Sergio Armanini
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Lega

In der Rolle des Populisten

Sergio Armanini ist das deutschsprachige Vorzeigegesicht der Lega in Südtirol. Wer ist der 49-jährige Meraner, der von sich selbst sagt, ein “Macher” zu sein?
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Mattei, Rita
Rita Mattei
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Kommentare

Bild des Benutzers Oliver H. (gesperrt)
Oliver H. (gesperrt) 06.12.2018, 06:37

Es ist unlogisch, gegen Wirtschaftsmigranten zu sein.
Flüchtlinge im Sinne der Genfer Konvention sind aufzunehmen. Sie erzeugen zwar Spesen, aber das gehört zu einer zivilisierten Gesellschaft.

Wirtschaftsmigranten hingegen beginnen hier zu arbeiten und tragen so zum gesellschaftlichen Wohl bei.
Also müsste man Wirtschaftsmigration erleichtern.

Problematisch hingegen ist die Migration in die Sozialsysteme.

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Manfred Klotz 06.12.2018, 07:21

Der Haken an der Sache ist, dass die Lega-Wähler genau Letzteres meinen, wenn sie von Wirtschaftsmigranten sprechen.

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W. C. Karcher 06.12.2018, 08:54

Sie wollen sagen, die sagen „Wirtschaftsmigrant“ und meinen damit die echten, richtigen Flüchtlinge? Ich weiß nicht. Mir scheint, eher „die“, also viele, meinen eher das, was die Presse seit Jahren „Flüchtling“ nennt - also den illegalen Sozialstaats- und Wirtschaftseinwanderer nach Europa.
Dass es Irre gibt, die nicht einmal ECHTEN Flüchtlingen helfen wollen – obwohl es von echten Flüchtlingen sowieso nur ganz wenige gibt – ist natürlich schlimm. Aber auch von denen, die so denken, dürfte es nur wenige geben.

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W. C. Karcher 06.12.2018, 08:59

@Klotz Ihr Kommentar wurde mir vorhin unter meinem von 8:44 eingerückt angezeigt, so dass ich ihn als Antwort darauf las. Nur so ist meine Antwort verständlich. Dort, wo ihr Kommentar jetzt steht, erscheint sein Sinn anders und besagt ja ungefähr das, was ich auch schrieb.

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Oliver H. (gesperrt) 06.12.2018, 10:04

Das ist teilweise richtig. Die Lega meint mit Wirtschaftsmigranten nämlich auch wirklich Leute, die hierherkommen um zu arbeiten. Aus proktetionistischen Gründen wird dagegen vorgegangen. Stichwort Lohndumping. Also kann man nicht sagen, dass die Lega nur gegen Migration ins Sozialsystem ist.

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W. C. Karcher 06.12.2018, 08:44

@Oliver H. So einfach ist das alles nicht. Der Ausdruck „Wirtschaftsmigrant“ bezeichnet nur den Grund, warum jemand einwandert. Damit ist nicht garantiert, dass sie auch Arbeit finden. Und wer „Wirtschafstmigrant“ sagt, meint auch nicht einen Schwedischen Topmanager oder indischen Programmierer. So geht die Überlegung weiter: Wo Leute in Jobs einwandern, die durch Mindestlohn und viele weitere Sozialleistungen abgesichert sind, trägt das Ü-BER-HAUPT-NICHTŚ zum gesellschaftlichen Wohlstand und Wohl bei. Das kostet in Summe nur, rein ökonomisch gesehen. Und die anderen Gesichtspunkte (sozialer Frieden, Kultur, Kriminalität) sind auch alle längst durchgerechnet...

„Wirtschaftsmigrant“ ist wie „Flüchtling“ ein Schleierwort, bei dem doch jeder weiß, wovon wirklich gesprochen wird.
Man kann, ohne sich die genauen Zahlen anzuschauen, nicht einmal sagen, was weniger ist: Die echten Flüchtlinge die von außerhalb Europas reinkommen oder die berühmten hochqualifizierten Professionals. Man kann auch nicht sagen, wer länger bleibt.

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Klaus Hartmann 06.12.2018, 15:46

Auszüge aus “Zu den Hintergründen eines scheinbar neutralen Begriffs” (Lisa Jöris für die Heinrich-Böll Stiftung Sachsen-Anhalt)

“Die Evaluation von Fluchtgründen liefert vor allem eins: die Grundlage für eine Unterscheidung in „echte“, „legitime“ und „illegitime“ Geflüchtete. Aus dieser leiten sich auch diffamierende Begriffe ab wie – vor allem vom rechten bis weit in das sich ‚mittig‘ dünkende politische Spektrum verwendet – „Scheinasylant“ , oder dessen noch euphemistischerer Zwilling „Wirtschaftsflüchtlinge“, welcher inhaltlich dasselbe meint, aber medienverträglicher und nahezu neutral erscheint.”

“Das Zurückführen der sogenannten Arbeitsmigration auf rein ökonomische Gründe sei ebenso vereinfacht gedacht, wie die Annahme, Fluchtmigration habe ausschließlich politische, militärische, ethnische oder religiöse Ursachen. [3] Auf wissenschaftlichem Niveau scheint eine scharfe Trennung von vermeintlich wirtschaftlich motivierter Migration und Flucht vielmehr gar nicht möglich zu sein.”

“Die Dichotomisierung Fluchtmigration/Wirtschaftsmigration erlaubt aber keine tiefergehende Differenzierung. So ergibt sich der große Missstand, dass die Menschen, deren Leben nicht aufgrund von individueller (gewalttätiger)Verfolgung oder Kriegszuständen in ihrem Herkunftsland gefährdet ist, in der öffentlichen Debatte im großen Stil als „Wirtschaftsflüchtlinge“ pauschalisiert werden. Um die Proportionen anzudeuten: Treibel spricht von einer Mehrheit unter den Flüchtenden, die nicht im Sinne der Konvention als solche klassifiziert werden können, sondern aufgrund von (Bürger-)Kriegen, ökologischen Problemen oder gar Hunger fliehen.”

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W. C. Karcher 06.12.2018, 17:50

So was ziehen Sie sich freiwillig rein? Irre. Oder werden Sie aus beruflichen Gründen gezwungen? Dann mein Beileid... "Heinrich-Böll-Stiftung"... LoL..

Allein bei diesem Statement hätte ich die Datei gelöscht – in Buchform käme mir so was eh nicht ins Haus: "Auf wissenschaftlichem Niveau scheint eine scharfe Trennung von [...] gar nicht möglich zu sein.”
So ein Statement ist einer der besten Indikatoren dafür, dass wir es hier nicht mit Wissenschaft, sondern mit Ideologiemüll zu tun haben. Pfui!

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Benno Kusstatscher 06.12.2018, 23:57

Hoppala, Karcher, neues Argumentationsniveau? Hartmann müht sich da redlich ab, das Offensichtliche unter die Unbelehrbaren zu bringen und dann gibt sich unser humanistisch gebildeter Philosoph von derart billig polemischer Seite? Sind wir heute auf der Suche nach ein paar flotten Likes fürs Ego?

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W. C. Karcher 07.12.2018, 07:54

nein, bei karcher bekommt ganz einfach jeder das, was er verdient.
das haben sie doch auch bereits erfahren müssen. sie beispielsweise bekommen von karcher nicht einmal mehr großbuchstaben, während anderen kleine abhandlungen serviert werden.

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Peter Gasser 12.12.2018, 13:26

... wenn Selbstüberschätzung und Hybris Gewichte wären, läge so mancher platt wie ein arabisches Fladenbrot darunter.

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Klaus Hartmann 07.12.2018, 08:17

Da machen Sie es sich aber ein bisschen zu leicht. Aber das ist wohl Ihre Absicht. LoL - Pfui -mein Beileid- Ideologiemüll. Sie hätten sich wharlich auch keine Großschreibung mehr verdient.
Schon mal was von der Wissenschaft der Soziologie gehört? Die beschäftigt sich mit solchen Fragen. Und zwar ernsthaft. Was Sie hier von sich geben ist unterste Schublade.

Bild des Benutzers W. C. Karcher
W. C. Karcher 07.12.2018, 09:48

Dieser Blödsinn hat mit Soziologie und Wissenschaft nichts zu tun. Dass Sie das nicht erkennen, spricht Bände.
Das ist Ideologiemüll, der für eine linke Parteistiftung produziert wurde. Gegen vermutlich üppige Bezahlung aus Steuermitteln.
Was soll das eigentlich, sowas hier anzubringen und sich dann darüber zu echauffieren, dass jemand die Dinge beim Namen nennt?

Bild des Benutzers Benno Kusstatscher
Benno Kusstatscher 07.12.2018, 10:15

Ach Karcher, wer Infantilismus derart gezielt einsetzt, will wohl eine Schnullergruppe gründen. Ich muss anerkennend eingestehen, dass sich hier reichlich Interessenten herumtummeln zu scheinen.

Bild des Benutzers W. C. Karcher
W. C. Karcher 07.12.2018, 10:20

danke. wir beide werden schon auch noch zueinander finden. auch sie werden früher oder später noch Karcherist. einen großbuchstaben haben sie sich bereits verdient.

Bild des Benutzers Peter Gasser
Peter Gasser 12.12.2018, 13:27

es wiederholt sich der Kommentar mit der Hybris...

Bild des Benutzers W. C. Karcher
W. C. Karcher 06.12.2018, 08:49

„Armanini reagiert allergisch auf dieses Wort. Im Gegensatz zu seinem Parteichef“
Nein, „Populist“ und „populista“ sind ja nicht nur unterschiedliche Worte – die von ihnen bezeichneten Begriffe sind auch nicht deckungsgleich, sondern haben unterschiedliche Konnotationen, Assoziationen, Kontexte, ...

Der Mann ist interessant. Ein echter Macher. Besten Erfolg, Herr Armanini. (Dass so einseitige Artikel über einen verfasst werden, ist Ausweis dass man auf dem richtigen Weg ist...)

Bild des Benutzers Manfred Klotz
Manfred Klotz 06.12.2018, 17:09

Dass "Populist" und "populista" verschiedene Konnotationen haben stimmt. Der Terminus populista wird hier zu leichtfertig benutzt. Passender wäre demagogo.

Bild des Benutzers Alfonse Zanardi
Alfonse Zanardi 06.12.2018, 10:07

Armanini ist Vertreter einer Organisation die wegen des Diebstahls von Steuergeldern letztinstanzlich verurteilt wurde (~50 Mio Euro).
Wer gerne Delinquenten wählt ist bei Armanini richtig.

Bild des Benutzers Ralph Kunze
Ralph Kunze 06.12.2018, 11:51

was sind dann diejenigen, welche die lokalen Banken verwaltet haben und die sparerum hunderte millionen erleichtert haben.diese machen weiter als wäre nichts gewesen

Bild des Benutzers Manfred Gasser
Manfred Gasser 06.12.2018, 13:07

"Wo Leute in Jobs einwandern, die durch Mindestlohn und viele weitere Sozialleistungen abgesichert sind, trägt das Ü-BER-HAUPT-NICHTŚ zum gesellschaftlichen Wohlstand und Wohl bei. Das kostet in Summe nur, rein ökonomisch gesehen."
Verstehe ich jetzt nicht wirklich. Bedeutet das, dass wenn schon Wirtschaftsflüchtlinge arbeiten wollen, dann bitte zum Hungerlohn und nicht gemeldet? Rein ökonomisch gesehen.

Bild des Benutzers W. C. Karcher
W. C. Karcher 06.12.2018, 18:02

Gut dass Sie fragen. Also, wenn Sie mit "Wirtschsaftsflüchtlinge" Personen meinen, die illegal in andere Länder einwandern – sei es, um dort zu arbeiten oder um Sozialhilfe zu kassieren oder sich kriminell zu betätigen – dann sind diese umgehend festzunehmen und abzuschieben (ggf. vorher aber noch straf- und zivilrechtlich zu behandeln).

Falls nun mit "Wirtschaftsflüchtling" aber Leute gemeint sind, die LEGAL in ein anderes Land einwandern, um dort zu arbeiten, dann folgendes zur Erklärung: Ich hatte darauf hingewiesen, dass das Argument "Diese Leute tragen zum Wohlstand bei" falsch ist, sofern diese Leute nur in unteren Einkommensklassen tätig sind – und genau von solchen Leuten sprechen wir ja hier.
Unterm Strich entziehen solche "Wirtschaftsmigranten" ihren Zielländern ökonomischen Wohlstand, d. h. sie werden zu Nettoprofiteuren von Umverteilung. Das gilt für Länder, die Mindestlohn haben (denn dieser ist nun einmal eine Form der Subvention) und überhaupt für Sozialstaaten. In einem Sozialstaat gilt: Selbst wer sein Leben lang arbeitet, dabei aber mit seinen Steuerzahlungen und seiner Produktivität nicht ein gewisses Niveau überschreitet, bleibt unterm Strich ein Umverteilungsempfänger, und das heißt nichts anderes, als dass er die Früchte der Arbeit anderer verkonsumiert. Wenn jemand einwandert und es nicht zügig schafft, zu einem Nettoeinzahler ins Steuersystem zu werden, dann trägt er nicht zum Wohlstand bei. Ist alles durchgerechnet. "Rein ökonomisch gesehen."

Bild des Benutzers Manfred Gasser
Manfred Gasser 06.12.2018, 19:57

Mindestlohn als Subvention zu bezeichnen, ist schon sehr, wie soll ich sagen, neoliberal.
Was wäre für Sie z. B. ein angemessener, ökonomisch vertretbarer Lohn für einen Magazzineur, für eine Putzkraft, für einen Paketboten? Und wie wird dieser laut Ihnen berechnet?
Und wann ist ein Niveau erreicht, ab dem ein Arbeiter zum Nettozahler wird? Ist das nicht abhängig vom Gehalt?
Viele Fragen eines unbedarften Arbeiters, der vielleicht die Früchte anderer verkonsumiert.

Bild des Benutzers W. C. Karcher
W. C. Karcher 06.12.2018, 20:33

Das ist nicht "neoliberal", was immer das heißen mag (was heißt es denn?). Das ist einfach ein ökonomisches Faktum.

"Was wäre für Sie z. B. ein angemessener, ökonomisch vertretbarer Lohn für einen Magazzineur, für eine Putzkraft, für einen Paketboten? Und wie wird dieser laut Ihnen berechnet?"
Ich weiß nicht genau, was Sie mit "ökonomisch vertretbar" meinen. Moralisch gesehen aber ist der einzig vertretbare Lohn derjenige, der durch einen von beiden Seiten frei geschlossenen Vertrag vereinbart wurde.

Ein Mindestlohn ist dies regelmäßig nicht. Ein Mindestlohn ist die künstliche Verteuerung einer Ware (nämlich Arbeit). Das heißt: Jemand muss mehr bezahlen, als die Sache wert ist. Das ist nur auf den ersten Blick der Arbeitgeber. In Wahrheit legt der das, was er dem Mindestlöhner mehr bezahlt, als seine Arbeit wert ist, einfach auf andere Arbeiter um. Das heißt: Diese erhalten etwas weniger, als ihre Arbeit wert ist, damit der andere mehr erhält, als seine Arbeit wert ist. (Tatsächlich sind die Umlegungsprozesse noch viel komplexer, da sie sich auf die ganze Gesellschaft erstrecken und auswirken, aber die Struktur sollte so im Wesentlichen klar geworden sein). Kann man machen, aber sollte man dann doch zumindest klar sehen, dass es nun einmal so ist. Das nennt man Subvention.

"Und wann ist ein Niveau erreicht, ab dem ein Arbeiter zum Nettozahler wird? Ist das nicht abhängig vom Gehalt?"
In gewisser Weise hängt es vom Gehalt ab, da sich daran die Höhe der Besteuerung festmacht. Jeder Bürger in einem Staat erhält natürlich auch gewisse Leistungen: Infrastruktur, Polizei, Medizinische Versorgung, Kindergeld, Bildung usw. usw. Das alles kann man Pro-Kopf berechnen und in Euros ausdrücken. Dem stellt man nun gegenüber, wieviel eine gewisse Person an Steuern zahlt. Ist die letztere Zahl höher als die erstere, dann haben wir einen Nettozahler. Ist natürlich tatsächlich alles viel komplexer (da Staaten auch Schulden aufnehmen usw.), aber auch hier sollte die Struktur im Wesentlichen klar sein: Nettozahler ist der, der mehr an Steuern bezahlt, als er an Leistungen von der Gesellschaft erhält.

Ich komme nochmal zu einem wichtigen Punkt zurück: "Was wäre für Sie z. B. ein angemessener, ökonomisch vertretbarer Lohn für einen Magazzineur, für eine Putzkraft, für einen Paketboten? Und wie wird dieser laut Ihnen berechnet?"
Es gibt keinen "objektiv richtigen Preis" für eine Ware. Man kann es "ganz unmenschlich" finden, Arbeit als "Ware" zu bezeichnen. Aber ökonomisch gesehen , ist Arbeit nun einmal eine Ware (in unserer Welt jedenfalls). Nochmals: Es gibt keinen objektiv richtigen Preis, den eine Ware hat. Eine Ware hat den Preis (oder "Wert", wenn man so will), für den sie konkret getauscht wird. Es gibt keinen "richtigen", "gerechten", "fairen" Marktpreis. Deshalb ist der freie Markt so wichtig, denn nur hier kann man herausbekommen, was eine Sache "wirklich" wert ist: Nämlich soviel, wie freie Akteure bereit sind, dafür zu zahlen.

Warum betone ich das so sehr? Weil ich die entgegenstehende Auffassung für vollkommen falsch und sogar unmoralisch halte: Der Glaube, Dinge (Waren) hätten einen "objektiv richtigen Preis", den irgendwer (anders als durch Beobachtung des freien Marktes) feststellen oder dekretieren könne. Das ist die zentrale Idiotie linker Wirtschaft (=Planwirtschaft). Daraus folgt dann die Idee, es sei "ungerecht", einen zu hohen Preis für eine Sache zu verlangen, oder zu wenig dafür zu bezahlen. – Diese Ideologie führt letztlich in totalitäre Systeme mit Zwangsarbeit, Unterdrückung, Verelendung, Ausbeutung.

Bild des Benutzers Manfred Gasser
Manfred Gasser 07.12.2018, 13:13

Na dann wünsche ich Ihnen viel Spaß auf dem freien Markt. Und dass Sie da nie unterdrückt und ausgebeutet werden, auf Ihrem Freien Markt.

Bild des Benutzers W. C. Karcher
W. C. Karcher 07.12.2018, 13:22

Werden Sie nicht unverschämt, nur weil Sie nicht den Intellekt haben, hier noch inhaltlich etwas zu erwidern. Wenn Sie etwas nicht verstehen, können Sie ja fragen. Andernfalls können Sie Ihr Ressentiment ruhig auch runterschlucken. Und das Folgende nur, um Sie noch einen Happen mehr schlucken zu lassen: Ich werde auf dem freien Markt nicht "unterdrückt" und "ausgebeutet". Ich habe durch Erbe, Intelligenz und Glück ein bescheidenes kleines Vermögen zusammen, das es mir ermöglicht, nicht arbeiten zu müssen und meinen "Spaß" außerhalb des freien Marktes zu finden.

Bild des Benutzers Manfred Gasser
Manfred Gasser 07.12.2018, 14:43

Unverschämt? Ich? Nicht doch, da gibts schlimmeres hier, oder?
Nicht verstehen? Ich? Eher überrascht über so viel Verblendung.
Ressentiments? Ich? Ach wo, ich wünsche Ihnen doch alles Gute dieser Erde.
Happen schlucken? Ich wegen Ihrem Vermögen? nicht doch! Hoffen wir nur, dass der freie Markt nicht alles verbrennt.

Bild des Benutzers W. C. Karcher
W. C. Karcher 07.12.2018, 15:16

Der freie Markt verbrennt gar nichts. Das tu ich schon selbst, eben dafür ist es ja da. Wie ich schon anmerkte: um meinen Spaß zu haben – in Bibliotheken und Bordellen.

Bild des Benutzers Basso Meno (gesperrt)
Basso Meno (gesperrt) 07.12.2018, 16:57

"Wie ich schon anmerkte: um meinen Spaß zu haben – in Bibliotheken und Bordellen"

Das wäre ein schönes Thema für Frau Rier bzw Frau Mumelter.

Bild des Benutzers W. C. Karcher
W. C. Karcher 07.12.2018, 17:07

Das wäre unschön. Soweit ich das bisher zur Kenntnis genommen habe, wird in deren Fingern jedes Thema schal. Man nehme mir bitte nicht zwei meiner drei großen Freuden...

Bild des Benutzers Basso Meno (gesperrt)
Basso Meno (gesperrt) 07.12.2018, 18:16

Sie könnten die Damen besänftigen, senden Sie einen Flacon "Eau de chabraque" an jede.

Bild des Benutzers elisabeth garber
elisabeth garber 12.12.2018, 15:50

"UNVERSCHÄMT" SIND SIE & KONSORTEN KARCHER.
AUF RECHTEN PLATTFORMEN MUSS TOTALE LANGEWEILE HERRSCHEN.
SEID IHR SCHON SO GLEICHGESCHALTET?

PS: EINE EVENTUELLE ANTWORT BLEIBT EINIGE ZEIT UNGELESEN...SALTO FINDE AUFGRUND DER 'KOMMENTARKULTUR' & ZUGEHÖRIGER PSEUDONYME ZIEMLICH DISPEKTIERLICH.

Bild des Benutzers Peter Gasser
Peter Gasser 12.12.2018, 13:35

Warum gibt es „untere Einkommensklassen“, welche anscheinend nichts beitragen?
Allein dadurch, dass man diesen einen menschenwürdigen Lohn verwehrt, bleibt schon etwas mehr für andere übrig.
Zudem: was für ein diskriminierender Ansatz: Menschen einen unwürdigen Lohn geben, und diese dann noch dadurch herabsetzen, dass sie nicht mehr verdienen.
Ich würde jedem mindestens das Einkommen zugestehen, was der Schreiber selbst verdient, dann wäre dieser selbst in dieser untersten Einkommensklasse, und würden hier abwertend über sich selbst fabulieren.

Bild des Benutzers 19 amet
19 amet 06.12.2018, 13:16

Da sie weder angeklagt noch verurteilt wurden, ist ihr Kommentar sinnlos. Es wurde niemand gezwungen Aktien zu kaufen.
Es gibt eben "polli" die jedem Schalterbeamten alles abnehmen. Wenn man nicht dumm ist weiss man wie man auf der Börse sich ein kleines Kapital macht. Indem man mit einem grossen anfängt. Ihre Freunde der Lega haben aber mit falschen Angaben vom Staat 49 Millionen ergaunert und diese dann verschwinden lassen. Die Delinquenten wurden zweimal verurteilt. Aber das ist Ihnen anscheinend egal.

Bild des Benutzers Ralph Kunze
Ralph Kunze 06.12.2018, 14:44

Lesetipp fur unwissende: BANKOMAT von Franceschini.

Bild des Benutzers 19 amet
19 amet 06.12.2018, 14:56

Oh, je ,Sie glauben wirklich sie allein wüssten alles. Das Buch habe ich schon schon bei Erscheinen gelesen. Ändert nichts an den von mir genannten Fakten. Wenn Sie es besser wissen, dann zeigen Sie die Verantwortlichen doch an. Mangelnde Courage ? Dann sollte man nicht grosse Sprüche von sich geben.

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