Arluiwiesen
SBB
Advertisement
Advertisement
Gülle

“Gülle ist wertvoll”

Auf den Arluiwiesen in Graun ist alles in bester Ordnung, meldet der Bauernbund nach der harschen Kritik an der Gülleausbringung.
Di
Ritratto di Lisa Maria Gasser
Lisa Maria Gasser30.08.2019
Advertisement
Salto Plus

Liebe/r Leser/in,

dieser Artikel befindet sich im salto.archiv!

Abonniere salto.bz und erhalte den vollen Zugang auf etablierten kritischen Journalismus.

Wir arbeiten hart für eine informierte Gesellschaft und müssen diese Leistung finanziell stemmen. Unsere redaktionellen Inhalte wollen wir noch mehr wertschätzen und führen einen neuen Salto-Standard ein.

Redaktionelle Artikel wandern einen Monat nach Veröffentlichung ins salto.archiv. Seit 1.1.2019 ist das Archiv nur mehr unseren Abonnenten zugänglich.

Wir hoffen auf dein Verständnis
Salto.bz

Abo holen

Bereits abonniert? Einfach einloggen!

Il lockdown è finito. La crisi invece no. Ogni abbonamento a salto è un sostegno a un giornalismo indipendente e critico e un aiuto per garantire lunga vita a salto.bz.

Advertisement

Weitere Artikel zum Thema...

arluiwiesen_graun_stark_gedungt_1.jpg
Umweltschutzgruppe Vinschgau

Natura 2000

Der Gülle-Mediator

Landwirtschaft

Stinkende Tatsachen

Advertisement
Ritratto di Hans Tsrigauner
Hans Tsrigauner 30 Agosto, 2019 - 22:30

Gülle ist wertvoll, aber emittiert auch viel Ammoniak und N2O, vor allem wenn es falsch ausgebracht wird. In Südtirol wird es meines Wissens eigentlich nur falsch ausgbracht, d.h. ohne Schleppschlauch oder ähnlichem, nur mit Prellteller.
N2O ist kurzlebiger als CO2 aber ein viel effizienteres Treibhausgas als CO2.
Wenn man eine sachliche Debatte führen will und der Bauernbund betont ja immer wieder, dass er die Sachlichkeit gepachtet hat, dann müsste man auch die negativen Fakten aufführen. Mit dieser Argumentationsweise wie sie Rinner und Gasser hier führen sind sie gleich wie die Umweltschutzgruppe, die einen machen alles schlecht, die anderen machen alles gut.

Ritratto di S. Bernhard
S. Bernhard 2 Settembre, 2019 - 15:31

Naja, ist irgendwie dasselbe wie wenn ein Pharmakonzern beauftragt wird, deren eigene Produkte auf Nebenwirkungen zu untersuchen. Die Leute vom Bauernbund sind schon ein interessantes Völkchen.

Ritratto di Klemens Kössler
Klemens Kössler 5 Settembre, 2019 - 12:36

Interessant bei der Geschichte ist dass bei den Kommentaren niemand die Erklärung des SBB und BRING glauben will, frei nach dem Motto weil nicht sein kann was nicht sein darf.
In diesem Falle wird von Pseudo-Umweltverstehern negiesrt dass Gülle zu Natur und Landwirtschaft passt und die Natur dabei sogar schonend behandelt wird.
Die Grüne Partei übernimmt die Anklage sofort ohne sich selbst ein Bild von der Sache zu machen, damit werden die Grünen leider immer mehr zu einem Denunzianten-Verein.

Ritratto di Hans Tsrigauner
Hans Tsrigauner 6 Settembre, 2019 - 13:09

Kössler sollen wir das offensichtliche kommentieren? Dass es durch Ernte (sei es bei Äpfeln, Mais, Grasland etc.) Nährstoffausträge gibt ist jedem klar der sich mal irgendwie mit Landwirtschaft beschäftigt hat.

Also durch Ernte gibt es einen Nährstoffaustrag, d.h. wir müssen den wieder reinbringen. Gülle ist eine Methode um wieder Nährstoffe zurück aufs Feld zu bringen. Die Ausbringung bringt aber, wie ich weiter oben schon schreibe einige Probleme mit sich. Daher gilt es diese Probleme zu minimieren, z.B. die Ausbringung mit Schleppschlauch der Ausbringung mit Prellteller bevorzugen oder den Leguminosenateil im Grasland erhöhen. Leguminosen können Luftstickstoff binden, d.h. ich kriege den Nährstoff wieder zurück den ich durch die Ernte entnommen habe. Durch die Erhöhung des Leguminosenanteils im Grasland können N2O Emissionen um 50% reduziert werden.

Eine gute Antwort von SBB und BRING wäre gewesen zu erklären, dass es Dünger braucht, dieser aber auch Probleme mit sich bringt. Sie hätten können aufzeigen wie sie versuchen die Landwirtschaft in Südtirol nachhaltiger zu machen und den neuesten Forschungsstand darlegen.

Advertisement
Advertisement
Advertisement