Piero Cemin
Piero Cemin
Advertisement
Advertisement
L’intervista

“Fuss, persa una grande opportunità”

Parla il docente Piero Cemin, padre del progetto sul software libero. Le colpe di Svp e Lega, la scuola che deve resistere, la Corte dei conti. Intanto si muove il M5s.
Di
Ritratto di Stefano Voltolini
Stefano Voltolini05.12.2019
Advertisement
Salto Plus

Cara lettrice, caro lettore,

questo articolo si trova nell’archivio di salto.bz!

Abbonati a salto.bz e ottieni pieno accesso ad un giornalismo affermato e senza peli sulla lingua.

Noi lavoriamo duramente per una società informata e consapevole. Attraverso vari strumenti si cerca di sostenere economicamente questo sforzo. In futuro vogliamo dare maggior valore i nostri contenuti redazionali, e per questo abbiamo introdotto un nuovo salto-standard.

Gli articoli della redazione un mese dopo la pubblicazione si spostano nell’archivio di salto. Dal primo gennaio 2019 l’archivio è accessibile solo dagli abbonati.

Speriamo nella tua comprensione,
Salto.bz

Abbonati

Già abbonato/a? Accedi e leggi!

Noi di salto.bz continuiamo a lavorare sodo anche durante la crisi attuale per fornirvi notizie, analisi e retroscena in modo indipendente e critico. Sostienici e abbonati ora per garantire lunga vita a salto.bz!

Advertisement

Weitere Artikel zum Thema...

Advertisement
Ritratto di Jul Bruno Laner
Jul Bruno Laner 5 Dicembre, 2019 - 07:49

Ach was muss man oft von bösen
"Informatikern" so lesen
Wenn's um freie Software geht
Die dem Inhouse - Pfusch im Wege steht.
Macht weiter wie in der Sanität
Wo, trotz Millionen, viel nicht geht.
Man hätte gratis, und sehr schnell
Von den Trentinern das Modell
Einfach können übernehmen
Doch man woll'sich nicht bequemen...
Und wem wurde damals bang?
Und schleppt es weiter jahrelang?
Und wer schaute, wie besessen,
Auf die "Landesinteressen"?
Die Manager treiben's ja toll,
Mit Unterhos millionenvoll.
Jetzt wollen sie, mit ernstem Willen,
Die Schulen- Gratis - Software killen.
Sie konnten ja seit Jahr und Tagen
An der soften Ware gar nicht nagen.
Nun schlagen sie in aller Ruh
Aus dem Dunkel wieder zu.
Wolln es wie in der Sanität.
Vielleicht ist es noch nicht zu spät?

Ritratto di Massimo Mollica
Massimo Mollica 5 Dicembre, 2019 - 08:53

Io ho avuto la fortuna di essere uno dei diretti osservatori del progetto FUSS, avendo fatto pure il master che ne è seguito dopo il progetto stesso. Conosco tutti i dettagli e so quali sono stati i punti di forza e le debolezze. Ho conoscoiuto tutti gli attori anche quello che se ne sono andati prima che il progetto inziasse.
Facciamo una premessa: l' OPEN SOURCE sta vincendo su tutti i fronti. Noi tutti usiamo più OPEN SOURCE di quanto crediamo, dal quando prendiamo in mano il nostro smartphone, nella navigazione in internet e tante altre situazioni. Che l'Open Source stia vicendo lo ha capito pure Microsoft, che collabora e finanzia pure progetti open source. E partecipa alle giornate dell' open source day organizzate da Red Hat. Il fatto che questo concetto non sia compreso dai responsabili politici e informatici della provincia è indice del basso livello culturale e di una realtà totalmente ignorata. [in compenso nel privato abbiamo imprese giovani e snelle che utilizzano nel migliore dei modi prodotti open sopurce alla faccia dei politici locali!]
Spero che dovranno rendere conto alla Corte dei Conti sul prechè spendono male e di più i soldi nostri (delle nostre tasse). Di certo ne dovranno rendere conto di fronte a Dio.
Rimangono le colpe non indifferenti di chi il progetto lo aveva prima appoggiato e poi di fatto affossato con il passaggio della "gestione delle reti didattiche alla ripartizione informatica e decidendo la separazione nella scuola tra didattica e informatica." Bastava parlare con i docenti, cosa che per me è naturale perché sono un essere umano che parla con la gente e sente le loro opinioni e le loro sensazioni ( a differenza di quelli che decidono senza interpellare nessuno), per capire che erano stati lasciati da soli a risolvere problemi più grandi di loro. Non vi era una gestione razionale, a differenza della realtà della scuola tedesca dove il supporto era impeccabile. E aggiungo che senza supporto adeguato windows creerà ancora più problemi.
Concludo ribadendo comunque che l' Open Source ha vinto e vincerà ancora di più.

Ritratto di Hans Hanser
Hans Hanser 5 Dicembre, 2019 - 09:29

Herr Mollica, Sie scheinen ein Experte auf dem Gebiet zu sein, da kommt meine Frage gerade recht. Warum soll Open-Source-Software der "Gewinner" sein? Gewinner wovon? Ich benutze Software in meinem betrieblichen Alltag und ich verzichte vollständig auf Open-Source, da diese nicht das liefert was wir benötigen. Denken Sie an die Buchhaltung, die Lagerwirtschaft, die Angebotsverwaltung usw. Open-Source-Produkte können bei Weitem nicht das was professionelle Produkte beherrschen.
Wir nutzen im Übrigen eine Software, die maßgeschneidert für Firmen unserer Branche gemacht wurde. Selbstverständlich ist uns bewusst, dass wir hierfür bezahlen müssen. Diese funktioniert so gut, dass wir sogar gerne bezahlen, denn ohne diese Software wären wir total aufgeschmissen.
Ich denke, es ist überall so. Wer Qualität will, muss dafür zahlen. Ob Ihnen jetzt persönlich Windows gefällt oder nicht, erscheint mir mehr subjektiver Natur.

Ritratto di Christoph Moar
Christoph Moar 5 Dicembre, 2019 - 11:11

Herr Hanser, da Sie aus dem von Ihnen konkret gelebten zu stammen scheinen, haben Ihre Aussagen sicher ihren Platz, und doch erlaube ich mir, Sie auf ein paar Präzisierungen hinzuweisen - seien Sie mir dafür bitte nicht böse, ich denke das Thema ist zu wichtig, um durch Unschärfe Missverständnisse zu verursachen.

Zunächst orientieren Sie sich bei Ihrer Aussage ("Ich benutze Software in meinem betrieblichen Alltag ... nicht das liefert was wir benötigen") an ihre persönlichen Erfahrungen, die - in Ihrem Betrieb - vielleicht richtig sein mögen, gleichzeitig aber nicht geeignet sind, um daraus eine allgemeine Schlussfolgerung zu ziehen. Nur weil *in Ihrem Fall* Open Source Lösungen nicht das liefern, was Sie benötigen, ist das natürlich keine allgemeingültige Tatsache. Seien Sie versichert: der größere (wenn nicht sogar: vollständige) Teil der heute weltweit eingesetzten IT Systeme basiert auf mehr oder weniger großen Anteilen von Open Source Komponenten. Das ist - glauben Sie mir - wirklich Fakt und kein Postulat.

Zweitens unterscheiden Sie zwischen "Open Source" und "professionellen Produkten", was aber zwei völlig orthogonale Kategorien darstellt - die eigentlich nicht miteinander korrelieren. Reichlich Softwarepakete auf dieser Welt - und Unmengen von IT Projekten allgemein - entsprechen gleichzeitig den in Ihrem Sinne sogenannten "professionell" Kriterium (im Sinne von: im professionellen Umfeld verwendet, kostenpflichtig realisiert, von Unternehmen eingesetzt, gewartet, entwickelt etc.) *und* gleichzeitig sind sie aber auch "Open Source". Dieses "Open Source" Merkmal ist nämlich zunächst eine wertfreie Information darüber, wie die Software entwickelt, verteilt, geteilt, gebugfixt oder abgeleitet wird, und sagt nichts darüber aus, ob die Lösung in einem beruflichen ("professionellen") oder privaten ("ehrenamt, amateur, etc.") Umfeld entstanden oder weiterentwickelt wird.

So allgemein formuliert, wie Sie es haben ("Open-Source-Produkte können bei Weitem nicht das was professionelle Produkte beherrschen") ist Ihre Aussage augenscheinlich unwahr. Es gibt natürlich heute Bereiche (und die von Ihnen genannten sind, in ganz bestimmten Größenordnungen, zweifelsfrei als Beispiele akzeptierbar) wo Closed Source Anwendungen vergleichbaren Open Source Anwendungen überlegen sind - es gibt aber genauso, und möglicherweise sogar mehr, umgekehrte Szenarien. Es hängt immer vom *konkreten* Fall ab, welche Lösung welche Stärken aufweisen kann, man sollte das wirklich nicht verallgemeinert oder voreingenommen betrachten.

Wo ich Ihnen zweifelsfrei zustimme, ist in der Aussage "Wer Qualität will, muss dafür zahlen". Dies ist richtig, aber, Achtung: es gilt völlig unabhängig vom konkreten Open- oder Closed-Source Szenario. Sie können und sollen auch bei Einsatz von Free oder Open Source Komponenten zahlen, investieren, und damit Innovation fördern und ermöglichen. Das geschieht auch, tagtäglich, vom kleinsten südtiroler IT Betrieb, der gegen Vergütung Projekte realisiert, die (auch) auf Free oder Open Source Architekturen konstruiert werden, bis hin zu den größten börsennotierten Tech Firmen, die täglich Investitionen in Free pder Open Source Plattformen, Anwendungen oder dem Betrieb derselben tätigen.

Ritratto di Hans Hanser
Hans Hanser 5 Dicembre, 2019 - 11:51

Herr Moar, vielen Dank für Ihre ausführlichen Erläuterungen. Ich glaube erkannt zu haben, dass Sie selbst Software programmieren bzw. aus diesem Sektor stammen. Ich bin lediglich Anwender vieler Softwareprodukte, deshalb sei mir mein Laienwissen verziehen.
Da ich jedoch jahrelanges Mitglied verschiedener Wirtschaftsverbände im süddeutschen Raum bin, möchte ich Ihnen von dieser Anwenderseite den Tenor mitgeben, der sich in den letzten Jahren entwickelt hat.
Wir stehen open-source-Produkten nicht kritisch gegenüber, im Gegenteil. In einer Welt jedoch, die uns zunehmend vor Komplexitäten stellt (z.B. Steuern, Normen, Buchhaltung, Lager, Material, Import-Export, die Liste wäre unendlich lang) zeigt die Erfahrung als Anwender, dass es für die Bereiche, die ich erwähne gar keine open-source-Produkte gibt bzw. jene, die es gibt, bei Weitem nicht das Anforderungsprofil erfüllen, das wir Anwender vorgeben. Und ich beziehe mich auf den Maschinenbau in welchem ich beruflich tätig bin.
Privat verhält es sich jedoch ähnlich und ja, ich spreche immer von meiner persönlichen Erfahrung. Wir sind Eigentümer mehrerer Stromproduktionsanlagen jedweder Natur und benutzen - je nach Typologie - verschiedene Softwarepakete. Sie können sich vorstellen, dass es hierbei um eine Menge Geld geht und die Produkte, die aus dem open-source-Gebiet stammen, befriedigen bei Weitem nicht unser Anforderungsprofil.
Last, but not least, bin ich seit Jahrzehnten als Funker tätig. Wenngleich in dieser Materie Software nur gering zum Einsatz kommt, sind jene Pakete, die auf dem Markt erhältlich sind, alle kostenpflichtig. Alle anderen sind tatsächlich nichts wert.
Ich habe tatsächlich lang überlegt, aber in meinem Alltag finden - außer ein paar unwesentlicher Apps - jene Softwareelemente Anwendung, die gegen Bezahlung den Dienst erfüllen, den ich/unsere Firma vorgibt. Unser Glück ist, dass wir sehr fähige Programmierer gefunden haben und selbst diese stehen der open-source-Hysterie kritisch gegenüber. Wie gesagt, Qualität hat ihren Preis.

Ritratto di Christoph Moar
Christoph Moar 5 Dicembre, 2019 - 12:19

Gute Rückmeldung, vielen Dank dafür! Und, ja, mir ist völlig klar, dass in den bestimmten Bereichen, die Sie nannten ("...Buchhaltung, die Lagerwirtschaft, die Angebotsverwaltung...") in Unternehmen bestimmter Größenordnung aktuell Closed Source Systeme den weitaus größeren Leistungsumfang und die bessere Investitionssicherheit darstellen - für mich steht das völlig außer Debatte.

Was man aber nicht verkennen darf, ist, dass Open Source Komponenten nicht nur in der Ausprägung "Fachanwendung" existieren, sondern, vielmehr und viel erfolgreicher, in der Ausprägung "Infrastruktur" eingesetzt werden. Ich glaube, keine Transaktion, keine Datenübertragung, keine Verarbeitung findet heute statt ohne dass irgendwo Plattformen beteiligt wären, die aus Free oder Open Source Elementen bestehen - dies wird von Laien lediglich nicht bewusst wahrgenommen.

Der Vorkommentator Herr Mollica hat es bereits erwähnt, selbst Microsoft (der jahrzehntelang leider den Leibhaftigen selbst in den historisch links gefärbten Open Source Ideen zu erkennen glaubte) betreibt und investiert heute massiv in Free oder Open Source Plattformen und Lösungen. Und seien Sie versichert, auch die Damen und Herren in Walldorf, die sich doch der Marktführerschaft für Closed Source Unternehmenssoftware eines bestimmten Segments rühmen dürfen, nutzen breit Open Source Architekturen und Plattformen.

Auch ihre Beobachtungen im privaten Bereich kann ich natürlich nachvollziehen, reden wir dort tatsächlich von (Fach)anwendungen, die immer ein schwieriges Thema sind. Persönlich würde ich jedem empfehlen, bei der Auswahl derselben sich an der benötigten Funktionalität und der verfügbaren Preis/Leistung (egal ob im Closed oder Open Source Bereich) zu orientieren, und nicht nur ausschließlich seine gesellschaftspolitischen oder konfessionellen Betrachtungen zu befolgen.

Hysterie, da bin ich bei Ihnen und Ihren Programmierern, ist dabei fehl am Platz, zumal bei Ingenieuren oder Naturwissenschaftlern. Es gilt immer, sehr genau zu überlegen: was ist die Aufgabenstellung und wie kann ich diese Aufgabenstellung lösen, welche Kompromisse gehe ich damit ein, welche Chancen ermögliche ich im Gegenzug, welche Szenarien können aus dem Ganzen entstehen. Dabei können dann Projekte herauskommen, wo Open Source Anwendungen oder Architekturen als klare Sieger herauskommen, oder Szenarien, in denen es sich gegenteilig verhält. Es ist immer eine Einzelfallbetrachtung, nie eine Daumenregel.

Wie Sie richtig bei Ihren Programmierern vermuten, gehört gelebte Selbst- und Fremdkritik natürlich zum Spiel, wie es auch selbstverständlich sein sollte, dass man sich immer um Objektivität bemüht und sich nicht von Eifer oder persönlicher Voreingenommenheit leiten lässt - sonst schießt man leicht über das Ziel hinaus.

Ritratto di Hans Hanser
Hans Hanser 5 Dicembre, 2019 - 12:41

Danke für die ausführliche Antwort, aber dennoch ist meine Skepsis über open-source-Lösungen nicht vollends verflogen. Stichwort Infrastruktur, wir nutzen (mehrere) hauseigene Server und Teil der Daten sind Inhalt von cloud-Lösungen.
Da ich selbst in Verwaltung tätig bin und über nahezu alle Zahlungen und Verträge in Kenntnis bin, wüsste ich nicht, dass wir (aber auch andere Firmen, man tauscht sich ja aus) für die Server-Infrastruktur und für die Cloud-Lösungen Anwendungen oder Systeme laufen haben, die gratis für uns arbeiten. Im Gegenteil, wir geben für IT pro Jahr teilweise Millionen aus, aber bis jetzt konnte uns noch kein Fachmann überzeugen, dass open-source-Systeme die bessere Lösung darstellen.
Vielleicht müssen wir mal Sie einladen, der Verwaltungsrat wäre hocherfreut Kosten zu sparen. Da ich gerade hineinschaue, sehe ich, dass wir rund 150 verschiedene Softwarelizenzen gekauft haben, rund 20 verschiedene IT-Firmen unter Vertrag haben und von rund 15 Programmierern betreut werden. Dass uns hier keiner open-source-Lösungen rät, macht mich doch ein wenig stutzig....

Ritratto di Christoph Moar
Christoph Moar 5 Dicembre, 2019 - 13:58

Hallo Herr Hanser, ad

"wüsste ich nicht, dass wir (...) für die Server-Infrastruktur und für die Cloud-Lösungen Anwendungen oder Systeme laufen haben, die gratis für uns arbeiten".

Wie ich schrieb, die Tatsache, dass ein System Open Source ist, hat zunächst mal überhaupt nichts damit zu tun, ob Sie dafür zahlen oder nicht. Falls Sie Cloud-Dienste nutzen, dann, ganz ehrlich, nutzt der Anbieter, mit dem Sie arbeiten mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit Plattformen mit Open Source Komponenten. Zwei (von vielen anderen) Stichworte wären bsp. die dort eingesetzten Virtualisierungen, oder auch der Bereich Software defined networking - beides bei Cloud Anbietern unumgänglich. Höchstwahrscheinlich werkelt dort etwas, was sich auf Open Source stützt.

Wenn Sie mich so verstanden haben, dass ich pauschal zu Open Source Lösungen raten würde, dann ist das ein Missverständnis. Ich plädiere für sehr genaues Hinschauen, immer Einzelfallbeurteilungen, möglichst keinen religiösen Eifer, und schon gar keine Verallgemeinerungen von der einen oder anderen Seite (ja, leider, hier gibt es Seiten und Fronten). Wenn Sie 20 IT Firmen unter Vertrag haben, dann fragen Sie doch dort einmal, einfach beim Kaffeklatsch, ob der Dienstleister "dahinter" nicht das eine oder andere Linux System am Laufen hat, ob er einen Cloud- oder PAAS/IAAS Anbieter verwendet (dann, ja, auch welchen), ob er und welche Virtualisierungsschichten benutzt. Eine positive Antwort auf eines dieser Fragen bringt eine sehr hohe Wahrscheinlichkeit mit sich, dass dahinterliegende Architekturen direkt oder indirekt von Open Source abstammen.

Alles gut, bloß die Schlussfolgerung mit "gratis" oder dem "Verwaltungsrat Kosten sparen" ist eben irrtümlich. Geld zu sparen sollte nie das Kriterium sein, Open oder Closed Source einzusetzen. Primär geht es um die Erfüllung von Bedürfnissen, das Lösen eines Problems, das finden der geeignetesten Lösung. TCO (aber nicht reine Anschaffungskosten-) Betrachtungen spielen dann natürlich auch mit eine Rolle. Die fachlich beste Lösung mit der günstigsten TCO Betrachtung und den größten strategischen Zukunftschancen wäre das Idealziel. Wie bei allen Dreiecksbewertungen können Sie dann einzelne Kriterien mehr oder weniger gewichten, und Nachteile in einem Kriterium durch Vorteile bei den anderen in Kauf nehmen. Ich bin aber sicher, dass das die Leute bei Ihnen auch ziemlich genau so handhaben.

Ritratto di Massimo Mollica
Massimo Mollica 5 Dicembre, 2019 - 14:54

Ringrazio il Sig. Moar per le belle parole che ha utilizzato per spiegare meglio il mio concetto (sono in debito almeno di un cappuccino). Sono stato troppo duro nella mia esposizione ma questo è dettato dalla forte delusione per l'eliminazione del progetto FUSS. Comunque sì, ha spiegato al meglio il mio concetto. Alla convention sull' open source oltre a Microsoft c'era pure SAP, e dalle loro parole (non le mie) ho sentito dire che l'open source ha la forza di avere un'infinità di persone che possono controllare il codice a differenza delle poche centinia di prodotti cloud source. La stessa IBM ha cambiato paradigma e ora promuove i suoi server Linux ONE. E potrei andare avanti elencando i mainframe più potenti al mondo, oppure le semplici pagine create in PHP. Ma il punto è che, lo ripeto, l'open source è sempre più presente. Nella scuola poi avrebbe una doppia importanza. Perché a pagare per utilizzare un software sono tutti bravi, e altrettanto a chiudere e aprire finestre. Diverso invece quando sei spinto a capire come funzionano le cose. Quando la scuola stessa ti invita a ragionare. Ecco l' open source ti permette di essere libero e di ragionare.

Ritratto di Diti P.
Diti P. 5 Dicembre, 2019 - 12:03

...rifarsi una verginità...

Ritratto di Chris Mair
Chris Mair 5 Dicembre, 2019 - 08:54

Grazie!

Ottima intervista e ottime considerazioni da parte di Piero Cemin, che condivido al 100%.

-- Chris

Ritratto di Martin Senoner
Martin Senoner 5 Dicembre, 2019 - 09:04

Per allineare i sistemi informatici basterebbe allargare FUSS alle scuole tedesche e ladine! Con tutti i vantaggi che FUSS ha, la scuola tedesca potrebbe diventare finalmente più informatizzata (lavagne interattivi sono frequenti nelle scuole italiane e rarissime nelle scuole tedesche).
P.s.: Non conosco la scuola ladina come le altre due!

Ritratto di Servus Leute
Servus Leute 5 Dicembre, 2019 - 11:31

danke, sehr gut / kompetent erklärt.

Ritratto di Massimo Previdi
Massimo Previdi 6 Dicembre, 2019 - 08:45

Ho lavorato per 9 anni nel Progetto Fuss.
Condivido quello che ha detto Piergiorgio Cemin durante l'intervista;
ora sono ritornato a fare l'insegnante a tempo pieno e viste le competenze acquisite nel campo del software libero continuo e continuerò a spenderle nella scuola nonostante alcuni abbiano deciso che Fuss deve morire.
Volevo porre l'attenzione dei lettori sulla considerazione che ha l'amministrazione sulle risorse economiche ed umane: prima vengono investite risorse per formare le persone che garantiranno un servizio e poi quando gira il vento, tutto quello che è stato costruito viene distrutto.
Pensavo che nelle decisioni, il potere richiedesse maggior senso di responsabilità soprattutto nei confronti delle persone che hanno dato l'anima per un progetto, ma evidentemente siamo stati smentiti.
Comunque abbiamo vinto noi perché:
"La felicità è data dalla libertà e la libertà dal coraggio".
PERICLE (Tucidide,XLIII,1,4)

Ritratto di Maria Kerschbaumer
Maria Kerschbaumer 6 Dicembre, 2019 - 11:29

Da hätte uns die italienische Schule mal vorgelebt, wie es gehen könnte, da wird ein nachhaltiges und freies Projekt ganz einfach versenkt....
Schade drum!

Ritratto di Corinna Lorenzi
Corinna Lorenzi 6 Dicembre, 2019 - 21:25

Es ist wirklich schade - für die italienischsprachige Schulen UND für die deutsch- und ladinischsprachigen Schulen! Es wäre eine tolle Gelegenheit gewesen, sich nach echten Alternativen umzusehen und eine wirkliche und nachhaltige digitale Bildung anzubieten.
Wenn ich Alternativen nicht kenne, weil sie z.B. die Bildungseinrichtungen nicht anbieten (ganz nach dem Motto des Landesrates Vettorato, der meinte, "die Schüler und zukünftigen Arbeiter verlangten danach"), kann ich auch nicht wirklich entscheiden.
Eine vertane Chance - e davvero un brutto appiattimento da parte della Sovrintendenza italiana su quella tedesca & ladina - evidentemente egemoni? Alla faccia dei procami degli "italians first"...

Ritratto di Hugo Leiter
Hugo Leiter 7 Dicembre, 2019 - 02:16

Il FUSS nelle scuole si basa su “analizzare, imparare, modificare, provare, distribuire”, un ambiente dal quale i futuri sviluppatori (di cui l’industria ne ha urgente bisogno) potranno uscire molto più preparati.

MSOffice, Apple iWork, o Libre Office, non dovrebbero essere fattori decisivi, perchè sono tra di loro molto simili. Se conosci bene uno, le conosci tutti. Dopotutto è nell’interesse dei produttori tenersi a interfacce utente de facto standardizzate.

Per alcuni Open Source Software (OSS) è sostenibilità, indipendenza, per la maggioranza invece OSS è un modello puramente economico:

Da una recente indagine della “Black Duck Software”, risulta che la percentuale di aziende che usano in parte o interamente programmi con codice sorgente aperto OSS, è cresciuto nel periodo 2010 - 2015 dal 40% al 75%. Mentre il numero di professionisti coinvolti nello sviluppo di progetti Open Source è cresciuto da 50% nel 2014, a 64% nel 2015.

Chi usa OSS?
Secondo Allison Randal, una esperta in materia, la risposta è semplice: chi non usa OSS si trova a pagare per qualcosa che altri ricevono liberamente.
La maggioranza degli startups impiegano OSS. A Bolzano per esempio la ENDIAN è nata e cresciuta con OSS. Altri invece usano OSS perchè non esistono soluzioni chiuse e proprietarie!

Chi produce OSS?
Un imprenditore che cerca di crescere e di tenersi aggiornato sul mercato, usando le vaste conoscenze tecniche e il feedback degli utenti. L'esempio classico è Linux:
Linus Torvalds, allora 21enne, nel 1991, ha pubblicato il codice sorgente di un piccolo kernel Linux, invitando tutti gli interessati, a partecipare.
Oggi Linux comprende oltre 18 milioni di righe di codice sorgente e circa 12.000 collaboratori attivi sparsi ovunque. In tutto, oltre centinaia di milioni di utenti di Android Smartphones, Data- e Cloudservers, calcolatori scientifici, supercomputers e PC-Dektop si basano su Linux.

Come nota a parte:
IBM con OS2 non ha avuto successo a sostituirsi a MS-Windows3.1. Intel non ha avuto successo con RMX, un software chiuso sviluppato nel 1978 per i loro microprocessori x86. Se avessero pubblicato il codice in modalità OSS le cose probabilmente sarebbero andate differentemente...

I padri di Open Source, sono IBM, AT&T e Richard Stallmann. Ma soltanto dal 1991 OSS e cresciuto in maniera continua e con passo sempre più veloce. Alcuni esempi:

HP, IBM, Intel e altri 500 produttori di software, nel 2010 si sono uniti per sviluppare OpenStack, un sistema operativo cloud, modulare, in grado di offrire servizi di gestione di processi e di storage. Le ditte partecipanti hanno rinunciato ai propri brevetti software per facilitare la collaborazione. Non ci sono, ne ci saranno cause legali, ne avvocati coinvolti.

Nel 2015 Google ha aperto il codice sorgente di TensorFlow, un insieme di pacchetti software utili per lo sviluppo di “deep learning”, e ”neural networks”. È il software di intelligenza artificiale capace di riconoscere oggetti mai visti prima. TensorFlow è stato percepito sin dall’inizio in modo aperto, modulare e con interfacce tali da minimizzare l’uso di librerie e di tools interni di Google.
A Bolzano p.e. TensorFlow viene usato dalla Würth Phoenix, in Austria da un’azienda che “legge” le targhe degli automobili, da ditte specializzati in accessi riservati tramite riconoscimento del viso. Insomma parecchi sviluppatori usano TensorFlow e così facendo danno risposte, proposte, richieste atti a migliorare e a diffondere il prodotto. Google e gli utenti, entrambi traggono profitto. Il principio è semplice: meglio usare il mio software gratuito, piuttosto del software di un altro...

Microsoft, un altro produttore di OSS, nel 2004 ha rilasciato in modalità OSS il Windows Installer XML WIX. Negli anni successivi F#, TypeScript, C#, .NET Core per Windows, per Linux e per MacOS. Secondo Andres Hejlsberg, Vice Presidente di MS, ben oltre 2.000 progetti vengono attualmente sviluppati in modalità OSS.
Microsoft è il maggior contributore di LINUX. Forse con l’intenzione di passare prima o poi a LINUX come sistema operativo di base. I guadagni monetari sono comunque già ricavati oggi dai servizi Cloud Azure.

Per risparmiare duplicazione di codice e costi e usando TypeScript e Java, i due giganti Microsoft e Google collaborano nella nuova versione di Angular, che è la piattaforma OSS per lo sviluppo di applicazioni web.

Apple qualche anno fa, ha rilasciato in modalità OSS il linguaggio di programmazione Swift. Questo per facilitare lo sviluppo di apps per iOS, Mac, Apple TV e Apple Watch. Secondo Tim Cook è stato progettato per offrire agli sviluppatori una libertà mai vista prima!

Advertisement
Advertisement
Advertisement