Freiwild
Frei.Wild
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Durchschaubares Gutmenschentun

Die Südtiroler Band Frei.Wild legt sich jetzt mit dem Magazin Stern an. Und man provoziert: Heute mit einem „Frühlingfest“ zu Hitlers Geburtstag in Flensburg.
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Ritratto di elisabeth garber
elisabeth garber 20 Aprile, 2019 - 15:41

Ein Interview mit dem 'Kopf' der Gruppe hat mir vor Jahren genügt, um mir mein Urteil zu fällen. Eine Freundin, die das Interview auch gesehen hatte, schüttelte wie ich den Kopf über die Leere der Aussagen von XY (kann mich an den Namen nicht erinnern) - es ging jedenfalls um "rechts". Es gibt genug Vorbilder...für das, was Frei. Wild aufführen (z.B. 'Rammstein'), um die Masse von Fans immer wieder aufs Neue in ihren Bann zu ziehen, der das Gegröle und Theater nicht extrem genug sein kann.
Muss wohl so sein, dass es für jeden Geschmack etwas gibt - z.B. die Kastelruther Spatzen oder so...Jedem das seine! Der Rausch des Ruhmes und der Macht, Massen in Ekstase zu versetzen, kennt eben keine Grenzen...auch nicht im Sektor Kunst und Kitsch.

Ritratto di Mensch Ärgerdichnicht
Mensch Ärgerdichnicht 22 Aprile, 2019 - 09:42

Also Rammstein als Vorbild für Freiwild zu sehen... da braucht es schon einiges an Phantasie.

Ritratto di elisabeth garber
elisabeth garber 22 Aprile, 2019 - 10:39

Die habe ich!

Ritratto di elisabeth garber
elisabeth garber 22 Aprile, 2019 - 18:43

Mir gefällt weder noch, ist nicht (war nie) mein Genre, aber hab mich eine Zeitlang mit R. auseinandergesetzt: Konzert in voller Länge auf Arte (furchtbar) sowie Bio und Texte vom Bandleader - ist mir alles zu hart, zu tabulos, zu direkt. Also ich denke mal, was für Leute wie mich eine Zumutung ist, kann für einen anderen Typus Mensch durchaus befreiend sein.
Also für mich ist klar, dass so eine Band wie Rammstein auf junge 'Wilde' in jeder Hinsicht Vorbildwirkung hat, auch auf Frei. Wild.

Ritratto di Hans Hanser
Hans Hanser 22 Aprile, 2019 - 19:19

Leider fehlt Ihnen - auch hier - etliches Hintergrundwissen. Lesen Sie mal was über "böhse onkelz" und zählen Sie 1+1 zusammen. Vielleicht geht Ihnen dann ein Licht auf...

Ritratto di elisabeth garber
elisabeth garber 22 Aprile, 2019 - 20:04

Ach wissen sie HH, ihre Ratschläge gehen bei mir in die unendliche Finsternis. Das ist einfach nicht mein Geschmack, sie übrigens auch nicht. Versuchen sie es doch mal bei ihrem erleuchteten Vormund PS!

Ritratto di Peter Gasser
Peter Gasser 20 Aprile, 2019 - 18:18

Spieglein, Spieglein, an der Wand,
wer ist der größte Schreier im ganzen Land,
wer zündelt Feuer im Hakenbild,
singt zum Geburts-faz frei und wild?
.
Spieglein Spieglein an der Wand,
braun grau wird es im ganzen Land.
Es hetzt und gröhlen Hans und Meier
und schimpfen auf die Ostereier.

Ritratto di Josef Mair
Josef Mair 20 Aprile, 2019 - 19:18

Frei.Wild macht im April 14 Konzerte in Deutschland. Der 20. April ist ein Samstag, da zu unterstellen, Frei.Wild wolle damit provozieren und Hitlers Geburtstag feiern ist sehr weit hergeholt.
Hier kann man den Tour-Plan nachlesen: https://www.ticketstart.de/konzerte/frei-wild/
Würde der Tour-Auftakt oder das Tour-Finale am 20. April stattfinden, wäre es eine andere Sache.

Ritratto di elisabeth garber
elisabeth garber 21 Aprile, 2019 - 13:08

Das mag sein, aber Franceschini basiert seine Meinung vor allem auf die veröffentlichten Texte der Band. Diese strotzen ja nur so vor, ja vor was denn? Also mich erinnert das alles (Massenekstase) an furchtbare Zeiten. Frei. Wild müsste Verantwortung tragen (als Künstler/als Band/als Influencer).
Die Band bedient jedoch den Markt und inspiriert den Geist einer enormen Masse von Menschen: von jung bis mittelalt!
Frühlingsfest hin oder her, was da abgeht ist so offensichtlich, dass eine kritische Zeitschrift darüber berichten muss. Über Unterstellung ja/nein kann sich jeder selber ein Bild machen.
Besonders interessant ist das Photo von Frei. mit den Kräften für Recht und Ordnung und Wild bezeugter Achtung vor der Polizei.
(In Österreich war die vor gut 20 Jahren schon sehr 'freiheitlich' in ihrer Mentalität.)
Ob das in Deutschland auch so ist?

Ritratto di Mensch Ärgerdichnicht
Mensch Ärgerdichnicht 21 Aprile, 2019 - 12:28

Die Marketingstrategie der Band geht jedes mal aufs neue voll auf! Gleiches gilt übrigens auch für die Presse, wer weiß ob es da im Verborgenen nicht irgendwo ein kleines Abkommen gibt?

Ritratto di Hartmuth Staffler
Hartmuth Staffler 21 Aprile, 2019 - 16:00

Eine Band wie frei.wild, die - horribile dictu - gegen Faschismus und Nationalsozialismus singt und Respekt vor der Polizei hat, passt natürlich nicht in ein linksliberales Weltbild, in dem z.B. eine angeblich linksliberale Zeitung wie die "Zeit" jede Kritik am italienischen Faschismus erbarmungslos eliminiert.

Ritratto di elisabeth garber
elisabeth garber 21 Aprile, 2019 - 17:05

Aha, dann muss man also die Texte von Frei.Wild a bissl studieren. Bis auf weiteres...

Ritratto di Brenner Flo
Brenner Flo 23 Aprile, 2019 - 10:44

"die - horribile dictu - gegen Faschismus und Nationalsozialismus" - da haben sie sehr offensichtlich wieder alles verwechselt. Zeigen sie bitte antifaschistische Texte der Band oder erklären sie, warum sie unwahre Behauptungen verbreiten.

Ritratto di elisabeth garber
elisabeth garber 21 Aprile, 2019 - 17:52

Nach der 5ten oder 6ten Vertextung von Frei.Wild hab ich mehr als genug - aber Hartmuth Staffler kann sicher einen antifaschistischen und/oder antinazionalsozialistischen Text der Musikgruppe einstellen. Der untenstehende ist, so wie andere, egomanisch auf das märtyrerhafte Grenzgängertum der Band bezogen, was der Bandleader de facto als (auffordernden) 'fight' gegen das Opfer-Sein an allen Fronten verkauft. Mir ist die Zeit zu schade für Hardcore-Selbstmitleid.
Man mache sich selber ein Bild zu den Texten:
http://www.songtextemania.com/freiwild_songtexte.html

Zwischen Allen Fronten (Songtext)

Wir fangen dich auf
Fangen dich auf, wir nehmen dich mit
Wir fangen dich auf

Weil Freund und Feind uns braucht
Wir fang dich auf
Doch nimm auch du was in Kauf
Willst du wissen wo es am meisten weh tut
Dann lauf

In's Gefecht, in die Schlacht
Durch Heckenschützen in die Nacht
Durch den verlogenen Tintenhagel
Durch die Ohnmacht und Verbitterung
In's Gefecht, in die Schlacht
In's Händemeer und dessen Macht
Das wird dein, das wird mein
Unser Fight des Lebens sein

Hast du den Mut?
Willst du es erleben?
Wir kämpfen zwischen allen Fronten
Fang schon mal an zu beten
Hast du die Kraft, auch mal zu zittern
Mit dieser Band, kann man keine Verlierermäuler füttern
Hast du den Mut?
Willst du's erleben?
Wir kämpfen zwischen allen Fronten
Lauter als tausend Beben
Fehlt dir die Kraft, hau ab und zittere (für immer)
Diese Band ist Blitz, ist Donner
Ist mehr als ein Gewitter

Wir fangen dich auf
Fangen dich auf, nehmen dich mit
Wir fangen dich auf
Kotze all den Ärger aus dir raus
Wir fangen dich auf
Hier geht`s bergab und bergauf
Willst du mit uns bis an das Limit gehen, dann lauf, lauf, lauf

In die Fluten, in die Wellen, wo Leichentaucher Fallen stellen
In den Keller, über Dächer
Und viele kranke Ratten hinter dir
In die Gosse und zurück
Und dann in's gelobte Land
Denn die Säulen dieser Band Sind noch lange nicht abgebrannt

Hast du den Mut?
Willst du's erleben?
Wir kämpfen zwischen allen Fronten
Fang schon mal an zu beten
Hast du die Kraft, auch mal zu zittern
Mit dieser Band, kann man keine Verlierermäuler füttern
Hast du den Mut?
Willst du's erleben?
Wir kämpfen zwischen allen Fronten
Lauter als tausend Beben
Fehlt dir die Kraft
Hau ab und zittere, für immer
Diese Band ist Blitz, ist Donner
Ist mehr als ein Gewitter

Gewagtes Spiel, wir brennen wie Feuer
Wie Pech und Schwefel
Ab in's Abenteuer
Ein starkes Stück, wir können uns alles leisten
Allein nach vorne, nach uns die Sündflut
Wir sind nicht wie die meisten
Gewagtes Spiel, wir brennen wie Feuer
Wir brennen wie Feuer, ab ins Abenteuer

Hast du den Mut?
Willst du's erleben?
Wir kämpfen zwischen allen Fronten
Fang schon mal an zu beten
Hast du die Kraft, auch mal zu zittern
Mit dieser Band, kann man keine Verlierermäuler füttern
Hast du den Mut?
Willst du's erleben?
Wir kämpfen zwischen allen Fronten
Lauter als tausend Beben
Fehlt dir die Kraft
Hau ab und zittere, für immer
Diese Band ist Blitz, ist Donner
Ist mehr als ein Gewitter

Ritratto di Hartmuth Staffler
Hartmuth Staffler 21 Aprile, 2019 - 19:07

Ich glaube nicht, dass es sich lohnt, die Texte von frei.wild zu studieren. Sie sind, wie auch die Musik, von großer kreativer Einfachheit. Auf ihre einfache Art hat aber die Band ihr ebenso einfaches Weltbild klar ausgedrückt:
"Wir tanzen keinen Adolf Hitler,
tanzen keinen Mussolini"
Da Mussolini-Bewunderung jetzt wieder aktuell ist und das SVP-Wählervolk sich diesem Trend laut SVP-Spitze anschließen sollte, finde ich jede noch so simple Stimme dagegen für verdienstvoll. Man kann natürlich auch anderer Meinung sein.

Ritratto di Sepp Bacher
Sepp Bacher 21 Aprile, 2019 - 19:50

Möglicherweise verkennen Burger & Co. die Verwandschaft ihrer Texte bzw. deren Inhalt mit den abgelehnten Potentaten. Es genügt nicht, die Neu-Nazis zu verteufeln, wenn man auf der anderen Seite - sicher unbewusst - deren Gehilfe und Wegbereiter ist!

Ritratto di elisabeth garber
elisabeth garber 22 Aprile, 2019 - 11:23

@Bacher Das heißt für mich übersetzt, dass der Blickwinkel der Band zu schmal ist (->verminderte Wahrnehmung oder leichte Blindheit auf beiden Augen) bzgl. Wirkung auf die Masse. Im Klartext, die Band leidet unter einer Bewusstseins-Störung, ist naiv & erfolgsverwöhnt.
[Das Problem ist, dass man damit so gut wie alles und jeden entschuldigen kann.]
Die Vermarktungs-Strategie (Eklat=>Erfolg) jedenfalls ist so klar wie eine geputzte Fensterscheibe. Die Zukunft wird zeigen, ob Frei.Wild und andere aufsehenerregende Musikbands negatv, positiv oder gar nicht in die Geschichte der U- Musik eingehen werden.

Ritratto di elisabeth garber
elisabeth garber 21 Aprile, 2019 - 20:52

@Hartmuth Staffler -> Man sollte schon vollständig zitieren, oder sehen Sie das anders ?! Hier der ganze Text mit Hitler und Mussolini intus. [Immerhin habe ich heute via Frei.Wild gelernt, dass Südtirol das Land der Vollidioten ist und nur Frei.Wild und seine Fans voll zurechnungsfähig sind ;-)]

Das ist das Land der Vollidioten
die denken, Heimatliebe ist gleich Staatsverrat.
Wir sind keine Neonazis und keine Anarchisten,
wir sind einfach gleich wie Ihr, von hier

Sind wir doch mal ehrlich:
der Rest in Italien schämt sich nicht zu sagen,
woher er kommt.
Wir sind Opfer einer Resozialierungspolitik,
und wieviele Leute bei uns bemerken das nicht.

Die höchsten Leute im Staat
beleidigen Völker ganzer Nationen
und ihr Trottel wählt Sie wieder.
Kreuze werden aus Schulen entfernt, aus Respekt
vor den andersgläubigen Kindern
Das ist das Land der Vollidioten
die denken, Heimatliebe ist gleich Staatsverrat.
Wir sind keine Neonazis und keine Anarchisten,
wir sind einfach gleich wie Ihr, von hier.

Wir tanzen keinen Adolf Hitler,
tanzen keinen Mussolini,
wir mögen keinen Berlusconi und schon gar nicht diesen Fini.
Wir mögen keinen Marx und Engels,
auf Busch und Hussein wird geschissen,
also redet jemand anderem ins Gewissen.
Das ist das Land der Volidioten
die denken, Heimatliebe ist gleich Staatsverrat.
Wir sind keine Neonazis und keine Anarchisten,
wir sind einfach gleich wie Ihr, von hier.,

Das ist das Land der Volidioten
die denken, Heimatliebe ist gleich Staatsverrat.
Wir sind keine Neonazis und keine Anarchisten,
wir sind einfach gleich wie Ihr, von hier.

Das Land der Vollidioten,
Das Land der Vollidioten,
Das Land der Vollidioten,
Das ist das Land der Vollidioten
Das Land der Vollidioten,
Das Land der Vollidioten,
Das Land der Vollidioten,

ist hier!

Ritratto di Peter Gasser
Peter Gasser 21 Aprile, 2019 - 21:12

nein,
ihr seid nicht gleich wie wir,
ihr seid nicht von hier.

Ritratto di elisabeth garber
elisabeth garber 22 Aprile, 2019 - 10:17

So ist es.

Ritratto di Brenner Flo
Brenner Flo 23 Aprile, 2019 - 10:32

das Post (ein Bullshit-Bingo rechtsradikaler Propaganda) der Band entlarvt sie eh als die scheinheiligen Heuchler, als die man sie schon kennt. Vor allem im Zusammenhang mit ihrem Adolf-Frühlingsfest.

Ritratto di Karl Trojer
Karl Trojer 23 Aprile, 2019 - 10:46

Hitlers Geburtstag zu feiern, ist, wie abermillionen Menschen der Jahre 1933 bis 1945 ins Gesicht zu spucken..

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