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Erwin Bernhart/Vinschgerwind
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VinschgerWind

Zwei Malser Wege

Mit Sepp Noggler (SVP) und Hanspeter Staffler (Grüne) sitzen zwei Malser im Landtag. Ein Gespräch über Landwirtschaft, Steuern für die Bauern und die Rolle der Beamten.
Von
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Erwin Bernhart01.11.2018
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Kommentare

Bild des Benutzers Pietro Fischer
Pietro Fischer 01.11.2018, 09:58

Stärkung des ländlichen Raumes heißt lau Noggler wohl noch mehr Forststrassen, mehr Kleinwasserkraftwerke, mehr Baukubatur, mehr, mehr, mehr... Am Ende bleibt aber vom ländlichen Raum ja gar nix mehr übrig ...

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19 amet 01.11.2018, 10:26

So sind sie eben, die Bauern.

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Armin Kobler 01.11.2018, 12:18

Vielleicht wäre es wirklich an der Zeit, dass selbst die Befürworter von landwirtschaftlichen Betriebsformen, wie sie der sogenannte Malser Weg vorsieht und auch von den Grünen als einzig ökologisch angesehen werden, nicht pestizidfrei sind.

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Karl Maier 01.11.2018, 13:17

Es gibt kein landwirtschaftlich relevantes Modell, das ohne Pestizide auskommt. Herr Kolber zeigt mit seinem Kommentar ein großes Missverständnis auf. Wenn, wie es Herr Staffler wünscht, in Südtirol 2030 keine Pestizide mehr geben wird, gibt es auch keine Form (konventionelle, ökologische als auch integrierte) Landwirtschaft mehr geben. Ich finde es hochproblematisch, dass Bioverbände diese Forderung unterstützen.
Die effizienteste Form einer Berglandunterstützung wäre eine Kurtaxe über den Tourismus einzuheben, mit der die Bergbauern finanziert werden sollen, schließlich ziehen die Hoteliers und Gastwirte einen großen Nutzen aus der Pflege der Flächen. Dieser positive-externe Effekt sollte den Landwirten auch abgegolten werden.
Die Besteuerung nach Grund und Boden ist auch in anderen Ländern eine übliche Praxis. In Österreich werden dafür sog. Bodenschätzungen vorgenommen. Dies wäre an sich der effizientere Weg, auch um Spekulationen vorzubeugen.

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Martin B. 02.11.2018, 13:17

"dass rund 70% des Steueraufkommens über die Arbeitnehmer kommt" usw. - es wird klarer dass Herr Staffler nicht harmonisch und konform mit der bürgerlichen Mitte in Südtirol ist. Auch diese 70% müssen nebem dem Nettolohn zuerst einmal als Umsatz von den Arbeitgebern generiert werden. Der Ansatz zuerst kritisch, nagend und belehrend zu sein ist in meinen Augen kontraproduktiv und insbesondere auch ausschließend für jede mögliche LR-Koalition. Die kleinstrukturierte Wirtschaft gemeinwohlverträglich zu fördern und nicht total einzuengen sollte ein Prinzip einer nachhaltigen ländlichen Entwicklung sein. Die landesweite Pestizidfreiheit sollten Träume nichtrealer Grüner bleiben, die nie vom Ertrag landwirtschaftlicher Produkte leben mussten. Das Bioverbände hier nicht ausgleichend informieren (teilweise massive Ausbringung von Pflanzenschutz auch im Bioanbau) ist für mich enttäuschend. Eine positive Entwicklung muss im Gleichklang, also auch von Verbraucherseite her und in den Lebensmittelketten passieren. Also Förderung des Nachhaltigen und nicht Amputation des Konventionellen.

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W Karcher 03.11.2018, 07:43

Steuern, Steuern, Steuern - Der Artikel scheint sich im Wesentlichen darum zu drehen, dass man dem einen etwas wegnimmt (deutlicher gesprochen: zur Zwangsarbeit treibt), um es einem anderen zu geben - sei dieser andere der „öffentliche Dienst“, „Studenten“ oder „Akademiker“, die zurück geholt werden sollen, „die Gesellschaft“ oder was auch immer.
Wer soll da als Nettozahler übrig bleiben? Ungarische Zimmermädchen?
Ökonomisch ist das alles nicht nachhaltig.

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Peter Gasser 03.11.2018, 14:34

Wenn durch politische Vorgabe ein Beamter Gesetze nicht einhält, Beschlüsse ignoriert, Verträge bricht, Arbeitsanweisungen missachtet, gesetzeswidrige Anweisungen erteilt oder Aufträge regelwidrig vergeben werden, wer haftet dann: der Beamte oder der Politiker, Herr Noggler?

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