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Österreich

Kniefall und Huldigung

Judith Grohmann hat einen Heiligenroman geschrieben. Ihre neue Biographie von Sebastian Kurz löst in Österreich eine Welle des Hohns und der Verspottung aus.
Kolumne von
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Gerhard Mumelter21.09.2019
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Ob das Buch seinen Zweck erfüllt, ist fraglich. Denn die rechtzeitig zur Nationalratswahl erschienene "offizielle Biografie" des österreichischen Bundeskanzlers Sebastian Kurz trieft geradezu vor Pathos und lässt es an massiver Beschönigung nicht fehlen. 
Das beginnt schon im ersten Satz, in dem Autorin Judith Grohmann ihre erste Begegnung mit Kurz schildert: 
 
„Zunächst erblickte ich nur eine Silhouette. "Ist er es wirklich ?", dachte ich mir. Ich sah lediglich einen Teil des Kopfes, doch der kam mir bekannt vor. Diese dunkelbraunen Haare, die streng nach hinten gekämmt waren, und die kleine, spitze Nase, die aus seinem Gesicht hervorbrachte... Er sah aus dem Fester und blickte gedankenversunken in die Ferne. Ob er uns wahrgenommen hatte, war fraglich. Das helle Sonnenlicht leuchtete in den Raum hinein, die Herbstsonne blendete sein Gesicht. Er war vertieft und in Gedanken versunken. Es war ein besonderer Augenblick für mich. Denn ich sah einen Politiker bei seiner täglichen Arbeit, versunken in Gedanken über die beste Strategie. Abseits von Kameras und Mikros. Für einen Journalisten ein besonderer Augenblick, kennt man Politiker meist nur von öffentlichen Auftritten. So etwas passiert wirklich nicht jeden Tag.“
 
Grohmann, Judith
Autorin Judith Grohmann: Die eigene Biographie deutlich geschönt?
 
Das Beschöningungsritual beginnt bereits beim Lebenslauf der Autorin, der 1966 in Wien geborenen Journalistin Judith Grohmann. Ihre Behauptung, sie habe in der Profil-Schlussredaktion gearbeit, wird vom Wochenmagazin dementiert: „Judith Grohmann dürfte zwar 1985 vorübergehend bei Profi tätig gewesen sein, mit Sicherheit aber nicht als Redakteurin, geschweige denn als Chefin vom Dienst. Ihr Name scheint in keinem Impressum auf. Der genannte Herausgeber Peter Michael Singens kann sich nicht an ihren Namen erinnern. Der Bitte der Chefredaktion um eine erklärende Stellungnahme kam Judith Grohmann bisher nicht nach.
 
Grohmann Beschreibung verliert sich in einer einzigen Huldigungszeremonie. Schon in seinen ersten Lebensjahren habe sich der kleine Sebastian als „Baby auf der Überholspur“ erwiesen:
 
„Er war in seiner Entwicklung anderen Kindern um Längen voraus. Während die meisten Babys mit 12 bis 18 Monaten das Laufen erlernen, konnte Sebastian Kurz bereits mit 10 Monaten gehen...Aber damit nicht genug: die ersten kompletten Sätze sprach der kleine Sebastian Kurz mit einem Jahr und stellte damit viele andere Kinder in den Schatten.“
 
Natürlich kommt auch die Mutter mit rührenden Schilderungen zu Wort : „Sebastian ist ein liebenswürdiger Schlingel.“ 
„Das ist ein falsch etikettierten Heimatroman, der Kurz den Heiligenstand heben soll.“
Gerhard Ruiss.
 
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#5shadesofkurz: Spott und Hohn auf Twitter.
 
Der Standard verspottet das neue Buch als Vita des heiligen Sebastian, die Tageszeitung Die Welt bezeichnet die Autorin als „Aschenputtel auf dem Weg ins Schloss“. Kommentar der Wiener Tageszeitung Kurier: „Kurz ausführlich gebauchpinselt“.
Der Vorsitzende der österreichischen Autorenvereinigung, Gerhard Ruiss, wertete das im Münchner FinanzBuchVerlag erschienene Werk als „falsch etikettierten Heimatroman, der Kurz den Heiligenstand heben soll.“
Außer Zweifel steht, dass die Neuerscheinung offenbar die Phantasie der Österreicher beflügelt. Über das Buch ergießt sich im Netz eine endlose Flut spöttischer Kommentare, besonders auf twitter:
 
„Er sah mich an. In seinen Augen spiegelte sich die Österreich-Fahne, die zum ersten Mai sanft im patriotischen Wind wehte. „Hey, Baby“, sagte er, seine Stimme tiefer als der Traunsee. „Soll ich noch hochkommen...deine Balkanroute schließen?“ #50shadesofkurz
 
So lagen wir in seinem Bett, die Bettwäsche roch nach zarten Rosenblüten. Er beugte sich mit seinem starken Körper über meinen Körper und verlangte, dass ich ihm etwas Schmutziges sage. So dies sein Wille war, hauchte ich ihm zart ins Ohr: „Erbschaftsteuer“. #50shadesofkurz 
 
Ob sich das Buch bei der Wahl am kommenden Wochenende positiv auf den amtierenden und zukünftigen Bundeskanzler auswirkt, bleibt abzuwarten. Fest steht, dass der liebeswürdige Schlingel auch diesmal die Nase vorn haben wird.

 

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Kommentare

Bild des Benutzers Manfred Klotz
Manfred Klotz 21.09.2019, 17:18

Den gleichen Müll hat auch Chiara Giannini mit "Io sono Matteo Salvini" produziert. Hagiographie schlimmster Prägung.

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Peter Gasser 21.09.2019, 18:54

Ich hab’ Auszüge bereits andernorts gelesen. Der absolute Hammer und das Ende europäischer Kultur. Ein „Schund“roman billigster Machart. Da Herr Kurz das freigegeben hat, hat er wohl jede Ernsthaftigkeit verspielt.
Die Wirklichkeit ist noch immer die beste Satire....

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elisabeth garber 22.09.2019, 11:54

Ja unschlagbar, die fragwürdige 'Autorin' wie der charmante 'Schlingel'.
NB: Normalerweise schreibt man Biographien im dritten Lebensabschnitt oder posthum - je nach Güte basieren diese Lebensläufe auf Quellen und Fakten mit wissenschaftlicher Relevanz.

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Günther Alois Raffeiner 22.09.2019, 07:37

Autorin????? Soviel stumpfsinnigen Blödsinn selten gelesen-entsetzlich!!!!

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Michl T. 23.09.2019, 09:22

oha, ich schon: https://www.youtube.com/watch?v=WXf-YbsSh0Y
Aber das Buch erinnert schon ein bisschen an das Bild, das die supreme leader der Kim-Dynastie in Nordkorea von sich zeichnen :D

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Georg Lechner 25.09.2019, 17:24

Das Schlimme dabei ist, dass diese Ähnlichkeit mit Nordkorea den gehirngewaschenen Konsumenten der Zentralorgane der Massenverdummung (= Rinnsteinblätter mit den meisten presserechtlichen Beanstandungen) gar nicht auffällt.

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gorgias 22.09.2019, 12:38

Die Verstimmungen anderer Kommentatoren beruht auf dem Mißverständnis, dass man dieses Werk als Biographie bezeichnet, anstatt es richtigerweise als Hagiographie einzuordnen.

Es gibt doch auch nicht kanonisierte Schriften in denen Jesus gleich nach der Geburt sprechen konnte und schon als Kleinkind allerlei wundersames vollbrachte. In dieser Tradition ist natürlich auch diese Erzählung zu vertehen:

„Er war in seiner Entwicklung anderen Kindern um Längen voraus. Während die meisten Babys mit 12 bis 18 Monaten das Laufen erlernen, konnte Sebastian Kurz bereits mit 10 Monaten gehen...Aber damit nicht genug: die ersten kompletten Sätze sprach der kleine Sebastian Kurz mit einem Jahr und stellte damit viele andere Kinder in den Schatten.“

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elisabeth garber 22.09.2019, 20:07

Aha, eine Hagiographie...Gorgias, mit ihrer Theorie stellen sie die anderen Kommentatoren alle in den Schatten!

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Pseudo Nym 22.09.2019, 20:36

Kurz, der Gottkanzler. Zu ihm passt ein solches Buch doch sehr gut. Vielleicht haben wir ja das Glück in den nächsten 20 Jahren unter seiner Regentschaft leben zu dürfen. Wenn dann noch der Kaiser Palfrader Bundespräsident wird, ist es vollbracht!

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Ralph Kunze 22.09.2019, 20:46

Was soll schlecht an Kurz sein? Seit doch froh, dass Europa wenigstens einen erstklassigen Politiker hat. Diejenigen, die sich lustig machen sind entweder neidisch oder Grün/Rot.
Wer mit 10 Monaten geht und nach einem Jahr Sätze formuliert ist in der Tat dem Rest voraus. Kurz ist wiederum der beste Beweis!

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Peter Gasser 22.09.2019, 21:37

also, ich bin weder grün noch rot, schon gar nicht neidisch.
Wer ein solches „Schundbuch“ als seine „Vita“ freigibt, mag von Ihnen „erstklassig“ genannt werden - was genauso wie das Buch auf Kurz ein besonderes Licht auf Sie selbst wirft.
Erstklassiges Buch, erstklassiger Kurz, gläubiger...
p.s.: „niemand macht sich lustig“, das besorgt dieses „Buch“ ganz von alleine...
Realsatire

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Ralph Kunze 22.09.2019, 21:45

Dann machen sie doch einen Politiker in Europa namhaft, der Kurz das Wasser reichen kann!

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Peter Gasser 22.09.2019, 21:55

Sie weichen vom Thema ab.
Buch und Kurz sind gemeinsam - Realsatire.
Jedesmal, wenn ich in Zukunft Kurz sehe, sehe ich auch dieses Buch - und Kurz, wie er an der Säule gelehnt und ums rechte Eck herum lang sinnend in die untergehende Sonne sieht.
Natürlich sieht dies der Gläubige nicht...

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Ralph Kunze 22.09.2019, 22:09

Kurz um, ihre Stimme braucht er nicht

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Peter Gasser 22.09.2019, 22:19

und die Ihre bekommt er - auf lange Sicht - auch nicht.

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elisabeth garber 23.09.2019, 19:44

@ Ralph Kunze
Pamela Rendi-Wagner, Sahra Wagenknecht, Frank Walter Steinmeier auch Robert Habeck oder Peter Pilz
könnten S.K. Wasser und Wein gleichzeitig reichen - sowohl rhetorisch als auch sachlich.

Bild des Benutzers Ralph Kunze
Ralph Kunze 23.09.2019, 20:08

Gratuliere! Es fehlen aber noch Claudia Roth, Ralf Stegner, Volker Beck und...genau, Elisabeth Garber(-; ...

Bild des Benutzers elisabeth garber
elisabeth garber 23.09.2019, 21:10

:-) da überschätzen's mich aber ziemlich, Kunze - aber , dass sie an Humor haben grenzt an ein Wunder! (und bitte missverstehen's das jetzt nicht als Date-Vorschlag)

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Brenner Flo 23.09.2019, 13:29

Sie haben das zwar nicht beabsichtigt, aber ihre Postings sind unfreiwillig ein Beweis für die verblendete Heiligenverehrung. :)
Warum glauben sie das Gegenteil? Erklären Sie doch bitte genau, was die Leistungen des Herrn Kurz waren, die sie hier so anhimmelnd schwärmen lässt.
Erklären sie konkret, warum dieser Politiker "erstklassig" sein soll.
Auf diese Fragen reagieren kurzfäns meist mit Sprachlosigkeit und offenem Mund. :)

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Georg Lechner 23.09.2019, 20:19

So berühmt ist Kurz auch nicht. Helmut Brandstätter (wahrlich kein Linker) spricht ihm in seinem Buch ("Kurz & Kickl - ihr Spiel mit Macht und Angst") die Wirtschaftskompetenz weitgehend ab.
Aus meiner Sicht ist Kurz vor allem eine Marionette der Reichen, die ihn medial hochstilisieren lassen. Die Frau des Chefredakteurs und Herausgebers der Kronenzeitung ist Vorsitzende des Universitätsrats der MedUni Wien auf einem Ticket der ÖVP.

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elisabeth garber 23.09.2019, 21:34

Erst kürzlich ein Interview mit Kickl gesehen - musste umschalten.

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Herta Abram 23.09.2019, 08:26

Noch bevor das erste Wort geschrieben ist, schränken diese „Rhetoriktaktiker“
( Kurz&Grohmann) bereits die Zielgruppe der zu Erreichenden ein: Nicht die Wissenden, mit guter Sachkenntnis, sondern die weitgehend Unwissenden, jene, die nur über geringste Kenntnisse verfügen, werden als Zielgruppe anvisiert. - Die, bei denen diese grenzenlose Infantilität, gepaart mit Lügen und unverfrorener (politischer) Selbstdarstellung funktioniert.
Da wimmelts ja nur so vor Glauben-Erwecken, Machtgier und Eitelkeit.

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Ralph Kunze 23.09.2019, 09:02

Ich habe selten einen größeren Unsinn gelesen.
Anscheinend kommen sie sich erhaben vor.

Bild des Benutzers elisabeth garber
elisabeth garber 23.09.2019, 09:20

Sie verstoßen gegen die Netiquette, Kunze! Ausserdem bin ich gar nicht ihrer Ansicht, was Frau Frau Abrams Meinungsäußerung zur zeitgenössischen 'Hagiographie' betrifft!
PS: 'Erhaben' sind hier (Kommentarbereich, Salto.bz) v.a. anonyme Schreiberlinge. Oder sehen sie das anders?

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fr° g 23.09.2019, 11:03

Muss i lesen, die biographie vom basti.
Schon im Vorfeld tauchen in mir einige Fragen auf:
Ob unser Achammer wohl auch schon mit 10 Monaten laufen konnte?
Warum wohl Philips Haar im Gegensatz zu Sebastians so streng nach vorn gestriegelt ist, oder geklebt?
Wie Ralph Kunze wohl in einem Dirndl im Sonnenuntergang am Strand in Mallorca aussehen mag?
... bin so gespannt.
Ja, das beschäftigt mich, wenn ich so aus dem Fenster blicke und mein grünes anonymes Fell kämme und sinniere.

Bild des Benutzers elisabeth garber
elisabeth garber 23.09.2019, 19:34

@FR*G So, das war jetzt eine Ration Humor und Selbstironie. Das geht zum Beispiel Braunfellen durchwegs ab, fällt mir auf.

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Ralph Kunze 25.09.2019, 10:58

Sie können sich drehen, winden, den Spagat machen und auf der Stange tanzen wie lange sie wollen, der nächste Kanzler auch ihres Vaterlandes(falls sie Südtirolerin sind) wird auf ein neues Sebastian Kurz heissen.
Darauf sollten wir doch anstoßen!

Bild des Benutzers Peter Gasser
Peter Gasser 25.09.2019, 11:04

... das ändert nichts an der absoluten Lächerlichkeit dieses Buches.
Ich stoße weder auf Trump, noch auf Putin, auch nicht auf Strache oder Salvini oder Erdogan an; auch nicht auf Kurz.
.
Vaterland?... unsere „Väter“ stammen aus Bayern, Franken und Schwaben. Unsere Sprache ist dem Schwäbischen sehr sehr ähnlich.

Bild des Benutzers elisabeth garber
elisabeth garber 25.09.2019, 11:15

De facto sind mir Bayern z.B. lieber als Österreicher, sprachlich wie mental!

Bild des Benutzers Peter Gasser
Peter Gasser 25.09.2019, 11:23

ich hatte in Wien studiert, in München beruflich zu tun.
Wien war „fremd“, München „heimatlich“.
... uralte Wurzeln?

Bild des Benutzers elisabeth garber
elisabeth garber 25.09.2019, 19:26

Ja, denke dem ist so Herr Gasser!

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Georg Lechner 25.09.2019, 17:43

Der nächste Bundeskanzler Österreichs wird zwar voraussichtlich Sebastian Kurz heißen, doch ist das kein Grund, darauf anzustoßen. Bei den Casinos Austria wurden zwei Vorstände vorzeitig abserviert (die Verträge dürfen die Steuerzahler ablösen!), um Platz für zwei Nachfolger mit "Stallgeruch" zu schaffen. Den FP-Günstling hatte der Personalberater kritisch gesehen, aber mit den Stimmen von Novomatic (Aussage von Strache im Ibiza-Video :"Die zahlen an alle") und Republik (vertreten durch Finanzminister Löger von der VP) durchgedrückt. Löger schüchterte den Aufsichtsratsvorsitzenden Rothensteiner (übrigens auch VP-nahe) mit der Drohung ein, sonst selbst in die Wüste geschickt zu werden.

Bild des Benutzers alfred frei
alfred frei 24.09.2019, 16:57

der Schaufenster-Kanzler; es fehlt die Preisangabe als Verbaucher(Wähler)schutzverordnung !

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