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offener Brief

“Verlieren Sie keine Zeit mehr!”

Eine Gruppe von Psychologinnen ruft den Landeshauptmann auf, Kinder und Jugendliche nicht links liegen zu lassen – und liefert konkrete Vorschläge.
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Kommentare

Bild des Benutzers elisabeth garber
elisabeth garber 30.05.2020, 07:52

Perfekt - besser hätte man das Schlamassel im Bildungsbereich (zugunsten der Wirtschaft, wie sich ärgerlicherweise herausstellt) nicht auf den Punkt bringen können. Mit der angemessenen Portion Weitsicht - denn es handelt sich um zukünftige und gegenwärtige Wählerstimmen, von Jungen wie Älteren - könnte allerhand noch gutgemacht werden. Was im Tourismussektor drin ist, muss erst recht im Bildungssektor drin sein: testen, testen und nochmals testen. Man darf wirklich keine Zeit mehr verlieren...

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Peter Gasser 30.05.2020, 08:49

Man muss aber der Wirklichkeit Rechnung tragen und diesen Satz „Die Vorgaben aus Rom stünden in keinem Verhältnis zur Situation in Südtirol und würden die Qualität des Unterrichts ein schränken“ etwas zurechtrücken.
Unter den 200 italienischen Provinzen liegt Südtirol mit seiner *Zahl an Infizierten pro 100.000 Einwohner* bei den 10% am meisten betroffenen Provinzen Italiens. Südtirol hat eine höhere Inzidenz (Infektionszahl pro 100.000 Einwohner) als manche Provinz in der Poebene (!), und das, obwohl nicht grad viel getestet wird. Daher ist Südtirol in einer neuen Studie der Fondazione GIMBE (28. Mai) auch nicht im „grünen Bereich“ eingeordnet.

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Peter Gasser 30.05.2020, 08:34

Wie wahr:
„Damit nun die besagten unhaltbaren Zustände aufhören, gäbe es ein probates Mittel, das uns Virologen und eine Gruppe von Wissenschaftlern schon seit längerem predigen: testen, testen, testen.
Warum können in Schulen nicht regelmäßig Tests durchgeführt werden, bei Kindern und Lehrern, etwa Stichproben mit täglich tausend Tests? Die Kapazität sollte es, laut Presseberichten, (wie für den Tourismusbereich ja auch geplant!) geben“.
.
Wie einfach, wie folge-logisch, wie sachlich und wahr, - und man mag nicht nach den Beweggründen fragen, warum dies nicht so gemacht wird, nein, man mag nicht nach dem „weshalb nicht“ fragen.

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Stereo Typ 30.05.2020, 15:33

Der Aufruf ist zu hundert Prozent zu unterschreiben, von A bis Z. Das Burnout droht nicht nur, es ist schon da, man frage Eltern und vor allem Mütter. Warum wird so zaghaft getestet, warum geht's im Tourismus auch? Eine zivilisierte Gesellschaft lebt nicht nur von wirtschaftlicher Wertschöpfung, sondern auch von Bildung, Kultur, Sozialem. Und das sind keine Frauen- oder Mütterthemen, sondern gesamtgesellschaftliche Themen.

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Klemens Riegler 31.05.2020, 11:06

Vieles ist in diesem Brief natürlich gerechtfertigt und richtig, aber mein „Professor“ hätte mir dafür einen glatten Fünfer verpasst; Thema verfehlt!
Es scheint leider a bissl so, als ob die Kinder und Jugendlichen als Alibi vorgeschoben würden, denn im Text selbst geht es dann wieder mehr um die Probleme der Erwachsenen (speziell freilich wieder die Mütter) und eigentlich nirgends um die Sorgen der Kinder ... wie es der Titel erahnen lassen würde.
... unterzeichnet von: „ eine Gruppe von PsychologInnen, die Kindern eine Stimme geben„

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Christoph Wallnöfer 01.06.2020, 10:14

Arno Kompatscher hat seit Mitte März eine Dringlichkeitsverordnung nach der anderern produziert (eine treffendere Bezeichnung fällt mir momentan nicht ein), ohne je eine Analyse der Risiken der verordneten Maßnahmen auszuarbeiten und zu präsentieren.
Spätestens jetzt da längst klar ist welche enormen Schäden in allen gesellschaftlichen Bereichen entstanden sind, hätte ich mir von Arno Kompatscher erwartet, dass er eine Schadenserhebung durchführen würde. Darauf aufbauend könnte dann endlich festgestellt werden, ob die ganzen Zwangsmaßnahmen sinnvoll und gerechtfertigt waren oder nicht.
Er verliert kein Wort darüber. Ich deute das so dass Arno Kompatscher auch keine Verantwortung für die Schäden der von ihm verordneten Maßnahmen übernehmen will.

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Peter Gasser 01.06.2020, 11:08

Ich habe den Eindruck, dass Sie „den Schaden“ falsch zuordnen: nicht LH Kompatscher hat den Schaden verursacht, sondern die Pandemie.
.
Nicht die Maßnahmen gegen die Pandemie, sondern die Pandemie sind die Ursache der Schäden. Dass man einen Menschen oder eine Personengruppe als Ursache/Feind für eine Katastrophe braucht, das war im Mittelalter so, aber doch nicht mehr heute...
.
Ob die Maßnahmen gerechtfertigt sind, oder nicht, sehen Sie doch an Bergamo, an London, New York, an Brasilien... man kann doch nicht Geschehenes (Bergamo) und Geschehendes (Brasilien) einfach ignorieren.
Zudem: noch immer wirft man China vor, nicht früh genug und hart genug eingeschritten zu sein: die Chinesen hätten müssen, wir aber nicht?
Wie lösen Sie dieses Dilemma in Ihrem Beitrag: die anderen ja, wir Südtiroler aber nicht...?
(Was hat Johnson in Großbritannien angerichtet: alles lag auf dem Tisch, und durch Nicht-Handeln gibt es dort heute aufgrund bodenloser Fahrlässigkeit mehr Tote pro 1.000 Einwohner als in Italien).

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