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AfD

Der Philosoph

Mit dem Lananer Marc Jongen zieht auch ein Südtiroler für die neue Rechtspartei AfD in den Bundestag ein. Der Versuch einer Beschreibung.
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DANKE an alle Wähler - und an alle unsre fantastischen Wahlkämpfer an der Basis - für dieses GROSSARTIGE ERGEBNIS unserer AfD! Deutlich zweistellig und drittstärkste Partei - Wahlziel voll erreicht! Dass die Regierungskoalition von CDU und SPD so deutlich abgestraft wurde, ist ein zusätzlicher Grund zur Freude. Aber es wird hart im Bundestag - nun geht der Kampf erst richtig los!“.
 
Mit diesen Worten bedankt sich Marc Jongen auf seiner Homepage bei seinen Wählern. Der 49jährige aus Lana ist einer der 94 neuen Abgeordneten, die für die Alternative für Deutschland in den Bundestag einziehen werden. Mit dem Doppelstaatsbürger Jongen hat die AfD damit einen Südtiroler in vordersten Reihen.
 

Philosoph & Journalist

 
Marc Jongen wird im Mai 1968 in Meran geboren. Das Geburtsdatum wird in seiner politischen Vita später zu einer Art Anticredo. In einem aktuellen Interview sagt der Neo-Bundestagsabgeordnete: „Ich bin im Mai 1968 geboren und daraus leite ich einen besonderen Auftrag ab, es denen mal zu zeigen, die diese Saat gelegt haben, gegen die wir jetzt kämpfen müssen.
Nach der Pflicht- und Oberschule in Meran studierte Marc Jongen von 1987 bis 1994 in Wien. Zuerst Volkswirtschaft und dann Philosophie und Geschichte. Vor rund 20 Jahren trafen sich dann die beruflichen Wege des Autors mit jenen Jongens. Der heutige AfD-Politiker war einige Jahre als freier Kultur-Redakteur für die „Neue Südtiroler Tageszeitung“ tätig. Der hochgewachsene und gutaussehende Akademiker schrieb damals einfühlsame, gescheite und durchaus lesenswerte Artikel.
„Ich bin im Mai 1968 geboren und daraus leite ich einen besonderen Auftrag ab, es denen mal zu zeigen, die diese Saat gelegt haben, gegen die wir jetzt kämpfen müssen.“
Doch Marc Jongens Ziel war bereits damals eine Rückkehr an die Uni und eine akademische Karriere. 1999 nahm er ein Doktoratsstudium der Philosophie an der staatlichen Hochschule für Gestaltung in Karlsruhe auf. Nach dessen Abschluss wurde er ab 2003 akademischer Mitarbeiter und wissenschaftlicher Assistent des Rektors. Dieser war kein Geringerer als der bekannte deutsche Philosoph Peter Sloterdijk. Marc Jongen war bis 2015 - als Sloterdijk das Amt abgab - sein Assistent und erlangte bereits dadurch eine gewisse Bekanntheit.
 

Politischer Aufstieg

 
2011 ließ sich Marc Jongen in Deutschland einbürgern. Zwei Jahre später tritt der Südtiroler Akademiker in den Bundesverband der AfD in Baden-Württemberg ein. Dort steigt er schnell zuerst zum stellvertretenden Sprecher und dann zum Sprecher auf. Jongen kandidiert mehrmals für die AfD. Erstmals bei den Bundestagswahlen 2013 und dann bei den EU-Wahlen 2014. Beide Kandidaturen sind erfolglos. In den Jahren danach arbeitet der Universitätsangestellte federführend bei der Formulierung des neuen Parteiprogramms der AfD im Bereich Bildung und Kultur mit.
Im Jänner 2017 wird Marc Jongen dann zum Direktkandidaten der AfD im Bundestagswahlkreis 266 Neckar Zaber gewählt. Dort schafft er am Sonntag den Einzug in den Bundestag. Von den 322.100 Wahlberechtigten gingen 81 Prozent zur Wahl. 12,6 Prozent davon wählten Marc Jongen. Der Südtiroler AfD-Mann bekam 23.126 Stimmen.
 
marc_jongen.jpeg

AfD-Abgeordneter Marc JongenMit 23.126 Stimmen nach Berlin.

 
Am Sonntagabend war Jongen einer von mehreren Hundert AfD-Funktionären, die am Alexanderplatz in Berlin ausgiebig den Wahlsieg feierten.
Dass Marc Jongen ideologisch bestens zur neuen Rechtspartei passt, kommt in fast allen seinen Interviews zum Ausdruck. Vor einigen Wochen diktierte der Philosoph der rechtskonservativen „Junge Freiheit“ seine Analyse über die AfD in den Block:
 
Wenn man den Mainstream-Medien und dem politischen Gegner Glauben schenkte, müßten die Funktionäre der AfD längst in SA-Uniformen durch die Straßen marschieren und „Sieg Heil!“ brüllen, so oft wurde der Partei bereits ein „weiterer Rechtsruck“ angedichtet. Das Ganze ist ein sehr durchschaubares – und sehr schmutziges – Mittel des politischen Kampfes hierzulande: Wo die Argumente des Gegners gefährlich werden, weil sie zu sehr ins Schwarze treffen, dort stellt man von Argumentieren auf Diffamieren um. Und mit nichts diffamiert es sich in Deutschland bekanntlich besser als mit der Nazi-Keule.“
 

Interview am Wahlabend

 

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Kommentare

Bild des Benutzers Tomas Kofler

Endlich mal wieder ein schnörkeloser Artikel mit recherchierten Fakten, objektiv geschrieben ohne süffisante Bemerkungen, Lästereien, Seitenhiebe, Beschimpfungen oder unangebrachte Beleidigungen.
Bitte mehr davon!!!!

+1-11
Bild des Benutzers Oliver H.

Ich finde es spannend, dass die AfD eine extrem hohe Akademikerquote zu haben scheint: Meuthen, Weidel, Jongen, Storch etc. In der SPD hat nicht mal der Spitzenkandidat einen akademischen Hintergrund.

Bild des Benutzers 19 amet

Gott sei Dank!

Bild des Benutzers Gabriele Di Luca
Bild des Benutzers Gabriele Di Luca
Bild des Benutzers Ralph Kunze

Ein guter Artikel ohne Wertung. Der Erfolg der AFD ist in erster Linie der Fatalen Eurorettungs- und Flüchtlingspolitik Angela Merkels geschuldet. Die Menschen wurden nie gefragt, ob sie damit einverstanden sind.

Bild des Benutzers Sigmund Kripp

Na ja, nicht jeder, der aus Südtirol auswandert, ist notwendigerweise nobelpreisverdächtig! Wenn der gute Doktor der Philosophie der guten Angela die Durchsetzung LINKSRADIKALER FORDERUNGEN andichtet, würde ich vermuten, also nur vermuten, dass sein philosophischer Horizont den eines ganz normalen Rechtsradikalen nicht sehr weit überschreitet....

+1-18
Bild des Benutzers Sigmund Kripp

Na ja, nicht jeder, der aus Südtirol auswandert, ist nobelpreisverdächtig! Wenn der gute Doktor der Philosophie der guten Angela die Durchsetzung LINKSRADIKALER FORDERUNGEN andichtet, würde ich vermuten, also nur vermuten, dass sein philosophischer Horizont den eines ganz normalen Rechtsradikalen nicht sehr weit überschreitet....(und SVP-Wähler war er auch noch!)

+1-13
Bild des Benutzers Julian Nikolaus Rensi

Menschen wie Jongen - mit dem ich vor nicht allzu langer Zeit Gelegenheit zu einem interessanten Gespräch hatte - stellen Antifaschist*innen vor ganz andere Herausforderungen als viele seiner - mit Verlaub - etwas dumpfen Parteifreunde. Sie sind nicht nur Künstler der Provokation, sondern z.T. scharfe (Vor-) Denker, denen man nur auf intellektueller Ebene wirksam etwas entgegenstellen kann. Allerdings sind gerade die deutschen Intellektuellen (noch) recht apolitisch, mehr als vor ein paar Jahrzehnten: Viele haben es sich kuschelig gemacht in einer banalen und unkritischen grün-liberal-merkelkonservativen Ecke mit einigen Tupfern SPD...

Übrigens spannend, dass sehr viele Leser*innen von salto.bz nicht Meinungsjournalismus erwarten, sondern Artikel im Stile einer Pressemitteilung. Hätte ich nicht gedacht.

Bild des Benutzers Tomas Kofler

Natürlich erwarten sich viele Leser nicht nur Meinungsjournalismus sondern in Zeiten von Fakenews und Impfkrieg vor allem interpretativen Journalismus. Diesen mit einer Pressemitteilung zu vergleichen, zeigt schon wie viel Ahnung man hat.

+1-12
Bild des Benutzers Julian Nikolaus Rensi

Schauen Sie, man muss nicht unbedingt gleich versuchen, auf persönliche Beleidigung oder Disqualifizierung zurückzugreifen, um die Aussage eines anderen schlecht dastehen zu lassen. Was ich unter "Meinungsjournalismus" verstehe ist engagierter Journalismus, der - auf Grundlage recherchierter Fakten, das steht ja gar nicht zur Disposition - die Realität deutet, ja auch bewertet. Was manche dann als "parteiisch" abtun. Aber alle ergreifen Partei, es kommt nur darauf an, dass es insgesamt mehr als eine Meinung geben darf. Ich würde da gar keinen so großen Unterschied sehen zu dem, was sie "interpretativ" nennen. Der Interpretation liegen doch auch Meinungen zugrunde....

Bild des Benutzers Tomas Kofler

Wiki erklärts ganz nett was ich meine:
"Als interpretativen Journalismus bezeichnet man eine Form des Journalismus, der durch Interpretation der aktuellen Ereignisse und Nachrichten sowie durch Erweiterung um Hintergrundinformationen dem Leser die Möglichkeit gibt, sich eine Meinung dazu zu bilden. Interpretativer Journalismus ist auch als erklärender oder aufklärender Journalismus bekannt.
Im Unterschied zum Meinungsjournalismus, der zu den Themen selbst Stellung nimmt, versucht der interpretative Journalismus, objektiv zu berichten und daher mehrere Standpunkte zu zitieren. Der Journalist kann jedoch durch Auswahl und Ordnung dieser Standpunkte trotzdem eine bestimmte Meinung vertreten."

Einfach gesagt:
Meinungsjournalismus drückt mit eine Meinung aufs Auge, worauf ich gern verzichten kann!!
Interptretativer J. konzentriert sich mehr auf die Fakten, liefert Hintergrundinformationen, darf natürlich auch Standpunkte des Autors mit einbringen (in geringerem Maße) und überlasst die Meinungsfindung hauptsächlich dem Leser. Diese Form ist zwar auch nicht perfekt, aber um Welten objektiver.

Bild des Benutzers Oliver H.

Julian spricht genau den richtigen Punkt an! Der Linken und vor Allem der Antifa fehlt schlicht und einfach das intellektuelle Rüstzeug, um den klugen und teils hochintelligenten Persönlichkeiten in der AfD Paroli zu bieten.
Deshalb ist man auf das dümmliche und zum Teil grenzdebilse Schwingen der Nazi- und Rassismuskeule angewiesen.

Ein weiterer Aspekt: Viele Wähler wählen die Partei nicht wegen mancher rhetorischer Eskapaden, sondern trotzdem. Die AfD ist die einzige Partei mit konservativem Profil in Deutschland. Selbst die CSU hat kurz vor den Wahlen eingelenkt und sich von der Obergrenze verabschiedet. Die Folge waren 38% - das schlechteste Ergebnis für die CSU seit Gründung der Bundesrepublik und ein saftiger Erfolg für die AfD selbst in Bayern.

Bild des Benutzers Gabriele Di Luca

"Übrigens spannend, dass sehr viele Leser*innen von salto.bz nicht Meinungsjournalismus erwarten, sondern Artikel im Stile einer Pressemitteilung. Hätte ich nicht gedacht". Diciamo che ci sono alcuni (non so se la maggior parte) lettori tedeschi che inseguono ancora il mito dell'oggettività giornalistica, avendo per l'appunto come punto di riferimento improbabile un mitologico "stile anglosassone" (ma così, sulla fiducia, senza aver mai letto un articolo in inglese) oppure, e diciamo sono proprio questi che fanno al caso nostro, lo stile delle Pressemitteilungen con stampigliato sopra l'aquilotto provinciale: Wertfrei e trasparenti come l'acqua sporca di un botro. Übrigens, per quanto riguarda l'originalità filosofica di questo Jongen, basta leggersi i passaggi che Thomas Bernhard ha dedicato ad Heidegger nel suo "Alte Meister". La letale mistura di cattolicesimo e nazionalsocialismo è ancora esattamente quella: "Heute ist Heidegger noch immer nicht ganz durchschaut, die Heideggerkuh ist zwar abgemagert, die Heideggermilch wird aber noch immer gemolken. Heidegger in seiner verfilzten Pumphose vor dem verlogenen Blockhaus in Todtnauberg ist mir ja nurmehr noch als Entlarvungsfoto übrig geblieben, der Denkspießer mit der schwarzen Schwarzwaldhaube auf dem Kopf, in welchem ja doch nur immer wieder der deutsche Schwachsinn aufgekocht worden ist".

+1-12
Bild des Benutzers Tomas Kofler

Objektiven Journalismus gibt es nicht, sondern interpretativen Journalismus. Dieser ist für mich als deutscher Leser heutzutage erstrebenswert und erhofft. Lesen Sie mal die FAZ, dann verstehen Sie vielleicht ansatzwreise, was ich meine. Ich lese auch angelsächsische Artikel (im Gegensatz zu Ihnen) und dort gibt es auch alle möglichen Arten von Journalismus... Von Müll a la Daily Mail -, über den investigativen Guardian bis zur seriösen Times. Es gibt im Englischen sogar zwei Fachbegriffe für den Zeitungstyp... Newspaper und Tabloid.
Für jemanden der mit Berlusconi Medien groß geworden ist, muss sowas wie der Artikel oben natürlich wie eine Pressemitteilung klingen und ist schwer zu verstehen. Dafür haben Sie mein Verständnis.

+1-11
Bild des Benutzers Gabriele Di Luca

Allora, prima di tutto io non mi sono riferito all'articolo qui sopra quando parlavo di Pressemitteilung. Quindi il problema non si pone. Secondariamente, il riferimento a Berlusconi e al suo paesaggio mediatico è offensivo (almeno per me), cripto-razzista (la solita spocchia di chi è cresciuto in un paesaggio mediatico dominato da Athesia?) e quindi lo lascio cadere con un bel sorriso.

+1-11
Bild des Benutzers Tomas Kofler

E affermare che lettori "tedeschi" inseguono ancora il mito dell'oggettività giornalistica non è offensivo? cripto razzista poi...
Parlare di stile anglosassone quando non si ha mai letto un articolo in inglese rasenta il ridicolo. Se l'ignoranza ti sorride ricambia. Per cui ....cheeesssseee

Bild des Benutzers Gabriele Di Luca

Io non ho affermato che tutti i lettori tedeschi ecc. Mi sono limitato a dire "alcuni" e segnatamente alcuni QUI. Figuriamoci se intendo generalizzare. Poi mi chiedo come fa a sapere se io legga o meno articoli in inglese. Non mi pare che noi due ci conosciamo. Leggo l'inglese, il francese, il tedesco, lo spagnolo... quindi se capitano articoli interessanti in queste lingue li leggo. Ma non è che mi interessi parlare di me (o di lei, o delle nostre reciproche competenze linguistiche). Mi sarebbe piaciuto affrontare di più la questione della filosofia di Nietzsche mediata dalla lettura di Bäumler (e mediatamente di Heidegger), visto che il "filosofo" ci dà l'occasione di approfondire il discorso. Anzi: ci darebbe.

Bild des Benutzers Tomas Kofler

Cito:
"stile anglosassone" (ma così, sulla fiducia, senza aver mai letto un articolo in inglese)
Buona notte

Bild des Benutzers Gabriele Di Luca

Esatto. Molte delle persone che si rifanno allo "stile anglosassone" non lo conoscono. Recitano una formula. Buona notte a lei.

Bild des Benutzers Tomas Kofler

Einen sogenannten "Angelsächsischen Stil" gibt es doch gar nicht. Wie oben aufgelistet ist die Medienlandschaft z.B. in England sehr vielfältig und differenziert. Guten Morgen

Bild des Benutzers Gabriele Di Luca

Bene, sono contento che alla fine quanto avevo scritto all'inizio trovi conferma: che il cosiddetto "stile anglosassone" sia un mito di chi non conosce la pubblicistica anglosassone. Bastava dire: sono d'accordo, ma dare ragione è difficile, si preferisce sempre sbrodolare qualche obiezione così, per partito preso. Buona serata.

Bild des Benutzers Tomas Kofler

Comunque rimane la domanda perchè lei pensi che ci siano lettori tedeschi che inseguino questo mito.
Io non conosco nessuno.
Quello che tanti lettori vogliono é giornalismo interpretativo. (Vedi sopra per il significato)

Bild des Benutzers Tomas Kofler

E se si va a rileggere i commenti noterà che la prima frase che le ho rivolto é: il giornalismo oggettivo non esiste!! Per cui su quel punto eravamo sempre d'accordo. Se uno no vuole leggere non ci posso fare niente

Bild des Benutzers Gabriele Di Luca

Metto ancora carne al fuoco. Jongen cita Nietzsche, in particolare il Nietzsche della Genealogia della morale. È evidente che lo legge attraverso Alfred Beumler ("Nietzsche der Philosoph und Politiker", libro pubblicato nel 1931). Die Selbstbehauptung der deutschen Universität (di Heidegger) è del 1933. Qui accade la trasfusione del tema dell'autenticità (Sein und Zeit) in quello del suo gergo politicizzato (Adorno), tanto che Löwith, presente al discorso, scrisse: "chi l'aveva ascoltato era rimasto nel dubbio se prendere in mano la silloge dei presocratici curata da Diels o marciare con le SA". Sia Beumler che Heidegger fanno riferimento al polemos di Eraclito e all'interpretazione della "diseguaglianza" che dovrebbe scavare a ritroso la metafisica cristianizzata per ritrovare il terreno di cultura greco-tedesco (anche la perversione di Hölderlin nelle Erläuterungen a lui dedicate va in questa direzione: si veda l'ermeneutica dell'Istro). Insomma, avete capito no? Per chi volesse approfondire si legga questo: http://www.janushead.org/JHSpg99/edler.cfm

+1-11
Bild des Benutzers Valentino Liberto

Interessante anche l'intervista di Barfuss a Jongen, qui: https://www.barfuss.it/leute/sind-sie-ein-rechtspopulist

+1-11
Bild des Benutzers Tomas Kofler

Extrem interessantes Interview das auch vor Augen führt,wieso die AFD nicht unterschätzt werden darf. Einerseits faszinierend, weil rethorisch brilliant und so eloquent, das es einem leicht fällt, den Thesen zuzustimmen. Andererseits beängstigend, weil sich eben diese Thesen in den Köpfen einschleichen und man selbst schwer Gegenargumente findet.

+1-11
Bild des Benutzers Faber Simplicius

L'errore più grande è infatti quello di sottovalutare le ragioni profonde che stanno alla base del successo di AfD, liquidandolo/marchiandolo come partito xenofobo ed autoassolvendosi quindi dalla necessità di ogni ulteriore analisi...
AfD o, meglio, ciò che ha portato prepotentemente alla ribalta AfD va ben oltre la xenofobia (che peraltro e per inciso andrebbe anche definita nel significato da attribuirle...) ed affonda le sue radici in un profondo malessere socio-economico di chi non può (più) permettersi di essere politicamente corretto.
Più analisi economica e meno cliché possono servire a capire le ragioni che stanno dietro il successo di AfD, che a mio potrebbe rivelarsi effimero se queste ragioni e questi malesseri profondi venissero compresi e adeguatamente curati.

Bild des Benutzers 19 amet

Das Interview auf barfuss liest sich wie die dritte Strophe des Deutschlandlieds.

Bild des Benutzers 19 amet

Pardon, es sollte die erste heissen .

Bild des Benutzers Tomas Kofler

Wenn dieser dumme Spruch das einzige Gegenargument ist, wen wunderts, dass so viele zur Afd laufen. Wenn man den Spruch dann auch noch korrigieren muss...

+1-11
Bild des Benutzers 19 amet

Wie Sie oben schreiben haben Sie vor lauter Entusiasmus für diesen Herrn, keine Gegenargumente gefunden. Also ? Das Programm dieses Herrn deckt sich perfekt mit der ersten Strophe, selbstverständlich alles verbrämt, schöngeredet, und aufbereitet, für die Dummen die daran glauben sollen. Mancher in Meran erinnert sich auch noch an diesen Herrn.

Bild des Benutzers Tomas Kofler

Sicher nicht dümmer, als jene die aus meinem Einwand weiter oben, dass man bei den AFDlern aufgrund ihrer rethorischen Fähigkeiten höllisch aufpassen muss, EntHusiasmus zu lesen.
Das Deutschlandlied wurde 1841 im Zuge der französischen Gebietsanspruche im Elsass als Gegenreaktion gedichtet. Wie viele Rheinlieder sonst. Da dieser Kontext heutzutage die Nationalhymne der Deutschen zu nationalistisch erscheinen liese, wurde seit 1945 nur mehr die dritte Strophe gesungen.

Bild des Benutzers 19 amet

Das wissen auch die Hühner. Rethorische Fähigkeiten begeistern meist nur intelektuell unterbelichtete.
Sie gehören eben auch zu denen die glauben sie hätten alleine die Weisheit gepachtet, so wie eben dieser Herr Jongen. In Meran wundert sich niemand dass er bei diesem Verein gelandet ist.

Bild des Benutzers Tomas Kofler

Dann kann ich also froh sein, dass ich nicht zu den intelektuell Unterbelichteten, da ich ja behaupte dass man aufgrund ihrer rethorischen Fähigkeiten höllisch aufpassen muss.
Mit Hühnern müssen sie sich aber jetzt nicht vergleichen.... zumindest vom Weisheitsstand

Bild des Benutzers 19 amet

Es ist mmer das gleiche mit manchen Leuten. Sobald sie sich in ihrer Wahnvorstellung vom alleinigen Hüter der Weisheit, und dem absoluten Drang den Nächsten davon zu überzeugen, bedrängt sehen, beginnt die Serie der gespeicherten Phrasen, um zu versuchen dem Gegner an das Bein zu pinkeln.
Ihre historischen Belehrungen können Sie sich ersparen. Das beindruckt hier niemand . Und wenn ich ihre Erregung sehe, kann ich nur denken: "touchè".

Bild des Benutzers Tomas Kofler

Wenn ich mir so ihre Kommenrare in anderen Artikeln ansehe, sieht man eindeutig, wer hier glaubt der Hüter der Weisheit zu sein. Und bezüglich abgedroschene Phrasen: Wie ging noch mal der, wo sie schöne Grüsse an Harald Knoflachs Frau schicken? Ihre Blase erreicht kein Beinpinkler hier. Ist schon lustig dass sie genau das anwenden, was Sie anderen unterstellen.

Bild des Benutzers 19 amet

Wie üblich lesen Sie nur was und wie es Ihnen in den Kram passt. Ich habe keine Weisheiten vertreten, und noch viel weniger mich bei jedem Kommentar als Bergprediger hervorgetan, um dem dummen Volk zu beweisen wie ich bewandert bin. Und dabei unglaubliche Plattitüden als wichtige Erkenntnisse hinausposaunt. Kommentieren Sie in Zukunft sachlich und gebildet.

Bild des Benutzers Tomas Kofler

Jawoll Herr Generaloberst. Zu Befehl. Sie verlangen also Sachlichkeit und Bildung.

Kleiner Auszug gefällig aus den Ergüssen des Herrn Amet:
(P.s. was hat es mit den Essiggurken auf sich?)

• Für die Brüder aus dem Norden, die es Ihnen gleich tun, habe ich immer eine Lektion. Werde ich wieder einmal angepöbelt, so richte ich dem Betreffenden immer schöne Grüße von seiner Frau aus. Auf die Frage ob ich denn die kenne, sage ich: Selbstverständlich, wer kennt die nicht, und entferne mich.

• Es gibt eben Tatsachen die Sie nicht verstehen, oder besser nicht verstehen wollen. Meine Lektion für die "Duzer" gilt übrigens auch für Sie.

• Gott sei Dank haben Sie einen Offizier, pardon einen Generaloberst, in ihrem braunen Ahnenpass. Ich denke sie tragen das so geschwollen vor um ihre Zugehörigkeit zur reinen Rasse (Pardon Volk, nicht Kaninchen)zu beweisen.

• Ich kenne Thailand seit 30 Jahren und brauche keine pifkinesichen Ratschläge. In jedem Land gibt es Verbrecher und Betrüger, da ist Pifkinesien keine Ausnahme.

• Na sowas, das slawische Hansele hat sich einen Trenkerhut aufgesetzt um nicht erkannt zu werden. Wie armselig.

• Das ist alles was Ihnen noch einfällt ? Ich bin nicht Ferdinand, guter Tam......, aber einfach gestrickten, ungebildeten Menschen, beizubringen, dass man nicht jemand angreift, den man nicht kennt, ist anscheinend mühsam.

• Wer glaubt was ein Schlüssellochgucker behauptet wird selig. Um eben ungebildete Typen wie Sie mir vom Leibe zu halten wechsle ich mein Kürzel. Endlich kapiert?

• Ist ja wirklich entsetzlich was der dumme Heiss den Leuten da zumutet.

• Wieviel Essigurken verspeist ihr eigentlich am Tag

• Wieviel Essiggurken haben Sie denn schon wieder gegessen, dass Sie so säurlich auf ein Fest reagieren ?

• Schlechten Tag ? Wohl eher zuviel Essiggurken gegessen. Schade, denn sonst ist er ja recht nützlichden Südtiroler Sumpf aufzurogeln.

• No comment für Figuren ohne Bildung !

Bild des Benutzers 19 amet

Unglaublich. Soviel Wühlarbeit und Schlüsselguckerei im Salto für mich. Ich bin entzückt und glücklich. Kommt sie doch von einem der sich zum 1% der Menschheit zählt die alles versteht. Und der jeden mit seinen Bergpredigen und durch seine abgeschriebenen historischen Plattitüden beeindrucken will. Wie schwer müssen da meine Zeilen die stolzgeschwellte Brust getroffen haben. Hätte ich das geahnt hätte ich mich natürlich in Ehrfurcht vor diesem genialen Zeitgenossen verneigt. Aber "touchè" ist eben "touchè".
P.S. Das mit den Essiggurken verstehen nur die 99%. Tut mir leid für Sie

Bild des Benutzers Tomas Kofler

Ach Ferdl. ich bin ja kein Pensionist wie du, ich hab Zeit dafür. Als Anfänger kann man ja immer etwas lernen vom Meister. Wie man Schwachsinniges erzählt, Mist verzapft und herumpöbelt. Frag mich schon welcher Schütze dir damals in der Untermaiser Bar so aufs Maul gehaut hat, als wieder mal frech warst. Scheint ja hängen geblieben zu sein.

Bild des Benutzers 19 amet

Ich habe mit Ihnen nicht Bruderschaft getrunken. Aber das habe ich ja erwartet.
Nachdem sie vor Erregung beben kommt die nächste Masche. Das Anpöbeln, das versuchte Duzen, das Erfinden von beleidigenden seltsamen Geschichten ohne Kopf und Fuss.Frequentieren Sie Bars ? Ich nicht,weder in Untermais noch sonstwo. Und schon gar keine Schützen. Schämen Sie sich nicht, ohne Ross und Reiter zu nennen, jemand zu beleidigen ? Haben Sie das notwendig ? Müßen Sie so tief sinken nur um ihre Überheblichkeit und krankhafte Profilierungssucht zu verteidigen? Wie armselig.

Bild des Benutzers Tomas Kofler

Aber Ferdl warum so gereizt. Wär wieder besser du streitest über Rezepte, die wo das Ragu mit Milch gehört, weisst eh. Aber nur schreiben... nicht essen, sonst schlägts auf den Magen... weisst eh die Gicht und so.
Mit wie vielen Leuten legst du dich eigentlich an am Tag. Über Spiegel, FAZ, Gourmetzeitungen usw. scheint dein Betätigungsfeld enorm zu sein. Aber was erwartet man von einem Alpenbewohner auch. Wärs eigentlich nicht besser gewesen, du wärst hinterm Brenner geblieben damals.

Bild des Benutzers 19 amet

Nach Rücksprache mit meinem Anwalt teile ich Ihnen folgendes mit:
Sie haben am 28.09. um 13.18 im Inetrnetmagazin Salto folgendes behauptet: "Frag mich schon welcher Schütze dir damals in der Untermaiser Bar so aufs Maul gehaut hat, als wieder mal frech warst. Scheint ja hängen geblieben zu sein " Dieser Vorgang hat nie stattgefunden, und die Lüge wurde von Ihnen erfunden und verbreitet um meine Person zu verleumden.
SIE SIND EIN LÜGNER und VERLEUMDER. Sollten Sie noch einen Funken Anstand haben, rate ich Ihnen sich formell zu entschuldigen. Mein Anwalt hat den Auftrag Sie und den presserechtlich verantwortlichen Redakteur des Salto wegen Verleumdung mittels Presse zu belangen.
Ferdinand Tessadri

Bild des Benutzers Tomas Kofler

Ach nicht? Stimmt die Geschichte also nicht?Dann muss ich gleich den Erzähler verklagen. Sie haben ja geschrieben die Geschichte ist erfunden, das habe ich nie bestritten. Sie haben ja auch behauptet die Frau von Herrn Knoflach "besser" zu kennen. Bin ich wohl nicht der einzige, der nur das sieht was er sehen möchte.
Anscheinend "bebt hier noch jemand vor Erregung" ausser mir, um die Worte vom Ferdl zu verwenden.

Bild des Benutzers 19 amet

So einfältig und einfach kommen sie nicht davon. Sie sind für die Lüge und ihre Verbreitung verantwortlich, daher werden sie blechen. Ihr wirrer Versuch auf einen, wahrscheinlch wieder erlogenen, unbekannten Erzähler und sogar auf mich abzulenken, macht sie nur weiter vor allen Leuten unglaubwürdig. Sie sind und bleiben eben ein LÜGNER und VERLEUMDER . Da Sie keinen Anstand mehr haben, und sich für ihre Tat nicht entschuldigen werden sie eben gerichtlich belangt, und dort wird man Ihnen ihre frechen Lügen nicht durchgehen lassen.

Bild des Benutzers Tomas Kofler

Wenns man nötig hat.

Bild des Benutzers 19 amet

LÜGNERN UND VERLEUMDERN, wie Sie, die versuchen mit frei erfundener übler Nachrede integre Personen zu verleumden, muss man das Handwerk legen. Inzwischen sehe ich mit Genugtuung dass Sie recht kleinlaut geworden sind. Ich nehme an, man hat Ihnen erklärt was Sie angerichtet haben, und was es Sie kosten wird. Aber sie können ja versuchen sich bei ihrem Informanten schadlos zu halten. Der wird sich freuen. >-)

Bild des Benutzers Tomas Kofler

Ach Ferdl... du streitest ja täglich mit 2-4 Usern hier und anderswo. Was soll ich mit so einem verbitterten alten Mann noch weiter Zeit verschwenden, wenn nichts mehr rüber kommt. Geh zum Katzenverein und heul dich da aus. Wir bleiben in Kontakt.

Bild des Benutzers 19 amet

Sich davonstehlen wollen, und dabei frech und ausfällig werden, ist typisch für Egomanen, die jedem beweisen wollen wie schlau sie sind. Mittlerweile wissen die Leute denen Sie hier Lektionen erteilen wollen, dass Sie ein
armseliger LÜGNER und VERLEUMDER sind. Wer soll ihre Ergüsse noch glauben ? Auf Salto sind sie erledigt. Ihre bittere Ironie bei jedem Post finde ich grossartig. Ja ja die Trauben.....

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