Leopold Steurer
AVS
Advertisement
Advertisement
Countdown

“Nicht das Ende der Autonomie”

Warum der Historiker Leopold Steurer am 4. Dezember mit Ja stimmen wird.
Advertisement
Salto Plus

Liebe/r Leser/in,

dieser Artikel befindet sich im salto.archiv!

Abonniere salto.bz und erhalte den vollen Zugang auf etablierten kritischen Journalismus.

Wir arbeiten hart für eine informierte Gesellschaft und müssen diese Leistung finanziell stemmen. Unsere redaktionellen Inhalte wollen wir noch mehr wertschätzen und führen einen neuen Salto-Standard ein.

Redaktionelle Artikel wandern einen Monat nach Veröffentlichung ins salto.archiv. Seit 1.1.2019 ist das Archiv nur mehr unseren Abonnenten zugänglich.

Wir hoffen auf dein Verständnis
Salto.bz

Abo holen

Bereits abonniert? Einfach einloggen!

Die Krise hält an. Mit einem Abo unterstützen Sie unabhängigen und kritischen Journalismus und helfen mit, salto.bz langfristig zu sichern!

Advertisement
Advertisement

Kommentare

Bild des Benutzers veronika dapra
veronika dapra 28.11.2016, 16:50

Danke Poldi, jetzt hast du auch Hansjörg überzeugt. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, NEIN zu wählen, wenn ich mir das hysterische Geschrei des "Herrn" Grillo anhöre.

Bild des Benutzers Sigmund Kripp
Sigmund Kripp 28.11.2016, 19:23

Wenn das der Magnago wüsste, dass der Poldi auf seiner Seite steht!

Bild des Benutzers pérvasion
pérvasion 29.11.2016, 07:17

Das Quorum wird doch gar nicht abgeschafft!?!?

Bild des Benutzers Martin Daniel
Martin Daniel 29.11.2016, 08:56

Es gibt kein Quorum für ein bestätigendes Referendum. Aber das Nein wird wohl gewinnen, weil Süd...italien laut Umfragen klar dagegen ist. Der produktive Norden sagt ja, der rückständige Süden nein -paradigmatisch für ein gespaltenes Italien. Ob man daraus für die eigene Entscheidung Schlüsse ziehen kann?

Bild des Benutzers Brigitte Foppa
Brigitte Foppa 29.11.2016, 08:57

Das Quorum wird nicht abgeschafft, es bleibt bei 50%. Falls statt der notwendigen 500.000 Unterschriften 800.000 gesammelt werden, dann gilt nicht 50% der Wahlberechtigten als Quorum, sondern 50% der Teilnehmenden an den letzten Parlamentswahlen - eine leichte Verbesserung, aber mit viel Mühe verbunden. Und für das Volksbegehren braucht es in Zukunft nicht mehr 50.000 Unterschriften, sondern 150.000. Also kein großer Fortschritt in Sachen direkte Demokratie.

Bild des Benutzers Simon Lanzinger
Simon Lanzinger 29.11.2016, 14:53

Sind Sie persönlich denn überzeugt davon, dass die direkte Demokratie wirklich gutes mitsichbringt? Wenn ich mir die Wahlbeteiligung bei den letzten Referenden so anschaue und die vielen uninformierten Wähler in Betracht ziehe, die sich vielfach nur von Populisten treiben lassen, stehe ich dem Konzept eher kritisch gegenüber. Beispiel Brexit.

Bild des Benutzers pérvasion
pérvasion 29.11.2016, 15:31

Und wenn du dir die US-Wahl anschaust bist du wahrscheinlich ganz gegen Demokratie!?

Bild des Benutzers Simon Lanzinger
Simon Lanzinger 29.11.2016, 18:04

Nicht gegen Demokratie. Mein Gedanke ist nur jener, dass wichtige Entscheidungen nicht dem Volk überlassen werden sollten da unter der Bevölkerung einfach nicht das nötige Interesse zu bestehen scheint. Wozu Volksvertreter wählen wenn man ihnen die wichtigen Entscheidungen nicht überlassen will? Zudem kommen noch die Kosten. So ein Spaß ist nicht billig.

Bild des Benutzers pérvasion
pérvasion 29.11.2016, 18:11

Du hältst also die Personalentscheidungen (Wahlen) für nicht »wichtige Entscheidungen«? Und woher weißt du, dass dafür — also für die Personalentscheidungen — »das nötige Interesse« besteht? Sicher, günstiger wäre die Abschaffung von Demokratie allemal.

Bild des Benutzers Simon Lanzinger
Simon Lanzinger 29.11.2016, 19:46

Mit wichtigen Entscheidungen beziehe ich mich auf Referenden. Bei dem diesjährigen Referendum bezüglich der küstennahen Ölförderung lag die Wahlbeteiligung in Italien bei schlappen 30 %. Meines Wissens waren es bei Parlamentswahlen 2013 um die 80%. Ich beziehe mich also durchaus auf statistische Fakten. Sie haben mich wahrscheinlich in meinen Aussagen falsch verstanden. Keineswegs bin ich ein Feind der Demokratie. Auf dem Papier ist die direkte Demokratie sicherlich wünschenswert. Jedoch mangelt es einfach nachweislich am Interesse/Beteiligung seitens der Bevölkerung.

Bild des Benutzers Martin Daniel
Martin Daniel 29.11.2016, 08:58

Sorry pervasion, du hast recht (hatte falsch gelesen). Es würde nur auf die Hãlfte der letzten Wahlbeteiligung gesenkt.

Advertisement
Advertisement
Advertisement