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Gastbeitrag

Dreifacher Missbrauch

Die SVP und der Gadertaler SVP-Parlamentarier Daniel Alfreider haben wieder einmal in Rom die Ladiner für die eigenen parteipolitischen Ziele missbraucht. Eine Chronik.
Von
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Florian Kronbichler13.01.2017
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Kommentare

Bild des Benutzers Albert Hofer
Albert Hofer 13.01.2017, 11:34

Fehler im Beitrag: "Die Partei will die politische Kontrolle über den Rechnungshof nicht abgeben." -> müsste wohl "Verwaltungsgericht" heißen. Der SVP kann man nun wirklich nicht eine "politische Kontrolle" des Rechnungshofs unterstellen...

Bild des Benutzers Martin Daniel
Martin Daniel 13.01.2017, 18:54

Der Ladinermissbrauch scheint in Südtirol Tradition zu haben. Das Duo Zeller-Brugger hat, wenn ich mich nicht irre, mit Verfassungsgesetzen im Jahre 2001 dafür gesorgt, dass ein Landesrat von außen berufen werden kann - eine maßgeschneiderte Aktion, um die starken, in der Bevölkerung verwurzelten Ladins zugunsten folgsamer Platzhalter auszubremsen. Eine Rechnung, die den SVP-Strategen bestens aufging - und zwar nachhaltig. Carlo Willeit war 1993 in den Landtag gewählt und 1998 bestätigt worden. So etwas Unerhörtes durfte sich nicht wiederholen. Also hievte die SVP 2001 zum ersten Mal in der Geschichte einen nicht gewählten - und aus dem Hut gezauberten - Ladiner (F. Mussner) als Nachfolger von Luis Kofler in die Landesregierung. Diesem nutzten die Segnungen des Amt weidlich, sodass die Ladins 2003 am Wiedereinzug scheiterten und bis heute nicht mehr zurückzukommen vermochten. Die SVP konnte hingegen seither den eigenen Anspruch auf Alleinvertetung dieser Sprachgruppe einlösen.

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