Paul Rösch
Stadtgemeinde Meran
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La reazione

“Merano, pensiamo alle infrastrutture”

Il sindaco Rösch dopo il nubifragio che ha devastato (anche) la città del Passirio: “Davanti a fenomeni di questo tipo, sempre più frequenti, dobbiamo essere preparati”.
Di
Ritratto di Sarah Franzosini
Sarah Franzosini24.08.2020
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Ritratto di Martin Daniel
Martin Daniel 29 Agosto, 2020 - 19:27

Eine Herausforderung der Zukunft wird sein, die Resilienz von Dörfern und Städten gegen die Klimakatastrophe, von der wir derzeit die Vorboten sehen, zu erhöhen. Oder anders gesagt, Siedlungsgebiete wetterfest zu machen für extreme klimatische Bedingungen. Das verlangt weitsichtige, lange voraus planende Investitionen, die dazu beitragen, dass:
- bei Starkregen künftig viel größere Wassermengen abgeleitet werden als bisher;
- bei Hitzewellen durch Schaffung grüner Oasen (Bäume und Sträucher am Boden, Begrünung der Dächer) in jedem Viertel ein Mikroklima geschaffen wird, das die häufigeren und extremen Hitzephasen für alle sozialen Schichten erträglicher macht; für diese Perioden vorab Einrichtungen bereitgestellt werden, die Menschen ohne eigenen Möglichkeiten eine Zuflucht bieten;
- die von den immer häufigeren orkanartigen Stürmen ausgehenden Gefahren von Gebäuden und Baumbeständen durch Vorsichtsmaßnahmen (Kontrolle, Reparatur, Befestigung, Ersatz des Baumbestandes und Wahl klimafester Arten) eingedämmt werden.
All dies muss langfristig geplant und nicht erst als Notfallmaßnahme ergriffen werden. Die Gefahrenzonenpläne werden dahingehend ständig zu aktualisieren sein. Neben dieser Anpassung an den Klimawandel gilt es, diesen durch ein gezieltes Maßnahmenpaket vor Ort abzumildern. Die Gemeinden haben dabei durchaus Handlungsspielräume, angefangen bei:
- der energetischen Sanierung von öffentlichen Gebäuden
- der Förderung der Energieeinsparung durch intelligente Steuerungsysteme und Beratung bei der energetischen Sanierung durch Private
- der Erhöhung der Eigenproduktion von erneuerbarer Energie auf Dächern und Flächen in Gemeindeeigentum
- der Förderung des nicht motorisierten Verkehrs durch Setzen neuer Prioritäten zwischen den verschiedenen Verkehrsmitteln. Das beinhaltet die Verwirklichung von Infrastrukturen wie Ladestationen, Radwege, Info-Apps und den weiteren Ausbau der Öfis. Aber auch eine intelligente Parkraumbewirtschaftung und eine neue Auffassung davon, wem der öffentliche Raum, inklusve der Straßen, zur Verfügung stehen soll.
Rösch hat das erfasst.

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