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Waldsterben

„Hoffen und beten“

Südtirols Wälder sind in Gefahr. Der Mensch hat nur eingeschränkte Waffen gegen den Borkenkäfer zur Hand. Es bleibt nur „hoffen und beten“, sagt Landesrat Schuler.
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Ritratto di Astrid Tötsch
Astrid Tötsch03.08.2022
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Bostrico primo piano
(Foto: salto.bz)
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Ritratto di Dietmar Nußbaumer
Dietmar Nußbaumer 3 Agosto, 2022 - 21:51

Der Wald hat außer als Holzproduzent noch weitere Aufgaben, z.B. als Erholungsraum, Luftverbesserer und Bannwald. Insofern hat LA Locher recht, wenn er mahnt, dem Wald die gebührende Aufmerksamkeit entgegenzubringen. Andererseits könnte sich der Wald selbstständig erhohlen und es wachsen dann solche Sträucher und Bäume, die an die Umgebung und Witterung besser angepasst sind. Der Forstwirtschaft kommt mit dem Klimawandel auch eine große Aufgabe zu, auf diese Veränderungen rechtzeitig und adäquat zu reagieren.

Ritratto di Johann Kafmann
Johann Kafmann 3 Agosto, 2022 - 22:56

So wie die Wälder ist auch das Forstsystem in Südtirol und Italien hoffnunglos überaltert. (Gesetze aus der Faschistenzeit und Dienstorder der Forstbeamten die mit der Waldwirtschaft an sich nichts gemein haben) Der Borkenkäfer nützt jede Schwachstelle und deren gibt es viel zu viele. Bleibt zu hoffen dass die junge Förstergeneration daraus Lehren zieht unbeirrt vom Einfluss hierarischer Vorgesetzter. Was mich beruhigt sind die Millionen kleiner Jungpflanzen und Keimlinge die nun endlich zum Zug kommen. Was mich beunruhigt die Überforderung und das Dessinteresse sehr vieler Waldbesitzer.

Ritratto di Paul Tasser
Paul Tasser 4 Agosto, 2022 - 11:01

Der Mensch braucht diese Erde doch die Erde braucht uns nicht.....sie hat und wird sich entwickeln auch ohne menschliches Zutun.

Ritratto di Franz Pattis
Franz Pattis 5 Agosto, 2022 - 14:46

„Südtirols Wälder sind in Gefahr“ sagt Landesrat Schuler! Natürlich hat er damit recht und der Borkenkäfer ist ein riesen Problem! Ein noch größeres Problem ist aber der Mensch selber der durch sein „Zutun“ unsere Umwelt bzw. Natur zerstört! So wurden beispielsweise die Auwälder entlang Südtirols Flüssen im letzten Jahrhundert fast vollständig zerstört so dass sie heute nur mehr 0,6 Prozent der gesamten Waldfläche Südtirols ausmachen.
Und sozusagen als Höhepunkt soll auch noch der letzte große Auwald des Eisacktales bzw. jener in der Industriezone Brixen einem 3D-BETON-Druckergebäude der Firma Progress zum Opfer fallen!?
Ja gehts noch! Sind nicht Wälder als CO2 Speicher und Temperatursenker enorm wichtig im Kampf gegen den Klimawandel? Bei der Firma Progress und in der Brixner Gemeindestube scheint dies leider noch nicht angekommen zu sein?
Details Auwald:
https://instagram.com/save.the.auwald.brixen?igshid=YmMyMTA2M2Y=

Ritratto di Thomas B.
Thomas B. 7 Agosto, 2022 - 11:22

Hinzu kommt, dass totes Holz besonders gut brennt, das beweist ein aktueller Blick in das Elbsandsteingebirge, in dem die Lage die letzten Tage zeitweise außer Kontrolle geriet. Dort "wütete" der Borkenkäfer vor Jahren in Fichten-Monokulturen besonders gründlich - nun wird Asche für neues Leben sorgen. Nicht das Politikersprech half das Feuer irgendwann einzudämmen, sondern das beherzte Eingreifen der Feuerwehr und der vielen Zu-Helfer, die sich regelrecht aufopferten. Nur mussten Hotels und Nationalpark schließen - mitten in der Hauptsaison - gemischte Aussichten für Südtirol also, sollte sich die Mär vom Klimawandel weiterhin bewahrheiten. Fast ist man versucht, die in den 1970' Jahren propagierte Eiszeit wieder heraufzubeschwören, vielleicht, da der Golfstrom an Stärke verliert, meint gerade das Herr Schuler mit seinem "hoffen und beten".

Ritratto di Josef Fulterer
Josef Fulterer 7 Agosto, 2022 - 18:33

Mit den derzeitigen Öl- und Gaspreisen und der Aussicht, Putin könnte den Gashahn ganz zudrehen, kommt vielleicht die Einsicht, man könnte mit dem Käferholz zumindest einen Teil der fosilen Energie ersetzen.

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