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Startup

Südtiroler Silicon-Guys

Mit der Gründung des Netzwerks tba network wollen drei erfahrene Südtiroler Business Angels den Gründergeist im Land beleben. Auch dank Erfahrungen in Silicon Valley.
Von
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Susanne Pitro25.05.2018
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Kommentare

Bild des Benutzers W Karcher
W Karcher 27.05.2018, 17:47

"Wir brauchen eine andere Kultur" – nun ja, wer sowas vom Stapel lässt, der braucht nicht eine "andere" Kultur, sondern der braucht überhaupt allererst Kultur.

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Frei Erfunden 28.05.2018, 14:44

unternehmenskultur , würd ich mal annehmen, herr/frau karcher

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Christoph Moar 28.05.2018, 14:47

Völlig richtig.

@Karcher
"„Wir brauchen eine andere Kultur“, hatte Unternehmer Harald Oberrauch vor knapp zwei Jahren auf salto.bz in Sachen Startup-Szene diagnostiziert."

Es geht in diesem Beitrag also um Startup-Kultur...

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W Karcher 31.05.2018, 06:51

Schon klar, liebe Freunde, lesen kann ich auch.
Es geht also um "Unternehmenskultur", oder wie Moar meint "Startup-Kultur". Und was soll das ändern? Was ist überhaupt mit "Unternehmenskultur" gemeint? Lässt sich die "Unternehmenskultur" eines Landes einfach so ändern, austauschen? Nein, ebensowenig wie andere Bereiche von "Kultur".
"Startup-Kultur" – eine amerikanische Startup-, Unternehmens-, Wirtschaftskultur – das gibt es nicht ohne amerikanische Mentalität und Kultur. Das sind doch nicht beliebig austauschbare Bausteinchen...

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Christoph Moar 31.05.2018, 08:48

Sorry W, war nicht bös gemeint - am Kommentar lies sich nicht gleich verstehen, ob das (auch) ironisch gemeint war oder (nur) trollig ;) Was du sagst ist natürlich völlig korrekt - eine Startupkultur lässt sich nicht von oben herab kommandieren.

Ich glaube gleichzeitig aber auchnicht, dass wir wirklich gesamtgesellschaftlich amerikanische (Kultur) Verhältnisse brauchen, um etwas (mehr) "Startupkultur" zu entwickeln. Ich denke, junge Absolventen reagieren auf Anreize und auf ein entsprechendes Umfeld. Ein Startup-freundliches Umfeld wäre schon mal der erste Schritt - und allein schon damit kann man viel bewegen. Coworking Spaces, gerne mit dem nötigen Coolness Faktor, Vernetzung der Unis mit denselben, Begleitung von Absolventen in Startupfragen, vereinfachte Unternehmensformen oder Gründungsmodelle sind alles Dinge, die man "von oben herab" anwerfen kann. Natürlich ist dann die Frage, ob das gut oder schlecht gemacht wird, und tendenziell ist es immer eine Herausforderung, wenn beispielsweise festangestellte Beamte Startup-Förderung gestalten... ;)

Das ist dann quasi aber nur Infrastruktur. Jetzt fehlt, ebenfalls Teil der Startupkultur, verfügbares Risikokapital, gepaart mit Netzwerk- und Managementsupport. Banken haben hier bisher völlig versagt und werden auch nie realistisch in diesem Bereich mitspielen können, Private Geldgeber haben sich noch nicht recht entwickelt, ein klassisches Henne-Ei-Problem. Wäre die Europaregion das Silicon Valley gäbs hier haufenweise pre-seed-Investoren. Hier was aufzubauen bleibt durchaus Aufgabe der Privaten, vielleicht auch angestoßen oder im Netzwerkgedanke durch Wirtschaftsverbände oder Unternehmernetzwerke unterstützt... und das scheint mir in diesem Artikel beschrieben zu werden.

"Anders" als woanders macht es (wahrscheinlich) "nur" das Einzugsgebiet. Als Roman Herzog die legendären Laptops und Lederhosen ins Gespräch brachte, sprach man von einem Schmelztiegel von 10 Millionen Einwohnern, mit Zugang zu regionalen, nationalen und internationalen Wirtschaftskreisläufen, und die Chance auf ein paar Einhörner ist da - man muss sie nur finden ;) Andererseits ist klein aber auch fein - dass man in kleineren Regionen auch Exzellenzen aufbauen kann, ist hinreichend bewiesen, oder?

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W Karcher 03.06.2018, 09:57

Danke für die ausführliche Antwort.
"dass man in kleineren Regionen auch Exzellenzen aufbauen kann, ist hinreichend bewiesen, oder?"

Ja, durchaus. Aber diese "Exzellenzen" müssen nicht in den Bereich "Startup"-"Innovationen" fallen.
Das können Sie vielleicht auch gar nicht, denn m.E. resultiert die amerikanische Innovationskraft, die man in Westeuropa so händeringend zu imitieren sucht, ganz stark von der amerikanischen Mentalität ab. Da kann man noch so viele Milliarden in irgendwelche Zentren und Förderungen investieren (wie das in Deutschland seit Jahren gemacht wird): es kommt nichts dabei rum. Gar nichts. Die Beamten- und Absicherungsmentalität, die Risikoaversion der Westeuropäer steht dem grundsätzlich entgegen. Schon alleine die Vorstellung, man könne die Art von "Innovation" planen, um die es hier geht, zeigt mir, dass man nicht einmal verstanden hat, worum es eigentlich gehen würde. – 
Kurz gesagt: Die genannten "Exzellenzen" müssen nicht in den Bereich "Startup"-"Innovationen" fallen. Der Vorsprung kann auch darin liegen, dass man nicht ständig "Neues" schafft, sondern dass man Bestehendes in höchster Qualität und Substanz macht.

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