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Prof. Walter Lorenz
Interview

„Südtirol ist kein Sonderfall“

Professor Walter Lorenz über die sozialen Fragen der Zukunft, Tee trinken in Cambridge und was er an der Universität vermissen wird.
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Kommentare

Bild des Benutzers Alfonse Zanardi

Tolles Interview, beeindruckende Person, brillante Aussagen.

+1-11
Bild des Benutzers Karl Trojer

Erst mal großen Dank an Professor Lorenz für sein "so sein" und dass er die Universalität der Zusammenhänge so sehr hervorhebt. Innovation setzt Offenheit voraus, diese wiederum bedarf eines möglichst niedrigen Angst-Pegels. Angst wird meistens aus Furcht vor Fremdem generiert. Hier, so meine ich, müsste die Bildung vom Kleinkind an und weiter ansetzen. Die Ermöglichung und Stärkung des Selbstwertes bei Kindern und Jugendlichen, ein nicht fremdbestimmtes Verständnis und Erleben von "Würde", ein behutsames Hinführen zum "Schönen", erscheinen mir als Voraussetzung dafür, dass gegenseitiger Respekt selbstverständlich wird und Wertschätzung der Verschiedenheiten (niocht beschränkt auf Toleranz) zu der Offenheit führen kann, die Innovation auf allen Ebenen benötigt.

Bild des Benutzers Martin B.

"und wenn wir uns alle auf unsere Spezialität zurückziehen": ich würde mal behaupten über 90% der Forschungspublikationen sind so aufgebaut, d.h. Fachidioten als Autoren, die sowohl dem eigenen Ego und dem Druck des Systems nachgehend nicht nur sehr spezifische Untersuchungen aufbauen und Ergebnisse ausschmücken, sondern sich kaum Zeit nehmen (können) unorthodoxe Sichtweisen und zusätzliche Expertisen (welche nicht im Kernteam vorhanden sind) einzuarbeiten um die Ergebnisse wirklich auf das Niveau von akademischer Exzellenz zu bringen.

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