Luis Durnwalder
Othmar Seehauser
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Durnwalder zum 80.

Psychohistorie von Macht und Ohnmacht

Über gesunden und destruktiven Narzissmus als Fluch und Begabung politischer Führungspersönlichkeiten. Ein Beitrag, der der Zensur zum Opfer fiel. Teil 1.
Von
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Hans Karl Peterlini13.09.2021
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Kommentare

Bild des Benutzers Elisabeth Garber
Elisabeth Garber 13.09.2021, 19:30

Grandios geschrieben und beschrieben.

Bild des Benutzers Thomas Strobl
Thomas Strobl 13.09.2021, 20:18

Angesichts der Gedankentiefe, der Ausgewogenheit und der analytischen Stringenz dieses Beitrags ist es möglich, dass sich manche Autor*innen, deren Texte in der Auswahl zur Geburtstags-Anthologie belassen wurden, die eine oder andere unangenehme Frage stellen dürften.
Peterlini gibt hier jedenfalls einen bedeutsamen Impuls zur Selbst-Befragung und Selbst-Verortung unserer Gesellschaft - ähnlich wie der Herausgeber der Anthologie mit seiner Entscheidung, den Text aus sicher interessanten Gründen fallen zu lassen...

△rtim ୍℘୍stロ 13.09.2021, 20:27

Ohne Rauswurf des HKP damals aus "FF" hätte er wohl nie seine akademische Karriere gestartet. Auch damals meinte ein Verleger so handeln zu müssen.
Die cancel culture des Verlegers des Durnwalder-Geburtstagsbuches kann ich nicht nachvollziehen.
Wie gut, dass nun sogar eine breitere Öffentlichkeit auf Salto die beanstandeten Beiträge lesen kann und jede und jeder sich selbst ein Urteil bilden kann.

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Manfred Gasser 13.09.2021, 20:49

Jetzt verstehe ich zumindest, warum der Beitrag zensuriert wurde.
Danke Salto, danke Herr Peterlini.

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Günther Alois Raffeiner 14.09.2021, 07:18

Wenn etwas unbequem wird,muss man zensurieren??? Schon deshal würde ich dieses Buch NIE kaufen!

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Greta Karlegger 14.09.2021, 08:15

Verständlich, dass diese Analyse nicht ins Durnwalder-Buch mit aufgenommen wurde.

Psychologischer Quatsch mit Soße.

Nichts gegen Sie persönlich, Herr Peterlini, dass das klar ist.

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Peter Gasser 14.09.2021, 08:53

... ich habe da jetzt ein Stück hineingelesen, und es dann wieder “gelassen”. Der Autor spricht darin vorwiegend von sich selbst.
Durnwalder wird Attribut der Selbstdarstellung des Autors - DIES ist ohne weiteres psychologisch interessant.

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Siegfried Freud 14.09.2021, 10:28

Die Frage ist, ob Menschen, die so einen langen nichtssagenden Text schreiben, nicht selbst ein Narzissmus Problem haben.

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Karl Trojer 14.09.2021, 11:42

Hans Karl Peterlini, verfällt in diesen Darlegungen keineswegs einer narzistischen Selbstbeweihräucherung. Erst wenn man sich ernsthaft darum bemüht, die eigenen Hintergründe zu verstehen, kann man verantwortungsvoll das Verhalten Anderer zu deuten versuchen. Eben dieses tut HK Peterlini hier. Dieser Mut zur Preisgabe ganz persönlicher Erfahrungen qualifiziert diese seine Darlegungen. Ein großes Dankeschön !

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Michael Kerschbaumer 14.09.2021, 11:55

Idem. Freud würde es auch so sehen. Siegfried hat ein Magengeschwür.

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Elisabeth Garber 14.09.2021, 13:42

Nicht jede/r hat die Gabe zwischen den Zeilen zu lesen...der Text ist, mit Verlaub, kein "psychologischer Quatsch" (@Karlegger) sondern das genaue Gegenteil davon...Herr Trojer hat es auf den Punkt gebracht.
Die Beweggründe, den Beitrag nicht in die Anthologie aufzunehmen, dürften m.M.n. höchst uninteressant/gewöhnlich (@Strobl) sein. Heißt, ein möglichst breites Publikum soll das Buch kaufen, es flüssig lesen und weiterempfehlen. Das funktioniert nur mit bodenständig-einfacheren Traktaten.
PS: Einige würden ja schon beim Titel von Peterlinis Beitrag einen Fremdwort-Kropf kriegen, geschweige denn, den feinmaschigen und mehrperspektivischen Rest verstehen. (Achtung, a bissl Sarkasmus im PS)

Bild des Benutzers Greta Karlegger
Greta Karlegger 15.09.2021, 23:00

@Garber

Natürlich ist das psychologischer Quatsch, was denn sonst?

Eine wissenschaftliche Analyse etwa?

Oder ist das vielleicht eine
Doppelblindstudie? ¯\_(ツ)_/¯

Bild des Benutzers Elisabeth Garber
Elisabeth Garber 16.09.2021, 08:37

Schon gut Frau Karlegger... Viel Spass mit "Momente" vom Perwanger.

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Sepp Bacher 16.09.2021, 10:13

Sie haben Philosophie studiert, glaube ich mich zu erinnern.
Das muss ja ein ganz einseitiges Studium gewesen sein! Mir fehlt bei Ihnen der breite Horizont, den man erwarten könnte.

Bild des Benutzers Greta Karlegger
Greta Karlegger 17.09.2021, 15:29

@Sepp Bacher,
da irren Sie sich, ich habe meinen Magister in Philosophie und Kommunikationswissenschaft im Lotto gewonnen.

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