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Mandat

Myriam Atz Tammerle ist Evas Nachfolgerin

Heute vormittag wurde die neue Nachfolgerin von Eva Klotz vorgestellt. Neben Sven Knoll und Bernhard Zimmerhofer wird künftig Myriam Atz Tammerle im Landtag sitzen.
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Auf einer Pressekonferenz im neuen Büro der SüdTiroler Freiheit unter den Bozner Lauben Nr. 9 wurde heute vormittag die Nachfolgerin von Eva Klotz im Landtag bekanntgegeben. Myriam Atz Tammerle ist die neue Landtagsabgeordnete der STF, sie wurde bei den Landtagswahlen 2013 mit 1495 Stimmen gewählt auf den 4. Listenplatz gewählt. 

Atz Tammerle ist gebürtige Kaltererin, 34 Jahre alt, Wirtin und Mutter von 2 Kindern. Gemeinsam mit ihrem Mann führt sie ein Gasthaus in Schenna. Sie ist Gemeinderätin ebendort seit 2010 und war bereits vorher "Sympathisantin" der SüdTiroler Freiheit, wie sie auf der Pressekonferenz sagte. "Ich bewundere Personen wie Eva Klotz, Sven Knoll und Reinhild Campidell, weil sie sich aktiv für Südtirol, seine Traditionen und Werte einsetzen." Sie selbst habe die Politik als Gemeinderätin in den vergangenen 4 Jahren ein wenig kennengelernt. Die Entscheidung für die STF in den Landtag einzuziehen, sei ihr politisch leicht gefallen, doch musste sie erst mit ihrem Mann und ihren Kindern darüber sprechen. "Wir haben schließlich unser Leben und unsere Arbeit gemeinsam gestaltet, und so war es mir wichtig, dass er einverstanden ist."

Auf der Pressekonferenz anwesend waren neben der neuen Landtagsabgeordneten auch Eva Klotz, die am Montag, 17.11. überraschend ihr Landtagsmandat zurückgelegt hatte, weiters die Landtagsabgeordneten Sven Knoll und Bernhard Zimmerhofer, Barbara Klotz, Schwester der Eva und Mitarbeiterin der Süd-Tiroler Freiheit, Cristian Kollmann als Pressesprecher, Werner Thaler als Rechtsvertreter und Stefan Zelger als Sekretär der STF.
 

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Kommentare

Bild des Benutzers gorgias
>Die Entscheidung für die STF in den Landtag einzuziehen, sei ihr politisch leicht gefallen, doch musste sie erst mit ihrem Mann und ihren Kindern darüber sprechen. < Musste
Bild des Benutzers gorgias
Müsste so ein Gespräch nicht schon damals vor den Landtagswahlen stattgefunden haben? Hatte sich Frau Ammerle-Tatz selbst überhaupt als Kandidatin ernst genommen?
Bild des Benutzers Manfred Gasser
Und wenn dem nicht so wäre, das mit dem "ernst genommen", was würde das ändern? Wäre dann Frau Tammerle-Atz nicht gut genug, oder was? Manchmal verstehe ich Sie nicht so richtig?!?!
Bild des Benutzers gorgias
Ich verstehe Sie nicht wieso Sie das mit dem gut genug aufbringen . Für mich sind so einige Politiker im Landtag nicht gut genug um dort zu sitzen. Aber das ist kein Kriterium der repräsentativen Demokratie, sondern der Herrschaft der Guten nach dem Platonische Ideal das wiederum von Karl Popper in seinem Werk Die offene Gesellschaft und ihre Feinde kritisiert wurde. Aber was ich erörtern möchte ist, was von einer Kandidatin zu halten ist, die von Ihrer Partei als Lückenfüllerin aufgestellt wurde um der Liste ein bischen Farbe zu geben. Denn ich finde das als Betrug am Wähler für einen Posten zu Kandidieren den man im Grunde nicht vorhat zu besetzen und erst mit sanftem Druck des Parteiobmanns in die richtige Richtung geführt zu werden. Was ist von einer Kandidatin zu halten die sich als Kandidatin als Mutter, Gastronomin und Ehefrau präsentiert um dies dann als Grund für Vorbehalte herausnehmen und daraus eine 50/50 Entscheidung zu machen.
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