Innerhofer, Sepp
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Salto-Gespräch

„Ja, es hat sich ausgezahlt“

Sepp Innerhofer, der vorvergangene Woche verstorbene BAS-Attentäter über die Anschläge, Sepp Kerschbaumer das Gefängnis, die Motive und die Rolle der SVP und der Kirche.
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Kommentare

Bild des Benutzers Peter Gasser
Peter Gasser 26.05.2019, 10:50

„Wanderer, kommst du nach Sparta, verkündige dorten, du habest
uns hier liegen gesehn, wie das Gesetz es befahl.“
(Friedrich Schiller: Der Spaziergang, 1795)

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elisabeth garber 26.05.2019, 13:17

Ein tolles und ehrliches Interview - gefällt mir sehr gut. An das Büchlein zu den Folterungen kann ich mich gut erinnern, es gehörte zur Bibliothek meines Vaters. Meine Tante, die mir viel erzählte, war Geheimschullehrerin in einer Scheune am elterlichen Hof, mein Vater wurde vom Italienischlehrer z. B. bettreif geschlagen, weil er die italienische Fahne aus Trotz nicht salutiert hatte. Die einen wollten optieren, andere hier bleiben - oft interfamiliär, was die Dramatik noch steigerte. Eben das kommt im Interview auch gut heraus. Es waren furchtbare Zeiten.
PS: Dass ich politisch so gut wie gar nicht bearbeitet oder manipuliert (z.B Italien/er-Hass) wurde, dafür bin ich dankbar. Es ist alles andere als selbstverständlich!

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Peter Gasser 26.05.2019, 13:44

Ich bin zu spät geboren, um Eigenes sagen zu können; und hatte auch das Glück, politisch weder „bearbeitet (noch) manipuliert“ worden zu sein.
Das Interview hinterlässt ein giefes Gefühl für Authentizität, für „die Sache statt der Person“, für Demut statt Macht. Für besonderes Tun in besonderer Zeit, für ethischer Verpflichtung des Herzens.
Wo nur TREIBEN wir heute hin...?

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Hartmuth Staffler 26.05.2019, 15:08

Ich habe das Ganze noch als Bub miterlebt und habe Glück gehabt, nicht von den Carabinieri verprügelt zu werden. Das ist mit später widerfahren, aber es waren nur ganz normale Prügel, keine Folterungen nach Gestapo-Manier, wie sie die Carabinieri in den 60er-Jahren verübt haben. Ich habe daher den größten Respekt vor den Männern und Frauen der 60er-Jahre.

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Karl Trojer 28.05.2019, 17:28

Ich danke für diese Schilderung ! Menschen wie Sepp Kerschbaumer sind keine "Attentäter", sondern Menschen, denen das Gemeinwohl wichtiger war als ihr eigenes Wohlbefinden. Die Bemerkung, dass die "Feuernacht" allein nicht zur Autonomie geführt hätte finde ich treffend; es bedurfte geschickter und engagierter Verhandlungen von Politikern wie Silvius Magnago, Alfons Benedikter, Hans Dietl u.a.m. , gemäßigter Italiener in Südtirol und in Rom, sowie der Unterstützung Österreichs, um Ziel "Autonomie" durchzusetzen und international abzusichern. Dass in diesem Zusammenhang einer Frau und Mutter das Verdienstkreuz des Landes Tirol zuerkannt wurde, freut mich besonders !

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