Dass die Geburtenabteilung in Schlanders auch in Zukunft geöffnet bleibt, ist ein großes Anliegen von Pia Tscholl.

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Online-Petition

Unterschrift gegen Schließung

Endlich Klarheit in Sachen geplante Schließungen der kleinen Geburtenstationen im Land will die 18-jährige Pia Tscholl. Und hat dazu eine Petition ins Leben gerufen.
Von
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Lisa Maria Gasser03.09.2014
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Kommentare

Bild des Benutzers Alfonse Zanardi
Alfonse Zanardi 03.09.2014, 14:49
Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte: Wieder Balkanische Marienerscheinung im Krankenhaus Schlanders.
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Sebastian Felderer 03.09.2014, 19:26
Ich wundere mich immer noch, welche Leute auf salto ständig herumblödeln. Bei ernsten Themen, wie es diese Petition eines ist, wird doch eine graphische Gestaltung der Redaktion nicht wesentlich sein, oder? Die Fähigkeit, vom Wesentlichen abzulenken, besitzen viele, doch genau die sind auf salto total fehl am Platz. Und komm mir bitte nicht mit dem Argument "Meinungsfreiheit".
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Oskar Egger 04.09.2014, 08:57
Sebastian, ich stimme Dir zu. Es ist die Destruktivität, die einfach schwer zu ertragen ist und bei der man geneigt ist zu denken, was soll der Quatsch, warum soll ich mich auch noch im Netz mit der allgemein bemerkbaren Arroganz auseinandersetzen müssen, also lass ich' s lieber ganz. Aber ganau das wollen arrogante Menschen ja, die zum Vernichtungsschlag ausholen.
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Harald Knoflach 03.09.2014, 21:13
ich gebe alfons recht. die dilettantische bildgestaltung untergräbt die autorität und seriösität des mediums. das sieht nach 1. klasse mittelschule aus.
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Mensch Ärgerdichnicht 03.09.2014, 22:39
Ich finde auch man könnte sich bei den Bildern mehr Mühe geben oder es einfach lassen, kann man nicht einfach das Bild des Mädchens irgendwann im Artikel einbauen?
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Alfonse Zanardi 04.09.2014, 12:29
Geh bitte, ein bisschen Sinn für Humor die Herren Felderer und Egger.
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Sebastian Felderer 03.09.2014, 19:21
Ein echtes Kompliment Pia für diese Initiative. Wenn du noch nicht beim "Südtiroler Frühling" auf facebook bist, melde dich an und du hast über 1000 Ansprechparter für die Aktion. Eine Schande für Martha Stocker und die Frauenpolitik in Südtirol. Dahinter stecken aber noch Leute der alten Garde. Eines aber möchte ich klarstellen, Pia. Solche Probleme kann man nur politisch angehen. Wenn du meinst "parteiübergreifend", so wie der "Südtiroler Frühling" es ist, dann bin ich mit dir einverstanden.
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pérvasion 04.09.2014, 00:27
Zur Sinnhaftigkeit der staatlichen Kriterien ein Vergleich mit Graubünden: http://www.brennerbasisdemokratie.eu/?p=20433
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Maria Theresia Christandl 05.09.2014, 17:16
manchmal ists gut in Nachbars Garten zu gucken, ein Lob der Schweizer Demokratie und das Gesundheitswesen ist bekannt als Vorbild.
Bild des Benutzers Maria Theresia Christandl
Maria Theresia Christandl 04.09.2014, 07:12
Petition bedeutet Bittgesuch, das Petitionsrecht ein Bestandteil des Grundrechts eines jeden Bürgers, so in Wikipedia nachzulesen. Persönlich finde ich Pias Verhalten mutig und auffrischend in den zermürbenden Diskussionen um die Sparpolitik des Gesundheitssystems. @Stammschreiberlinge hier auf Salto: Zanardi, Knoflach, Mensch ärgere.. nein es ist keine balkanische Marienerscheinung, es ist eine junge Frau, eine Katharina von Spinges die sich traut mit moderner Mistgabel die intellektuelle politische Gesellschaft zu pieksen. Aber nun meine ernste Meinung zur ganzen Situation, für Nichtinformierte, die Geburtenstation in Schlanders, die Kreissäle befinden sich im Neubau des Krankenhausgebäudes, jedes Zimmer bestückt mit Wickeltisch, Naßzelle beinahe hotelmäßig..ich denke es ist wohl eine der schönsten Abteilungen in Südtirol. Warum schließen? Meran eher überlastet mit 1300 Geburten könnte doch anders gemanagt werden? Bedenklich ist das Maulkorbgesetz alias Fabi, jedenfalls sollen die Mitarbeiter früh genug informiert werden, bevor die Abteilung wirklich geschlossen wird, um sich beruflich neu zu orientieren. Schweigen im Walde verunsichert und ängstigt.
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Sebastian Felderer 04.09.2014, 07:38
Dreimal richtig, Maria Theresia: einmal die Katharina von Spinges für die Nörgler auf Salto, dann die Kreissäle im neuen Trakt des Krankenhauses Schlanders, eine Investition, die sich bei Schließung als falsch erweisen würde und letztlich der Maulkorberlass im Sanitätsdienst vom Super-Fabi. Wir haben's nicht leicht. Da wählt man eine Frau als Symbolfigur der Frauenpolitik in Südtirol in den Landtag und muss dann feststellen, dass genau sie als Landesrätin gegen solche Misswirtschaft und Wahnsinnsentscheidungen nicht ankämpft. Wäre also besser, wir würden alle fünf Jahre die Funktionäre und Manager neu wählen, sprich rausschmeißen? Die haben nämlich unser Land an den Zügeln. So scheint es zumindest. Wir werden uns zu wehren wissen. Der Rentenskandal ist nicht vergessen. Es brodelt in Südtirol und jeder falsche Schritt kann einer zuviel sein. Ich möchte nun den Landeshauptmann dazu hören.
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Oskar Egger 04.09.2014, 09:00
Bravo Sebastian, in alter Frische!
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Willy Pöder 04.09.2014, 08:11
Wenn es am Geld liegt, dass kleinere Geburtsstationen geschlossen werden sollen, dann sollte man auch die Möglichkeit der Rückführung von Geld aus dem "Fondo Brancher" prüfen. Was für Handelsgesellschaften möglich ist, sollte für soziale Einrichtungen eindeutig öffentlichen Interesses erst recht möglich sein. Freilich widerspräche dies der eigentlichen Zweckbestimmung des von den beiden Provinzen Bozen und Trient getragenen Sonderfonds (Branche) zur Unterstützung unterentwickelter Angrenzergemeinden. Aber so genau geht man mit der Zweckbestimmung in der Provinz Bozen auch unter der neuen Führung nicht um, wie das Beispiel Hochpustertal/Comelico deutlich erkennen lässt.
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Maximilian Benedikter 07.09.2014, 11:33
Naja, wenn ich Gesundheitsassessor wäre, dann würde ich sicherlich nicht bei den Geburtenstationen die Kürzungen beginnen. Das Thema ist extrem emotional. Aber sind wir uns sicher, dass diese Stationen für alle Dringlichkeiten fitt und getrimmt sind? 280 Geburten im Jahr. Wahrscheinlich einige überschneiden sich. Einige sind programmierte Kaiserschnitte. Die meisten stellen kein Notfall da. Was bleibt pro Arzt und Hebamme im Jahr übrig unterm Strich? 10-20 Kaiserschnitte im Jahr/pro Arzt? 1 im Monat? Davon 2-3 extreme Dringlichkeiten im Jahr pro Arzt? Ich weiss nicht, ob die Innichnerinnen, Sterzingerinnen und Schlandererinnen doch nicht besser anders aufgehoben wären. Oder vielleicht sollte man das Personal rotieren lassen (z.B Bruneck-Innichen). da gingen wahrscheinlich die Gewerkschaften auf die Barrikaden. Bei allem Respekt gegenüber den KollegInnen, aber es ist nicht selbstverständlich bei deisen Zahlen in Übung zu bleiben.
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Maria Theresia Christandl 07.09.2014, 17:20
bin aber doch überzeugt dass Schlanders aufgrund der geographischen Lage eine Ausnahme darstellt, zudem ist die Geburtenanzahl dort bei 400, Meran spürte die Schließung der privaten Marienklinik in Bozen und bekam diese zudem ab, also warum nicht besser mit Schlanders kooperieren..statt überlasten, abgeben..Rotieren find ich ok
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Maximilian Benedikter 09.09.2014, 15:28
Wenn man eine Geburtenhilfestation betreibt, dann MUSS ein funktionstüchtiger Operationssaal 24 std x 7 Tage di Woche bereit stehen. Das bedeutet im Klartext: wenn man den sog. Punto nascita schliesst, kann man viel anderes kohärend weiter kürzen. D.h dass dann der OP-Saal nur noch für programmierbare Operationen gebucht wird. Die Anesthäsie stundenweise anwesend sein muss. Day-hospital Dienstleistungen oder kleine Eingriffe an gewissen Tagen vorgemerkt werden. usw. Deshalb diese strategische 500 Geburten Grenze. Wenn man schon einen 24stdx7Tage OP-Saal hat, muss man ihne versuchen auszulasten. Deshalb werden dann wiederum stationäre Diesntleistung notwendig. Es spiesst sich sehr viel um diesen einen Dienst. Man sollte sich wirklich fragen, wie viele extreme Notfälle im Kreissaal von Innichen, Sterzing und Innichen behandelt werden die es nicht bis nach Bruneck, Brixen oder Meran schaffen würden. Aber ich gebe den meisten Kommentaren recht: Im grunde ist es eine ökonomische Frage.
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Hanspeter Holzer 11.09.2014, 13:14
Was wäre denn so eine tragbare Grenze: ein totes Kind pro Jahr, oder zwei? Und wenn die Anästhesie und damit auch der Notarztdienst nicht mehr gewährleistet ist, dann bis zu 10 Tote Menschen, die es bei Komplikationen nicht nach Bruneck schaffen? Und wie teuer ist eigentlich dann der Hubschraubereinsatz, der öfters zum Tragen kommen wird? 100 Euro die Flugminute? Ach die müssen wir ja auch selbst bezahlen, dann passt's ja!
Bild des Benutzers Maximilian Benedikter
Maximilian Benedikter 11.09.2014, 17:43
Es werden ja jetzt schon Risikoschwangerschaften, die über ein engeres Screening betreut werden, nach Bruneck oder gar Bozen (Neatologie) gebracht. Und nein, ein totes Kind pro Jahr, das könnten nicht einmal die überzeugtesten Gesundheitsmanager (hoffe ich) rechtfertigen. Das hiesse, dass man die eigene (Innichner) Dienstleistung überdenken müsste und präventiv anders Arbeiten. Eine normale Schwangerschaft ist ja zum Glück keine Krankheit. Das beweisst auch das zunehmende Interesse für Hausgeburten (zur Klarheit: ich gehöre nicht dazu). Und nein, den Notarztdienst würde wahrscheinlich niemand abschaffen. Der hat normalerweise nichts mit dem OP-Dienst zu tun. Das sind bei euch in Innichen NICHT ausschliesslich Anesthesisten (auch in Bozen nicht ausschließlich, aber mehrheitlich). Der Notarzt von Innichen hilft meines Wissens bei Notoperationen mit (auch bei Kaiserschnitten), obwohl er nicht ein Gynekologe oder Chirurg ist. Dafür braucht es sicherlich ein zusätzliches Training und ich hoffe, dass das auch jedere verantwortungsbewusst Arzt tut. Gezwungen wird er/sie meines Wissens nicht... Ah, noch eine Info. Ein Drittel der Geburten in Innichen sind von Frauen aus dem Comelico. Dort sollte man auch einmal nachfragen, was passieren würde, wenn die Station geschlossen würde. Der Hubschrauber fliegt nur tagsüber... Und die Kosten für einen funktionstüchtigen OP sind weit über 500€ pro std. auch wenn man nicht operiert...
Bild des Benutzers Hanspeter Holzer
Hanspeter Holzer 12.09.2014, 18:02
Nun ist das Screening sicher nicht DIE Lösung, da nicht jeder Notfall vorausgesagt werden kann. In jedem Fall nimmt man den jungen Eltern die Sicherheit einer nahen Anlaufstelle - vor, während und auch nach der Geburt. Viele die hier über die "verkraftbaren" Strecken schreiben, kennen die Anfahrtsstrecke vom Oberpustertal nach Bruneck gar nicht - und auch nicht deren notorische Probleme. Nebenbei: auch Touristen und deren Kinder haben Bedürfnisse abseits von Skihaxen. Der Notarztdienst indes SOLLTE schon für zweimal acht Stunden pro Woche ausgesetzt werden, und nur die vehemente Intervention des Weißen Kreuzes hat dies verhindert. In jedem Fall entsteht dem gesamten Gebiet ein volkswirtschaftlicher Schaden. Durch größere Fehlzeiten, längere Anfahrtswege und der Verschiebung weiterer qualifizierter Arbeitsplätze aus der Peripherie; welche noch bis vor nicht allzu langer Zeit hätte gestärkt werden sollen. Wie toll die Konzentration nur auf die Zentren funktioniert sieht man ja am Veneto. Ein "Musterbeispiel" angesichts der allgemeinen Krise. Ein Wechsel zwischen Referenzkrankenhaus und Grundversorgungskrankenhaus für bestimmte Zeit wäre hingegen jederzeit ohne zusätzlichen Personalaufwand möglich und würde den (angehenden) Ärzten viel für ihren Erfahrungsschatz bringen. Jene Zentren, welche die zusätzlichen Patienten auffangen sollen müssten ja auch ohnehin ausgebaut werden. Wir fragen uns: wo liegt hier am Ende dann das Einsparpotential? Was die restlichen Kriterien betrifft wird in jedem Fall die Wegstrecke aus der Kalkulation gelassen. Aus gutem Grund: spätestens dann wird nämlich klar, dass die geplante Vorgangsweise grob fahrlässig ist. Als Referenzen werden Gegenden genannt, in welchen mindestens fünf Ausweichstrecken zur Verfügung stehen. Wo sind diese im Vinschgau oder im Pustertal? Wie bereits vollkommen richtig angemerkt, ist z.B. bei den im Winter permanent vorkommenden Witterungsverhältnissen keine ausreichende Notfallversorgung mehr garantiert. Oder bei Regen; oder bei Stau. Unglücklicherweise treffen ungünstige Witterungsverhältnisse für die Flugrettung (welche ja sarkastischerweise auch noch kostenpflichtig wird, was wieder fast ausschließlich nur uns trifft) meistens mit ungünstigen Straßenverhältnissen zusammen. Dass dies in Bozen niemanden juckt, ist uns schon klar. Vielleicht so lange, bis man selbst in einer Notlage ist und sich gerade am falschen Ort befindet. Denn am falschen Ort sind wir ganz sicher, wie man aus den hämischen Kommentaren aus Richtung ANAOO ablesen kann. Vielleicht ist das ja eine etnische Sache und wir sind nur Opfer in einem versteckten Krieg innerhalb der Sanitätseinheit? Aber am Ende ist es ja eh wurscht, durch die unendlichen Diskussionen hüten sich die meisten qualifizierten Arbeitskräfte schon davor, in den Kleinkrankenhäusern anzufangen; die sie vorher wohlweislich als attraktiven Arbeitsplatz ausgesucht hatten. Zu schlecht sind die Zukunftsaussichten. Der Zug fährt eindeutig in Richtung Bozner Großkrankenhaus mit all seinen Lobbyisten und undurchsichtigen Finanzkanälen. Vor diesem Moloch hat man bei den leitenden Beamten wesentlich mehr - nun nennen wir es mal - "Respekt" als vor der meist schweigenden Bevölkerung bei uns hier. "Nur die dümmsten Kälber wählen ihre Metzger selber". Zumindest das ist denn Herren in Bozen gelungen.
Bild des Benutzers Oliver H. (gesperrt)
Oliver H. (gesperrt) 07.09.2014, 11:58
Meiner Meinung nach darf man auch die Patientenautonomie nicht außer Acht lassen. Ich kann die entsprechenden Funktionäre durchaus verstehen, dass sie den Bürgern maximale Sicherheit bieten wollen. Man darf dabei aber nicht vergessen, dass eine Frau aus Sexten in einem Notfall nach Bruneck fahren müsste. Ist es da besser, wenn der Arzt eine Mindestanzahl von Eingriffen vorweisen kann oder werten wir die zeitnahe Intervention stärker? Weiters muss man auch sagen, dass eine Frau durchaus selbst entscheiden kann, wo sie sich betreuen lässt. Meines Wissens ist es heute bereits möglich, sein Kind in einem bezirksfremden Krankenhaus zur Welt zu bringen. Am Ende scheint es also eher eine finanzielle Frage als eine Sicherheitsfrage zu sein. Durch eine Schließung geburtshilflicher Einrichtungen in der Peripherie haben wir also eigentlich nicht ein Mehr an Sicherheit, sondern ein weniger an Auswahlmöglichkeit für die Schwangeren/weniger Patientenautonomie. Weiters müsste man dann auch das Konzept der Hausgeburt, das meines Wissens in den letzten Jahren verstärkt nachgefragt wird hinterfragen.
Bild des Benutzers andreas gschleier
andreas gschleier 07.09.2014, 21:09
interessant wie gut sich männer plötzlich mit den anforderungen an einen funktionierenden hebammendienst auskennen. eine gebärende frau ist zum glück kein genau kalkulierbarer schaltplan, ebensowenig die genesung von menschen. kleine gut funktionierende stationen dem rechnerischen kalkül einer kosten/nutzen rechnung zu opfern finde ich unmenschlich.
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