Fahrverbot
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Luftpolitik

Verschobene Prioritäten

Das neue Dieselfahrverbot wird um ein halbes Jahr aufgeschoben. Umweltschützer kritisieren die Landesregierung für ihre “mutlose, rückwärts gewandte Politik ohne Visionen”.
Von
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Lisa Maria Gasser27.05.2020
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Kommentare

Bild des Benutzers Johann Georg Bernhart
Johann Georg Bernhart 27.05.2020, 19:36

Liebe Umweltschützer,hört doch endlich auf mit dem Blödsinn,euch glaubt kein normaler Mensch mehr. Die Luftverschutzung ist Schuld an den ganzen Corona Erkrankungen, wer glaubt euch das. Moderne Autos stoßen wenig NO2 aus,brauchen weniger Treibstoff und belasten die Umwelt nicht . wenn ich die alten Dreckschleudern von den Umweltschützer sehe, muss ich nur den kopf schütteln, andere Vorschriftern machen und selbst die grössten Umweltverschmutzer sein. An alle Umweltschützer und Weltverbesserer ihr schadet die Familien und die Wirtschaft , denkt einmal nach welchen Schaden Ihr in den letzten Jahren verursacht habt. Lasst uns endlich in Ruhe.

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Claudio Campedelli 27.05.2020, 19:49

Gentile Sig. Bernhart,
vorrei farle notare che il valore limite non è determinato dagli ambientalisti ma dal legislatore (unione europea, stato italiano).
Gli amministratori politici, al pari delle cittadine e dei cittadini, sono tenuti al rispetto delle leggi.

La riduzione della libertà di movimento motorizzato nei mesi scorsi ha dimostrato una stretta relazione tra NOx e transiti.

Gli NOx sono causa di molte morti premature (ca. 80 per anno solo in Alto Adige) e varie patologie che provocano costi sanitari elevatissimi.

Mi potrebbe spiegare quale danno alle famiglie e all'economia creerebbe il rispetto della legge?

Potrebbe darci un'indicazione di come dovremmo affrontare gli imminenti cambiamenti climatici (di cui gli NOx sono corresponsabili)?

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Johann Georg Bernhart 27.05.2020, 20:06

Herr Claudio,bei uns im Land und in den Tälern leben die Bürger noch gesund, viele haben einen Garten und sind zum großteil fast Selbstversorger.
Wir im Land haben gesunde Wälder und Seitentäler,wir betreiben Landwirtschaft . Es ist nicht Sinnvoll wie die Grünen alles in Frage stellen was die normalen Bauern machen,ob Obstbauer oder Viehbauern. jeder Landwirt schützt seine Felder. Zum Autoverkehr,es ist so,dass moderne Autos weniger NO2 ausstossen,die modernen Autos sind sicher umweltfreundlicher als früher. Wenn die Grünen Umweltschützer etwas gutes tun wollen ,dann sollen sie es vorleben und das in den Grossstädten,

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Peter Gasser 27.05.2020, 20:17

"Zum Autoverkehr,es ist so,dass moderne Autos weniger NO2 ausstossen, die modernen Autos sind sicher umweltfreundlicher als früher":
Ich möchte hier meine Erfahrung einbringen:
Ich habe einen A-Klasse-Mercedes Baujahr 2000, Euro-3-Diesel, Verbrauch 5 Liter auf 100 km. 90.000 km, also fast Neuwert als Diesel.
Ein neuer sehr giftiger Euro-5-SUV hat im Stadtverkehr einen Verbrauch von 15 Liter auf 100 km.
Wer glauben Sie, fährt umweltschonender durch Bozen?
(Die Frage zeigt auch mein Unverständnis für die Politik, welche den giftigeren SUV fahren lässt, und es dem umweltschonenderen "Altwagen" verbietet. Bedenken Sie zudem den Ressourcen- und Energieverbrauch bei der Erzeugung des neuen SUV).

Bild des Benutzers simon tinkhauser
simon tinkhauser 27.05.2020, 22:16

Hier stimme ich Herrn Gasser zu 100% zu...

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Martin Koellensperger 27.05.2020, 19:48

Wer nur um irgendwelche Grenzwerte einzuhalten funktionierende Autos wegschmeißen will, um sie durch neue zu ersetzen, ist kein Umweltschützer sondern spielt das Spiel der Autoindustrie mit.

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elisabeth garber 27.05.2020, 21:02

Kann den Kommentaren von P.Gasser und M.Koellensperger nur zustimmen - total verrücktes Kapitel.

Bild des Benutzers Klemens Riegler
Klemens Riegler 31.05.2020, 12:15

Stimme ebenfalls 100%ig zu!
- älterer, guter PKW ist CO2-schonender (Ressourcen) als einen neuen kaufen.
- ein Kleinwagen immer besser als ein SUV
- ... und zumal wir uns auf die Angaben der Autohersteller eh nicht mehr verlassen können ?!?
- Steuer-Fördergeld für Verschrottung ist sowieso Umweltverschmutzung!

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m n 27.05.2020, 22:20

Die Luftverschmutzung besonders im Bozner Talkessel ist ein Problem. Dass diese generell das Immunsystem schwächt und auch die Covid19-Erkrankung verstärkt, klingt für mich plausibel (siehe Artikel Spiegel online, Telepolis). Norditalien war und ist diesbezüglich bekanntermaßen ein Hotspot. Bezüglich des Fahrverbots älterer Auto bin ich allerdings auch nicht unbedingt vollends überzeugt. Mir käme es sinnvoller und gerechter vor zumindest bei Gefahr der Überschreitung der Grenzwerte den Verkehr für alle Fahrzeuge einzuschränken (gerade/ungerade Kenntafel) und in den Städten endlich den Rad- und Fußgängerverkehr verstärkt strukturell zu fördern (z.B. Ausweitung der Fußgängerzone in Bozen mit Ausnahme des Öpnv usw.)

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Johann Georg Bernhart 28.05.2020, 10:57

Der Bozner wird bestraft, die Autobahn durch Bozen ist das Problem, was fährt da alles durch , wenn Bozen die Tram nicht will und die anderen Offis nicht ausreichen?? was soll der Pendler machen??

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Karl Trojer 29.05.2020, 09:26

Meines Erachtens dürfen, Wirtschaft und Arbeitsplätze nicht gegen den Klimaschutz ausgespielt werden; dabei verlieren beide. Wir brauchen dringend einen Bewusstseinwandel, der zu mehr Lebensqualität für Menschen und Umwelt führt. Fragen wir uns doch, was wesentlich für künftige Generationen ist und treffen wir unsere Entscheidungen dementsprechend. Die enormen Müllberge, unser Wegwerf-Konsum, die Gier nach immer mehr und immer schneller, der Casino-Betrieb der hohen Finanzwirtschaft, die wachsende Schere zwischen Arm und Reich zerstören unsere beschränkten Resourcen maßgeblich. Kohle, Erdöl und Gas sind rasch durch sinnvoll vernetzte, erneuerbare Energien und allgemeine sowie persönliche Energie-Sparmaßnahmen zu ersetzen, für den Personenverkehr müssen die Transportmittel effizienter und kurztacktiger werden, den Fahrradverkehr gilt es zu optimieren, die Möglichkeiten dafür sind gegeben, wir müssen sie politisch und persönlich wollen !

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