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Verkehrserschließungen

Hans Berger: "Das Projekt Tauferer Bahnl muss gut überlegt sein"

Senator Hans Berger hat ein neues Ziel vor Augen: Das Tauferer Bahnl zu reaktivieren. Will er - wie Richard Theiner im Vinschgau - als "unvergesslicher Bahnpromotor" in die Annalen des Pustertals eingehen? Im Querschnitt, ein Pustertaler Umwelt- und Tourismustraum.
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Kommentare

Bild des Benutzers Walter Harpf
Walter Harpf 27.03.2014, 16:51
Wie gesagt: Verzicht auf den Klosterwaldtunnel und stattdessen Finanzierung Riggertalschleife und Taufererbahnl bis Sand!
Bild des Benutzers Mensch Ärgerdichnicht
Mensch Ärgerdichnicht 27.03.2014, 20:50
EU-wahlen in einem Monat, Gemeinderatswahlen in einem Jahr, das blaue... pardon im diesen Fall grüne, vom Himmel runter lügen hat wieder angefangen. Aber freut euch nicht zu früh liebe Tauferer, am Ende wirds, wenn überhaupt, doch nur ein (Metro)bus.
Bild des Benutzers Oliver H. (gesperrt)
Oliver H. (gesperrt) 30.03.2014, 09:50
Ich weiß nicht so recht... Ich wohne selbst direkt an der Hauptstraße durch das Tauferer-Ahrntal in Gais. Wir empfinden den Verkehr nicht als störend. Stockenden Verkehr zu den Stoßzeiten zu einem "Verkehrsproblem" hochzustilisieren, das mit einem teuren Projekt gelöst werden muss, halte ich für leicht übertrieben. Das Bussystem funktioniert perfekt. Wir haben seit jeher einen Halb-Stundentakt, obwohl tagsüber die meisten Busse recht leer sind. Nur morgens, nach Schulende und abends sind die Busse wirklich voll, dann sogar teilweise überfüllt. Weiters verstehe ich eine Aussage von Prof. Monheim nicht: Lokalbahnen schreiben durch Warentransport schwarze Zahlen und gleichzeitig will er die Trasse durch die Ortszentren führen. Das erscheint mir leicht seltsam. Würde eine solche Bahn schwarze Zahlen schreiben, gäbe es schon längst private Organisationen, welche die gesamten Kosten übernehmen würde. Weitere Faktoren sind die Taktung sowie die Preisgestaltung. Wer wird die Bahn betreiben? Das Projekt ist zwar nicht schlecht, wir sollten aber dennoch ein paar Schritte weiter denken und nachfragen.
Bild des Benutzers Oliver H. (gesperrt)
Oliver H. (gesperrt) 30.03.2014, 09:55
die möglichkeit der Korrektur von Kommentaren wäre ziemlich angenehm: 1. Lokalbahn und Warentransport konkret: Ist Warentransport geplant oder nicht? Falls ja, wieso führt die Trasse dann durch Ortskerne? Wäre das sinnvoll und gewollt? 2. Im drittletzten Satz muss es natürlich am Ende "würden" heißen.
Bild des Benutzers Frederik Frick
Frederik Frick 30.03.2014, 11:39
Hoffentlich wird dafür nicht die Umfahrung von St. Georgen vor den Zug geworfen. Dort soll die Situation ja ganz schlimm sein - haben zumindest drei Hansln mal behauptet. Aber jetzt im Ernst - die Idee hätte durchaus Charme, aber die Fragen, die sich aufdrängen, sind Machbarkeit und Rentabilität des ganzen. Ich glaube nicht, dass dieses Projekt zufriedenstellend realisiert werden kann. Und rechnen würde es sich dann eh nicht. Nicht zuletzt wird vermutlich der Name Oberhollenzer das Projekt aus gegebenen Gründen hintertreiben. Aber ein schönes Gedankenspiel ist es trotzdem.
Bild des Benutzers Albert Mairhofer
Albert Mairhofer 02.04.2014, 23:07
Einschienenbahnen fahren hängend oberhalb von Straßen, Flüssen (Wuppertal) und stellen daher kein Hindernis auf dem Boden dar. Der Antrieb erfolgt über elektrisch angetriebene Gummiräder, die auf Schienen laufen und daher keine Belästigung darstellen. Die Bahn fährt automatisch, kann nicht entgleisen uns erlaubt daher höheres Tempo. Je höher die Träger desto größer die Spannweiten. Die Bau- und Betriebskosten sollen um 60 % niedriger als bei einer am Boden verlaufenden Bahn sein. Im Alpenkanaltunnel zwischen Innsbruck und Gargazon verläuft die Fahrspur im Gewölbe des Tunnels, und dient während der Bauarbeiten zum Abtransport des Ausbruchmaterials. Eine, dem BBT ebenbürtige Infrastruktur als Zugabe zur Wasserstraße Donau-Tirol-Adria.
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