Kompatscher - salto
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Landeshauptmann

“Uns eint der gemeinsame Kampf”

Arno Kompatscher sulle multiformi anime della Svp, le alleanze post-voto, l’Autonomia del dialogo, la metamorfosi dei tempi e quella diplomazia provvidenziale.
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Kommentare

Bild des Benutzers rotaderga
rotaderga 27.08.2018, 08:31

Zweifelsohne ist Arno Kompatscher ein Meister und Perfektionist des gesprochenen Wortes und der Eigen - Inszenierung. Der Alltag spiegelt ein anderes Bild der letzten Legislatur, ist es seine Machtlosigkeit, ist es die Unfähigkeit und Unerfahrenheit in der praktischen Arbeit, sind es die vielen Kirchtürme oder der nicht immer angebrachte Vergleich mit früheren Legislaturen?
(Magnago sollte er ruhen lassen, es war nicht alles gut von ihm ).
In seiner Selbstdarstellung hinterlässt er dem oberflächlichen Betrachter immer ein gutes Bild. Mir ist das zu wenig. Energie, Sanität, Mobilität, Politkerrenten- Vorschusszahlungen, Steuerabfluss von Gemeindebeteiligungen über SEL Alperia ins Ausland.

Wenns gut war, dann wars die Landesregierung und hinderlich war immer Rom, Brüssel oder die Anderen.
Dass er sich nicht ganz sicher ist, zeigt aber das Angstbrunserle zum Thema Köllensperger.

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Martin B. 27.08.2018, 21:58

Roterga spricht einige wichtige Punkte und Reflektionen an. Interessant die Verwendung des Wortes "Kampf" durch den geschliffenen Rhetoriker, jetzt wo alte und neue Konkurrenz im Wahlkampf als peloton ziemlich leicht an die entzauberte maillot jaune und die sehr lahm wirkende tête de la course aufschließen kann. Kein Landesrat wirkt dynamisch und stark für die nächsten fünf Jahre, von den Zurücktretenden sprechen wir gar nicht (Stocker, Mussner). Ein Spaziergang wird das nicht.

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Karl Trojer 27.08.2018, 18:20

Dem Kompatscher "Unfähigkeit in der praktischen Arbeit" vorzuwerfen , ist unfair und schlichtweg falsch. Ihm "Machtlosigkeit" zu unterstellen, hängt wohl damit zusammen, dass als mächtig erfahren wird, wer allein entscheidet und als ohnmächtig jemand gilt, der wie Kompatscher, Andere in seine Entscheidungen partizipativ einbindet. Die Geschmacklosigkeit des obigen Kommentars krönt schließlich im "Angstbrunserle".

Bild des Benutzers rotaderga
rotaderga 27.08.2018, 22:04

„Fragen“ sind keine „Werturteile“, es sie denn man ist nicht fähig ziwschen „Frage“ und „Urteil“ zu unterscheiden.

Ihre Worte im März, Herr Trojer.

Flughafenreferendum, Arno Kompatscher ???? - LH dafür.

Finanzbeteiligungen der Gemeinden bei SEL Alperia Arno Kompatscher ??? , LH dafür.

Verfassungsreferendum Arno Kompatscher ??? , LH dafür.

Kandidatur Boschi im Wahlkreis BZ Unterland Arno Kompatscher ????, LH dafür.

Situation Schael, Impfpflicht -
und nochmals O Ton Schael auf Frage von Salto vor einem Jahr:
(Salto an Schael)
Sie sagen: Die Athesia greift den Landeshauptmann an....
Nein, sie schalten ihn aus. Im Hintergrund sind hier gewisse Seilschaften und Netzwerke aktiv, die Druck auf Kompatscher und die amtierende Landesregierung machen wollen.

Machtlosigkeit oder Ohnmacht???

Noch Fragen Herr Trojer?

Schönen Abend

.

Bild des Benutzers Karl Trojer
Karl Trojer 28.08.2018, 10:12

Man kann Fragen so stellen, dass sie Urteile implementieren... im übrigen, möge wer nur kritisiert sich doch selbst zur Wahl stellen und möglichst regieren, um fehlerfrei nur Dank zu ernten...

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19 amet 28.08.2018, 12:38

Herr Trojer, es gibt eben Leute, denen aber auch gar nichts passt, es sind die sogenannten "Säuerlinge", die vom permanenten Kritisieren leben. Da hilft kein Zureden. Ich möchte nur noch zu dem Fall Köllensberger kurz Stellung nehmen. Der Mann in ein Chamäleon, der sich nach dem Wind bewegt. Als er in Diensten der Firma Grillo & Casaleggio stand, duckte er sich gefühltermassen zweimal die Woche weg um nicht die idiotischen Schreiereien dieser Leute kommentieren zu müssen. Heute sagt er anscheinend er hätte sich dabei geschämt. Aber wie soll man jemand, der so ein biegsames Rückgrat hat, abnehmen was er für die Bürger tun will, vorausgesetzt wir bekommen jemals ein Progamm zu sehen. Und wer garantiert, dass er nach den Wahlen nicht wieder den Schulterschluss mit seinen Freunden sucht.

Bild des Benutzers rotaderga
rotaderga 28.08.2018, 12:59

Und ich dachte hier geht es um das Interview mit LH Kompatscher. Nein da fliegen Seitenhiebe um , wenn die Argumente fehlen, vom Thema abzuschweifen.

Es braucht in der Politik beides, Lob und Kritik. Unehrlichkeit im Lob wird meistens von unbedachten Menschen oberflächlich nachgeäfft. Kritik fordert eher zum Nachdenken auf, aber nicht bei allen.

Bild des Benutzers Martin B.
Martin B. 28.08.2018, 18:41

Wenn Kritik nicht mehr erlaubt ist, sind wir dann noch in einer Demokratie? Statt "Intanto posso dire che abbiamo centrato gli obiettivi primari che ci siamo posti nel programma di coalizione del 2013, superando anche le aspettative" hätte ich mir eigentlich eher eigene Unzufriedenheit und Selbstkritik bei der Prüfung anhand der Ziele 2013 und Willen und Aufbruch zum Nachholen erwartet. Diese Selbstbeweihräucherung kennt man eigentlich von früheren Legislaturen und macht den LH ein ganz schönes Stück unglaubwürdiger, insbesonderer bezüglich kraftvoller Gestaltung der nächsten Legislatur. Aber jedem sein Bild und noch was: das scheinbar kein anderer "leuchtender Stern" vorhanden ist, war schon beim Vorgänger Thema. Eher scheint es das innerhalb der SVP sich wenige Leute mit Fähigkeiten engagieren wollen, bzw. nicht hochkommen (gilt auch für andere Parteien).

Bild des Benutzers Thomas Benedikter
Thomas Benedikter 01.09.2018, 15:36

"Nur wir und niemand anderes sind die Partei der Autonomie", sagt LH Kompatscher. Eine unberechtigte Feststellung. Ist sie in Richtung deutsche Oppositionsparteien gemünzt, die die Autonomie nicht ablehnen, doch als unzureichend betrachten, müsste es korrekter lauten: "Wir von der SVP begnügen uns mit Autonomie, andere glauben, den Weg der Selbstbestimmung und Sezession gehen zu müssen." Auch die GRÜNEN stehen auf dem Boden der Autonomie, wollen eben einige Korrekturen in ihrem Sinn. Dann gibt es jetzt das Team Köllensperger mit einem anderen Projekt zum Ausbau der Autonomie mit anderen Akzenten z.B. mit mehr Rechten auf direkte Bürgerbeteiligung und eine stärkere Rolle des Landtags im Statut. Die Deutungshoheit, wieviel und welche Autonomie die Südtiroler brauchen und ihnen gut tut, hat die SVP nicht mehr, spätestens seit der vom Volk gekippten Verfassungsreform von 2016. Wäre sie in Kraft, wäre es so gut wie unmöglich die Autonomie wesentlich auszubauen. Die Architektin dieser zentralistischen Staatsreform hat die SVP ins neue Parlament mitbefördert.
Den Ausbau der Autonomie hat die SVP bisher der Allianz mit dem PD untergeordnet. Dieser hat in der Parlamentslegislatur 2013-2018 die Statutsreform von Zeller und Berger ignoriert, ohne Folgen. Jetzt macht die SVP den wortgleichen Entwurf im Senat zur Bedingung für jede Zusammenarbeit mit anderen Parteien. Konsequent?

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