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Xi Jinping's China

Der Schatten des Chinesischen Drachen

Chinas globale Expansionspolitik fordert zu zunehmender Wachsamkeit und zum dezidierten Einstehen für unsere Werte auf
Community-Beitrag von Jan Matia Prinoth14.07.2021
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Stellt das zeitgenössische China eine Gefahr für den Weltfrieden und für unser "westliches" Gesellschaftsmodell dar?

In diesem aktuellen, gut recherchierten Dokumentarfilm wird die Politik Chinas der letzten Jahre und das dahinterliegende Weltbild dargestellt, wobei der (derzeitige) Partei- und Staatschef, Xi Jinping, grob charakterisiert und Paralllelen zwischen seiner Biographie und seinem politischen Projekt gezogen werden.

Der Film zeigt beängstigende Entwicklungen auf - etwa Chinas "Infiltrationspolitik" auf mehreren Kontinenten und den Genozid der Uiguren.

Es stellt sich die Frage, wie die globale Weltordnung in 20-30 Jahren aussehen wird und ob ein möglicher Aggressionskrieg Chinas gegen Taiwan zu einem globalen Konflikt eskalieren könnte.

Dieser Film fordert meines Erachtens dazu auf, wachsam zu bleiben und im sich zuspitzenden Konflikt zwischen dem totalitären Modell Chinas und unserem "westlichen" Politik- und Gesellschaftssystem bewußt, entschlossen und aktiv für unsere Grundwerte und -Freiheiten einzustehen.

Hier der Link zum Video (verfügbar bis 8. August):

https://www.arte.tv/de/videos/078193-000-F/die-neue-welt-des-xi-jinping/

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Kommentare

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Walter Kircher 14.07.2021, 16:59

die zukünftig erforderliche Masse an Auto-Batterien wird aus China importiert, um dann Co2-frei zu sein!
Wie frei sind wir dann tatsächlich?

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Georg Lechner 18.07.2021, 11:23

Für die Öl-Importe wurden Kriege geführt. Wie frei waren wir auch bisher?

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Georg Lechner 18.07.2021, 11:20

Wachsamkeit hilft wenig. Der Westen müsste Geld für alternative Angebote aufbringen. Solange Südeuropa mit der verfluchten Austeritätspolitik ausgehungert wird (von den neokolonialen Attitüden in Afrika ganz zu schweigen), ist es kein Wunder, dass China selbst in EUropa Fuß fassen kann.

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Stefan S 18.07.2021, 12:07

"Austeritätspolitik" das ist die kolperierte Vereinfachung welche der Realität in keinster Weise gerecht wird.
Solange Südeuropa meint das "der Staat" ein nicht versiegbarer SB-Laden ist und dem Norden ständig mit möglichen Bankrottszenarien als letztes Argument unter Druck setzt, solange hat China einfaches Spiel.
Die SB-Laden Mentalität trifft auch für D zu mit dem kleinen Unterschied das D sich das im Moment noch leisten kann.

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Georg Lechner 19.07.2021, 18:01

Doch, "Austeritätspolitik" trifft es recht gut - und die Folgen hat der Wirtschaftsjournalist Wolfgang Münchau bereits in der Financial Times Deutschland vom 14.4.2010 richtig vorhergesehen: Eine Spirale nach unten aus sinkender Nachfrage und steigender Arbeitslosigkeit, dadurch steigendes Budgetdefizit.

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Klaus Griesser 25.07.2021, 21:11

China ist eine aufstrebende Wirtschaftsmacht, ein kapitalistisches Land. Das liegt der größten Weltmacht, den USA und damit seinen treuen Transatlantik-Vasallen schwer auf dem Magen. Welcher Drachen hat in den letzten zig-Jahren durch politisch- militärische Interventionen rund um die Welt in verschiedenen Ländern zu Zerstörungen und Millionen von Opfern geführt? Keinesfalls China, sondern die USA, die ein Vielfaches von China und Russland zusammen jährlich für Rüstung ausgeben!
Ganz abgesehen davon: wäre es nicht unter dem Druck der sich anbahnenden Erderwärmung höchst angezeigt - wie der US-Professor Stiglitz fordert - an ZUSAMMENARBEIT zu denken statt an Rivalität und Konkurrenz?

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