Wolfsprotest 5. Juni
Othmar Seehauser
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Protest

Es war einmal der Wolf

Die Bauernschaft zieht gegen den Wolf in Südtirol vor den Landtag. Landesrat Arnold Schuler gerät in die Schusslinie, offene Rückendeckung gibt ihm seine Partei keine.
Von
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Lisa Maria Gasser06.06.2019
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Kommentare

Bild des Benutzers Ivan Gufler
Ivan Gufler 06.06.2019, 07:28

"Aus allen Landesteilen sind sie gekommen: Berg- und Almlandwirte, Kleintierzüchter, Frauen, Männer und Kinder."
Ach, an einem Schultag demonstrieren Kinder? Was soll das denn?

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Servus Leute 06.06.2019, 09:00

ja, wenns für das "richtige" Anliegen ist, dürfen auch Kinder.

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Manfred Klotz 06.06.2019, 11:04

Da hätte man nicht mal was gegen Greta...

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Sepp Bacher 06.06.2019, 09:38

Ja lieber Ivan, in diesem Fall sind die Kinder mit den Eltern mitgegangen und blieben in ihrer Obhut. Also, sie unterstützten, unterstrichen die Haltung der Eltern!
In eurem Fall habt ihr euch von den Eltern und euren Aufsichtspersonen in der Schule davongeschlichen und öffentlich aufmüpfig geworden. Und das darf man im neuen Jahrtausend nicht mehr!

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Hans Hanser 06.06.2019, 07:45

Dem Südtiroler scheint das wichtiger als anderes zu sein...

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Manfred Gasser 06.06.2019, 08:56

“Was werdet ihr tun, wenn es einen Menschen erwischt?”
Gute Frage.
Aber was tut ihr mit den ganzen bösen Hunden, die auch einmal Wölfe waren, wenn einer von ihnen mal wieder ein kleines Kind in Stücke reisst?
Da ich keine Lust und Zeit habe Mister Google zu befragen, die Frage an die Leser hier:
Wie viele Menschen sind in Mitteleuropa, sagen wir, in den letzten 10 Jahren von Tieren "erwischt" worden, und wie oft war der Wolf schuld?
Freue mich auf die Antworten.

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Mensch Ärgerdichnicht 06.06.2019, 10:22

Von der Statistik über von Wölfen getöteten Menschen in der EU mal abgesehen, hatten wir doch erst vor kurzem das Urteil in Österreich wo der Bauer für den Tod einer Frau durch seine Kuh verantwortlich gemacht wurde. Da hat man zur Gefahr von Tieren in den Bergen doch ganz andere Parolen gehört, oder bilde ich mir das nur ein?

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Manfred Gasser 06.06.2019, 10:31

Gutes Beispiel, aber leider nicht ganz passend, da man in diesem Fall ja den Schuldigen schon hat. Beim Wolf wird es viel schwieriger jemanden zu finden, der zahlt.
Aber davon abgesehen, die Kuh, der Hund, usw., das sind alles "Nutztiere", dem einen nutzen sie um Geld zu verdienen, dem anderen nutzen sie um das Leben zu ertragen.
Und wem nützt der Wolf? Eben!

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Manfred Klotz 06.06.2019, 11:13

Herr Gasser, Raubtiere haben sehr wohl einen Nutzen. Zur Regulierung des Schalenwildes beispielsweise, das maßgeblich für Verbissschäden im Wald und in der Landwirtschaft verantwortlich ist. So lange es keine Großraubtiere gab, kümmerten sich die Jäger darum. Die Jäger (die zu einem Großteil mit den Bauern deckungsgleich sind) haben jetzt Konkurrenz erhalten und können nun vielleicht eben etwas weniger schießen.

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Manfred Gasser 06.06.2019, 11:47

Weiss ich ja eh, ich sollte wohl mit meiner Ironie besser etwas zurückhaltend sein. :-)

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Mensch Ärgerdichnicht 06.06.2019, 11:52

@Mafred Gasser
Mir ging es nicht so sehr um den zahlungsfähigen Schuldigen, sondern mehr um die Reaktionen von seiten der Bauernschaft. EIGENVERANTWORTUNG!!1!elf!! wurde da überall ganz groß und laut rum gebrüllt, davon hört man jetzt auf einmal nichts mehr! Und ist es nicht so, dass Wolf und Bärenschäden vom Land zurückerstattet werden?

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Manfred Klotz 06.06.2019, 11:08

Laut dem so genannten NINA-Report sind zwischen 1800 und 2018 (!) also in 218 Jahren WELTWEIT 2.751 Menschen bei Wolfsattacken ums Leben gekommen. Das sind ca. 12 im Jahr WELTWEIT. Wobei man bei einigen Fällen gar nicht mal sicher ist, ob wirklich Wölfe im Spiel waren.

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Jäger Bauer 06.06.2019, 10:39

100 Wolfsopfer - 11.000 Bauernopfer. Das sagt doch alles. https://www.salto.bz/de/article/05062019/das-toeten-der-bauern-und-zuechter

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Markus Gufler 06.06.2019, 12:24

Was passiert eigentlich wenn ein Wolf irgendwo in die Landschaft kackt?
War er zu dem Zeitpunkt etwa nicht angeleint und beaufsichtigt?

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