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Bauernbund

Die siegreichen Zehn

Zehn KandidatInnen buhlen um die Gunst, vom Bauernbund bei den Landtagswahlen unterstützt zu werden.
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Große Überraschungen brachte der Landesbauernrat am gestrigen Freitag keine mehr. Doch nun steht definitiv fest, wer bis 15. Jänner um die Gunst von rund 45.000 Mitgliedern des Südtiroler Bauernbundes buhlt, als Landtagskandidat des Bauernbunds auserkoren zu werden. So unvereinbar mit der Überparteilichkeit eines Verbands, mit freien Wahlen und dem Parteienpluralismus nicht zuletzt so mancher salto-Blogger diese Praxis sehen mag. Sicher ist, dass die vier Gewinner dieser Vorwahl mit einem gewaltigen Bonus in den Landtagswahlkampf ziehen können. Immerhin machen die SBB-Mitglieder mehr als ein Zehntel der gesamten Wahlberechtigten in Südtirol aus.

Eine „bunte Palette“ an Kandidatinnen und Kandidaten steht dafür laut Bauernbundobmann Leo Tiefenthaler zur Auswahl. Bunt wird sie diesmal schon deshalb, weil mit dem Freiheitlichen-Obmann Andreas Leiter-Reber und dem Meraner Gemeinderat der Südtiroler Freiheit Christoph Mitterhofer diesmal auch Nicht-Volkspartleier ins Rennen ziehen. Beide haben die erforderlichen 500 Unterschriften zusammegebracht und reihen sich nun unter SVP-KandidatInnen wie die Fixstarter Maria Kuenzer und Sepp Noggler. Starken Rückenwind hat auch Bergmilch-Obmann Joachim Reinalter, der von gleich drei Bezirken nominiert worden war. Den Antrag eines Unterlandler Konkurrenten auf Ausschluss von der Basiswahl wegen unlauterer Wahlwerbung hat der Landesbauernrat wie schon von salto.bz prophezeit abgeschmettert. Die SBB-Wahlordnung verstehe unter Wahlwerbung persönliche Werbung auf Facebook, per Whatsapp oder mit Geschenken, erklärte Tiefenthaler. Die Interviews, die Reinalter im Antrag vorgehalten werden, seien aber nicht von ihm ausgegangen, sondern von den Medien. „Das muss erlaubt sein“, so der Bauernbund-Obmann.

Gesetzt waren bereits der Sarntaler Bürgermeister Franz Locher, der spätberufene (Oliven-)Bauer Oswald Schiefer, der Gadertaler SVP-Bezirksobmann Manfred Vallazza und der Eppaner Benjamin Reckla. Über die Bauernjugend schaffte nun auch noch ihr Landesobmann Wilhelm Haller die Nomierung, nachdem er im Pustertal von Reinalter und Vallazza abgedrängt worden war.

Bis 15. Jänner können die Bauernbundmitglieder nun ihre Wahl mit maximal vier KandidatInnen einschicken. Sicher ist jetzt schon: Die vier Sieger werden eine starke Konkurrenz für einen sein, der sich nicht der Vorwahl stellte: Landwirtschaftslandesrat Arnold Schuler. 

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