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Kommentare

„Divoratore di wurstel“

Als Journalist werde ich seit 50 Jahren beschimpft. Es braucht auf Salto aber eine Art Flurbereinigung. Warum ich für die Einführung von Klarnamen bin.
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Es hat mich keineswegs erstaunt, dass der Beitrag von Christoph Franceschini über die Kommentierwut gewisser salto-Leser eine rekordverdächtige Flut von Stellungnahmen provoziert hat. 
Denn immer, wenn mich Freunde oder Bekannte auf salto ansprechen, steht dieses Thema im Vordergrund: "Warum legt ihr diesem Dutzend lästiger Dauerkommentatoren, die sich hinter Pseudonymen verstecken, nicht endlich das Handwerk?
Die seit einer Woche anhaltende Diskussion beweist die Aktualität des Problems. Aber über mögliche Lösungen gehen die Meinungen weit auseinander. Kann oder soll man die Pflicht zu Klarnamen einführen? In diesem Fall müsste sich jeder Kommentator mit seinem Ausweis registrieren.  Beeinträchtigt das Pluralismus und die Meinungsfreiheit? Oder verhindert es gehässige, frauenfeindliche, rassistische oder ganz einfach unangebrachte, oder überflüssige Kommentare? 
Persönlich hatte ich stets Mühe, den Zwang zur Anonymität zu begreifen. Ich habe immer offen für meine Überzeugungen gekämpft und die Folgen dafür in Kauf genommen.
Natürlich verfügt jedes Medium und jede Region über ihre eigene User-Szene mit lokalen Besonderheiten: jene von salto riecht in ihren Kommentaren oft nach Provinzialismus und Stammtisch-Mentalität, nach Mangel an Zivilcourage
und Hemdsärmeligkeit. Die Beiträge der selbsternannten Pflichtkommentatoren wirken häufig belanglos, künstlich erregt oder ganz einfach deplaziert. 
Persönlich hatte ich stets Mühe, den Zwang zur Anonymität zu begreifen. Ich habe immer offen für meine Überzeugungen gekämpft und die Folgen dafür in Kauf genommen. Schon als Vorstandsmitglied der Hochschülerschaft wurde ich in den 60-er und 70-er  Jahren von den Dolomiten immer wieder attackiert. Deren Chefredakteur Josef Rampold machte mich mehrmals zum Gegenstand seiner gehässigen Glossen.  Dafür genügte damals wenig - etwa die Forderung nach Errichtung einer Universität in Bozen. 
Auch als Journalist musste ich mich an massive Attacken gewöhnen. Als vor gut zehn Jahren das Wochenmagazin „internazionale“ beschloss, politische Kommentare von einiger Auslandskorrespondenten auf seine Webseite zu stellen, genügte ein kritischer Beitrag über Beppe Grillo, um in der damaligen M5S-Basis eine Flut gehässiger Kommentare auszulösen: vom „crucco di merda“ bis hin zum „divoratore di wurstel“. Die Redaktion hat damals die ärgsten Beschimpfungen gelöscht, ist jedoch wie viele andere Medien nach einigen Jahren dazu übergegangen, nur noch die drei gewohnten Ikonen anzubieten: befürworten, ablehnen, teilen. Nur selten werden zu gewissen Themen ausgewählte Stellungnahmen publiziert. 
Schon als Vorstandsmitglied der Hochschülerschaft wurde ich in den 60-er und 70-er  Jahren von den Dolomiten immer wieder attackiert. Deren Chefredakteur Josef Rampold machte mich mehrmals zum Gegenstand seiner gehässigen Glossen.  
Mittlerweile suchen viele Medien nach brauchbaren Lösungen. Etliche bemühen sich um eine Moderation der Kommentare - auch eine Frage der Kosten. Kaum eine Zeitung wird mit einer solchen Kommentarflut überhäuft wie der Wiener Standard, dessen Mitarbeiter ich seit seit fast 20 Jahren bin.
Ein Beispiel: meine (vom Thema her wohl kaum brisante) Doppelseite über das österreichische Angebot der Staatsbürgerschaft an die Südtiroler hat dort über 500 Stellungnahmen ausgelöst. Die Besonderheit dabei ist, dass sich unter den Standard-Lesern Gruppen von Kommentatoren gegenseitig in die Haare geraten. Kritiker definieren das Standard-Forum als "Spielwiese von Trollen und Neurotikern" und fordern von der Regierung eine Klarnamenpflicht und harte Strafen gegen Hasspostings und jene Online-Plattformen, die sie zulassen. Das Ausmass des Phänomens ist gewaltig: bis zu 40.000 Kommentare täglich. Fast 15 Millionen jährlich werden auf DER STANDARD, dem grössten Forum Österreichs gepostet.
Ohne Moderation wäre das undenkbar. Die Redaktion schildert den Aufwand: „13 Mitarbeiter kümmern sich beim Standard um Foren und blogs. Sie stellen interessate User-Beiträge nach vorn und sortieren nach einer speziell entwickelten Software unflätige Kommentare aus. 2018 lag die Löschquote bei fünf Prozent. Sind die postings nicht rechtswidrig, wird versucht, die Diskussion durch Moderation in eine konstruktive Richtung zu drehen. Strafrechtliches wie gefährliche Drohungen werden auf Wunsch der Betroffenen angezeigt. Wiederbestätigung oder hetzerische Postings an die Meldestellen weitergegeben."
Zentrale Themen sind dabei Rassismus und Ausländerfeindlichkeit. Motto der Aktion: DEM HASS IM NETZ KEINE CHANCE.
 
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Die Zahl der unerwünschten und anonymen Postings ist bei salto vergleichsweise gering und auch rassistische Propaganda findet sich kaum. Das bedeutet freilich nicht, dass man deshalb unbesorgt zur Tagesordnung übergehen kann.

Natürlich ist die Zahl der unerwünschten und anonymen Postings bei salto vergleichsweise gering und auch rassistische Propaganda findet sich kaum. Das bedeutet freilich nicht, dass man deshalb unbesorgt zur Tagesordnung übergehen kann, denn die meisten Leser empfinden die anonymen Dauerpostings als überflüssig und ärgerlich. An eigenwilligen Stellungnahmen fehlte es in der Diskussion nicht.
Wenn "die Anonymität als Grundpfeiler des Internet und der Freiheit" gepriesen wird, können etwa Freunde der Kinderpornographie erleichtert aufatmen. Anonymität schütze auch vor einem möglichen Berufsverbot in Südtirol, so der Gründer der ehemaligen Piraten-Partei. Bizarre Thesen - denn wer ein Amt als Ressortchef in der Landesverwaltung anstrebt, sollte sich im eigenen Interesse wohl mit Kritik an der Regierungspartei zurückhalten. Das ist nicht nur in Südtirol so, sondern in jedem Land.
Christoph Franceschini hat die Lage in seinem Leitartikel treffend auf den Punkt gebracht: "Eine Gruppe von Fanatikern hat mit ihren inzestuösen, niveaulosen und zumeist auch völlig sinnlosen Diskussionen diesen Raum in Beschlag genommen. Ihre Lieblingsbeschäftigung: untereinander zu streiten. Dabei schaffen sie es schnell, jeden normalen Kommentator hinauszumobben."
Aus diesem Grund bin ich für die Einführung von Klarnamen. Sicher kein Allheilmittel. Aber zweifelsohne ein Schritt nach vorne, eine Art Flurbereinigung, die von vielen Lesern begrüsst wird.

 

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Ritratto di Peter Gasser
Peter Gasser 12 Gennaio, 2019 - 14:26

dito nach dem Motto:
„Dies bin ich.
Dies ist mein Beitrag zum Thema.
Ping-Pong-Spiele ad personam verweigere ich“.
.
Allerdings: stellen Sie sich vor, ich würde unter Gasser Peter einen Beitrag zur „Marmorierten Forelle ab 2016“ schreiben: mein Bürosessel am Arbeitsplatz würde zum Schleudersitz. Schreib- und Kommunikationsverbot hängen in der Luft.

Ritratto di Tomas Kofler
Tomas Kofler 12 Gennaio, 2019 - 14:37

Wer sind denn diese anonymen Kommentatoren, die alles zumüllen? Jene die öfters genannt werden, Oliver H usw. sind doch nicht anonym. Jeder weiss wer sie sind.
In der aktuellen Debatte spricht man immer nur von jenen, die gewisse Autoren (die ja teilweise extreme Ansichten haben) angehen. Was ist mit jenen, die kritische Kommentatoren sofort niedermachen?
Man hat eher den Eindruck, dass einige Redaktionsmitglieder Kritiker, die nicht ihre Sichtweise haben, mundtot machen wollen. Die Probleme treten eigentlich immer mit denselben Autoren auf, Artikel z.B. einer Lisa Maria Gasser werden ausnahmslos akzeptiert - ganz ohne Polemik. Weil sie ausgewogen und objektiv sind. Das sollte man sich vor Augen halten.
Ein polemischer Autor hat hingegen auch polemische Kritik auszuhalten.

Mir persönlich ist eine Klarnamenpflicht egal, aber bringen tut sie absolut gar nichts.
Was mich mehr stört, ist wenn sich ein Oliver Hopfgartner und ein Christoph Moar über 40-50 Kommentare gegenseitig bekriegen... zum zumüllen brauchts eben zwei.

Ritratto di Christoph Moar
Christoph Moar 12 Gennaio, 2019 - 14:51

War da keine inhaltliche Diskussion? Boh.

Ritratto di Robert Tam...
Robert Tam... 12 Gennaio, 2019 - 15:17

Bin mit Tomas Kofler einer Meinung, lediglich der Aussage "Artikel z.B. einer Lisa Maria Gasser werden ausnahmslos akzeptiert - ganz ohne Polemik. Weil sie ausgewogen und objektiv sind." muss ich widersprechen. LMGs Artikel sind immer wieder tendenziös gewesen, wofür sie dann auch zu Recht kritisiert wurde.

Ritratto di Christoph Franceschini
Christoph Franceschini 12 Gennaio, 2019 - 15:49

Sehr, geehrter Herr Kofler, Sie fragen: "Wer sind denn diese anonymen Kommentatoren, die alles zumüllen?".
Den ersten Teil Ihrer Frage kann ich Ihnen gerne beantworten. Sie sind für mich z.B einer dieser anonymer Kommentator. Sie haben sich bei der Registrierung ihres Accounts weder mit einer Adresse, noch mit einer sonst nachvollziehbaren Angabe angemeldet. Alles war wir haben ist ein gmail-adresse (die jeder in 3 Minuten machen kann) und einen Namen: Tomas Kofler.
Vielleicht stimmt er, vielleicht auch nicht.
Wäre es nicht gescheiter zuerst vor der eigenen Tür zu kehren, bevor man mit dem Finger auf der Tatastur auf andere zeigt, die wenigsten die Courage und Ehrlichkeit haben ihr Gesicht und ihren Namen zu zeigen?

Ritratto di Robert Tam...
Robert Tam... 12 Gennaio, 2019 - 16:12

Angenommen Tomas Kofler heißt nicht so: ändert es irgendetwas am Wahrheitsgehalt seines Kommentars? Nein. Er hat Recht.

Für Christoph Franceschini: Wäre es nicht gescheiter zuerst vor der eigenen Tür zu kehren, bevor man mit dem Finger auf der Tastatur auf andere zeigt? Ich darf Dich an Deine rabiaten Rundumschläge erinnern.

Ritratto di Peter Gasser
Peter Gasser 12 Gennaio, 2019 - 16:18

Ich habe von jeher große Skepsis gegenüber jenen, welche (sofern es sich nicht um empirische belegte Fakten handelt) behaupten, sie alleine hätten "Recht" und sie alleine hätten den "Wahrheitsgehalt" gepachtet.
Wozu dann diskutieren? Wer Recht & Wahrheit für sich gepachtet hat, kann nur noch missionieren.

Ritratto di Tomas Kofler
Tomas Kofler 12 Gennaio, 2019 - 16:13

Ich stelle somit fest, dass Sie mich für einen dieser Zumüller halten.

Wenn keine Verpflichtung besteht, gebe ich im Internet sicher nicht meine Adresse oder sonstige persönliche Daten preis.
Schon gar nicht, wenn ich nicht weiss, was mit den Daten passiert und wer sie sieht. Aus demselben Grund hat Facebook und Whatsup auch keine Infos über mich.
Christoph Moar hat geschrieben, dass sich hier einige sehr gut verchleiern, bzw. dass ihre IP Adresse nicht rückverfolgbar ist. Das heisst im Umkehrschluss, dass der Blogger Moar (wie er sich selbst gerne bezeichnet) Zugriff auf die Server von Salto hat, darauf rumschnüffelt und Logfiles prüft.
Sehr vertrauenserweckend!!!!
Meine IP Adresse ist nicht verschleiert. Die Postpolizei findet mich ohne Probleme wenns sein muss.

Ritratto di Christoph Moar
Christoph Moar 12 Gennaio, 2019 - 17:23

Völliger Irrtum. Ihre Aussage entbehrt jeder Grundlage. Es reicht völlig, ein paar Leute zu kennen, die hier verschleiert kommentieren und es mir erzählen. Dazu muss ich keinen Server anrühren. Ach Gottchen, wie einfach gedacht. Und meckern, dass da viele Kommentare stehen, diese aber wohl nicht lesen. Denn da wäre alles fein säuberlich erklärt. Na dann.

Ritratto di Christoph Moar
Christoph Moar 12 Gennaio, 2019 - 17:30

"Das heisst im Umkehrschluss, dass der Blogger Moar (wie er sich selbst gerne bezeichnet) Zugriff auf die Server von Salto hat, darauf rumschnüffelt und Logfiles prüft."

Damit das klar ist: die Unterstellung ist infam, nicht faktenbasiert und einfach nur übergriffig. Ich bin hier Blogger, das kann jeder prüfen. Auf Server, Technik, Datenbanken, User und Daten habe ich keinen Zugriff und werde ich auch nie Zugriff haben. Seien sie gegrüßt, uns fragen sie mich in Zukunft direkt, wenn sie Zweifel haben.

Ritratto di Tomas Kofler
Tomas Kofler 12 Gennaio, 2019 - 17:37

Sie haben am 1.1.2019 um 20:01 folgendes geschrieben:

"Wenn aber jemand von seinem Heimrechner oder Smartphone etwas postet, ist alles nachvollziehbar."
Irrtum. Es gab hier auf Salto schon grandios verdunkelte Diskussionsteilnehmer, die alle Vorkehrungen dafür getroffen haben, nicht ermittelbar zu sein.

Hab ich also etwas falsch verstanden? Asche auf mein Haupt

Ritratto di Christoph Moar
Christoph Moar 12 Gennaio, 2019 - 18:03

Ja haben sie. Es gab hier Leute, die gepostet haben und dafür gesorgt haben, nicht ermittelbar zu sein. Es steht nirgends, dass ermittelt wurde, und es steht nirgends, dass ich Server angeschaut habe, um das zu wissen.

Zwei haben es mir persönlich erzählt, nachdem ich im Gespräch meine Vermutungen über den Verfasser eines Kommentare geäußert habe, bzw. gefragt habe, wer wohl so einev Lanze in einem Post gebrochen hätte.... Wenn man Leute kennt, in Südtirol, und bestimmte Themen besprochen werden, mit gewissen Details, ist es nicht unwahrscheinlich, einen Treffer zu landen. Einen habe ich gelandet, ein zweiter (ja, ein Mann) hat's mir von sich aus erzählt.

Ein Dritter hat vor vielen Jahren hier Müll gepostet, und dabei auf eine Seite verwiesen, die ihm wahrscheinlich gehörte oder nahe lag. Diese war über Treuhändern verwaltet und in sichern Hafen angelegt. Wer soviel Energie aufwendet, um sich zu verschleiern, postet hier nicht mit klarer IP.

Dass habe ich alles schon ausführlich erklärt. Ich hab aber das Gefühl gehabt, man verfolgt lieber seine vorgefasste Meinung, statt zu erkennen, dass man vielleicht nicht alle Möglichkeiten gewichtet hat.
Die Entschuldigung ist aber gerne angenommen, Thema erledigt.

Ritratto di Servus Leute
Servus Leute 12 Gennaio, 2019 - 18:22

Zur Erinnerung:
Franscheschini schrieb da oben:

"Sie haben sich bei der Registrierung ihres Accounts weder mit einer Adresse, noch mit einer sonst nachvollziehbaren Angabe angemeldet. Alles war wir haben ist ein gmail-adresse .... "

also wird sehr wohl geschnüffelt.

Ritratto di Christoph Moar
Christoph Moar 12 Gennaio, 2019 - 18:37

Was hab ich mit Franceschini zu tun?
Sippenhaft? Wird immer cooler hier. Dann halt doch keine Entschuldigung, hatte ich das Asche über mein Haupt wohl falsch verstanden. Thema trotzdem erledigt. Zumindest für mich. Wenn sie weiter Dinge behaupten, die ich nicht geschrieben habe, ist es wirklich keine feine Art. Warum tun sie das?

Ritratto di Christoph Moar
Christoph Moar 12 Gennaio, 2019 - 18:38

Achso. War jetzt der servus. Sorry Herr Kofler, war jetzt nicht Absicht. Kleiner Smartphone Bildschirm Auszug. Ende wirklich.

Ritratto di Peter Gasser
Peter Gasser 12 Gennaio, 2019 - 18:39

In Ihre Anmeldedaten zu sehen ist keinesfalls "schnüffeln".
Der Eigentümer des Mediums wird doch auf seine eigenen Seiten sehen dürfen... also irgendwie artet dies jetzt wieder aus...

Ritratto di Christoph Franceschini
Christoph Franceschini 12 Gennaio, 2019 - 19:26

Nur noch diese Info (dann halte mich lieber aus dieser besonders niveauvollen Diskussion heraus):
Ich bin presserechtlich für dieses Portal verantwortlich. Das heißt die von ihnen so geschätzte Postpolizei kommt zu mir, wenn sie ermittelt. Zudem bin auch ich vor Gericht für all ihre genialen Kommentare verantwortlich. Deshalb hat meine Aufgabe nichts mit "schnüffeln" zu tun. Sondern es ist meine Aufgabe als Direktor möglichen Schaden abzuwenden.
Schönes (anonymes) Wochenende.

Ritratto di Tomas Kofler
Tomas Kofler 12 Gennaio, 2019 - 20:45

Ich nehme an, dass ich gemeint bin, also möchte ich präzisieren: Wenn Sie genau lesen, stellen Sie fest, dass ich nie gesagt habe, Francheschini schnüffelt. Das war jemand anderes. Es ist mir schlichtweg egal und Ihr Recht, meinen Account einzusehen. Es mir auch egal, dass Sie Informationen zu meinem Account hier in den Kommentaren preisgeben. Es sind ja zum Glück "Nicht"Infos.

Nun gut. So solls sein. Mit den heutigen Tag lösche ich meinen Account und sage lebewohl.

Salto hat eh keine Qualität mehr. Man sieht es ganz einfach daran, wenn man sich die Kolonnen mit den meistkommentierten und meistgelesenen Artikeln unten ansieht. Die meistegelesenen sind meist belanglose Artikel ohne Kommentare. Derzeit ein Infoartikel in Zusammenarbeit mit CGIL AGB.
Die ach so polemischen Artikel werden doch immer nur von derselben Handvoll Leute kommentiert und gelesen. Würde mich nicht wundern, wenn die von der Rier oder der Mumelter 20-30 Leser oder weniger haben. Sie tauchen jedenfalls nie bei den meistgelesenen auf.

Der sog. Enthüllungsjournalismus lässt mittlerweile auch sehr zu wünschen übrig. Immer dieselben Tiraden ohne großen Inhalt, meist über unwichtige Personalien. Enthüllungsjournalismus hängt stark von Informanten und Insidern ab, die dem Journalisten erst die Zusammenhänge erkären. Die Quelle scheint größtenteils versiegt zu sein und immer nur Sel oder Sparkasse wird langweilig.

Wenn sich Salto nur mehr mit Gleichdenken umgeben will, mir solls Recht sein. Zieht euch in eure Seifenblase zurück und verschließt euch der Realität. Wenn das der Weg ist, wünsche ich euch viel Glück und rate euch, euch immer schön gegenseitig auf die Schulter zu klopfen.
KOFLER ENDE

Ritratto di Andreas gugger
Andreas gugger 14 Gennaio, 2019 - 17:32

auf nimmerwidersehen

Ritratto di Servus Leute
Servus Leute 12 Gennaio, 2019 - 21:31

Man sollte den Unterschied kennen zwischen Anonym und Nick.
Bin mit meiner Mail-Adresse auf salto angemeldet, also ist nichts anonym.

Die Handhabe ist doch recht widersprüchlich:
Man erlaubt Nicks, aber überhäuft diese mit Vorwürfen.
Entscheidet Euch - aber nehmt dann halt auch einen Schwund an Klicks hin.

Ritratto di Peter Gasser
Peter Gasser 12 Gennaio, 2019 - 16:13

der Leser kann sehr gut unterscheiden zwischen "kritischen Kommentatoren" und jenen, welche, prinzipiell Autoren angreifen oder sich selbst zu Bewertungsinstanzen erheben, welche sie nicht sind.
Auch kann der Leser sehr wohl
- Kommentare zur Sache von Eitelkeitsgeplänkel zwischen Kommentatoren, und
- Erwiderung zur Sache von didaktischen Leerspielen unterscheiden.
Auch hat der Leser meist ein sehr feines Empfinden darüber, wenn harte Kritiken in der Sache zu Ausgrenzungen ad personam/ad hominem umschlagen.
Die Frage stellt sich auch, ob mancher glaubt, zu Beurteilungen/Bewertungen berufen zu sein, wo er doch Leser, Nutzer oder im erweiterten Sinne Teilhaber ist.
Es gehört zur allgemeinen Bildung, dass ich mich sich nicht in einen bestehenden Kreis stelle, und andere fachlich/persönlich anpöble.
Niemand MUSS Salto lesen, und wenn es ihm zuwider ist, so kann er doch, stillschweigend, gehen... es sei denn, er habe masochistische Neigungen.

Ritratto di Robert Tam...
Robert Tam... 12 Gennaio, 2019 - 16:34

"Auch hat der Leser meist ein sehr feines Empfinden darüber, wenn harte Kritiken in der Sache zu Ausgrenzungen ad personam/ad hominem umschlagen."
Ganz Deiner Meinung, Peter. Saltos derzeitiges Problem: es sind eben wenige Leser (aufgrund mangelnder Qualität).
Genau weil Leser in der Lage sind, gute von schlechten Kommentatoren zu unterscheiden, bin ich absolut dafür, dass die Kommentarfunktion künftig nicht eingeschränkt wird, sondern ganz einfach nur eventuelle beleidigende oder gar rechtswidrige Kommentare löscht.

Ritratto di Peter Gasser
Peter Gasser 12 Gennaio, 2019 - 16:46

Ich sehe die mangelnde Qualität nicht. Ganz im Gegenteil.
Hier gibt es ein (für mich gutes) Angebot.
Missbraucht wird mitunter die Kommentarfunktion für exhibitionistische Darbietungen und Wolfsrudelgehabe zwischen Lesern (aktiv) und Autoren (passiv) und - ganz fehl am Platz - zwischen Lesern und Lesern.
Es fällt doch auf, dass - unabhängig vom Thema (!) - sich stets ähnelnde Kommentarstränge zwischen meist denselben Kommentatoren entstehen. Dieses "persönliche Reiben" interessiert eher nicht und stört nur.
Kaum ein Kommentarstrang, der nicht - oft genug bewusst provoziert - von der Betrachtung der Sache sofort auf die Bewertung der Person wechselt.
Das empfinde sicher nicht nur ich als Leser als lästig und unangenehm.

Ritratto di Robert Tam...
Robert Tam... 12 Gennaio, 2019 - 17:06

Wir bewerten die Qualität von Salto eben unterschiedlich, Peter. Erlaube mir aber die Frage: warum hat Salto so wenige Leser (trotz einer massiven Werbekampagne bei den Bushaltestellen), wenn es Deiner Meinung nach keine Qualitätsmängel hat?

"Kaum ein Kommentarstrang, der nicht - oft genug bewusst provoziert - von der Betrachtung der Sache sofort auf die Bewertung der Person wechselt."
Ja, die ad-hominem-Attacken sind im Kommentarbereich nicht angebracht. Vielleicht gehen Franceschini, Di Luca und Rier fortan mit dem guten Beispiel voran und unterlassen es.

Ritratto di Peter Gasser
Peter Gasser 12 Gennaio, 2019 - 17:20

... vielleicht, weil die Menschen heute meist nur noch die Schlagzeilen lesen und - in unserer schnelllebigen Zeit - für Artikel, welche "Mit- und Nachdenken" erfordern, kaum Zeit und auch kaum Lust haben?
... weil viele Leser heute wohl keine Lust haben, dem SELBST nachzuspüren, was z.B. Frau Mumelter in Ihren Kolumnen dezent, und zugegeben, oft erst zum Entdecken andeutet?
... weil ad personam Streiten viel einfacher ist als kreativ Gedanken und Texte zu entwickeln und nah am Sachthema zu bleiben?
... weil es einfacher ist, die textliche Schmalkost auf Nachrichtenportalen zu konsumieren?
Da könnte man noch einiges Weiteres anführen - die mangelnde Qualität ist es nicht: ist doch wie mit den Büchern: hochqualitative Sach- und Fachbücher werden kaum gelesen (höchstens verschenkt), triviale Massenware aber wird millionenfach konsumiert.

Ritratto di Robert Tam...
Robert Tam... 12 Gennaio, 2019 - 17:32

Interessanter Erklärungsansatz, Peter. Du hast gewiss Recht, wenn Du sagst, dass sich viele Leute zum Lesen nicht mehr die nötige Zeit nehmen.
Natürlich könnten unsere Meinungen zur Qualität von Salto nicht unterschiedlicher sein. Ich bin weiterhin überzeugt davon, dass Salto derzeit einfach noch qualitativ zu schwach ist, um für ein größeres Publikum interessant zu sein. Erst die exzellenten Kommentare einiger kluger Köpfe (z.B. Oliver H. und Gorgias) machen Salto lesenswert. Das Portal ist nämlich dank seiner Kommentare einigermaßen interessant - nicht trotz. Die guten Kommentatoren zeigen Aspekte auf, die in den Artikeln oft nicht erwähnt oder falsch dargestellt wurden und sind so ein wertvolles Korrektiv. So etwas hört Franceschini natürlich nicht gern, ich weiß.

Ritratto di Peter Gasser
Peter Gasser 12 Gennaio, 2019 - 17:40

Ich teile die eitle Ansicht keineswegs, dass Salto wegen der (exzellenten?) Kommentatoren interessant ist, und die Autoren folglich Beiwerk seien. Die Kommentatoren sind ein interessantes Beiwerk, aber eben Beiwerk, und vermögen Zusätzliches aufzuzeigen, Informationen beizubringen und Kritisches anzumerken.
Ich lese Salto wegen der dort/hier arbeitenden Autoren.
Diese Art, jene, welche hier arbeiten, abzuqualifizieren und sich als Kommentatoren als "exzellentes" "Korrektiv" zu bezeichnen, entbehrt einer gewissen Arroganz nicht. Diese stört mich hier bei vielen Kommentaren, diese Hybris der lesenden Kunden.

Ritratto di Robert Tam...
Robert Tam... 12 Gennaio, 2019 - 17:56

Vorsicht, Peter: Ich sage nicht, dass alle Kommentatoren oder Kommentare exzellent seien.
Ja, ich teile Deine Meinung, dass Kommentare Beiwerk sind. Tut mir leid, wenn ich mich diesbezüglich schlecht ausgedrückt haben sollte. Aber manchmal kann eine gute Nebenspeise die mittelmäßige Hauptspeise kompensieren. Das geschieht bei Salto immer wieder - schau Dir beispielsweise Mumelters Kolumne an.

Die Korrektiv-Funktion des Kommentarbereichs ist meiner Meinung überlebenswichtig für Salto. Ohne Kommentarfunktion noch weniger Leser – eine furchtbare Vorstellung für ein eh schon schwächliches Portal.
Auch ich lese Salto wegen der dort/hier arbeitenden Autoren – einige jedenfalls. So schätze ich Franceschinis gut recherchierte Enthüllungsgeschichten sehr. Genau das braucht Südtirols Medienlandschaft.
Dich stört die angebliche "Hybris der lesenden Kunden", mich stört hingegen die (noch) durchschnittlich geringe Qualität von Salto. Ich bin überzeugt: Salto kann es besser. Deshalb halte ich dem Portal weiterhin die Treue.

Ritratto di Oliver H.
Oliver H. 12 Gennaio, 2019 - 18:23

wenn ich mich einbringen darf:
Die Kommentatoren machen salto.bz facettenreicher. Salto.bz hat eine Blattlinie, das ist klar und auch in keiner Weise problematisch, da es völlig legitim ist. Kommentatoren wie gorgias oder auch ich bringen manchmal eine andere Sichtweise herein.

Insofern sollten wir aufpassen und darauf achten die richtigen Fragen zu stellen: Die Frage ist nicht ob wir anonyme oder nicht anonyme Kommentare wollen. Die Frage ist, was für Art von Kommentaren wir hier lesen wollen.

Ritratto di Oliver H.
Oliver H. 12 Gennaio, 2019 - 14:39

Wer ist denn Ihrer Meinung nach der Gründer der ehemaligen Piratenpartei Südtirol? Das einzige mir bekannte Gründungsmitglied der Piratenpartei Südtirol das unlängst hier kommentierte ist Thomas Sigmund. Hat er gesagt es bräuchte Anonymität um vor einem Berufsverbot zu schützen?

Kann es sein dass da ein Irrtum vorliegt?

Ritratto di An Mu
An Mu 12 Gennaio, 2019 - 18:12

Hallo Oliver,

als der am längsten währende Vorsitzender der ehemaligen Piratenpartei Südtirol, solltest du eigentlich wissen, dass Thomas Sigmund _kein_ Gründungsmitglied war, während du wohl als deren Totengräber bezeichnet werden könntest, doch ebenso bei der Gründung nicht dabei warst.

Gerhard Mumelter bitte ich mal die technischen Grundlagen des Internets zu studieren, was es für einen Aufwand bedeutet "anonym" im Internet unterwegs zu sein. Ebenso finde ich, sollet er seine Wortwahl überdenken:
gehässige, frauenfeindliche, rassistische, Trolle und Neurotiker, überflüssig und ärgerlich, ..
Zentrale Themen sind dabei Rassismus und Ausländerfeindlichkeit.
Motto der Aktion: DEM HASS IM NETZ

Ansonsten riechen die Beiträge oft nach Provinzialismus und Stammtisch-Mentalität, nach Mangel an Zivilcourage und Hemdsärmeligkeit, darum war einer meiner Neujahresvorsatz 2019 keine Zeit mehr auf salto zu verlieren, trotzdem Alles Gute und frohes Schaffen.

Ritratto di Oliver H.
Oliver H. 12 Gennaio, 2019 - 18:40

Ob Thomas Sigmund beim Gründungsakt mitunterschrieben hat, kann ich nicht sagen. Dass er in der Gründungsphase involviert war ist hingegen gewiss.

Du hälst mich für den Totengräber der Piratenpartei? Ich denke die Mehrheit aller Menschen die je bei der PPST mitgearbeitet haben würden diese Bezeichnung jemand Anderem geben. Weiters denke ich dass auch nicht direkt involvierte Beobachter von außen nicht mir das Ende der Piratenpartei in die Schuhe schieben würden. Was ich wirklich getan habe: Ich habe der PPST den Gnadenschuss gegeben.

Warum hast du eigentlich die Videos von der Pressekonferenz von youtube genommen? Schämst du dich?

Ritratto di An Mu
An Mu 12 Gennaio, 2019 - 19:28

Lieber Oliver,
wie kannst du behaupten, dass _ich_ die Video von youtube genommen haben sollte?
Schämst du dich überhaupt nicht, solche Unterstellungen zu machen?
*

Ich zitiere Christian Mair, weil es so passend ist.
"
Und andererseits geht es um ein Recht auf Vergessen. Wohl so mancher 68er hätte keine KArriere gemacht, wären seine Kommentare einsehbar gewesen.

Zu klären bleibt wie wir gemeinsam eine Kultur der öffentlichen Debatte entwickeln können, die einehochwertige Basis für den aufgeklärten Bürger bildetund auch Kontroverse zulässt.
"
und gebe die Antwort, dass die Techniken fruchtbringender Dialoge von C.G. Rogers als humanistische Psychologie beschrieben wurden, anders aber auch Schopenhauer im Büchlein "Die eristische Dialektik" beschrieben hat, wie man in Debatten Recht behalten kann, wobei ich letzteres leider öfter hier im Kommentarbereich antreffe.

Trotzdem rechne ich salto sehr hoch an, dass es meines Wissens, das einzigste Online Medium in Südtirol ist, das Kommentare unmoderiert zulässt. So gesehen, und verglichen mit anderen Online Medien, ist m.A. das Niveau relativ hoch. Am ehesten würde ich den Salto Machern raten, ihr meiner Meinung zustehendes Recht auszuüben und unangenehme Kommentatore zu löschen, während ich den Salto Kritikern nur zurufen kann, macht es doch selber besser.

Ritratto di Oliver H.
Oliver H. 12 Gennaio, 2019 - 21:18

Ich kann es behaupten weil die entsprechenden Videos auf einem von dir verwalteten Youtube-Channel eingestellt wurden und du mir das selbst gesagt hast. Das ist also mein Wissensstand. Irre ich mich etwa?

Was die Diskussionskultur hier angeht, gebe ich dir zu 100% Recht.

Ritratto di An Mu
An Mu 12 Gennaio, 2019 - 23:07

Ja Oliver, du irrst dich, sogar dreifach:
1. Ich hatte nie einen YouTube Channel
2. kann dir darum auch nie so etwas gesagt haben,
3. wenn ich mich, laut dir dafür geschämt haben sollte und das Video wieder gelöscht haben sollte, wieso hätte ich es dann überhaupt online stellen sollen?
Logik ist wohl nicht deine Stärke? (um die Art zu spiegeln)

Doch ich vermute, wenn wir da weiterfetzeln, dann ist es genau das, was die Kommentare überflüssig macht, darum komme ich wieder auf das Thema Klarnamenpflicht vs. Pseudonym (oder Spitzname) zurück.
-
Ich ändere vielleicht meinen Klarnamen in ein Pseudonym um.
Dies, weil ich nicht möchte dass Crawler meinen richtigen Namen haben und ihn mit der Information, welche ich hier auf Salto preisgebe, mit anderen Datenbanken verbinden, um dann mittels statistisch-heuristischen und maschinellen Lernalgorithmen ein Persönlichkeitsprofil über mich zu erstellen.oO(technische Fachbegriffe werden absichtlich eingestreut./)
Viele wissen wahrscheinlich nicht, wie einfach es für Datenkraken ist, im Internet Information zu sammeln, das Öl der Zukunft, Schlagwort Big Data, und wie schwer es für den Einzelnen ist, Einsicht über seine persönlichen Daten zu erhalten bzw. die Löschung zu veranlassen, Schlagwort informationelle Selbstbestimmung und wie Christian Mair schon schrieb, das Recht auf Vergessen.

Was mit diesen Daten gemacht werden kann, zeigen die Pläne in China das Sozialkredit-System einzuführen.
https://de.wikipedia.org/wiki/Sozialkredit-System

Damit werden meiner Meinung genau die Werte torpediert, für welche die europäische Kultur steht,
- die Freiheit des Individuums (den eigenen Verstand zu benutzen)
- die Würde des Einzelnen (auch konträre Ansichten zu haben)
- das Versprechen ein selbstbestimmtes Leben zu führen,
wobei neben diesen (Menschen)rechten, klarerweise auch die Menschenpflichten stehen.
https://www.menschenpflichten.info/kopie-home

Ein Tipp, den sich Kritiker aller Colouer allgemein zu Herzen nehmen sollte, nennt sich Sandwich Feedback:
1 ------------- positives Feedback geben, loben ------------------
2 ++++++++Kritik einbringen als eigene Meinung ++++++++++++
3 ------------- nochmals Positives hervorheben -----------------

Ich möchte nochmals betonen, wie wichtig ich es für Südtirol finde, dass das Online Medium salto.bz existiert, das Vielen die Möglichkeit gibt Beiträge ohne Moderation zu veröffentlichen. Wenn einige wenige diese Freiheit nutzen ständig anderen ans Bein zu pinkeln, finde ich das zwar lästig, doch niemand zwingt mich deren Kommentare zu lesen (genauso wie sie die Freiheit hätten, zu Hause zu pinkeln), und noch weniger fühle ich mich bemüssigt, mich auf deren Wortgefechte einzulassen.

Bei diesem speziellen Beitrag wollte ich nur klarstellen, dass die Piratenparteien nicht für ein anonymes Internet eingetreten sind, doch für informationelle Selbstbestimmung und Netzfreiheit (was nicht das gleiche ist wie Freiheit im Netz).
Nicht nur deshalb, doch unter anderem auch, haben die etablierten Medien den Untergang der Piratenparteien herbeigeschrieben, trotz oder wegen, weil diese sich um Themen kümmerten, wo heute noch das Wissen und Bewußtsein der Risiken und Möglichkeiten in der Allgemeinheit nur rudimentär bis gar nicht vorhanden sind, wie auch der Beitrag von Gerhard Mumelter zeigt, der eine Klarnamenpflicht befürwortet, ohne die Konsequenzen zu bedenken, abgesehen von der Sprache, die er in seinem Beitrag verwendet, worauf er sich dann nicht wundern darf, wenn andere ihm ähnliche Wörter spiegeln, denn so wie in den Wald gerufen wird, so schallt es auch wieder heraus.
Trotzdem ein guter Beitrag die Diskussion über Internetthemen zu fordern und fördern.
Viele Grüße
AnMu

Ritratto di Oliver H.
Oliver H. 13 Gennaio, 2019 - 09:41

Andreas Mutschlechner, wie ich sehe hast du dich in keiner Weise verändert. Ich wünsche dir viel Glück auf deinem künftigen Lebensweg.

Ritratto di Robert Tam...
Robert Tam... 12 Gennaio, 2019 - 15:46

Man nicht vergessen, dass durchaus einige der übergriffigen Schimpfer hier im Kommentarbereich unter ihrem Klarnamen schreiben, zum Beispiel Christoph Franceschini, Silvia Rier und Gabriele di Luca.
Renate Mumelter schreibt zwar keine Kommentare, beschimpft aber in ihrer (leider grottenschlechten) Kolumne Andersdenkende als "Trolle" und "übergriffige Netzhengste" - statt endlich bessere Beiträge zu liefern.
Einer der übergriffigsten Kommentatoren, wenn nicht sogar der übergriffigste, ist 19amet. An ihm stößt sich die Salto-Redaktion aber nicht. Warum? Weil er im Großen und Ganzen in ihrem Sinne pöbelt. Ausgewogenheit sieht anders aus, liebe Redaktion.

Wenn Gerhard Mumelter seine Filterblase verlassen würde, würde ihm auffallen, dass Salto kaum gelesen wird – obwohl das Portal mit Steuergeldern gut gefüttert wird (Beiträge und überproportional viele Werbebanner durch öffentliche Körperschaften/Gesellschaften). Salto hat weniger Leser, weil es derzeit noch schwache Qualität liefert. Die kritischen Kommentare sind also Symptom, nicht Ursache für Saltos Probleme. Natürlich: einfacher ist es, auf den Kritikern herumzuhacken, als das Portal besser zu machen.

Nur, wie soll das weitergehen? Salto kann sich nicht auf ewig auf öffentliche Werbeaufträge und Förderungen verlassen. Bisher wurde stark davon profitiert, dass die Blattlinie dem Landeshauptmann sehr genehm ist. Durch den neuen Regierungspartner Lega wird diese komfortable und privilegierte Position natürlich gefährdet. Kein Wunder, dass Salto wochenlang aus allen Rohren gegen die SVP-Lega-Koalition geschossen hat. Nun haben wir aber den Salat: Lega statt Achse Grün-PD. Wird nun Salto weiterhin so großzügig mit öffentlichen Geldern belohnt? Ich weiß es nicht.
Wenn Salto aber besser wird, dadurch mehr Leser bekommt und somit für "echte" Werbekunden interessant wird (also nicht mehr von den üppigen Werbeaufträgen durch die öffentliche Hand abhängt), dann hat es eine Zukunft.

Nur Mut, liebe Salto-Redaktion: Ärmel hochkrempeln und Qualität steigern! Alles Gute!

Robert Tamanini, Bozen

Ritratto di Servus Leute
Servus Leute 12 Gennaio, 2019 - 21:11

bin selten einer Meinung mit Robert, aber das Problem von zweierlei Maß ist offensichtlich. Ideologisch teile ich oft die Positionierung von amet, seine Formulierungen aber sind oft drastisch und auch beleidigend - nur kräht da kein Hahn. Wir haben es mit einer selektiven Empörun zu tun.
Lange hat salto das Problem von untergriffigen Kommentaren nicht erkannt, jetzt haben wir dafür eine Überreaktion.

Ritratto di Servus Leute
Servus Leute 12 Gennaio, 2019 - 21:24

Das Argument mit dem Geld sollte man ruhig beiseite legen. # Es verneint den Pluralismus.
Viel Geld gibt es z.B. den Schützenbund, der an ideologischer Einseitigkeit nicht zu übertreffen ist.
Geld gibt es für die privaten Radios, die immer brav die Sichtweise der Landesregierung weitergeben, ohne je eine Frage zuviel zu stellen,
Geld gibt es für UT24 mit rassistischen Kommentaren und Artikeln im Stil der rechtsexremen Plattform "unzensuriert",
Geld gibt es schlussendlich haufenweise für die Athesia-Medien, die Kampagnen betreiben, die jeder seriösen journalistischen Ethik widersprechen - siehe Ötzi-Museum.
Warum wird das Geld nur salto.bz vorgerechnet? Weil es linksliberal ist und Ihnen das nicht passt?
salto.bz ist notwendig, auch wenn ich manches daran bemängele.

Ritratto di Robert Tam...
Robert Tam... 14 Gennaio, 2019 - 10:51

Die öffentlichen Werbeaufträge bei Salto sollte man durchaus thematisieren. Es fällt auf, dass Salto – trotz geringer Leserschaft (siehe hierzu die Aufstellung weiter unten) sehr viele öffentliche Werbeaufträge bekommt. Es gibt natürlich Geld für (fast) alle Südtiroler Onlinemedien - gut so (lassen wir Radio und Vereine beiseite, sonst vergleichen wir Äpfel mit Birnen).
Es aber augenscheinlich, dass Salto gerade bei den öffentlichen Werbeaufträgen – die durch den Landtag schwer bis gar nicht kontrolliert werden können (gerade wenn es halböffentliche Körperschaften/Gesellschaften sind) – extrem gut absahnt. Die Salto-Blattlinie ist dem Landeshauptmann eben genehm, das hat sich bisher gut gelohnt (von wegen "Unabhängigkeit kostet" mit dazugehöriger pathetischer Märtyrerpose).

Geschätzte Zugriffzahlen ausgewählter Südtiroler Onlinemedien in den letzten 6 Monaten (Quelle: Similarweb – ist natürlich nur eine Schätzung, aber der Schätzungsfehler dürfte im Groben bei allen Medien ähnlich hoch sein):
stol.it – 2.050.000
altoadige.it – 957.910
UT24: 546.450
tageszeitung.it - 390.710
Salto.bz – 133.100
barfuss.it – zu klein, um überhaupt geschätzt werden zu können
brixner.info – zu klein, um überhaupt geschätzt werden zu können
ilgiornoaltoadige.it – zu klein, um überhaupt geschätzt werden zu können
franzmagazine.com – zu klein, um überhaupt geschätzt werden zu können

Nun noch etwas anderes: "Servus Leute" kommentiert auf Salto anonym. Sollte er (ich gehe von einem männlichen Kommentator aus. Sollte ich falsch liegen, bitte ich um Verzeihung) rechtswidrige Kommentare schreiben, wäre er laut eigener Aussage für die Staatsanwaltschaft ermittelbar - ich glaube ihm. "Servus" und ich sind oft verschiedener Meinung, aber er pöbelt nicht, sondern vertritt seine Aussagen mit ausgewogener Rationalität. Genau so sollte es sein.
Andererseits haben mehrere Nutzer mit Klarnamen (auch Mitglieder der Salto-Redaktion bzw externe Salto-Autoren) in der Vergangenheit gepöbelt. Das zeigt uns wiederum deutlich, dass eine Klarnamenpflicht per se nichts bringt. Was Salto dringend tun sollte: beleidigende Kommentare löschen -auch wenn sie im Sinne der Blattlinie sein sollten.

Robert Tamanini, Bozen

Ritratto di Christoph Moar
Christoph Moar 14 Gennaio, 2019 - 11:39

"Quelle: Similarweb – ist natürlich nur eine Schätzung, aber der Schätzungsfehler dürfte im Groben bei allen Medien ähnlich hoch sein"

Das ist leider ein Bauchgefühl ("...der Schätzungsfehler dürfte im Groben..."), der, wie alle Bauchgefühle, täuschen kann. Wenn Sie nachlesen, wie Similarweb (und sämtliche andere Tools dieser Welt) funktionieren, werden Sie feststellen, dass das, was sie da rauslesen, auf Ihre Fragestellung bezogen nicht mehr Wahrheitsgehalt hat als ein Kaffeesatz am morgen.

Bei "großen" Webseiten mit tendenziell mit globalem oder us-amerikanischen Fokus können sie gewiss "irgendwas" aus similarweb.com herauslesen. Bei allem anderen können Sie genausogut mit verbundenen Augen einen Dart auf eine 2km entfernte Scheibe werfen, das Ergebnis dürfte ziemlich genau einer Zufallsverteilung entsprechen.

Kleiner Vergleich?
Ihr hier postuliertes "Ranking" zeigt genau diese Reihenfolge:

#1 stol.it (2 Mio geschätzte Zugriffe/Monat)
#2 altoadige (1 Mio geschätzte Zugriffe/Monat)
#3 UT24 (0,5 Mio geschätzte Zugriffe)
#4 Tageszeitung (0,4 Mio geschätzte Zugriffe)
#5 Salto (0,1 Mio geschätzte Zugriffe)

Nun machen wir das Spielchen mal mit Alexa.com, ein System des Amazon-Konzerns, das auch ein paar Dutzend Jahre länger als similarweb.com auf dem Markt ist, und (vor allem) etwas offener damit umgeht, welche "Quellen" (jaja, ich weiß) es für die Ermittlung seiner Rankings verwendet.

Das Ergebnis ist diese Reihenfolge:

#1 stol.it (Platz 540 der meistbesuchten Seiten in Italien, Platz 24546 Weltweit, ca. 3.88 Seiten/Besucher/Tag, ca. 5:20 Min/Tag)
#2 salto.bz (Platz 4006 der meistbesuchten Seiten in Italien, Platz 98159 Weltweit, ca. 3 Seiten/Besucher/Tag, ca. 6:50 Min/Tag)
#3 tageszeitung.bz (Platz 3689 der meistbesuchten Seiten in Italien, Platz 114.987 Weltweit, ca. 2.2 Seiten/Besucher/Tag, ca. 3:33 Min/Tag)
#4 ut24 (Platz 30.301 der meistbesuchten Seiten in Italien, Platz 251.724 Weitweit, ca. 1.4 Seiten/Besucher/Tag, ca. 2:06 Min/Tag)
#5 altoadige.it (zu klein um gemessen zu werden)

Damit Sie mich nicht falsch verstehen - auch alexa ist durchaus Kaffeesatzleserei. Manche sagen, ein etwas nachvollziehbarer Kaffeesatz, es bleibt aber Kaffeesatz. Wie Sie aber sehen, ist, dass bis auf den Platzhirsch stol.it die gemutmaßte "Reihenfolge" völlig invers zu dem, was Ihnen similarweb vorgaukelt. Gewinner und Verlieren schauen plötzlich völlig anders aus.

Hinterfragen Sie also vielleicht Ihre Annahme, man könne von "Schätzungsfehlern" sprechen, die zudem noch "grob ähnlich hoch sein dürften".

Wenn man darüber mutmaßt, dass möglicherweise Kompatscher der springende Punkt ist, warum auf salto.bz "sehr viele öffentliche Werbeaufträge" (cit) platziert werden, sollte man meiner bescheidenen Meinung nach in die Rechnung vielleicht auch die Fähigkeiten des Vertriebs und die Kosten (absolut oder per TKP) der einzelnen Medien vergleichen. Möglicherweise haben diese Parameter etwas mehr zu sagen als die Launen des Landeshauptmanns.

Ritratto di Robert Tam...
Robert Tam... 14 Gennaio, 2019 - 12:14

Vielen Dank für den Vergleich mit Alexa. Leider zeigt Alexa keine Schätzung der täglichen Nutzer. Trotzdem eine sehr interessante Lektüre.

Nein, die Menge an öffentlicher Werbung auf Salto bleibt nach marktwirtschaftlichen Kriterien weiterhin unerklärlich. Salto profitiert derzeit von seiner LH-freundlichen Blattlinie.
Es wäre ja interessant, wenn die Redaktion diesbezüglich selbst mit den Namen der öffentlichen Inserenten und der Höhe der diesbezüglichen Werbeaufträge herausrücken würde.

Ritratto di Christoph Moar
Christoph Moar 14 Gennaio, 2019 - 13:32

Gern geschehen, Herr Tamanini. "Leider zeigt Alexa keine Schätzung der täglichen Nutzer." Ergänzend dazu würde ich sagen dass Alexa bewusst keine Schätzung der täglichen Nutzer preisgibt - weil die Zahl einfach Käse wäre. Ich bin in der glücklichen Situation, mehrere Dutzend Webseiten prüfen zu können, und die Zahl, die similarweb als "total visits 6 months" ausspielt, hat mit der Realität schlicht nix zu tun. Spontane Stichproben:

Zu einer Seite sagt mir Similarweb 100.000 Visits. Autoritativ (Google Analytics) sind es aber 2 Mio. Faktor 1:20. Zu einer anderen Seite spielt mir Similarweb 750.000 Visits aus. Autoritativ (Google Analytics) sind es 4 Mio. Faktor 1:5. Wieder eine andere wird bei Similarweb mit 100.000 Visits ausgespielt. Real (Google Analytics) ist es 1 Mio. Faktor 1:10. Eine weitere wird bei Similarweb mit 50.000 angegeben, real sind es 400.000. Faktor 1:8. Und noch eine, um mal abzuschließen, wird mit 500.000 ausgespielt, real sind es 9 Mio, Faktor 1:18.

Die Zahl, die Ihnen Similarweb als Zugriffszahlen ausgespielt, bedeutet schlicht gar nichts. Einfach nur Luft. Darauf verzichtet Alexa einfach. Wobei nochmal - ich weiß (und Sie können es nachlesen) wie Alexa ermittelt. Und auch das ist Kaffeesatz. Unter ganz bestimmten Umständen vergleichbarer Kaffeesatz.

Ad "Nein, die Menge an öffentlicher Werbung auf Salto bleibt nach marktwirtschaftlichen Kriterien weiterhin unerklärlich. Salto profitiert derzeit von seiner LH-freundlichen Blattlinie."

Nun ja, "nach marktwirtschaftlichen Kriterien" bedeutet für mich, dass kaufmännische Kriterien (Budgets, Preise, Reichweiten, KPIs, Zielgruppenbetrachtung) berücksichtigt werden. Nachdem ich diese Informationen zu den von Ihnen gelisteten Mitbewerbern im Medienbereich nicht kenne (Sie schon?), tu ich mich schwer, etwas auszusagen, was nicht ein Bauchgefühl sei. Und was Bauchgefühle angeht habe ich immer so meine Sorgen.

Ritratto di Christoph Moar
Christoph Moar 14 Gennaio, 2019 - 14:05

Hallo Herr Taminini, nachdem ich oben nur anonyme Zahlen liefern konnte, ergänzend hier noch ein paar öffentlich verfügbare:

Faktor 1:4 stol.it 2mio/monat (similarweb) vs. 8mio/monat (offizielle Angabe)
Faktor 1:2.5 südtirolnews 800k/monat (similarweb) vs. 2mio/monat (offizielle Angabe)
Faktor 2:1 sportnews.bz 900k/monat (similarweb) vs. 500k/monat (offizielle Angabe)

Damit hätten wir nun so ziemlich alles dabei, von einem Faktor 2:1 bis zu einem Faktor 1:20... Will sagen - jede Zahl, die Similarweb ausspielt, ist für unsere südtiroler Verhältnisse einfach nur ein Würfelspiel. Übrigens sind diese Besucherzahlen in der Werbewirtschaft erstmal nur eine ziemlich plakative Zahl, ein bisschen wie früher, als man cd-rom Laufwerke noch damit anpries, welche Geschwindigkeit das Laufwerk hatte.

Diese Besucherzahlen sagen aber noch nicht viel darüber aus, wie lange ein User ein Medium konsumiert, welche Aufmerksamkeitsspanne ein Inserat gewinnt, wieviel Konkurrenzinserate vorliegen, welche Click-through-raten vorliegen und vieles mehr. Es ist ein kompliziertes Thema.

Wenn das nun jemandem zu ausführlich war (solche gibts, habe ich erfahren), dann sorry, war nicht Absicht vom Hauptthema abzulenken.

Ritratto di Robert Tam...
Robert Tam... 14 Gennaio, 2019 - 18:38

Hallo Christoph,
vielen, vielen Dank für Deine detaillierte Antwort. Ihr entnehme ich, dass die vergleichenden Ranglisten von Webseiten nicht zuverlässig sind.
Einfacher wäre es also, wenn Salto seine Zugriffszahlen veröffentlichen würde, damit könnte man auch eventuelle falsche Gerüchte zum Verstummen bringen. Inzwischen bleibt halt der Vorwurf, den die ff (nicht nur meine Wenigkeit) in den Raum gestellt hat, hängen.
Ähnlich interessant wäre, wenn die Salto-Redaktion etwas mehr zu seinen öffentlichen Inserenten und der Höhe der diesbezüglichen Werbeaufträge sagen würde.

"Wenn das nun jemandem zu ausführlich war (solche gibts, habe ich erfahren), dann sorry, war nicht Absicht vom Hauptthema abzulenken."
Ich finde Deine Ausführungen, wie schon gesagt, hochinteressant. Wen sie nicht interessieren, der muss sie ja nicht lesen.

Ritratto di Peter Gasser
Peter Gasser 14 Gennaio, 2019 - 18:47

Gerade dieser letzte Satz gefällt ausnehmend gut:
„Ich finde Deine Ausführungen, wie schon gesagt, hochinteressant. Wen sie nicht interessieren, der muss sie ja nicht lesen“.
Würde dies mancher Leser/Kommentator bei Artikeln/Kolumnen von Salto auch für sich selbst berücksichtigen, gäbe es das vorliegende Problem weitgehend nicht.
Mit freundlichen Grüßen PG

Ritratto di Robert Tam...
Robert Tam... 14 Gennaio, 2019 - 19:09

Es könnte auch die Redaktion über Kommentare, die ihr offensichtlich nicht goutieren, hinwegsehen (sofern sie nicht schwer beleidigend/rechtswidrig o.ä. sind).

Dann gäbe es das vorliegende Problem erst recht nicht.

Ritratto di Peter Gasser
Peter Gasser 14 Gennaio, 2019 - 19:17

... Sie vergessen dabei die oft endlosen jeweils themenfernen 2er-Hahnenkämpfe und Rechthabereien und Dialektikübungskommentare... und ein bisschen auch dieses mehrfach beobachtete reflexartige Niedermachen im 1. Kommentar - das muss nicht sein. Hier wird doch auch ein bißchen Oberlehrer gespielt mit einer gewissen Lust am Ausrichten.

Ritratto di Robert Tam...
Robert Tam... 14 Gennaio, 2019 - 19:43

1. Über Kommentare kann man, wie schon gesagt, auch hinwegsehen (sofern nicht rechtswidrig o.ä.)
2. Schon einmal "Pollo der Woche" gelesen?

Ritratto di Benno Kusstatscher
Benno Kusstatscher 14 Gennaio, 2019 - 12:20

Frage an Tamanini: Verstehe ich die Serie von Kommentaren richtig, dass die Salto-Redaktion ihre Qualität an der von stol und ut24 ausrichten sollte? Da wäre ich um ein paar konkretes Beispiele dankbar, um diesen Vergleich vertiefen zu können. PS., ich gehe davon aus, dass mit "Redaktion" nicht eingekaufte Agenturmeldungen gemeint sind.

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