Klimaplan
Land Südtirol
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Nachhaltigkeit

Quo Vadis, Klimaplan?

Will man großzügig sein, so kann man beim von der Landesregierung vorgelegten Heft mit 50 Seiten vom halben Klimaplan sprechen, ohne zu werten. Fragen stellen sich viele.
Di
Ritratto di Michael Denzer
Michael Denzer07.09.2022
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Ritratto di Josef Fulterer
Josef Fulterer 7 Settembre, 2022 - 06:21

Die Politiker leben immer noch im Glauben, dass man mit viel Geld die KLIMA-KRISE schon abwenden wird:
Übertriebene Prämien für die über 2 Tonnen schweren E-Protzkarossen, KOSTSPIELIGE EDV-gestützte Verkehrs-Planungen, SAU-teure KlMA-Plapper-VERANSTALTUNGEN usw.
In Wirklichkeit müsste:
dem Steuer-feien Treiben in der Luft,
dem Straßen verstopfenden Privatverkehr,
dem mit EXPORT-PRÄMIEN gepuschten LASTEN-VERKEHR durch die ganze Welt,
der unsinnigen GLAS-KISTEN-ARCHITEKTUR, die in den 3 wärmeren Jahreszeiten mehr Energie frisst, wie für die Heizung im Winter,
KRÄFTIGE ABMAGERUNGS-KUREN verpasst werden.

Ritratto di Karl Trojer
Karl Trojer 7 Settembre, 2022 - 09:21

Es wäre nützlich, wenn den Bürger:innen von kompetenter Stelle ein knappes aber vorrangiges Paket an Maßnahmen vorgelegt würde, in dem deren Möglichkeiten zum Klimaschutz mit Prioritäten aufgelistet sind.
Die Politik ihrerseits muss dringend und massiv handeln, sie muss angemessene, rechtlich verbindliche Bedingungen schaffen und auf allen ihr möglichen Ebenen koordiniert Taten setzen ! Es ist 1 vor 12 !

Ritratto di G. P.
G. P. 7 Settembre, 2022 - 10:53

Es wird keine einzige konkrete Maßnahme genannt! Dafür hört man nur Floskeln, Floskeln, Floskeln ...
Nachdem 2040 kein einziger der jetzigen Politiker mehr im Amt sein wird, können Sie uns erzählen, was sie wollen ... und 2 Mio. Euro für die Nachhaltigkeitstage aus dem Fenster werfen.

Ritratto di Robert Hölzl
Robert Hölzl 7 Settembre, 2022 - 11:58

Der Plan ist wie der Landeshauptmann. Viel reden, schöne Veranstaltungen und wenig Handlung.

Ritratto di G. P.
G. P. 7 Settembre, 2022 - 13:04

Bravo, exakt auf den Punkt gebracht!

Ritratto di Karl Trojer
Karl Trojer 8 Settembre, 2022 - 11:17

Diesen Vorwurf gegen das Wirken des LH Arno Kompatscher finde ich überhaupt nicht gerechtfertigt, er ist eher beleidigend und geschmacklos.

Ritratto di G. P.
G. P. 8 Settembre, 2022 - 13:16

Tatsachen sollte man in die Augen sehen ... und nicht beide Augen zudrücken.

Ritratto di Martin Sitzmann
Martin Sitzmann 7 Settembre, 2022 - 12:58

zur Abwechslung statt der Jammererei über die hohlen Floskeln mal ein konkreter Impuls:
Jeder Tourist, der mit Öffis anreist, kann sie hier kostenlos nutzen und zahlt keine Tourismustaxe. Jeder, der mit dem PKW/Motorrad/Flugzeug anreist, zahlt eine fünfmal so hohe Tourismustaxe.
Nur eine kleine von ganz vielen Maßnahmen, die eine Transformation einleiten können, zudem aus dem Ärmel geschüttelt. Aber ein konkreter Vorschlag, im Unterschied zum gesamten Klimaplan, wie er bislang vorliegt...

Ritratto di Christian I
Christian I 7 Settembre, 2022 - 13:35

Auf dem Papier eine super Idee! Leider in der Praxis schwer umsetzbar, aus einem ganz einfachen Grund: Personalmangel! Schon jetzt sind relativ wenige Oeffis unterwegs und die sind schon meistens ùberfùllt. Man bràuchte 2, 3, 4, ...? mal so viel Busse wie jetzt: wo findet man die Busfahrer?

Ritratto di Franz Pattis
Franz Pattis 7 Settembre, 2022 - 13:55

Im obigen Text steht: „man denkt an langfristige CO₂ Senken bzw. wird etwa der Torf Abbau verboten“.
Dann sage ich: es dürfen auch keine Wälder mehr gerodet werden denn diese sind auch gigantische CO2 Speicher und Temperatursenker (es können bis zu 14 Grad Temperaturunterschied zwischen Wald und außerhalb herrschen!)
Darf daran erinnern dass erst im
Frühjahr 2020 im Landtag ein Beschlussantrag zur Rettung des Brixner Auwaldes von der Mehrheit niedergeschmettert wurde. Da hat die Politik aber noch sehr sehr viel zu lernen in nächster Zeit!
NB. Der Brixner Auwald soll einem 3D-BETON-Drucker Industriegebäude der Firma Progress weichen. Details dazu:
https://instagram.com/save.the.auwald.brixen?igshid=YmMyMTA2M2Y=

Ritratto di Franz Pattis
Franz Pattis 7 Settembre, 2022 - 14:12

FAZIT zum Klimaplan der Landesregierung: viel „bla bla bla“ und am Ende wird nur ein ganz kleiner Bruchteil davon umgesetzt werden bzw. die Wirtschaft und deren übermächtigen Lobbies werden weiterhin das große Sagen haben und die Natur bzw. die Umwelt wird auch in Zukunft den Kürzeren ziehen! Da passt am besten der italienische Spruch dazu: „tra il dire e il fare c’è di mezzo il mare“ oder die neueste Version: ….. „si alza il mare“!!

Ritratto di Dietmar Nußbaumer
Dietmar Nußbaumer 7 Settembre, 2022 - 19:53

Je mehr Hochglanz, umso weniger Inhalt. Von der Politik und Wirtschaft erwarte ich mir keine wirksamen Maßnahmen, ich hoffe dass die Jungen aufwachen. Fridays for Future war schon mal ein brauchbarer Anfang. Jugend, macht weiter so! Euch gehört die Zukunft, also schaut auch drauf.

Ritratto di Martin Sitzmann
Martin Sitzmann 8 Settembre, 2022 - 15:46

Dem ersten Teil stimme ich zu.
Dass die Jugend geeint alles besser machen wird, glaube ich ehrlich gesagt nicht. Da gibt es schon auch eine große Spaß- und Konsumfraktion, die sich wenig um aktiven Umweltschutz schert. Siehe überraschend große junge Wählerschaft der bundesdeutschen FDP.

Ritratto di Herta Abram
Herta Abram 8 Settembre, 2022 - 08:36

Ja es schaut - nicht nur bei der SVP - so aus, als ob man die unausweichlichen Herausforderungen noooch weiter in die Zukunft verschieben möchte! (- war bei der Vorstellung des Klimaplans da)
Die Nachhaltigkeitsanstrengungen der Staaten (und Regionen wie Gemeinden) müssen deutlich radikaler werden, wenn die „enkelgerechten“ Ziele in den Jahren 2030 bzw. 2050 erreicht werden sollen.
Es liegt nun an uns, der Politik zu signalisieren, dass mit einer konsequenten Klimapolitik auch Wahlen zu gewinnen sind. https://www.barfuss.it/leben/flitterwochen-der-nachhaltigkeit-sind-vorbei
Besonders unser Alltagsverhalten wird ausschlaggebend sein - nicht nur danach fragen, was unsere Regierungen für die Nachhaltigkeit machen kann, sondern insbesondere auch danach, was wir für die Zukunft des Planeten beitragen können. u. a.: mit zivilem Ungehorsam ://sustainabilitydays.com/de/speaker/gail-bradbrook

Alle leiden unter dem Klimanotstand!! Ältere leiden anders.- Ein Anstieg der Durchschnittstemperatur um 2 Grad lässt die Zahl der Hitzetoten um 50 Prozent steigen. https://www.derstandard.at/story/2000137320465/die-bringschuld-der-gener...
Ob Klimaschutz in einer Demokratie möglich ist, liegt an uns Bürgern, nicht nur am Engagement einer Gruppe!

Ritratto di Felix Frei
Felix Frei 8 Settembre, 2022 - 14:56

Ich sehe es auch so, dass das Ganze mehr ein politisches Geplänkel ist, als dass man konkret weiß was man tun soll.
Zunächst wäre einmal festzuhalten, dass nMn nachhaltiges Leben und Wirtschaften ein Gebot der Stunde ist und dass man mit den Ressourcen sparsam umgehen soll bzw. keinen Raubbau betreiben soll.
Weiters ist zu sagen dass es evident ist, dass ein Wohlstand für alle (nicht nur für eine Elite) von verfügbarer günstiger Energie abhängt. Denn nur so lassen sich Arbeitsplätze und nahezu alle anderen Errungenschaften bewerkstelligen. Ein Zurückfahren von Wirtschaft und Industrie erzeugt Armut, denn es trifft IMMER die untersten Schichten.
Da stellt sich die Frage, wenn es die jetzigen fossilen Energieträger nicht sein sollen, welche sollen es dann sein? Eine gewisse politische Gruppe war bis jetzt nahezu gegen alle anderen Alternativen die sich boten, wobei zu sagen ist, dass es da NICHT bloß um ein Einsparen von nutzlos verschwendeter Energie geht, sondern um die Aufrechterhaltung von Produktion und Mobilität was wie gesagt die Grundlagen des Wohlstandes und zwar für ALLE, sind.
Was wäre also zu tun? Zunächst einmal möge man sich von den fatalen Abhängigkeiten von anderen Ländern befreien und versuchen regional vorhandene Möglichkeiten zu nutzen. In Südtirol wäre da eine Möglichkeit der NACHWACHSENDE Rohstoff Holz , das in Mengen ungenutzt verrottet, während die Fläche der Wälder jährlich zunimmt sowie auch der Holzzuwachs. Zudem sind veraltete Wälder auch Nährboden für ungünstige Einflüsse, wie man sehen kann. Dafür braucht es aber Infrastruktur, eine Aufgabe die halt einmal angegangen werden muss, anstatt Holz immer aus anderen weit entfernten Ländern zu importieren. Weiters zu nennen, Wasserkraft und Biogas u.a. So kann jede Region kleinstrukturiert selbst ermitteln welche Energieformen dort am besten nutzbar wären um im Notfall unabhängig zu bleiben. Im Großen gesehen wird man aus jetziger Sicht um die Atomkraft jedoch nicht herumkommen.
Und noch eines wäre zu sagen wenn man will dass vernünftig denkende Menschen sich des Themas annehmen. Man möge endlich die unselige Verquickung mit dem Klima beenden. Es ist nämlich überhaupt nicht erwiesen in welchem Ausmaß die Energieversorgung der Menschheit das Klima beeinflusst. Die großen Zusammenhänge hat man bei weitem noch nicht durchschaut. Da einen singulären kleinen Baustein (Spurengas CO2) zu dämonisieren, als nahezu alleinigen Verursacher eines an sich natürlichen Vorgangs, nämlich des Klimawandels hinzustellen und Panik vor der "Welterhitzung" zu erzeugen ist dem Umweltschutz-Thema längerfristig bloß abträglich. Man wird doch imstande sein eine nachhaltige Energieversorgung zu diskutieren ohne den irrealen Klima-Panikfaktor zu bemühen. Denn es ist nMn der Hybris der Menschheit zuzuschreiben, Einfluss auf das Weltklima nehmen zu können, bzw. den Treibhauseffekt als DEN Verursacher hinzustellen. Dazu gibt es keinerlei Beweise sondern bloß Vermutungen und Rechenmodelle. Und da wären noch die cleveren Politiker und Geschäftsleute die aus dem Umbau massiv Kapital schlagen. Um das zu erreichen wird Angst und Panik erzeugt und benutzt und das Thema aggressiv medial gepusht. Schon das macht die Sache verdächtig.

Ritratto di Herta Abram
Herta Abram 8 Settembre, 2022 - 15:40

Herr Freis Statement zeigt auf, mit was für Geisteshaltungen auch zu rechnen ist: -Ähnliche Abwehrreflexe, wie bei der Anti-Coronapolitik. Wenn bereits angesichts einer konkreten Seuche in der Heimatgesellschaft eine politische Nachfrage nach Oppositionspolitikern entstanden ist, die die offizielle Krisenbekämpfungspolitik als „totalitär“, „diktatorisch“, „entmündigend“, „elitengesteuert“ oder gar „menschenrechtswidrig“ ablehnen, was müssen wir dann erst recht erwarten, wenn für das (weit abstraktere und „internationalistischere“) Ziel der Rettung des Planeten massiv in unsere Lebensgewohnheiten und Vermögenwerte eingegriffen wird?! (Toggenburg)
Ich hab keine Ahnung wie man bei solchen FreiVorstellungen, eine Schnittstelle zu "gemeinsamer, solidarischer Klimaschutzanstrengung" finden kann.

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