kaser2.jpg
Haymon
Advertisement
Advertisement
Salto Afternoon

Quanta paura fanno le intellettuali

A qualcuno non piace che un’intellettuale possa avere un’opinione personale, che la possa esprimere poi (anche in tono provocatorio), è un vero e proprio oltraggio.
Di
Ritratto di Cristina Vezzaro
Cristina Vezzaro29.03.2021
Advertisement

Support Salto!

Ogni abbonamento è un sostegno a un giornalismo indipendente e critico e un aiuto per garantire lunga vita a salto.bz.

Salto Plus

Liebe/r Leser/in,

dieser Artikel befindet sich im salto.archiv!

Abonniere salto.bz und erhalte den vollen Zugang auf etablierten kritischen Journalismus.

Wir arbeiten hart für eine informierte Gesellschaft und müssen diese Leistung finanziell stemmen. Unsere redaktionellen Inhalte wollen wir noch mehr wertschätzen und führen einen neuen Salto-Standard ein.

Redaktionelle Artikel wandern einen Monat nach Veröffentlichung ins salto.archiv. Seit 1.1.2019 ist das Archiv nur mehr unseren Abonnenten zugänglich.

Wir hoffen auf dein Verständnis
Salto.bz

Abo holen

Bereits abonniert? Einfach einloggen!

Advertisement
Advertisement
Ritratto di Thomas Strobl
Thomas Strobl 30 Marzo, 2021 - 12:04

"Quanta paura fanno le intellettuali" - an dieser Überschrift bereiten mir 2 Wörter Unbehagen: "Angst" und "Intellektuelle"; "Angst", da mir scheint, jede Form von, eben: "Unbehagen" wird letzthin auf ein angeblich omnipräsentes Grundgefühl von "Phobie" zurückgeführt. Vielleicht geht einem irgendwas ja ganz angstfrei schlicht, aber sehr auf die Nerven. Und "Intellektuelle": Hier sollte vielleicht differenziert werden, dass man jemanden, der*die hauptberuflich eine Form von geistiger Arbeit verrichtet, durchaus so bezeichnen kann, man sollte jedoch im Auge behalten, dass nicht alles, was Betreffende*r im Lauf eines Tages so absondert, deswegen unbedingt auch "intellektuell" sein muss. Die Äußerung über kaser ist durchaus legitim für jemanden, der*die sich im Rahmen eines Thekengesprächs zu fortgeschrittener Stunde, ungekränkt von jeglicher eingehenderer Lektüre seines Werks und auch nur beiläufiger Auseinandersetzung mit seiner Rezeptionsgeschichte auch einmal zu einer flapsig-provokanten General-Kondemnation aufwerfen möchte. Landet dieses Thekengespräch aber in der Presse und hat man dazu noch eine Funktion inne, der allgemein - und auch in vermeintlich zwanglosen Situationen - ein höheres Maß an Reflektiertheit und Verfeinerung des Denkens und Sprechens unterstellt wird - gewinnt diese faktische Lappalie eine andere Dimension und könnte als Ausgangspunkt für einen vielleicht notwendigen Diskurs zur Überprüfung aktueller Standpunkte dienen, hier z. B. zur Bedeutung kasers für die aktuelle literarische Szene Südtirols (so es eine solche gibt). "Skandal" ist eine solche Aussage sicher keiner, die Entfesselung von Shitstorms und die Rufe nach Rücktritt und "Reinigung" sind besorgniserregende Symptome einer gesellschaftlichen Fehlentwicklung, der man bei jeder sich bietenden Gelegenheit entschieden gegensteuern sollte.

Advertisement
Advertisement
Advertisement