Arno Kompatscher & Phlipp Achammer
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Österreich

Glückliche SVP

Arno Kompatscher und Philipp Achammer jubilieren: Im Koalitionsprogramm der neuen Regierung werden die verlorengegangenen Kompetenzen für Südtirol eingefordert.
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Kommentare

Bild des Benutzers G. P.
G. P. 03.01.2020, 13:11

Letztendlich wird sowieso nur das gemacht bzw. umgesetzt, was Italien genehm ist. Alles andere ist nur bla-bla-bla.

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Alexandra Kienzl 03.01.2020, 13:11

Na ja, so ähnlich hat es aus der Brennerstraße getönt, als der Basti den Doppelpass in Aussicht gestellt hat. Man sieht ja, was daraus geworden ist. Papier ist geduldig, und Kurz ist vieles, aber sicher kein verlässlicher Partner.

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Andreas gugger 03.01.2020, 15:38

Als DU Philipp Freund macht er sich aber sehr gut. Das liefert uns die Athesia im Paket tagein tagaus. Leute heute zum Gruss

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Hartmuth Staffler 03.01.2020, 14:15

"Der damalige österreichische Außenminister Sebastian Kurz hatte bereits im Juni 2015 und im April 2017 jeweils ein Schreiben an die italienische Regierung gerichtet, in dem er die Erwartung zum Ausdruck brachte, dass die eingeschränkten Kompetenzen wiederhergestellt werden sollten." Nun wird der Herr Kurz also zur Freude der SVP wieder einen Brief nach Rom schreiben, und es wird sich für mehrere Jahre wieder nichts tun, außer dass weiter Südtiroler Kompetenzen beschnitten werden, denn in Rom hält man von solchen Briefen nicht viel. Selbst der Landeshauptmann hat ja erklärt, dass es seine Sache nicht ist, "Briefchen" zu schreiben. Aber wenn es andere tun, freut er sich.

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Manfred Klotz 03.01.2020, 15:19

Es ist schon ein Unterschied, ob eine Gruppe Privatpersonen - weil mehr war es nicht - einen Brief an eine ausländische Regierung schreibt oder ein Bundeskanzler an den Ministerpräsidenten eines anderen Landes. ODer sind Sie tatsächlich überzeugt, dass Knoll und Anderlan den gleichen Stellenwert haben?

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Hartmuth Staffler 03.01.2020, 17:49

Der Brief nach Wien ist von der Mehrheit der Südtiroler Landtagsabgeordneten und weiteren Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens (Bürgermeister usw.) unterzeichnet worden. Natürlich sind das alles Privatpersonen, aber dann ist der Herr Kompatscher halt auch nur eine Privatperson, und zwar eine, die nicht gerne Briefe schreibt. Hoffentlich ist er nicht Legastheniker.

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19 amet 03.01.2020, 22:15

Ich habe ja, lächelnd, gemerkt, was dieses Briefchen bewirkt hat. Wie erwartet gar nichts. Ich zweifle sogar ob es gelesen wurde. Diese Wichtigtuer sind ja auch in Wien bekannt und dementsprechend beliebt. Nur Träumer brauchen im 2019 in Europa noch einen Pass und schon gar nicht zwei. Der Kurz wird sich sicher nicht wegen ein paar rechten Fanatikern mit Rom anlegen. Doppelpass RIP.

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Manfred Klotz 04.01.2020, 09:04

Sie schreiben es selbst Herr Staffler "alles Privatpersonen". Es handelte sich nicht um eine offizielle Initiative. Sie bestätigen also, dass Sie den Unterschied eigentlich verstanden haben, beharren aber auf Ihrer Fehleinschätzung. Was zu beweisen war (frei nach Spinoza).

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Sepp Bacher 04.01.2020, 10:16

"Hoffentlich ist er nicht Legastheniker!" Was wollen Sie damit sagen? Da ich auch Legastheniker bin und die Lese- und Rechtschreibschwäche mit dem Alter noch zunimmt, bin ich diesbezüglich hellhörig geworden.

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Manfred Klotz 04.01.2020, 12:19

Verzeihen Sie es ihm Herr Bacher. Staffler ist manchmal einfach Staffler.

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Martin Daniel 03.01.2020, 14:22

nur mit Schwarz-Schwarz (in salsa turchese) kann was weitergehen, das ist die Botschaft. Alle anderen am besten net amol ignorieren.

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Hans Hanser 03.01.2020, 16:33

In 5 Monaten wird wieder gewählt. Und die rechte und "nationale" Flanke ist immer noch offen...
Die SVP wird - entgegen aller europaweit vorgelebten Logik - nie mit den Grünen in eine Koalition gehen. Davor wird jede auch noch so national-faschistische Kraft zum Handkuss kommen. Aber diesbezüglich muss sich der Südtiroler wahrlich die Frage des "quo vadis" gefallen lassen...

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gorgias 03.01.2020, 16:54

Würde die SVP mit den interethnischen Grünen (bei denen der deutsche Flügel doch am Ende dominant ist) oder mit einer deutschen Partei koalieren, würde es ein Paradigmenwechsel für das politische System Südtirols darstellen, der den Verslust der absoluten Mehrheit der SVP in Stimmen und Sitzen in den Schatten stellen würde.
Ich kann mir gut vorstellen, dass die SVP, bevor sie mit den Grünen koaliert, lieber es mit zwei italienischen Parteien tun würde.

Erst wenn es mindestens die SVP und drei italienische Parteien braucht um eine Regierung zu bilden, wird man sicher sein können, dass es einen deutschen oder interethnisch-deutschen Koalitionspartner in die Koalition schafft.

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Hartmuth Staffler 03.01.2020, 17:51

Eine Koalition der SVP mit den Grünen und dem PD wäre nach der letzten Wahl die einzig vernünftige und logische Lösung gewesen. Aber die SVP hat sich lieber mit den Nationalisten der Lega zusammengetan.

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Quo Vadis Südtirol 05.01.2020, 11:30

Wären die Grünen Südtirols selbstbewusster so wie die katalanischen Grünen und weniger Rom-hörig und -gefällig, dann wäre eine Koalition SVP-Grüne für mich eine ideale Sache. Aber mit diesen Grünen ist da "kein Staat" zu machen.

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Karl Egger 04.01.2020, 09:24

Dann jubiliert mal schön, liebe SVP... Selber traut man sich ja nicht vor Rom standhaft zu sein und auch der Autor dieses Artikels hält es ja i.d.R. für eine „Provokation“ wenn man vor Rom nicht kuscht.

Bild des Benutzers Manfred Klotz
Manfred Klotz 05.01.2020, 11:08

Da hätte ich jetzt gern ein Beispiel für Ihre Behauptung zum Autor des Artikels...

Bild des Benutzers Günther Alois Raffeiner
Günther Alois Raffeiner 05.01.2020, 09:10

Dieses Bild strahlt gewaltige EINIGKEIT aus?????

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Waltraud Astner 05.01.2020, 22:00

"Arno Kompatscher und Philipp Achammer jubilieren: Im Koalitionsprogramm der neuen Regierung werden die verlorengegangenen Kompetenzen für Südtirol eingefordert."

"Gleichzeitig wird sehr deutlich betont, dass Österreich über die Wiederherstellung jener autonomen Kompetenzen Südtirols wachen wird, die seit 1992 eingeschränkt worden sind. Das ist eine starke Botschaft“, betonen Achammer und Kompatscher.

" Bekanntlich wurden seit Abgabe der Streitbeilegungserklärung im Jahre 1992 die damals bestehenden Zuständigkeiten des Landes Südtirol in einer Reihe von Sachbereichen beschränkt, insbesondere durch die übergreifenden staatlichen Kompetenzen, die mit der italienischen Verfassungsreform 2001 eingeführt wurden."

Da wird Italien aber schwer beeindruckt sein, wenn sich Österreich nun (wieder einmal) für die verlorengegangenen Kompetenzen einsetzen will. Schließlich fehlen die nun laut obigem Artikel schon seit nahezu 20 bis 30 Jahren. Dann wird es ja jetzt fix gehen. Kompatscher und Achhammer jubilieren ja schon im Voraus. Na ja wenn man mit einem Schritt vorwärts und zwei zurück schon jubeln kann, dann ist die Autonomie sicherlich nachhaltig gestärkt worden. Wie sagte Kompatscher doch gleich: "Mit dieser Strategie sind wir immer gut gefahren". Na dann....

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G. P. 05.01.2020, 23:04

Nachdem man z. B. für die Verlegung einer Flixbus-Haltestelle - man höre und staune - die Genehmigung des Transportministeriums benötigt, erübrigt sich jegliche Diskussion über Autonomie und Wiederherstellung von Kompetenzen. Lächerlicher gehts eigentlich nimmer ...
Ich jedenfalls kann das Wort Autonomie, und vor allem "weltbeste Autonomie", schon gar nicht mehr hören.

Bild des Benutzers Quo Vadis Südtirol
Quo Vadis Südtirol 06.01.2020, 09:24

Genau so ist es. Unsere Autonomie ist mickrig.. und wird immer lächerlicher... jede Kleinigkeit bestimmt am Ende doch Rom. Unvorstellbar in anderen wirklich autonomen Gebieten wie Åland oder Färöer.

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