht, eine kleine Gruppe zu benachteiligen, und das als kleineres Übel in Kauf nimmt?)

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Manfred Klotz 13.06.2019, 18:38

Ich wollte noch anmerken, dass ich selbst von diesem Verbot betroffen bin, mich aber keinesfalls aufrege. Es geht dabei auch um eine Form der Erziehung, darum die Autofahrer zu bewegen sich zu überlegen, ob es nicht auch ohne geht.

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Peter Gasser 13.06.2019, 18:54

Da stimme ich Ihnen zu. Meine Frau nimmt den Bus, um in die Stadt zu fahren, zu unserem Urlaub auf Ischia sind wir mit den öffentlichen Verkehrsmitteln (Bus, Zug, (Schiff), Bus) gefahren.
Trotzdem sehe ich keinen Sinn in der Maßnahme, als dass es trotzdem dem einen oder anderen Schwierigkeiten bereitet. Man benutzt die kleinste mögliche Menge für eine juridische Absicherung der Politiker.
Darin ist meine Kritik begründet.
Umweltpolitisch ist diese Maßnahme doch völlig wirkungslos.

Bild des Benutzers Peter Gasser
Peter Gasser 12.06.2019, 18:29

Als 2.-Wagen haben wir eine kleinen Diesel (Euro 3), der grad mal 100.000 km gefahren ist, und technisch und optisch im einwandfreien Zustand ist.
Dieses Auto verkaufen und ein anderes anschaffen erzeugt mehr CO2, als dieses Auto weiter zu betreiben - und absolut unnötige Kosten.
Wer den Verlauf der LKW-strotzenden Autobahn quer durch Bozen und den Bozner Talkessel kennt, wer die Euro-Null-Qualität der Militärfahrzeuge kennt, der muss sich arg beherrschen, bei dieser Alibi-Aktion als Bürger vor Ärger nicht einen knallroten Kopf zu bekommen.
Diese Maßnahme dient meiner Überzeugung nach der juridischen Absicherung der Politiker, und der Autoindustrie, und bewirkt ansonsten nichts.

Bild des Benutzers Salto Community Management
Salto Community Management 12.06.2019, 20:59

Dieser Kommentar wurde gelöscht.

Netiquette §V3 - Add Value

Bild des Benutzers Benno Kusstatscher
Benno Kusstatscher 13.06.2019, 08:23

Ich finde es fast schon amüsant, dass die Pendler als die Hauptbetroffenen dargestellt werden. Möge sich jeder Pendler vorstellen, wie es wäre, wenn er so wie wir Bozner das Auto zu den Sperrzeiten gar nicht mehr bewegen dürfte. Keine Kinder zum Sport bringen, kein Einkauf zum Supermarkt, keine beruflichen Fahrten, nicht mehr das Auto in der Früh in die Werkstätte bringen, Tanken nur noch nachts oder während der Arbeitszeit, nichtmal ein Umparken, wenn man in der Kurzparkzone steht. Gefangen in der eigenen Stadt.
Welche Galle würde sich da anstauen, wenn die Pendler die geforderten Korridore bekämen?

Bild des Benutzers Claudio Campedelli
Claudio Campedelli 13.06.2019, 09:19

Forse bisognerebbe ricordare che le misure per la riduzione delle emissioni da parte dei mezzi che si muovono con motori endotermici alimentati con diesel e benzina sono necessarie per garantire il diritto naturale (e legale) alla salute.
Viceversa non esiste un diritto (naturale o legale) alla mobilità con mezzi che si muovono con motori inquinanti (tranne, eventualmente, le debite eccezioni come l'interesse pubblico o per le persone disabili).
Considerato che il problema viene generato da coloro che usano questi mezzi sarebbe intelligente che proprio queste persone facciano delle proposte per ridurre il proprio apporto alle emissioni evitando di invocare un in morale oltreché cinico diritto a non cambiare nulla.

Bild des Benutzers M A
M A 13.06.2019, 13:47

Nehmen wir an, die Verbote für die Euro3 bringen keine Verbesserung, dann kommen als nächste ja die Euro4 an die Reihe...
Nehmen wir weiter an, auch das fruchtet nichts in Bezug auf eine Verbesserung der Luftwerte...
An die Euro5 werden sie sich nicht so schnell trauen.

Wenn also alles keine Veränderung bringt, werden diese Verbote dann wieder zurück genommen?
Oder vielleicht verstellt man die Luftmessstationen einfach ein paar Meter weiter weg von den Hauptdurchzugsstraßen?
Dann hätte man ja wahrscheinlich die gewünschten Ergebnisse...

Bild des Benutzers M A
M A 13.06.2019, 13:59

Übrigens...
Fällt euch beim Betrachten der interaktiven Karte etwas auf? Stichworte: Ritten, Sarntal, Jenesien...

Bild des Benutzers Peter Gasser
Peter Gasser 13.06.2019, 17:28

Die Maßnahme wird wohl weniger der Luftqualität wegen gesetzt; eher ist sie dem Umstand geschuldet, dass Politiker bestraft werden (können), wenn sie nichts unternehmen. Als setzt man 1e Maßnahme - für die eigene Absicherung. Und setzt sie so, dass man möglichst wenige, als nur die Euro-3-Fahrer, verärgert.

Bild des Benutzers Daniele Menestrina
Daniele Menestrina 13.06.2019, 22:55

Dass Bozen seit einigen Jahrzehnten ein Verkehrs- und Luftproblem hat ist allen bekannt, aber ich kann mich jetzt so auf die Schnelle nicht erinnern, was Frau Mair so in ihren langen Karriere im Landtag für konstruktive Vorschläge eingebracht hat, um diese Probleme zu lösen. Kann mir da jemand kurz weiterhelfen ?

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