Freunde im Edelweiß
Othmar Seehauser
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SVP

Freunde, die sich keiner wünscht

Christoph Franceschini und Artur Oberhofer haben mitten in die “Schlangengrube SVP” gestochen – mit einem Buch.
Von
Bild des Benutzers Lisa Maria Gasser
Lisa Maria Gasser18.03.2022
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Kommentare

Bild des Benutzers Cri -
Cri - 18.03.2022, 17:22

Oschpele, quando la realtà batte il film. Vado a preparare il popcorn.

Bild des Benutzers alfred frei
alfred frei 18.03.2022, 17:37

...... der Zugang zum Kellerraum im Parteisitz wird zur Zeit überprüft

Bild des Benutzers Factum Est
Factum Est 18.03.2022, 19:19

Dr Luis isch schun pan grobn. Will sein Testament plonzn.

Bild des Benutzers △rtim post
△rtim post 19.03.2022, 10:25

483 Seiten mit privatem Geschwätz aus Abhörprotokollen im Rahmen eines archivierten Ermittlungsverfahren. Aber: "Telefongespräche mit Kompatscher kommen im Buch 'Freunde im Edelweiß' keine vor."
Wieso denn eigentlich nicht, wenn es angeblich ja um die objektive Darstellung eines "Gesamtbildes" und nicht etwa um eine Kampagne, Demontage bestimmter Personen geht?
War das etwa die Bedingung des neuen Freundes Zellers?
Die Betonung hier: “Es ist kein Buch für Kompatscher oder gegen Achammer.” (Oberhofer) im Sinne eines tatsächlichen "Gesamtbildes" macht jedenfalls einen kritischen Leser schon mal stuzig. Cui bono? fragte schon der alte Lateiner.

Bild des Benutzers Cri -
Cri - 19.03.2022, 11:15

@Rtim Quindi a lei non preoccupa il contenuto inquietante del libro ma solo attaccare una persona che secondo lei sarebbe stata da includere? Se lei becca i ladri in casa non si preoccupa di punire i ladri ma si preoccupa del vicino con cui ce l’ha e che magari vorrebbe anche buttare in carcere…anche se non c’entra un bel niente con il delitto?

Sta cercando di difendere degli indifendibili che devono essere allontanati dagli uffici pubblici. For good.

Bild des Benutzers △rtim post
△rtim post 19.03.2022, 12:33

@CRI : Es geht nicht um irgendwelche Straftat(en), die Sie hier trotz besseren Wissens dennoch behaupten. Hoffentlich auch nicht um das Recht der vernunftbegabten Leserschaft im Jahre 2022 hierzulande noch kritisch nachzufragen: "Cui bono?" und das hier gezeichnete Bild zu hinterfragen.
Vgl. auch: https://www.stol.it/artikel/chronik/abhoer-affaere-der-geheime-informant...

Bild des Benutzers Cri -
Cri - 19.03.2022, 13:41

@Rtim Cui bono? Indipendentemente da chi ha messo a disposizione quel materiale chi ne trae i benefici sono gli elettori che devono essere informati. Queste conversazioni sono reali, il magna magna è reale. Togliere un appalto migliardario a un tizio che pensava di vivere in un suo personale Game of Thrones.

Non è rilevante chi ha denunciato il ladro, quello che è rilevante è che ci sono dei complici, quindi più ladri, è importante individuarli e mandarli a zappare, non sono degni dei ruoli che hanno. Questa gente non ha un minimo di etica e il libro non fa altro che descrivere una realtà. Non può negare la realtà, it is what it is.

Cui bono? Ai cittadini, che si spera di dover dar da mangiare a un paio di corrotti in meno. È incredibile che cercate dei responsabili per la pubblicazione del libro ma non vi sconvolge minimamente quello che questo libro evidenzia.

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kurt duschek 19.03.2022, 14:09

....jeder glaubt gerade jene "Tatsachen" die er gerade hören will und von denen er überzeugt ist. Sie glauben STOL und somit ist dieses für sie ok und glaubwùrdig. Frage: warum versucht eine Partei, eine wichtige und die meistgelesene Tageszeitung in Südtirol den Druck eines Buches, die Information über dubbiose Vorgangsweisen innerhalb einer Partei mit allen Mitteln zu verhindern? Wenn alles ok ist warum also nicht offenlegen? Journalisten sollten über alles Berichten dürfen, ja sie
müssen darüber berichten. NB Südtir ist nicht Russland!

Bild des Benutzers Emil George Ciuffo
Emil George Ciuffo 20.03.2022, 10:10

Ojeh, der krampfhafte Versuch eines "kritischen Lesers", von den real existierenden Zuständen und Machenschaften in und rund um SVP/Lega/Unternehmer abzulenken ...

Bild des Benutzers Christoph Franceschini
Christoph Franceschini 20.03.2022, 22:10

Eigentlich wäre es ja nicht Wert auf ihre schleimigen Unterstellungen zu antworten, Herr Pircher.
Dass Sie in unserem Buch keine Telefongespräche von oder mit Arno Kompatscher finden, hat einen einfachen Grund: In den Gerichtsakten gibt es keine!
Kompatscher wurde nicht abgehört und er hat auch keine der abgehörten Personen angerufen oder wurde von diesen angerufen.
Wahrscheinlich übersteigt diese Tatsache ihr Vorstellungsvermögen. Oder noch wahrscheinlicher macht das Kompatscher in Ihren Augen erst recht verdächtig.

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Re Mr 19.03.2022, 12:59

Sg Autoren, Mit dem Buch „Freunde unterm Edelweiß“ haben Sie Privacy-Gedanken einen schönen Dienst erwiesen. Recht gläserner kann ein Mensch wohl nicht mehr werden, wenn man sich beim Gerede unter Kollegen (das Sie in jedem Büro und Stammtisch finden) jetzt auch schon veröffentlicht wird.
Dass „die Leit redn“, ist bekannt; dass Lästern jetzt schon „fatti di interesse pubblico“ sind, ist neu. Aus Sätzen wie „Der Alfreider ist ein ganz dummer Mensch“ könnte man sich zwar zu unterhaltsamen Dialoge für eine Serienfolge (Teenager auf dem Schulhof, House of Cards…) inspirieren lassen – wo die Brisanz und der Mehrwert für die Öffentlichkeit und die Grundlage für eine journalistische Veröffentlichung liegt, erschließt sich mir jetzt nicht. Ein Kindergarten hier (SVP) wie da.

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Cri - 19.03.2022, 14:20

@Re Mr Per lei non è un fatto di interesse pubblico come viene gestito il bene pubblico? Quello che hanno pubblicato serve come prova del fatto che questi tizi hanno agito contro l’interesse pubblico..perfettamente legale, la privacy è un elemento debole davanti alla forza di quello che il libro evidenzia: corruzione allo stato puro.

Bild des Benutzers Emil George Ciuffo
Emil George Ciuffo 20.03.2022, 10:19

Wenn ich das richtig verstanden habe, enthält das Buch ein bisschen mehr als ein mehr oder weniger häufiges Lästern unter "Freunden" ... ;-)

Bild des Benutzers ceteris paribus
ceteris paribus 20.03.2022, 11:20

Oder unter anderem eine Anbiederung an einen vermeintlich smarten Unternehmer bis hin zur Selbstverleugnung, damits was wird mit der eigenen Karriere.
Der Turbo Tom ist mit dem Großkonzessionär in der Vergangenheit sicher sehr sehr gut ausgekommen.

Bild des Benutzers Re Mr
Re Mr 20.03.2022, 11:31

Zumindest aus den hier angeführten Zitaten ist mehr als Lästern nicht herauslesbar. Unfein, ja, aber dass es "Gepackle" gibt wusste man bei der alten Garde auch schon. Die interessante Zeitgeisterscheinung scheint mir der Vorgang der Veröffentlichung an sich (nicht das private Gerede selber).

Bild des Benutzers Martin Mayr
Martin Mayr 20.03.2022, 12:32

Hören Sie sich die Audiodateien an. Interessant was der Alt LH über den derzeitigen Parteiobmann sowie über den derzeitigen Gesundheitslandesrat sagt.

Bild des Benutzers Emil George Ciuffo
Emil George Ciuffo 20.03.2022, 14:23

Ich schätze, die werden hier nicht für dich das ganze Buch abdrucken ... Lies es dir durch, hör dir die Aufnahmen an, dann weißt du mehr. Eine Buchpräsentation dient ja - normalerweise - nicht dazu, das ganze Buch vorzutragen, sondern um drauf aufmerksam und neugierig zu machen. Aber dich scheint das Buch ja eh nicht zu interessieren ...

Bild des Benutzers Martin Mayr
Martin Mayr 20.03.2022, 14:45

Lesen Sie bitte diesen Artikel. Hier wurde der Privacy ein schöner Dienst erweisen. Und von wem ging es aus?

https://www.salto.bz/de/article/19012022/friendly-fire

Bild des Benutzers Robert Hölzl
Robert Hölzl 19.03.2022, 18:35

Was ist an den Kommentaren schon groß dran. Parteifreunde können sich nicht leiden. Ist kein SVP-Eigenstellungsmerkmal. Sage nur PD, Lega, Freiheitliche, um nicht die alte DC zu bequemen. Es geht hier um einen Machtkampf in der SVP und die Autoren nutzen die Gelegenheit, um ein bisschen Geld zu machen. Gut für sie.

Bild des Benutzers Cri -
Cri - 19.03.2022, 22:28

Più che Machtkampf mi auguro che siano le pulizie di primavera.

Bild des Benutzers Robert Hölzl
Robert Hölzl 20.03.2022, 10:32

Si mantenga le Sue illusioni.

Bild des Benutzers Martin Mayr
Martin Mayr 20.03.2022, 12:27

Ein Alt LH wollte die Regierungsbildung seines Nachfolgers beeinflussen um einem privaten Unternehmen bei denen der Alt LH als Berater tätig war, Vorteile zu verschaffen.
Kapieren Sie es jetzt?

Bild des Benutzers Robert Hölzl
Robert Hölzl 20.03.2022, 17:59

Die Wahlkampfspenden von Hager (alle streng unter € 5000) an den Landeshauptmann wurden aus rein altruistischen Gründen gemacht. Glauben Sie weiter an den Osterhasen!

Bild des Benutzers Martin Mayr
Martin Mayr 21.03.2022, 17:18

Waren die Wahlkampfspenden ausschließlich für Kompatscher persönlich oder für die gesamte Partei?

Bild des Benutzers Cri -
Cri - 21.03.2022, 22:26

Mi faccia capire, sui versamenti c’era scritto “ Per Kompa, please”? Se no, trattandosi di una barca di soldi (laut il super libro in discussione), sono stati dati al partito. Inutile ricordare the Walk of Fame sotto i Portici dell’ex LH con Benko per incoraggiare la gente a votare il loro colosso commerciale in pieno centro, spero di non sbagliarmi ma l’Svp è “bella” perché è varia…Hager ha dichiarato che le borse di monete erano per assicurare l’equilibrio politico…in effetti…..mi sembra tutto in perfetto equilibrio.

Bild des Benutzers Dietmar Holzner
Dietmar Holzner 20.03.2022, 17:18

Sie nehmen Animositäten unter Parteifreunden als gottgegeben hin...ist schon mal sehr fatalistisch, eigentlich Unsinn. Zum Anderen ist es ein Unterschied, ob ich einem Parteifreund nur seinen Erfolg nicht gönne oder ob ich als gewählter Volksvertreter meine ganze Energie darauf verwende, meinen (genauso gewählten!) Parteikollegen
abzusägen. Von der gleichzeitigen Bevorteilung privater Einzelpersonen reden wir da noch gar nicht.

Bild des Benutzers Robert Hölzl
Robert Hölzl 20.03.2022, 18:05

Warum Unsinn? Seit wann sind Parteien erweiterte Freundeskreise? Was glauben Sie, warum in bei den parteiinternen Wahlen immer nur Kandidaten antreten, wenn die eigene Wahl sicher ist? Warum wohl wurden die Abhörungen von Parteigenossen der Presse zugespielt? Ob Privatpersonen bevorzugt werden und/oder Organisationen ist für mich das Gleiche und jedenfalls abzulehnen, was aber keinen Parteiheini daran hindert, dies zu tun. Leider! Wie gesagt, Parteien sind Schlangengruben und ich wende nicht Zeit und Geld auf, um den Argumenten einer Seite zu lauschen, da die Interessen hinter dieser Seite sich nicht allzusehr von denen der Anderen Seite unterscheiden.

Bild des Benutzers Oskar Hubert Pohl
Oskar Hubert Pohl 19.03.2022, 21:27

Pack schlägt sich, Pack verträgt sich.

Bild des Benutzers Factum Est
Factum Est 19.03.2022, 22:53

Bis zum Osterfest fehlen noch einige Wochen. Die im Buch erwähnten Personen werden doch soviel Manns sein um ihren jeweiligen persönlichen Kreuzweg vorzubereiten. Aber bitte perpedes nicht mit dem Bus.

Bild des Benutzers Günther Alois Raffeiner
Günther Alois Raffeiner 20.03.2022, 07:13

Eine BOMBE hat bei der SVP eingeschlagen,jetzt nützt euch das Aussitzen und vertuschen auch nichts mehr und das ist gut so.

Bild des Benutzers Emil George Ciuffo
Emil George Ciuffo 20.03.2022, 16:22

Wir können nur froh sein, dass es noch solchen Journalismus in Südtirol gibt, trotz der widrigen politischen und wirtschaftlichen Umstände.

die politiker/innen in südtirol und nicht nur in der SVP.. sind nicht mal imstande für sich.. kunst anzukaufen.. was will man denn alsdann verlangen.. und das rund herum ist nicht imstande darauf aufmarksam zu machen.. also kann man getrost sagen.. es wird so weiter gehen.. mit der normalen italienisch-südtirolerischen gelassenheit..

Bild des Benutzers Markus A. Gaßner
Markus A. Gaßner 20.03.2022, 18:26

Der Nachhall der geplatzten Bombe ist bis über den Alpenhauptkamm zu hören. Wiewohl der Österreicher in letzter Zeit schon abgebrüht ist dank des (im Text erwähnten) Ibiza-Videos, der Schmid-Chats, der Pilnacek-Chats und dergleichen. Wenn sich (Ex-)Politiker und Lobbyisten vermeintlich vertraulich unterhalten, sind der Peinlichkeit scheinbar keine Grenzen gesetzt. Manch abgehörter Gesprächsfetzen wird zum geflügelten Wort – so wie jener des Ex-Parteisekretärs, ehemaligen Nationalrats und damaligen Lobbyisten Walter Meischberger. Bevor dieser 20211 im Rahmen der BUWOG-Affäre um die Privatisierung von Bundeswohnungen vor der Staatsanwaltschaft seine Provision von 700.000 Euro rechtfertigen musste, telefonierte er mit seinem Auftraggeber und fragte ihn: "Wos woa mei Leistung?"
Es ist immer wieder unglaublich, welch abstruse Unterhaltungen der unabhängige Journalismus zu Tage bringt – Woodward/Bernstein 1973 (Watergate), Obermaier/Obermayer 2019 (Ibiza-Video), Francheschini/Oberhofer 2022 und viele andere. Man kann nur unendlich dankbar sein für so viel Mut und Engagement. Bravo!

Bild des Benutzers Martin Al.
Martin Al. 21.03.2022, 09:34

Herr Gassner, ihr Kommentar bringt es auf den Punkt. Ohne dass ich den Protagonisten im jüngsten Buch strafrechtlich relevantes Agieren unterstellen möchte, diese Aufgabe wird von kompetenter Stelle erledigt, aber oft sind solche Enthüllungen nur eine Präambel. Unabhängig davon zeigt sich aber sofort, welch Kindes moralischer Haltung die Darsteller sind.

Bild des Benutzers Albert Willeit
Albert Willeit 20.03.2022, 19:49

Ein besonderer Dank und ein großes Lob an Artur Oberhofer und Christoph Franceschini für ihren Mut zur Veröffentlichung dieses Buches, das ein abgrundtiefes Sittenbild in den höchsten Kreisen der SVP anschaulich aufzeigt. Wenn die betreffenden Akteure nur ein klein wenig Anstand und moralische Verantwortung haben, dann sollten sie schnellstens von selbst zurücktreten oder sie müssen "zurückgetreten werden".

Bild des Benutzers Franz Ladinser
Franz Ladinser 21.03.2022, 05:55

Diese Affäre ist das Königsbeispiel für das System Edelweiß. Es war schon immer so, und das auf allen politischen Ebenen, dass man Freunden Chancen und wirtschaftliche Vorteile verschaffte, auch zu Lasten anderer und auf Kosten der Allgemeinheit. Mit dem "Kartl" hat man es besser in unserem Land. Dass man untereinander aber so miserabel umgeht, hat für niemanden ökonomische Konsequenzen und ist auch keine Straftat, aber beweist die Anstands- und Niveaulosigkeit vieler Mandatare.

Bild des Benutzers Herta Abram
Herta Abram 21.03.2022, 17:01

Nun müssen sich SVPler in ihrer Arbeit stören lassen. Das Prinzip Machterhalt wurde mutvoll von Christoph Franceschini und Artur Oberhofer unterbrochen. Nun lesen wir schwarz auf weiß wie PolitikerInnen nicht sein sollten, welchen Politikstil wir nicht wollen - zumindest viele von uns.
Nehmen wir dies schimpfend zur Kenntnis oder spornt es uns an zu handeln, und zukünftig diesem Politikprinzip:
„Machterhalt und Eigeninteressen vor Gemeinwohl“ etwas entgegensetzen zu wollen?
Weil:
Unserer Gesellschaft fehlt etwas Wichtiges: das Vertrauen der Bürger in die persönliche Integrität ihrer (mit wenigen rühmlichen Ausnahmen) politischen Repräsentanten.
Was macht eine guten PolitikerIn aus? WIR MÜSSEN DIES KLAR DEFINIEREN bei der nächsten Wahl - darauf sollten wir Wähler viel mehr Wert legen !
Lesenswert und vielleicht erkenntnisreich:
https://www.welt.de/welt_print/article3313726/Was-ist-ein-guter-Politike...

Das gegenwärtige ParteipolitikSystem ist keine Option!
Ist nicht weiterentwickelte Demokratie, nicht zukunftsfähig - nicht enkeltauglich.
Die Frage ist: Wie könnten wir uns politisch für die nächsten Jahre aufstellen?

Bild des Benutzers Georg Lechner
Georg Lechner 28.03.2022, 09:06

In Österreich kam es aufgrund des Ibiza-Videos und der dadurch angestoßenen weiteren Enthüllungen zu einem Anti-Korruptions - und Transparenz - Volksbegehren, für das Anfang Mai die Eintragungswoche festgelegt wurde. Wesentliche Forderungen sind weitergehende Begrenzung der Wahlkampfkosten und Berichtspflicht zu Wahlkampfspenden, Maßnahmen gegen Inseratenkorruption (Erkaufen wohlwollender Berichterstattung durch Vergabe von entgeltlichen Einschaltungen besonders an Massenblätter).

Bild des Benutzers Georg Lechner
Georg Lechner 27.03.2022, 14:28

Im Ibiza- Video prahlte Strache mit dem, was er tun wollte. Die Veröffentlichung führte zu Nachforschungen der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA), die Chats zutage förderten, was von Politikern und politisch gebundenen Beamten tatsächlich getan wurde - und das war durchaus heftig. Die Liste derer, die im Visier der WKStA eine Rolle als Beschuldigte in zukünftigen Prozessen zu erwarten haben, umfasst neben ex-Kanzler Kurz mehrere ehemalige VP-Parteichefs und Finanzminister, ex-Vizekanzler Strache, ex-Familienministerin Karmasin, ex ÖBAG-Chef Schmid, mehrere Berater von Kurz, CASAG-Aufsichtsratschef Rothensteiner, Spitzen des Glücksspielkonzerns Novomatic, des Medienkonzerns der Fellner-Brüder und die Kronzeugin Sabine Beinschab

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