Sabine Cagol
CR
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Interview

“Wir sind der Krise nicht ausgeliefert”

Von der medizinischen zur psychischen und sozialen Herausforderung: Psychologin Sabine Cagol beantwortet Fragen, die sich in der Corona-Krise immer drängender stellen.
Von
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Lisa Maria Gasser22.03.2020
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Kommentare

Bild des Benutzers Rufer Peter (gesperrt)
Rufer Peter (gesperrt) 22.03.2020, 13:36

Halte man fest: je mehr undisziplinierte Menschen sich nicht an die Regeln halten desto länger und härter wird die Krise.

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Felix Gasser 22.03.2020, 14:53

Nicht länger, aber härter.

Bild des Benutzers Sepp Bacher
Sepp Bacher 22.03.2020, 14:53

Erstens fällt mir auf, dass bei der Differenzierung der verschieden Personengruppen, speziell die Bedürfnisse und Probleme der Männer allgemein, die männlichen Singles und speziell die der allein lebenden alten Männer, unten durch fallen. Es gibt auch viele ältere weibliche Singles, einige mit Hund, denen jetzt alle Kontakte - auch die kleinsten und scheinbar unbedeutendsten - ganz weggefallen sind, und sie im Unterschied zu den genannten Omas, keine Bezugs-Familie haben.
".....andere sind sich dessen bewusst und handeln fahrlässig und wieder andere fordern das Risiko heraus." Ja, wir kennen diese, die bewusst immer wieder das Leben herausfordern. Ihnen ist die Gefahr bewusst; man soll sie nicht behindern, sondern ihnen klar machen, dass ihre Rettung in einem Notfall nicht gewährleistet wird.
Es gibt auch Menschen, die nicht so am Leben hängen - auch ältere; denen der Tod gerade gelegen käme. Eigentlich sollte man auch ihnen die Chance geben, unspektakulär und auf einfache Weise, aus dem Leben zu scheiden. Warum will man alle halten?
"Physische Distanzen kann man über Technik und Videokonferenzen überwinden, physische Nähe jedoch kann man mit technischen Hilfen nicht aufheben." Auch hier sind wir allein lebenden Alten benachteiligt, wir sind nicht ausgestattet, so wie auch ich. Das trifft bei mir auch auf deutlich jüngere Freunde zu.
Telefonseelsorge: Meines Wissens, wird da nur zugehört, aber nicht aktiv auf die Menschen eingegangen um gemeinsam nach einer Lösung zu suchen.
Notfallpsychologie: dieser Dienst scheint noch kein offizieller Dienst zu sein, denn man findet im Netz keine Infos dazu. Bisher kenne ich diesen Dienst im Rahmen der Rettungswesens.
Auch die anderen aufgezählten Dienste funktionieren ja nur 5 Tage in der Woche. Und am Wochenende? Ich glaube es fehlt in Südtirol eine niederschwellige Krisenberatung rund um die Uhr! Es ist nicht jedermanns Sache bei einer Krise am Wochenende in die erste Hilfe zu gehen um dann in der Psychiatrie zu landen!?

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Karl Trojer 23.03.2020, 10:47

Dankeschön !
Besonders gefährdet erscheinen mir nun bitterarme Familien, Flüchtlinge und Obdachlose zu sein. Wir können dabei als Einzelne und als organisierte Gemeinschaft Hilfe leisten; besonders angefragt sind entsprechende Hilsforganisationen und soziale Landreseinrichtungen.

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