Verbot
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Covid-19

Neue Verbote

24 Corona-Tote in Südtirol. Italienweit gelten verschärfte Maßnahmen. Die Schulen bleiben nach dem 3. April zu. Wer sind die Verstorbenen? Und ein Appell an die Senioren.
Di
Ritratto di Lisa Maria Gasser
Lisa Maria Gasser21.03.2020
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Ritratto di G. P.
G. P. 21 Marzo, 2020 - 09:17

"Erholungs- und Freizeitaktivitäten im Freien sind verboten."
Ihr könnt natürlich auch über das Ziel hinausschießen! Bei jedem Gang in einen Supermarkt ist die Ansteckungsgefahr tausendmal größer, als wenn ich alleine in den Wald joggen oder Spazieren gehe.
Und was kommt als nächstes? Werden die Haustüren von der Exekutive abgesperrt und verriegelt?
In jedem Fall möchte ich nicht wissen, wie viele Leute sich auf Grund der Freiheitsberaubung und starken Einengung in den eigenen vier Wänden in den nächsten Wochen mit psychischen Problemen herumschlagen werden.

Ritratto di Ludwig Thoma
Ludwig Thoma 21 Marzo, 2020 - 09:25

Ganz zu schweigen von der Schwächung des Immunsystems durch fehlende Bewegung im Freien und damit einhergehender größerer Anfälligkeit für Infektionen.
Man hätte durchaus differenzieren können zwischen Stadt und Land. Schließlich leben ca. 17 M Italiener im ländlichen Raum.

Ritratto di Peter Gasser
Peter Gasser 21 Marzo, 2020 - 09:27

"Psychische Probleme" aufgrund von "Freiheitsberaubung" betrachten wir nun im Vergleich zur freiwilligen Disziplin in den asiatischen Staaten, welche genau damit erfolgreich waren. Ohne Dekret - aus natürlichem Verständnis und gemeinschaftlicher Rücksichtnahme heraus.
Wie gesagt, ich liebe diese Landesverwaltung nicht, aber ich folge den Ratschlagen zum Wohle unserer Gemeinschaft - und im besonderen unserer älteren und kranken Mitbürger.
"Man erkennt den Wert einer Gesellschaft daran, wie sie mit den Schwächsten ihrer Glieder verfährt." (Zitat von Gustav Heinemann)

Ritratto di Sepp Bacher
Sepp Bacher 21 Marzo, 2020 - 10:45

Gilt gilt Ihr letzter Satz bezüglich ("alte und kranke Mitbürger") auch für Gesunde und außerhalb dieser Krise? Dann ist es mit unserer Gesellschaft schlecht bestellt!

Ritratto di Renate Holzeisen
Renate Holzeisen 21 Marzo, 2020 - 10:49

Damit die Situation realistisch eingeschätzt werden kann, muss man nun endlich damit beginnen, zumindest stichprobenartig flächendeckend zu testen. Wenn die Durchinfizierungsrate, wie zu hoffen ist, bereits sehr hoch ist, dann werden die politischen Maßnahmen andere sein können, als wenn dies nicht der Fall sein sollte. Statistiken, Schätzungen, die allein auf die Anzahl der offiziell festgestellten Infizierten, die wohl (und ich betone hoffentlich) nur einen Bruchteil der effektiven darstellt, sind de facto wertlos.

Ritratto di G. P.
G. P. 21 Marzo, 2020 - 11:08

Flächendeckend testen? Dazu fehlen vor allem die Ressourcen und wohl auch die Test-Sets.

Ritratto di Renate Holzeisen
Renate Holzeisen 21 Marzo, 2020 - 11:39

Vernünftige politische Maßnahmen setzen realistische Daten voraus. Die dafür eingesetzten Ressourcen sind bestens investiert, denn ansonsten riskiert man, unvergleichlich mehr an Ressourcen sinnlos und mit nachhaltigen, nicht nur wirtschaftlichen Schäden, zu zerstören ... wenn für fragwürdige Halstücher, die wohl jeder in der einen oder anderen Form zuhause gehabt hätte, angeblich Euro 700.000 an Steuergelder verwendet werden, dann darf es an den Ressourcen für wesentliche Maßnahmen nicht fehlen ... der politische Wille muss da sein, dann ist sehr Vieles möglich

Ritratto di Waltraud Astner
Waltraud Astner 21 Marzo, 2020 - 13:41

Ich fände es sinnvoller die bereits immunisierten Menschen besonders die Asymptomatischen als solche ausfindig zu machen. Denn diese könnten falls die Immunisierung bestätigt ist, sich gefahrlos in der Gesellschaft nützlich machen. Dafür braucht es soviel ich weiß kein Testkit sondern eine Blutprobe. Der Test auf Corona falls negativ könnte sich nämlich stündlich ändern, der auf Immunisierung nicht. Es ist nicht einzusehen dass die Immunisierten weiterhin von der Gesellschaft isoliert werden und dieser dadurch wertvolle Dienste entgehen. Aber vielleicht ist dieser Gedanke noch verfrüht.

Ritratto di Klemens Riegler
Klemens Riegler 23 Marzo, 2020 - 10:17

Liebe Renate, bitte lassen wir dieses Thema (angeblich 700.000) derzeit beiseite. Solche Streitereien gehören in die Nach-Corona Ära. Es war gut gemeint und laut Zulauf hatten effektiv nicht alle so eine Bandana zu Hause. Und es ist ja kein Wegwerfartikel - billiger Einweg-Mundschutz schon (Umwelt). Der Preis ist übrigens halbwegs okay ... kostet im Geschäft gut das doppelte bis Vierfache .

Ritratto di Klemens Riegler
Klemens Riegler 23 Marzo, 2020 - 10:03

Liebe Waltraud Astner, das ist nicht verfrüht sondern schlussendlich die einzig wahre und richtige Vorgehensweise wie wir als westliche Demokratien aus dem Dilemma herauskommen können und wohl müssen. Denn solange wir nicht wissen wer immun ist, können wir nicht zurück zur Normalität. Wenn wir das nicht tun sind unsere Alten und Gefährdeten zu Weihnachten immer noch #zuhause.
Um es noch ein Mal klar zu stellen: Immunisiere können niemanden mehr anstecken und werden selbst nicht mehr krank ... = unsere Helden! Immer und überall einsetzbar.
Und wenn wir das Rad weiter drehen, dann könnten wir auch Stationen mit Positiv getesteten (leichteren Problemfällen) notfalls von infizierten Ärzten und Pflegern (ohne Symptome) betreuen lassen. Anstatt diese 3 Wochen in Quarantäne zu schicken. Klingt alles komisch, aber eigentlich müsste es doch so sein.

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