Heiner Oberrauch
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Unternehmerempfang

"Sehr geehrter Herr Landeshauptmann..."

Beim heurigen Unternehmerempfang am Montagabend liefern sich Heiner Oberrauch und Landeshauptmann Arno Kompatscher einen politischen Schlagabtausch im europäischen Stil.
Von
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Valentina Gianera14.06.2022
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Kommentare

Bild des Benutzers Michael Kerschbaumer
Michael Kerschbaumer 14.06.2022, 15:54

War der zuständige LR im Urlaub oder darf er nicht mehr sprechen.

Bild des Benutzers Dietmar Nußbaumer
Dietmar Nußbaumer 14.06.2022, 21:29

Arme SVP. Sie macht es den Unternehmern nicht recht, nicht dem HGV, nicht den Bauern und den Arbeitnehmern sowieso nicht. Vielleicht sollte die Partei mal sagen, was Sache ist: Dieser Staat ist seit Jahrzehnten pleite.

Bild des Benutzers Klemens Riegler
Klemens Riegler 14.06.2022, 23:16

Die arme SVP muss es nicht allen recht machen. Hier geht es um die Landesregierung. Und die sollte es zumindest so vielen wie möglich RECHT machen und dabei die Zukunft nicht außer acht lassen.
Und was die Pleite-Staaten betrifft: WIR SIND STAAT und wir haben immer noch mehr Geld als der Staat Schulden hat. (Nicht nachdenken was das bedeutet!) Vor 20 Jahren hatten die ItalienerInnen sogar doppelt so viel Besitz und Geld als der Staat Schulden hatte. Heute ist es nur mehr gut 15% mehr als der Schuldenberg. Die Piefke & Innen waren vor 20 Jahren sogar ärmer als die ItakerInnen. Heute sind sie allerdings gleich "arm" oder "reich" wie damals ... trotz Bazuka !

Bild des Benutzers △rtim post
△rtim post 14.06.2022, 21:37

Der Südtiroler Unternehmerverband sollte sich wohl eher mal fragen: Kann so ein Präsident weiterhin glaubhaft den Verband vertreten, insbesondere, wenn jemand der öffentlichen Verwaltung ständig Ratschläge über das Sparen gibt, aber gleichzeit derart zum Nachteil des Gemeinwesens agiert (Sondermüll-Masken-Skandal in Österreich und Südtirol)?

Bild des Benutzers Klemens Riegler
Klemens Riegler 14.06.2022, 23:28

So ein Präsident ist mir immer noch lieber als ein gewissenloser Wirtschaftsbonzen, dem der Blick für das Ganze und für die Zukunft fehlt.
Außerdem schätze ich die Lage um den Masken-Skandal etwas anders ein ... oder sogar genau diametral gegenüber: Es war m.M.n zum Vorteil für das Gemeinwesen dass jemand in dieser Notsituation Masken und Schutzmaterial organisieren konnte. Dass das Material nicht allen Normen entsprochen hat ist Pech aber auch nicht der Weltuntergang. Glaubt wirklich jemand, dass jede FFB2-Maske aus dem Supermarkt einen Test bestehen würde? Wobei ich in den zwei Jahren keinen einzigen Menschen gesehen habe, der eine FFB2 überhaupt richtig getragen hat. P.s. ich war aber auch nicht auf der Covid-Station eines KH´s

Bild des Benutzers Günther Alois Raffeiner
Günther Alois Raffeiner 15.06.2022, 08:21

Wetten: kurz vor den kommenden Landtagswahlen 2023 wird die IRAP gesenkt,um wieviel????? So lange wird diese Angelegenheit von der SVP, wahrscheinlich bewusst hinausgezogen! Stimmenfang für die Dummen?

Bild des Benutzers Herta Abram
Herta Abram 15.06.2022, 08:31

Zur Wirtschaftwachstumvorstellung:Uns als Gesellschaft muss klar werden, dass wir (wieder) lernen müssen, dass es auch mal ab- oder rückwärts geht – oder es Stagnation gibt. Wir müssen lernen mit "Verlusten" umzugehen. Das Versprechen des moderne Kapitalismus,
vom "Mehr" und "Besser" ist brüchig geworden....
Die Frage ist, ob eine Politik denkbar ist, die nicht mehr auf dem klassischen Fortschrittsversprechen basiert und eine Art Verlustmanagement leisten kann? Dazu muss uns ganz klar sein, dass Populismuspolitik/erInnen, dies nicht können!
Ich denke, Arno Kompatscher's Politik ist eher die der Prävention, Risikokalkulation und Weiterentwicklung. Und das ist ein guter Weg.

Bild des Benutzers Georg Lechner
Georg Lechner 15.06.2022, 10:54

Das sehe ich auch so. Kompatscher lenkt die Entwicklung in die Richtung, dass die Energiesparer günstiger aussteigen und die anderen schlechter - so wie auch von der EU-Kommission intendiert, um der Treibhausproblematik zu entkommen. Das passt den Unternehmern nicht - weder in Südtirol noch in Ö. noch sonstwo.
Einem Wachstumsfetischisten in der Wiener Zeitung habe ich entgegengehalten: Sag mir, wie viel Prozent Wachstum du für wünschenswert hältst und ich sage dir, wann du doppelt so viel essen, trinken und kotzen musst und doppelt so schnell schlafen, damit sich das ausgeht.
Als Faustformel (brauchbar zwischen 1 und 10 % ) gilt: 70 dividiert durch die Prozentzahl des jährlichen Wachstums gibt die Zahl der Jahre bis zur Verdoppelung

Bild des Benutzers Martin Sitzmann
Martin Sitzmann 15.06.2022, 13:05

Tja, und schon knickt man wieder ein vor den Lobbys... jaja, die Wahlen 2023 werfen einen langen Schatten voraus.
Wir alle, die gesamte Gesellschaft, wird die Trauerarbeit leisten müssen, dass wir den Zenit überschritten haben. WENIGER ist das neue Motto, das sich am Horizont abzeichnet. Aber noch winden sich die Wachstumsgläubigen wie die Fische auf dem Trockenen, wenn sie "weniger" hören.
Wie soll mit weniger erwerbstätigen Menschen ein Mehr an BIP erwirtschaftet werden? Die Produktivität lässt sich nicht beliebig steigern. Wenn die Zitrone ausgepresst ist, kommt kein Saft mehr heraus.
Wir müssen lernen, weniger Welt zu verbrauchen.

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