Ritratto di Georg Schedereit
Registrato da 24. 09. 2013
<p>Georg Schedereit aus Meran/Südtirol/Italien, ist 1949 in Venedig geboren, und promovierte 1974 in Salzburg zum Dr.phil. in Politikwissenschaft. Der dt.-ital. Doppelstaatsbürger hat auch Hochschulabschlüsse in Konfliktmediation (Bologna/Bozen 2010) und Unternehmensführung (Innsbruck 1994). Neben seiner Muttersprache Deutsch und der Zweitsprache Italienisch spricht er fließend Englisch und leidlich Französisch. Mit späten Versuchen, Chinesisch zu lernen, ist er nicht weit gekommen. bi</p> <p>Langjähriger Rundfunk- und Fernsehjournalist, in den Siebziger Jahren beim Deutschen Dienst der BBC in London, dann bis 2017 für den Sender Bozen / RAI Südtirol, als Reporter und Moderator der Tagesschau-Redaktion, Gestalter von Fernsehrubriken und Live-Debatten ("Schwarz auf Weiß", "Macchiato", "Römische Runde", "Am Runden Tisch"). Im Radio unter anderem Verfasser von vielen hundert Radiokommentaren ("Thema des Tages") und über tausend Live-Pressespiegeln ("Heute in den Zeitungen") sowie Gestalter der Sendereihe "Das politische Bildungscafé". Nach wie vor ist er gern auch in Bibliotheken, Bildungsausschüssen u.Ä. als Referent für aktuelle Medienkunde ("Macchiato Live") und politische Bildung zu Gast. Seine inhaltlichen Hauptinteressen und –sorgen gelten der Entwicklung der EU. 2004 zog er sich vorübergehend aus dem Journalismus zurück und war bis 2006 Sprecher des Europaparlamentariers Sepp Kusstatscher in Straßburg. Bei der EU-Wahl 2009 kandidierte er selbst und verfehlte das Mandat nur knapp. Schon bei der Senatswahl 2004 hatte er einen Achtungserfolg erzielt. Beide Male kandidierte er für unterschiedliche Mittelinks-Gruppierungen. Wenn er sich politisch einordnen läßt (ungern), dann am ehesten als "ökosozialliberaler parlamentarischer Demokrat westeuropäischen Zuschnitts". Lange haben ihn die problematischsten Seiten Italiens Italien beschäftigt, über dessen Politikersprache er dissertiert hat, und die er jahrzehntelang vor allem im öffentlich-rechtlichen Sender Bozen der RAI, im Wiener „Standard“ und in der „Tiroler Tageszeitung“ kommentiert hat. Italien aber auch als paradigmatisches Mutterland des Faschismus. Außenpolitische Leitartikel hatte er in den Jahren 1973-1978 regelmäßig von London aus in den "Dolomiten" veröffentlicht. Seit einigen Jahren versucht er als passionierter politischer Beobachter angesichts des allgegenwärtigen Wiederauflebens demagogischer nationalistischer "terrible simplificateurs" von gesamteuropäischen zeitgeschichtlichen Vergleichen zu lernen, nicht zuletzt von jenen zwischen den Anfängen des italienischen Faschismus und des deutschen Nationalsozialismus. Der Blog <ahref="http://www.faschistensindimmerdieanderen.wordpress.com">www.faschistensindimmerdieanderen.wordpress.com</a> war das diesbezüglich nachlesbare Produkt seiner Press Fellowship 2012 am Wolfson College der Universität Cambridge. </p> <p>Dort referierte er zuletzt über Silvio Berlusconi and Beppe Grillo: „BerlusconItaly’s Immor(t)ality. On the secret of the persisting popularity of two charismatic clowns“ . Audio downloadbar unter <a href="http://www.sms.cam.ac.uk/media/1477470">http://www.sms.cam.ac.uk/media/1477470</a><br /> Bei der 3-Länder-Tagung der Deutschen Vereinigung für Politische Wissenschaft (DVPW), der Österreichischen Gesellschaft für Politikwissenschaft (ÖGPW) und der Schweizerischen Vereinigung für Politische Wissenschaft (SVPW) am 20./21.September 2013 referierte er einerseits über „Deutsch-italienische Affinitäten aus der Sicht englischsprachiger Fascist Studies“ und andererseits „Zur Langlebigkeit des Phänomens Berlusconi“ . Letzteres war Gegenstand eines zweiten Blogs: <a href="http://www.berluscontext.wordpress.com">www.berluscontext.wordpress.com</a>). Georg Schedereit ist u.a. Mitglied der Südtiroler Gesellschaft für Politikwissenschaft sowie der Akademie für Deutsch-Italienische Studien" in Meran. . </p> Im April 2016 wurde Georg Schedereit zum Synodalpräsidenten der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Italien ((ELKI) gewählt. Dieses Amt an der Spitze des höchsten beschließenden Organs dieses kleinen Kirchenparlaments übt er ehrenamtlich aus.
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