Im Hintergrund das Kondominium Verena. Im Vordergrund ist die Baustelle für die Mittelstandswohnungen erkennbar.

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Chronik Cadornastraße

Seit Jahren zermürbt ein Rechtsstreit die Anrainer der Ex-Tennisplätze an der Talfer. Nun zieht man wieder vor Gericht und klagt: “Hier sollte sich jemand bereichern.”
Von
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Lisa Maria Gasser28.10.2015
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Kommentare

Bild des Benutzers Mensch Ärgerdichnicht
Mensch Ärgerdichnicht 28.10.2015, 12:01
"schwerwiegende Mehrbelastung" Ja genau! Wer's glaubt wird selig. Hätte es keine Rekurse, Prozesse und Anwälte gegeben wenn alle Wohnungen doch geförderter Wohnbau wären? Wohl kaum. Die Leute im Kondominium wollen sich einfach nicht die Sicht auf die Talferwiesen versperren lassen und dadurch einen empfindlichen Wertverlust ihrer Immobilie. Also bitte, machen wir nicht aus Leuten die ihre eigenen Interessen vertreten gute Samariter. Ist ja nichts falsches daran. Jeder würde in dieser Situation alle Hebel im Bewegung setzen um sein eigenes Hab und Gut zu schützen. Der restliche Artikel ist ziemlich interessant. Schon lustig wie die Stadtverwaltung so arbeitet, mal sehen was die Staatsanwaltschaft dazu sagt.
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Rita Barbieri 28.10.2015, 16:48
Die detailliert beschriebene und mit viel Aufwand zusammengetragene Chronik sollte auf Missstände politischer und verwaltungstechnischer Natur hinweisen und eine Lanze für das Kondominium „Verena“ brechen. Was einem sehr abgeht, ist, dass man nicht wahrhaben will, dass so über 50 Familien in den Schlamassel hineingezogen werden. Für die entstandenen Umstände können die betroffenen Genossenschaften am allerwenigsten. Sie bestehen aus Angehörigen des sog. „Mittelstandes“, die endlich die Chance haben, im Rahmen einer Genossenschaft zu einem Eigenheim zu kommen. Hier geht es eigentlich nur um vermeintlich politische Verfehlungen, um juristische Einwände und um den „verwehrten“ Blick der obersten Stockwerke des Nachbarwohnhauses auf Promenade und Rosengarten. Herr Filippi beharrt weiterhin auf immer denselben, bereits abgewiesenen Argumenten, und die Nachbarn glauben doch nicht selbst ernsthaft daran, dass sie den freien Blick für immer und ewig gepachtet hätten in der Annahme, das brachliegende Grundstück vor ihnen würde niemals einer Umwidmung als Baugrund zugeführt werden.
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