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Marketing

Image und Wirklichkeit

Immer mehr Konsumenten wollen wissen, wie ihre Lebensmittel erzeugt werden. Zu Irritationen kommt es, wenn die Werbung nicht hält, was sie verspricht.
Von
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Astrid Tötsch11.05.2022
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Kommentare

Bild des Benutzers Sepp Bacher
Sepp Bacher 11.05.2022, 16:47

"Der Fütterungsplan wird durch die Jahreszeiten vorgegeben: im Sommer frisches Gras, im Winter Heu und in geringen Mengen Getreideschrot." Wo gibt es im Sommer noch frisches Gras? Eine Bergbäuerin, bei der ich am Bauernmarkt frische Butter gekauft hatte und in der Folge in Frage stellte, dass der Butter überhaupt eine Eigenproduktion sei, hat mich aufgeklärt. Mein Argument: dass im Sommer die Butter gelb und leichter Streichbar sein müsste wegen des Grünfutters. Sie belehrte mich, dass die Kühe im Stall mit Heu gefütter würden. Man hätte nicht mehr die Zeit, jeden Tag "Gras zu richten" (Gras/Grünfutter einzuholen). Von anderer Seite hatte ich erfahren, dass die Molkerei interessiert sei, dass die Milch und deren Folgeprodukte, das ganze Jahr gleich schmecken und ausschauen sollten. Weidehaltung gibt es auf Bio-Höfen.
"Die sorgsame Bewirtschaftung der Wiesen und Almen erhält die Artenvielfalt der Gräser und Kräuter und der Berglandwirtschaft." Die Wiesen werden häufig nicht sorgsam bewirtschaftet, sondern mit Gülle überdingt. Auf solchen Wiesen gibt fast keine Artenvielfalt mehr.

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Sepp Bacher 11.05.2022, 16:54

Noch ein Wort zum Bild: "Heumilch: Durch das Servieren auf dem Silber-Tablett wird die hohe Qualität des Futters symbolisiert und unterstrichen." Dieses Bild ist mehr als widersprüchlich; einseits braucht man eine Kuh, die auf der grünen Wiese ist, nicht zu füttern - auch nicht mit dem Silbertablett. Andererseits sehe ich auf dem Tablett kein Grünfutter; aber auch nicht Heu! Am ehestens könnte es Kraftfutter sein?!

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Martin M. Lintner 11.05.2022, 17:41

Die IDM gibt Auskunft: "Im Sommer frisches Gras, im Winter Heu und in geringen Mengen Getreideschrot." Heumlich bedeutet in der Regel: 25 Prozent Getreideschrot dürfen ins Futter - "geringe Mengen"?

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Herta Abram 11.05.2022, 20:02

Danke Frau Raffeiner!
Ehrlich währt am längsten. Das gilt nicht für die Werbung. Werbung und Marketing vertreten eine eigene Wahrheit - zu Realität und Produkten.
Wo verläuft die Grenze und der Unterschied zwischen echter Täuschung, und dem, was man „inszenieren“ nennt?
Spielt Wahrheit erst dann eine Rolle, wenn wir Konsumenten sie auch wissen wollen?
Auf jeden Fall sind für Unternehmen, sich widersprechende Botschaften/Informationen, die wichtigste Ursachen für Vertrauensverlust (- hier Produktbeschreibung von Plattner Bienenhof, Werbung Mila). Soll heißen: Wenn die Öffentlichkeit Zweifel hat oder Widersprüche aufdeckt, hat ein Unternehmen schnell ein Problem.
Werbung muss/sollte in diesem Sinne, bei aller Inszenierung, auf die Wirklichkeit bezogen bleiben.

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Dietmar Nußbaumer 11.05.2022, 23:05

Statt Werbung müsste eigentlich der Begriff "Blendung" verwendet werden. Für wie bescheuert hält man eigentlich den Konsumenten (ganz egal, für was geworben wird)? Zum Glück gibt es heute im Internet bessere Möglichkeiten, sich eine Information zu suchen (Stichwort Verbraucherschutz). Werbung ist Schnee von gestern.

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Klemens Riegler 12.05.2022, 00:12

Lügen haben kurze Beine,
so ähnlich wie die kleinen Schweine.
... Werbung hat gar keine Beine,
auch nicht deine,
nicht mal kleine, feine wie ich meine ...
im Tiroler Heiligenscheine > ... Geldscheine ... an welcher Leine? ist es seine? ich verneine ... oder weine.

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