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Kreuzimpfung für 60+

Impfodyssee

Wichtig für die 60+ Jährigen mit AstraZeneka als Erstimpfung!
Un contributo della community di Franz Linter28.07.2021
Ritratto di Franz Linter
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Wie es einem gehen kann, wenn man sich vielfältig zum Thema interessiert, entscheidet und dann an die Wand läuft, den Ausweg findet und zu begreifen beginnt, warum Mitbürger der Führung des Gesundheitssystems nicht mehr vertrauen und von Unentschlossenen oder Skeptikern zu Impfgegner werden.

Zum besseren Verständnis werde ich die Fakten in normaler Schrift und meine Meinung dazu als Zitatblock darstellen. Die 2 Zitate im Text sind als solche durch die Einleitung und den Anführungszeichen zu erkennen. Fakten sind meine eigenen Erlebnisse und Zitate und Links von Veröffentlichungen. Dabei müssen die Quellen für Richtigkeit einstehen, für mich sind sie Fakten, weil ich verschiedene und gute Quellen auswähle und Plausibiltätsprüfungen durchführe.

Ich habe auch einige Fachartikel zum Thema angelesen und gemerkt, dass ich nicht in der Lage bin, mir selbst ein Bild zu machen, ich muss mich also auf die Veröffentlichungen in den offiziellen Medien verlassen.

Die 1. Impfung

Sobald ich als 70+ an der Reihe war, habe ich mich online angemeldet, war rechtzeitig am Ort, um eine Stunde für die Impfung in der Schlange zu stehen.

Ich fand die Organisation sehr gut. Längere Warteschlangen entstehen zwangsläufig, wenn einige Personen mehr Zeit brauchen als angenommen. Da die Schlange nach der Impfung deutlich kleiner war, kann man auch nicht behaupten, dass zu viele Personen pro Zeiteinheit vorgemerkt wurden.

Ich bekam Vaxcevria (AstraZeneca), wegen der langen Pause bis zur Zweitimpfung nicht mein Wunschimpfstoff. Ich hatte keine Probleme nach der Impfung.

Die Zweitimpfung mit dem gleichen Impfstoff war für den 4.07. vorgemerkt.

Vor der 2. Impfung

Anfang Mai lernte ich ein neues Wort kennen: Hirnvenenthrombosen bzw. Sinusvenenthrombosen. Sie treten im Zusammenhang mit der Impfung von AstraZeneca auf und verursachten in ganz Europa völlig unterschiedliche Regelungen beim Impfen.

Ich sah für mich keine große Gefahr, nicht weil es mehr Frauen betrifft, sondern, weil das Thema so durchgekaut wurde und die Symptome bekannt und Medikamente verfügbar sind. Es ist ja noch fast 2 Monate bis zu meinem Impftermin. Allerdings verstärkte sich in mir eine eher negative Meinung über AstraZeneca.

Ende Mai, noch über einen Monat vor dem 2. Impftermin kam AstraZeneca wieder in die Schlagzeilen. Diesmal mit Verunreinigungen des Impfstoffs.

Das war dann schon deutlich heftiger. Auch wenn immer versichert wurde, dass die Verunreinigungen unschädlich seien und nicht mit der Wirksamkeit des Impfstoffs zu tun haben, blieb mir die Aussage von Virologe Alexander Kekulé im Gedächtnis:

„Ärgerlich sei, dass die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) das Problem bei der Zulassungsprüfung nicht bemerkt habe. Seiner Ansicht nach hätte der Impfstoff keine Zulassung bekommen, wenn die Verunreinigungen bekannt gewesen wären,...“

Ich dachte an die vielen Lebensmittelskandale, die fast immer begleitet von behördlichen Aussagen wie „gesundheitlich unbedenklich“ waren. Ich fragte mich, welcher Politiker kann sich in einer Phase von Impfstoffknappheit einerseits und dem allgemeinen Verständnis, dass nur die Impfung vor weiteren Lockdowns bewahren kann, leisten den Impfstoff komplett aus dem Verkehr zu ziehen?

Inzwischen breitete sich die Delta-Variante aus. In Europa zunächst in England. Die WHO stufte die Variante am 10. Mai als „besorgniserregende Variante“ ein und am 23. Mai stufte Deutschland Großbritannien als Virusvariantengebiet ein.

Großbritannien mit hoher Impfquote, hauptsächlich mit AstraZeneca, zeigte mir deutlich, dass dieser Impfstoff gegen die Deltavariante nicht so wirksam ist.

Während bisher immer von Impfmischungen bzw. Kreuzimpfungen abgeraten wurde, weil es zu wenig oder wenig aussagefähige Studien dazu gibt, mehrten sich die Meldungen von Untersuchungen mit positiven Ergebnissen. Nicht nur in der Presse stand, dass sich Draghi und Merkel gemischt impfen ließen.

Ich bin zwar kein Kanzler oder Ministerpräsident, aber ich begann zu überlegen, wie ich meine 2. Impfung mit einem mRNA-Impfstoff bekommen könnte.

Die Lösung schien schon da zu sein. Ich fand auf der coronaschutzimpfung.it ein Popup mit Infos über die AstraZeneca Zweitimpfung: Der Termin bleibt, nur der Impfstoff ändert sich zu BioNtech/Pfizer oder Moderna. Keine Einschränkung durch das Alter: hier im WebArchiv mit dem Stand vom 24.06. noch zu sehen: https://web.archive.org/web/20210624113755/https://www.coronaschutzimpfung.it/de

Popup war mindestens vom 19.06. - 24.06.2021 online
Popup war mindestens vom 19.06. - 24.06.2021 online, von https://web.archive.org/web/20210624113755/https://www.coronaschutzimpfung.it/de

Das gelbe Popup als Infoblock, es überdeckt den Text, ist also wichtiger, aktueller. Mit dem X rechts oben kann man das Popup schließen und wieder den normalen Text lesen. Eine Woche später war das Popup weg und der Impfstoffwechsel nur noch für die unter 60-Jährigen möglich.

Mittlerweile scheint es keinen Mangel an Impfstoffen mehr zu geben, eher einen Mangel an Impfwilligen.

Als am 1.7. das RKI die neuen Empfehlungen veröffentlichte, war für mich klar, dass ich versuchen werde als 2. Impfung einen mRNA-Impfstoff zu erhalten.

Ich rief die Telefon-Nr. der Vergabestelle an, die mir die Erinnerung zum 2. Impftermin gesendet hat (als Telegramm, ob wohl meine Handnr. und Mailadresse bekannt sind), um einen Termin mit einem mRNA-Impfstoff zu erhalten. Ergebnis: Ich kann keinen neuen Termin bekommen, ich soll zum Termin hingehen und sagen, dass ich einen anderen Impfstoff haben will.

4.07.2021
Ich warte lange in der Schlange vor dem Gebäude und sage beim 1. Check, dass ich einen anderen Impfstoff haben will. An diesem Tag gab es nur AstraZeneca, so wurde ich aussortiert, im Backoffice wurde ich nochmal registriert, einen weiteren Termin konnte ich da nicht bekommen, aber die Nr. 0471 100999.

5.07.2021 8:00
Ich hänge ca. 20 min in der Telefonwarteschleife. Ein Mann nahm meinen Wunsch auf, sagte er müsse sich informieren und ruft zurück.

5.07.2021 11:20
Ich hänge wieder in der Schleife, eine Frau meldet sich. Ich sage, dass ich bereits angerufen und keinen Rückruf erhalten habe und schildere mein Begehren. Sie sagt, sie kann mir keinen Termin für einen mRNA-Impfstoff geben, weil ich über 60 bin und deshalb AstraZeneca auch als 2. Dosis erhalte. Auf die Frage, an wen ich mich wenden kann, gab sie mir die Mailadresse infovax@sabes.it

5.07.2021 11:40
ich schreibe ein Mail an Infovax mit der Vorgeschichte und der Bitte um einen Termin bei den beiden Impfveranstaltungen 10. und 11.07 in Brixen. Die Antwort kam erst am 20.07.

Ich versuchte über meine Hausärztin mein Glück. Sie wurde von einer anderen Ärztin vertreten, die mich zwar verstand, aber mir nicht weiterhelfen konnte oder wollte.

Ich schrieb an einen anderen Arzt, der ebenfalls nicht antwortete, vielleicht weil er im Urlaub war.

11.07.2021
Ich las von Impfterminen ohne Voranmeldung in Bruneck und zwar mit Biontech/Pfizer am Dienstag und Donnerstag.

15.07.2021
Fahrt nach Bruneck, stand ab 10 in der Schlange der nicht vorgemerkten Impfwilligen. Es ging sehr langsam vorwärts. Nach mehr als einer Stunde konnte ich den Eingang sehen und bemerkte, dass nur die Schlange der Vorgemerkten bedient wurde und mein bisheriges Vorwärtskommen vermutlich darauf beruhte, dass die vor mir aufgaben. Ich versuchte die Eingangskontrolle (Weißes Kreuz) zu überzeugen, dass man durchaus die Angemeldeten bevorzugen kann, aber die ohne Voranmeldung nicht verhungern lassen darf. Der Mann hat seine Vorschriften, nämlich immer zuerst die vorgemerkten einzulassen. Auf die Bitte die Leute draußen mindestens zu informieren ging er auch nicht ein. Nach weiterem Warten mischte ich mich unter die Angemeldeten und bei der ersten Kontrolle zu den Nichtangemeldeten, weil sie ja meine Daten nicht hatten. Meine ausgefüllten Bescheinigungen halfen nichts, als über 60 Jähriger habe ich als 2. Impfung AstraZeneca zu bekommen, den sie an diesem Tag nicht im Angebot hatten.

2 Stunden Fahrt mit dem Bus und 2 Stunden vergeblich in der Warteschlange, die Erkenntnis, dass es so auch keinen Sinn macht, zu einem Impfbus zu gehen,
keine 2. Impfung, keinen Termin, keine Chance an die Leute zu kommen, die diese Regeln machen, ich war angefressen und nahm mir vor, diese Dokumentation zu schreiben.

Ich finde es richtig, dass man auch für Leute, die sich nicht anmelden wollen oder können ein Angebot macht. Ob es sinnvoll ist, eine Veranstaltung als ohne Voranmeldung zu publizieren und gleichzeitig Vormerkungen zu akzeptieren, können die Verantwortlichen ja noch mal überlegen. Was sicher für das Impfgeschehen kontraproduktiv ist, wenn von
2 Warteschlangen nur eine abgearbeitet wird. Die Brunecker, die in meiner Nähe in der Schlange der Nichtvorgemerkten standen, taten dies 2 Stunden vergeblich ohne informiert zu werden. Noch viel mehr haben nicht so lange gewartet und sind frustriert gegangen.
Was werden die bei den nächsten Angeboten ohne Voranmeldung denken, die ja jetzt vermehrt angeboten werden?

16.07.2012 8:20
Nach reiflicher Überlegung und der Abwägung, dass mir die 2. Impfung wichtiger ist, als meinen Wunsch nach einen mRNA-Impfstoff weiter zu verfolgen, wollte ich mich online für den nächsten AstraZeneca-Termin anmelden. Es geht nicht. Man kann zwar seine Daten eingeben, wird aufgeklärt, dass gemäß staatlichen Impfplan vorgemerkt wird und landet dann bei „Terminvormerkung nicht möglich“.

Wer in der Warteschleife von 0471 100999 hängt, bekommt immer wieder die Botschaft, dass man die Termine auch online anmelden kann.
Bei der Anmeldung wird der Unterschied zwischen Erst- oder Folgeimpfung nicht visualisiert. Auch wird der staatliche Impfplan nicht erklärt oder zumindest verlinkt.

16.07.2012 8:30
Wieder die Nr 0471 100999 angewählt und gleich mit einer gut informierte Frau verbunden. Ich erzählte die Geschichte und dass ich jetzt einfach die 2. Impfung zum nächst möglichen Termin haben will. Sie versprach zurück zurufen und tat dies mit einem Termin um 10:30

16.07.2012 vor 10:30
Die Schlange war etwas kürzer, ich komme zur Kontrolle der ausgefüllten Papiere und mache die Bemerkung, dass ich ja eigentlich einen anderen Impfstoff haben wollte, was trotz positiven Untersuchungen wohl hier in Südtirol nicht möglich sei. Die Frau meinte ich solle das der Ärztin sagen. Die Ärztin verstand meinen Wunsch und meinte, wenn ich darauf bestehe, trägt sie mich in eine Liste ein, ich werde dann angerufen, und bekomme einen Termin mit einem mRNA-Impfstoff. So verließ ich die Halle wieder ungeimpft über das Backoffice.

Die Entscheidung war nicht schwer, aber die Vorstellung, dass ich möglicherweise noch eine Runde drehen muss, wenn niemand anruft, hat mich mehr als gestört. Das Problem ist, dass es einige wenige Türen zum System gibt, dahinter erreicht man zwar Menschen, die jedoch wie programmierte Roboter reagieren, die sobald der vorgegebene Ablauf verlassen wird, nur wissen, was sie nicht tun dürfen.

Warum gibt es kein Ticketsystem? Warum kann man nicht eskalieren?

19.07.2021 13:10
Ich werde von 0471 100999 angerufen und bekomme den Termin für den 22.07. Ich bin erleichtert, weil ich ja nichts in den Händen hatte und ohne Anruf wieder um einen AstraZeneca-Termin hätte ansuchen müssen.

20.07.2021
Es kommt die Antwort auf mein Mail vom 5.07. Mit dem Hinweis auf https://www.medicoeleggi.com/argomenti000/italia2021/413367.htm

kommt die Absage:

„Daher ist es aktuell NICHT möglich, dass Personen über 60 Jahre, die als Erst-Termin einen Astra-Zeneca-Impfstoff erhalten haben, beim Zweit-Termin auf einen mRNA-Impfstoff umsteigen können.

Wir haben in dieser Frage leider keinen autonomen Spielraum, sondern müssen uns an die staatlichen Vorgaben halten.

Sollte es diesbezügliche Änderungen geben werden Sie darüber informiert. Wir bitten um Verständnis.“

21.07.2021 12:30
Im Mittagsmagazin wird knappe 4 Minuten über AstraZeneca berichtet.

Prof. Dr. Bernd Gänsbacher:

  • 1 mal BioNtech/Pfizer gegen Delta Impfschutz 33%
  • 2 mal BioNtech/Pfizer gegen Delta Impfschutz 64%
  • 2 mal AstraZeneca gegen Delta Impfschutz unter 50%
  • bei gemischter Impfung 10 bis 100 mal mehr Antikörper als bei 2 mal AstraZeneca

Ein ausführlicher Bericht, der die unterschiedlichen Ergebnisse von Studien und Regelungen in Europa aufzeigt: https://www.morgenpost.de/vermischtes/article232305307/astrazeneca-biontech-kreuzimpfung-wirkung.html

Die 2. Impfung

22.07.2021 vor 15:52
Diesmal ohne Warteschlange, ohne weitere Behinderung, alle tun so, als ob es völlig normal ist, nach einer AstraZeneca-Impfung einen andern Impfstoff zu erhalten. Die Impfung war nebenwirkungsfrei.

23.07.2021
Mail vom Ministero della Salute mit dem Impfpass.

Resümee

Ziel mit viel Aufwand erreicht. Manchmal lohnt es sich, eine eigene Überzeugung zu bilden und dafür einzustehen, auch wenn es nicht den Vorgaben entspricht.

Für Personen über 60, die das erste Mal den AstraZeneca Impfstoff erhalten haben und jetzt einen mRNA möchten, kann ich eine kurze Zusammenfassung anbieten:

  1. Zum 2. Impftermin hingehen
  2. Bei der ärztlichen Prüfung auf einen anderen Impfstoff bestehen. Man wird dann in eine vorbereitete Tabelle eingetragen mit Namen, Mailadresse und Telefonnummer.
  3. Wenn man die Impftermine mit den jeweiligen Impfstoffen der nächsten Tage im Auge behält, kann man beim Anruf ja den gewünschten Ort/Zeit/Impfstoff auswählen.
  4. Sich impfen lassen.

Sollte je ein Verantwortlicher des Sanitätsbetriebes dieses Papier bis zum Ende durchlesen, weiß er ja was zu tun ist. Allgemein gilt:

  1. Das Ziel ist wohl möglichst viele Personen möglichst schnell zu impfen. Die Rand-bedingungen sind die Reihenfolge der Personengruppen, die Verfügbarkeit der Impfstoffe, die verfügbaren Ressourcen wie Räumlichkeiten, Ärzte und Helfer und viele mehr.
  2. Dazu sind Abläufe und Regeln zu definieren, die nicht dem Ziel widersprechen
  3. Abläufe und Regeln sind immer wieder nachzujustieren, weil sich die Voraussetzungen ändern. Zuerst zu wenig Impfstoff, dann die Nebenwirkungen und die Erkenntnisse über die Wirksamkeit gegen die wichtigen Virusvarianten.
  4. Die Kommunikation in beiden Richtungen ist wichtig. Damit die Leute vor Ort wissen was zu tun ist und in der anderen Richtung, damit die Prozessmodellierer die Sonderfälle und Probleme kennen lernen. Gute Erfahrungen machen Firmen, welche die Mitarbeiter einbeziehen, ein ggf. auch anonymes Vorschlagswesen hilft eine gewisse Blindheit von Vorgesetzten zu kompensieren, steigert das Betriebszugehörigkeitsgefühl, wenn die Vorschläge zumindest teilweise angenommen oder begründet abgelehnt werden.

 

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Ritratto di Alois Spath
Alois Spath 31 Luglio, 2021 - 17:23

Ich habe ihren Impf-Odyssee-Bericht gelesen und bin beeindruckt. Dabei haben wir von unseren Hausmedien ja immer gehört oder gelesen, dass organisatorisch alles bestens klappt. Die Sanitätsverantwortlichen klopfen sich ja ständig gegenseitig auf die Schulter. Also kann ich nur mutmaßen, dass Ihr Fall eine absolute Ausnahme ist. Ich bin auch sicher, dass - falls ein Sanitätsverantwortlicher Ihren Bericht liest - Sie dann bei den bald notwendigen Impfauffrischungen als Wiedergutmachung eine Vorzugsschiene erhalten werden.

Ritratto di Elisabeth Garber
Elisabeth Garber 31 Luglio, 2021 - 17:54

Für die Tatsache, dass es so viele "Extrawürste" gibt (und ich meine nicht Herrn Linter!) , das Personal knapp ist und viele Freiwillige im Hintergrund der Impfkampagne tätig sind und helfen (vielen Dank an dieser Stelle!), klappt die Logistik m.M.n. sehr gut. @A. Spath

Ritratto di Alois Spath
Alois Spath 1 Agosto, 2021 - 12:59

Das habe ich mit meiner Aussage ja unterstrichen, indem ich vermutete, dass die Odyssee von Herrn Linter eine absolute Ausnahme ist.

Ritratto di Franz Linter
Franz Linter 31 Luglio, 2021 - 18:00

Ich habe den Bericht als PDF bereits am 25.07. an die Herren Kompatscher, Widmann und Zerzer geschickt und bis jetzt keine Antwort erhalten. Aus den Nachrichten ist zu erfahren, dass die Herren durchaus mit anderen wichtigen Dingen beschäftigt sind.

Ich habe wenig Hoffnung, dass die Regelungen schnell geändert werden. Deshalb der Aufruf an die 60+ mit einer Dosis AstraZeneka nicht einfach wie Lämmer die 2. Dosis abzuholen und dann einen Impfschutz unter 50% zu haben, sondern aktiv einem mRNA-Impfstoff verlangen und so den Impfschutz deutlich zu verbessern.

Die Vorzugsschiene hatte vielleicht Draghi, ich verzichte gerne darauf.
Mich ärgert das Verhalten der Sanität, weil sie damit reichlich Futter für dier Impfverweigerer liefert. Bei der 1. Impfung war ich froh, dass der Impfstoff so schnell entwickelt und zugelassen wurde, auch dass es nicht nur einen gab. Als es mit der Knappheit vorbei war und neuere Erkenntnisse bekannt wurden, wäre es an der Zeit gewesen, die Regeln zu ändern und sich nicht auf nationale Vorschriften berufen, die wg. Draghi auch nicht eineindeutig sind.

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