Paul Rösch
Facebook/David Augscheller
Advertisement
Advertisement
Interview

“Spalten passt nicht zu Meran”

Das erste Interview mit dem neuen alten Meraner Bürgermeister: Was sagt Paul Rösch zu seinem knappen Wahlsieg? Und wird sein Kontrahent Dal Medico sein neuer Vize?
Di
Ritratto di Lisa Maria Gasser
Lisa Maria Gasser05.10.2020
Advertisement
Salto Plus

Liebe/r Leser/in,

dieser Artikel befindet sich im salto.archiv!

Abonniere salto.bz und erhalte den vollen Zugang auf etablierten kritischen Journalismus.

Wir arbeiten hart für eine informierte Gesellschaft und müssen diese Leistung finanziell stemmen. Unsere redaktionellen Inhalte wollen wir noch mehr wertschätzen und führen einen neuen Salto-Standard ein.

Redaktionelle Artikel wandern einen Monat nach Veröffentlichung ins salto.archiv. Seit 1.1.2019 ist das Archiv nur mehr unseren Abonnenten zugänglich.

Wir hoffen auf dein Verständnis
Salto.bz

Abo holen

Bereits abonniert? Einfach einloggen!

La crisi continua. Ogni abbonamento è un sostegno a un giornalismo indipendente e critico e un aiuto per garantire lunga vita a salto.bz.

Advertisement

Weitere Artikel zum Thema...

Paul Rösch
Stadtgemeinde Meran
Rosch, Dal Medico
Salto.bz
Advertisement
Ritratto di Karl Trojer
Karl Trojer 5 Ottobre, 2020 - 09:24

Dem Bürgermeister Paul Rösch einen herzlichen Glückwunsch !
Seine bedachte, respektvolle, partizipative und zukunftsfähige Politik haben noch einmal, wenn auch nur sehr knapp, gewonnen !
Warum liegt in Meran die Wahlbeteiligung unter 50% ? Dieser Frage müsste nachgegangen werden, wenn Politikmüdigkeit nicht noch krasser werden soll ...

△rtim ୍℘୍stロ 5 Ottobre, 2020 - 11:12

Die Welt ist mehr als mehr als nur ein Like.
Selbstvermarktung kann Rösch allemal besser als die anderen. Seine Auftritte sind bekannt: seine Zebra-Läufe, seine Schuhputzaktion... bis zu seinem Auftritt letztlich beim Pferderennen mit seiner rotchinesischem Nasen-Mundschutz-Maske und Zylinder, die hier politisch wohl die eigene Vorstellung vun Wirtschaft, den sozialen Ausgleich zwischen den Villen-und Laubenbaronen und den knapsenden Schichten nach dem Vorbild Chinas signalisieren soll.
PR und Wirklichkeit zu verwechseln sind selten ratsam. Auch nicht im rosa-grünen Meran.
Ja, es stimmt, die Erwartungen und Hoffnungen der Stimmbürger-innen vor über fünf Jahren waren parteiübergreifend sehr groß. Vielleicht auch zu groß. Auch bei ökologisch-denkenden Bürgern, den Natur- und Heimatschützern.
Als die Grünen noch in der Opposition waren, ging es Merans Mit- und Umwelt jedenfalls besser. Der Tunnel und eine Autostadt Meran waren Tabu. Da setzten sie sich sogar noch für den Baum, das Grüne ein. Wer hätte vor über fünf Jahren je gedacht, dass ausgerechnet die Grünen all den Verkehr im Umweg (von Bozen, Reschen... bis Passeier) und die Abgase über Tunnel, Kavernengarage unbedingt durch das Zentrum, zur Lauben-Shoppingmall führen würden. Alles ganz ohne kontroverse Debatten, Bürgerbefragung oder gar Referendum ...
https://www.salto.bz/de/article/01092020/tram-statt-tunnel-fuer-klimakiller
Was bleibt von all dem ökologischen und ethischen Selbstanspruch?
Da wird öffentlichkeitswirksam von der bisherigen Stadtregierung alles getan, damit der Tappeinerweg den UNESCO-Titel bekommt.
Was macht die rosa-grüne Stadtregierung konkret am Tappeinerweg hingegen?
Anstatt einer treffsicheren Planung und Kostenwahrheit, um die Belastungen für Natur und Mensch möglichst zu minimieren, hält sie im Wesentlich an einer alten Planung von vor über 40 Jahren fest: https://www.salto.bz/de/article/23072014/tunnel-politik-der-nordwest-umf...
Was macht diese scheidende Stadtregierung neben dem Kavernengarage-Projekt mit Verkehrsabgasschächten sonst noch für den Tappeinerweg?
Sie baut eine grelle Wegbeleuchten, während weltweit Menschen ihr Recht auf den nächtlichen Sternenhimmel fordern und versucht wird das Insektensterben durch die Lichtverschmutzung zur reduzieren Bislang reichte stets all das indirekte Licht von der Stadt aus.
Wasserabführungen wurden im Rahmen dieser Maßnahmen beinträchtigt und zerstört und rund um den Pulverturm wurde alles durch Beton versiegelt. Da ist ökologisches Bewusstsein offensichtlich noch nicht angekommen.
Wie heißt es auf Italienisch sehr treffend: "ne arte, ne parte" - Hauptsache Selbstvermarktung und Posten.
Meine Solidarität gehört den betroffenen Anwohnern amf Tappeinerweg, Tiroler Steig, die wohl als einzige hierzulande nicht mal eine Zufahrt für Rettungs- und Sicherheitsfahrzeuge haben und nun durch die Baumaßnahmen, dem Nord-West-Tunnel und die Kavernengarage mit ca. 600 Fahrzeugen, auch noch um ihr Leben, Gesundheit und Heim bangen müssen. Alle ihre Eingaben, Einschreiben blieben trotz angeblicher Bürgerbeteiligungsmöglichkeit in Meran ohne Interesse. Warum sollten dann die Bürger-innen Rösch wählen?
Das ist ein Beispiel von vielen. Das Problem ist, dass es die natürliche Opposition, die früheren Grünen lange und jetzt noch länger nicht mehr gibt. Verständlich, wenn sich Bürger-innen mit PR-Inszenierungen, Selbstlob und Slogans des BM Röschs und seines Teams nicht mehr zufrieden geben. Auch wenn es Paul Rösch in seiner Welt gerne anders sieht. Es sind also bestimmt nicht die bösen SVP-Wähler-innen, die ja traditionell ethnisch wählen und Rösch gewählt haben, die zu Hause geblieben sind.

Ritratto di Mart Pix
Mart Pix 5 Ottobre, 2020 - 11:42

Rösch hat es vor allem der SVP zu verdanken, dass er BM geworden ist, hätte diese sich nicht enthalten, wäre es jetzt DM. Und kommt mir nicht mit der Freud Sache. Unterberger hat sich für Rösch eingesetzt, das war ebenso ein Fehler.

"ein bisschen diesen disagio verspüren, endlich auch gemeldet" - Diesen hat Rösch dann wohl selbst verschuldet. Wem will er das in die Schuhe schieben?

"Dazu kommt, dass die von der SVP halt geschaut haben, dass Leute nicht zur Wahl gehen." - Die ständigen Seitenhiebe Richtung SVP hören niemals auf. Rösch ist ein schlechter Sieger der die gesamte Zeit andere in Verruf brachte.

Auch ist es auffallend, dass die Autorin die Fragen stark zu Lasten der SVP ausrichtet (siehe letzte zwei Fragen).

Gut dass ich STF gewählt habe um nicht Teil dieses Affenzirkus zu sein.

Advertisement
Advertisement
Advertisement