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Proporz

Ethnischer Kleinkrieg

Ein Streit um eine Stellenbesetzung beim Arbeitsunfallinstituts INAIL macht deutlich, wie kleingeistig und arrogant Südtirols Politik inzwischen geworden ist. Eine Posse.
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Kommentare

Bild des Benutzers rotaderga
rotaderga 21.11.2019, 07:14

Man sollte endlich aufhören die Kindergärten abzuwerten. Sie sind um einVielfaches besser als die Politik.

Bild des Benutzers Günther Alois Raffeiner
Günther Alois Raffeiner 21.11.2019, 07:15

Herr Renzler sind sie der Meinung,dass sie noch glaubwürdig rüberkommen????
Wenn ja dann wundere ich mich s e h r. Ihre Arroganz scheint grenzenlos zu sein!

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Andreas Berger 21.11.2019, 08:23

Na ja, ich denke daß diese Reibereien normal sind. Da schenkt keine Seite der anderen etwas. Es ist immer ein Ringen um Einflusssphären, insofern also normales Tagesgeschäft.

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Georg Lechner 21.11.2019, 08:56

Der letzte Satz des Artikels sollte die Beteiligten, vor allem aber Renzler & Co nachdenklich stimmen.

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Sepp Bacher 21.11.2019, 10:05

Wenn ich mich richtig erinnere, sollte anfänglich die Proporz-Pflicht nur 40 Jahre gelten, dann sollte genügen, dass die Bewerber/innen zweisprachig sind. 1972 + 40 wäre 2012. Ich weiß, diese Bestimmung wurde geändert: Vom Ziel sind wir immer noch meilenweit entfernt.
Bei den Proporz-Bestimmungen wurden viele Dinge nicht bedacht, sie wurden aber trotzdem rigide durchgezogen. Man hat dadurch der italienischen Sprachgruppe ein wichtiges Standbein beraubt: den öffentlichen Dienst. Plötzlich konnte der Sohn des Eisenbahners nicht mehr Lokführer werden und die Tochter des Richters nicht mehr Richterin, usw. Alle wissen, welche Stimmung solche Dinge zur Folge haben! In der Folge wurden die Italiener auch vieler Direktoren- und Primar-Jobs beraubt. Sie fühlen sich dadurch amputiert.
Parallel schwanden auch die Großbetriebe in der Industriezone, also brauchte es weniger Ingenieure, Periti, und anderes Technisches Personal. Mindestens eine Generation der Italiener mit höherem Bildungsabschluss oder spezialisierte Facharbeiter, mussten sich außerhalb Südtirol ihren Arbeitsplatz suchen. Deshalb schwand der italienische Anteil der Bevölkerung deutlich und jene Gemeinden mit hohen Anteil sind auch noch stärker überaltert. Und solche Dinge sollte Renzler wissen und bedenken!
Man sollte wenigstens heute flexibler sein und den Italiener auch noch einige Spitzenjobs zugestehen! Möglicherweise gibt es auch beim INPS - dem ehemaligen Arbeitgeber Renzlers - ein ähnliches Problem? Man las, dass Renzler sich letzthin für die pensionierten Altbauern eingesetzt habe. Denn dort geht nichts mehr vorwärts - das haben auch wir normalen Rentner bemerkt! Anscheinend gibt es auch dort einen großen Personalmangel! Und vielleicht spielt auch dort einen Rolle, dass der Direktorenposten seit Jahren von einen deutschen Direktorin besetzt wird? Das wäre ein Thema für einen weiteren Hintergrundbericht, Christoph F.!?

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Quo Vadis Südtirol 21.11.2019, 12:08

*...nach Rom. Ausschließlich auf Deutsch. Es ist ein klarer Akt der Provokation.*... Immer langsam bitte alles gleich als Provokation zu sehen. Da zündet ja Franceschini plötzlich selbst. Erinnere mich als damals Durnwalder ein Schreiben nach Wien auf Italienisch richtete, weil einer seiner Mitarbeiter italienischer Muttersprache aus welchem Grund auch immer dieses so vorbereitete. Und niemand sah dies als Provokation an. Eher als peinlich.

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Servus Leute 21.11.2019, 12:21

Die Zweisprachigkeit laut einfordern aber selbst nicht einhalten. Das ist peinlich.

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Karl Trojer 22.11.2019, 09:41

Ich denke, dass wir in der Weiterentwicklung unserer Autonomie den Zustand erreichen müssen, dass mit Aufgabenlösungen jene Personen beauftragt werden, die in einem fairen Auswahlverfahren, die besten Voraussetzungen an Lösungskompetenz mitbringen. Dies unabhängig von der ethnischen Zugehörigkeit.

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