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Konvent

“È assurdo farmi la guerra”

Olfa Sassi risponde alle polemiche legate alla sua elezione in quanto ‘italiana’ nella Convenzione per l'Autonomia: “non cadete nella provocazione della destra tedesca”.
Von
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Luca Sticcotti04.04.2016
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Kommentare

Bild des Benutzers pérvasion
pérvasion 04.04.2016, 19:08
«Il gruppo linguistico tedesco ha inviato un messaggio al gruppo linguistico italiano.» Che cosa significa? Quale sarebbe il messaggio?
Bild des Benutzers Maximilian Benedikter
Maximilian Benedikter 04.04.2016, 20:14
Jedes Wort muss man nicht im Mund umdrehen. Es ist doch klar verständlich, dass Olga die patriotische deutschsprachige Rechte meint. Trotzdem ist sie bemüht den Ball flach zu halten. Und einige von ihnen reiben sich gerade die Hände, dass sich viele Südtiroler (it und de und la) nicht von einer neuen Bürgerinnen in Sachen Autonomie und im Konvent vertreten fühlen. Ich gehöre nicht zu dieser Mehrheit? Und werde Olga und alle anderen Dialog bereiten im F100 unterstützen.
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Harald Knoflach 04.04.2016, 22:35
"Il gruppo linguistico tedesco ha inviato un messaggio al gruppo linguistico italiano. Ora tocca agli italiani accogliere questa provocazione, ma girandola in positivo." ich versteh's aber auch nicht max. was wäre denn diese nachricht/dieses signal/diese provokation? und inwiefern sollten die italiener diese ins positive verkehren? und das versteh ich auch nicht ganz. "In una società civile servono molto di più il dialogo che le contrapposizioni." "Se le invece ci cascano e fanno la guerra contro di me, allora a vincere comunque sarà il gruppo tedesco." zunächst fordert olfa (nicht olga, lieber max) mehr dialog statt gegensätze um dann von einem möglichen "sieg der deutschen gruppe" zu sprechen. ich checks nicht.
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Max Benedikter 04.04.2016, 23:12
Ich glaube dass Olfa (Autokorrektur am Händy - sorry Olfa) ihr Mandat im K33 sehr ernst nimmt und wirklich in Vertretung der italienischen F100-Teilnehmer und der italiensichen Bevölkerung Ernst genommen werden möchte. So nach dem Motto "wiso sollte eine Eingebürgerte (neue Bürgerin), die sich als italienische Südtirolerin definiert, nicht alle/viele italienische Mitbürger vertreten können?" Und Olfa spürt jetzt schon, dass dies nicht selbstverständlich ist. Nebenbei gesagt, wäre es bei den deutschsprachigen Südtirolern nicht anders. Es war, wie jemand recht süffisand geschrieben hat, ein statistischer Zufall (wäre neugierig wieviele es deutsch-deklarierte ausländische Mitbürger unter den Anvertern des Konvent gab). Und jetzt kommt die Begründung auf Olfas Reaktion, die du nicht verstehst (verstehen willst), wofür es allerdings keine Beweise gibt: viele der F100-Teilnehmer (de/it/la) glauben, dass die Wahl der Olfa mit "patriot-deutschen" Stimmen eine subtile Provokation gegenüber der italienischen Vertretung werden sollte. Natürlich bewegen wir uns mit dieser Interpretation im Sumpf der ethnischen Trennung und rassistischen Subkultur, die sowohl ich, wie du und Nadia Mazzardis anscheinend überwinden wollen, aber das ganze Konstrukt des Konvents und unserer Gesellschaft ist mit diesem Ethno-Kack vollgesaugt und nicht leicht zu trennen. Wenn Olfa von "Sieg der deutschen Gruppe" redet, dann meint sie die patriotische deutschsprachige Front. Mit Betonung auf "patriotisch" und nicht "Selbstbestimmung".
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pérvasion 04.04.2016, 23:21
Ich möchte wissen, woher man wissen (ahnen?) will, wer für Olfa gestimmt hat. Mir ist das schleierhaft. Hätte Mazzardis gewonnen, hätte sie dann auch als von den deutschen Patrioten eingesetzt gegolten?
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Maximilian Benedikter 04.04.2016, 23:39
Kommt Zeit, kommt Rat. Wir werden sehen. Vielleicht geben die Daten zur Stimmenzählung Aufschluss. Noch hat der Konvent diese nicht frei gegeben.
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pérvasion 04.04.2016, 23:22
Ich finde den Ansatz völlig falsch, dass Frau Sassi die ItalienerInnen vertreten möchte.
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Maximilian Benedikter 04.04.2016, 23:35
Ich glaub dir das auch. Und ich traue Olfa auch zu, dass sie in die Sache reinwächst.
Bild des Benutzers Harald Knoflach
Harald Knoflach 04.04.2016, 23:40
diese spekulationen sind aber schon abenteuerlich, oder? und daraus jetzt auch noch eine art verschwörung zimmern zu wollen, auf die man positiv reagieren müsse - ich weiß nicht. ebenso wahrscheinlich wäre es, dass der pd - aufgrund der tatsache, dass "seine" vertreter es nicht geschafft haben, diesen konflikt anzetteln will. ebenso wahrscheinlich wäre es, dass viele olfa einfach deshalb gewählt haben, weil sie für die bunte südtiroler gesellschaft steht und man wollte, dass das auch in der auswahl der acht zum ausdruck kommt. ebenso wahrscheinlich wäre es, dass olfa völlig ungeachtet ihrer herkunft gewählt wurde, weil ihre vorstellung im forum einfach viele menschen angesprochen hat.
Bild des Benutzers Max Benedikter
Max Benedikter 04.04.2016, 20:55
Arrivati a questo punto i partecipanti del Forum100 e la popolazione deve ottonere i risultati del voto "incriminato" per gli otto delegati nella Convenzione33. Magari dai flussi elettorali si potrebbe estrapolare qualche interpretazione o sorpresa. Spero che i responsabili amministrativi della Convenzione forniranno al più presto questi dati. Comunque vada, nel Forum100 saremo sempre le stesse persone. Non sarà così facile nascondersi come negli open space...
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Gabriele Di Luca 05.04.2016, 00:28
Quando iniziai a scrivere sui forum disponibili in rete, circa quindici anni fa, e poi sui blog tematici dedicati alla "questione sudtirolese", adottai un nickname che voleva essere programmatico: étranger, straniero. L'uso del francese era un omaggio a Camus, a Jabès e a Derrida, ma voleva anche corrispondere a un'esigenza strategica, a una mossa di apertura che avrebbe dovuto sospendere in linea di principio gli automatismi concernenti l'identificazione di chi parla (e scrive) col suo supposto gruppo di "appartenenza". Lo straniero è per definizione colui che non appartiene al contesto in cui si trova ad operare, ma proprio per questo, come una cartina di tornasole, riesce ad evidenziarne le meccaniche e le attitudini peculiari. Adesso vedo che - a causa dell'elezione di una "straniera", Olfa Sassi, nel ristretto gruppo di partecipanti "popolari" al gruppo dei 33 che dovrebbero riscrivere/aggiornare lo Statuto di autonomia - la discussione si sta incentrando sulla presunta incapacità/illegittimità che questa donna di origini tunisine possa rappresentare effettivamente gli "italiani" (Olfa si è dichiarata italiana non potendo sottrarsi all'imperativo legislativo che qui regola quasi tutto). Desidero per questo complimentarmi con lei per il ruolo che ha assunto e invitarla a sfruttare questa sua condizione per altri problematica, questo suo essere "straniera", al fine di far risaltare il più possibile il meccanismo contraddittorio nel quale si è inserita (aggiornare uno statuto in senso post-etnico nel quadro ancora etnico che ne regola persino le dinamiche di aggiornamento).
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Karl Trojer 05.04.2016, 07:53
Die Darlegungen von Frau Alfa Sassi gefallen mir, sie zeigen , aus meiner Sicht, politische Reife, Dialog-Kompetenz und ein menschengerechtes Verständnis für Gleichberechtigung und Engagement für die Gemeinschaft. Dass unter den 8 Vertretern des Forums der 100 nur 2 Personen der italienischen Sprachgruppe gewählt wurden, hängt wohl auch mit deren vorausgelaufenem Desinteresse zusammen; im Forum der 100 dürfte die Verhältnismäßigkeit korrekter gegeben sein, denke ich.
Bild des Benutzers Maximilian Benedikter
Maximilian Benedikter 05.04.2016, 08:48
Die 8 Plätze wurden nach Proporz aufgeteilt. Da die italienischsprachigen Südtiroler 26% ausmachen würde ihre Quote auf 2,08% errechnet. Die Ladiner kamen in etwa (0,4%) und mussten trotzdem nach oben ausgeglichen werden, um eine Vertretung zu erreichen. Die deutschsprachigen hatten 5,6% (entschuldige für kleine Abweichungen im Kommabereich. Zitiere frei ohne Unterlagen).
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pérvasion 05.04.2016, 08:51
Du meinst wahrscheinlich 2,08 Sitze - 0,4 Sitze - 5,6 Sitze!?
Bild des Benutzers ZZ A
ZZ A 05.04.2016, 08:13
Nessuna provocazione semplicemente opportunità politica di far apparire gli italiani in questa terra ancora una volta come ospiti e stranieri. Sto cavolo di "rassemblement", di finti cittadini che in realtà son tutti militanti politici di una o altra fazione, semplicmente fa parte del gioco delle parti, dove il burattininiere è sempre la cosa SVP. Per farsi vedere democratica e politicamente corretta ha aperto un teatrino che ha dell'incredibile, monopolizzando di volta in volta l'attenzione sui problemi a lei più cari. Il post etnico non esiste anzi non cesserà mai, si trasformerà con dinamiche che magari non ancora vediamo o non vogliamo vedere, ma la realtà è che il divenire di questo spettacolo non è ancora maturo da far implodere i meccanismi fatui e adornati di lustrini. Questo gioco non ha identità, tradizione e cultura ha solamente lo scopo di leggittimare la cosa SVP e questa autonomia perversa. Tutti partite dal presupposto che tutti vogliono l'autonomia, chi in una forma o chi in un altra, ma ci sono anche quelli che non la vogliono e pertanto non gli interessa discutere su un falso argomento. L'economia mondiale sta portanto al limite, alcuni dicono al colasso la centralità nazionale, questo darà una svolta radicale. In quale forma non lo so, ma anche qui in Alto Adige si vedranno e se ne pagheranno le conseguenze con o senza 100, 33 o 8.
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Mensch Ärgerdichnicht 05.04.2016, 11:21
Perchè c'è seriamente qualcuno in Sudtirolo da Sudtirolese che sarebbe così stupido da essere contro l'autonomia? Se non te ne sei accorto, oltre ai migranti extracomunitari, ce ne sono molti anche per così dire intraitaliani che da centro, nord e sud vengono in Sudtirolo proprio perchè con l'autonomia stanno meglio! Se per affrontare i problemi dell'economia mondiale preferisci affidarti a Roma che a Bolzano, punti decisamente sul cavallo sbagliato.
Bild des Benutzers Karl Trojer
Karl Trojer 06.04.2016, 08:41
Geschätze/er GLK STV, die Meinung, die SVP habe mit dem Wagnis, partizipative Methoden zur Weiterentwicklung eines bürgernahen Konvents nur Manipulation betrieben, ist für mich nicht nachvollziehbar. In der Demokratie kann jeder alles in Frage stellen und kaput-reden; ob sie/er deshalb zum "echten, allein-wahren Demokraten" wird ist sehr unwahrscheinlich. Demokratie lebt vom Sich-Einbringen, vom Versuch Lösungen zu riskieren, sie lebt nicht vom Jammern.
Bild des Benutzers Mensch Ärgerdichnicht
Mensch Ärgerdichnicht 05.04.2016, 11:16
"Da quando ho avuto la cittadinanza e mi sono dichiarata appartenente al gruppo linguistico italiano io mi sento a tutti gli effetti italiana. Quindi per me questo non era non è un problema." Beweist einmal mehr, dass die Proporzregelung durchaus auch in Zukunft beibehalten werden kann.
Bild des Benutzers carlo sperzna
carlo sperzna 10.04.2016, 09:27
Forza Olfa, sei il nuovo che avanza, ci rapppresenti tutti
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