Adans Rollstuhl am Magnago-Platz
Salto.bz
Advertisement
Advertisement
Protest

Bozen sendet S.O.S.

Hunderte haben am Samstag dem verstorbenen 13-jährigen Adan gedacht – und ein Zeichen für eine humanere Flüchtlingspolitik gesetzt. Indes wird gegen 10 Ärzte ermittelt.
Advertisement
Advertisement

Liebe/r Leser/in,

wieviel ist Ihnen unabhängiger Journalismus wert?

Dieser Artikel befindet sich im Salto-Archiv und ist nur für Abonnenten und Spender zugänglich.
Unterstützen Sie salto.bz und erhalten Sie Zugang auf über 5 Jahre kritischen Journalismus!
Sie besitzen noch kein salto.bz-Abo?

Mit (ab) einem Mini-Abo von 12 Euro für ein Jahr erhalten Sie Zugang zu allen Artikeln auf salto.bz. Wählen Sie jetzt Ihr Abo!

Selbstverständlich freuen wir uns auch über jede weitere finanzielle Unterstützung. Ihre Spendenbereitschaft hilft uns, auch weiterhin unabhängig bleiben zu können und die laufenden Kosten und notwendigen Investitionen zu tragen.

Jetzt ein Abo abschließen!

Sollten Sie bereits ein Abo auf salto.bz abgeschlossen haben, aber über keinen Zugang verfügen, melden Sie sich bitte einfach unter info@salto.bz

Redaktionelle Artikel, die auf salto.bz erschienen und vor 6 Monaten online gegangen sind, sind ab sofort kostenpflichtig. Vielen Dank für Ihr Interesse und Ihre Unterstützung!

Sind Sie bereits salto.bz-Abonnent? Melden Sie sich bitte unter info@salto.bz

Advertisement

Weitere Artikel zum Thema...

SOS Bozen
Salto.bz
Bahnhof Bozen
Beatrice Catanzaro
copertina.jpg
Foto gadilu

Kommentar schreiben

Kommentare

Bild des Benutzers Josef Dalpunt
Josef Dalpunt 15.10.2017, 09:57

Dieser Kommentar wurde gelöscht.

- Salto.bz Community Management

Bild des Benutzers Max Benedikter
Max Benedikter 15.10.2017, 18:28

Das sind wirklich unerhörte Worte.
Frau Cirimbelli und, viele andere Freiwillige. Sogar von sanitären Seite kamen klare Dokument an das Assessorat und das zuständige Sozialamt. Spätestens am Dienstag Vormittag.
Josef Dapunt, Sie greifen jene Personen persönlich an, die täglich für die Rechte der Flüchtlinge einstehen und dafür von Leuten wie Ihnen beschimpft werden. Das ist einer der miesesten Kommentare die ich je gelesen habe!

Bild des Benutzers gorgias
gorgias 15.10.2017, 23:49

Ihr seid wohl bescheuert, löscht den Kommentar und lässt die Entgegnung davon stehen. Dass es sich um eine Aussage gegen Frau Cirumbelli in Zusammenhang mit ihrer Tätigkeit mit SOS Bozen und dem Fall des Kjrdischen Jungen der von seinem Vater in einem tragischen Unfall aus dem Rollstuhl rausgeschmissen wurde, ist so leicht nachzuvollziehen.

Bild des Benutzers 19 amet
19 amet 15.10.2017, 15:55

Schämen Sie sich nicht, entgegen allen Wahrheiten , immer noch ihre gelobten Landespolitiker zu verteidigen? Ihr Kommentar
ist klassisch aufgebaut.Zuerst ein paar Worte des Bedauerns und dann Behauptungen die nicht stimmen, und der schäbige
Angriff auf Personen die helfen. Jesus nannte solche Leute Pharisäer.

Bild des Benutzers Mensch Ärgerdichnicht
Mensch Ärgerdichnicht 15.10.2017, 19:01

Es gibt also nun Ermittlung gegen 10 Ärzte, bin gespannt ob und in wie fern man da Rassismus und Diskriminierung nachweisen wird. Das wäre in der Tat unerhört! Doch würde ich meine rechte Hand darauf verwetten, dass dies nicht der Fall sein wird.

Bild des Benutzers Max Benedikter
Max Benedikter 15.10.2017, 19:59

Sie verstehen nicht, oder wollen nicht verstehen.
Im Fall der Ärzte ermittelt man nicht ob es sich um Rassismus handelt, sondern wie es zum Tod eines 13 jährigen kam. Das wäre in jedem Fall passiert. Auch wenn der Junge einheimische Eltern hätte, oder wenn er schon das Asyl hätte.
Ist das so schwierig??

Bild des Benutzers Mensch Ärgerdichnicht
Mensch Ärgerdichnicht 15.10.2017, 20:34

Ich dachte bei der Demo im Artikel ging es gegen Rassismus und Diskriminierung im Zusammenhang mit dem Tod des 13 jährigen.
"Sie wissen, warum sie hier sind. Sie wollen ein Zeichen für Menschlichkeit, eine humanere Flüchtlingspolitik und gegen Rassismus und Diskriminierung setzen."
Jetzt bin ich verwirrt. Hat der Tod des 13 jährigen doch nichts mit Rassismus zu tun? Dann verstehe ich nicht wieso man bei dieser Demo ein Zeichen dagegen setzen wollte.

Bild des Benutzers Max Benedikter
Max Benedikter 15.10.2017, 21:10

Normalerweise sind Sie nicht so begriffstutzig...
Die Diskriminierung (für die Organisatoren auch Rassismus) steckt in der “circolare Critelli“. In der unmenschlichen Behandlung von Personen, die in dieser kurzen geschichtlichen Phase von besonders chaotischen Flüchtlingswegen auch bei uns stranden. Das alte ungelöste Problem der “fuori quota“... aber ich möchte Sie heute nicht überfordern. Morgen sind Sie sicherlich wieder fitt.

Bild des Benutzers Mensch Ärgerdichnicht
Mensch Ärgerdichnicht 15.10.2017, 21:49

Ach, di Circolare ist also rassistisch und diskriminierend. Ich habe sie zwar nicht gelesen, aber irgendwie bleibt bei mir der Eindruck bestehen, dass auch letztere nicht am Tod des Jungen Schuld war, sondern Komplikationen nach einer Op.
Wenn man schon in solch einen tragischen Zusammenhang unbedingt gegen etwas demostrieren musste, dann hätte man vielleicht eher gegen architektonische Barrieren demonstrieren können. Das wäre mir in diesem Fall sinnvoller erschienen. Auf jeden Fall hätte man den unangenehmen politischen Beigeschmack vermieden der zum Teil entstanden ist.

Bild des Benutzers gorgias
gorgias 15.10.2017, 23:53

Wenn man schon in solch einen tragischen Zusammenhang unbedingt gegen etwas demostrieren musste, dann hätte man vielleicht eher gegen architektonische Barrieren demonstrieren können.

Oder gegen zwei linke Hände.

Bild des Benutzers gorgias
gorgias 15.10.2017, 23:51

Ich dachte der Junge ist gestorben, weil er aus dem Rollstuhl gefallen ist. Hätten die Ärzte dem Vater zwei linke Hände diagnostizieren müssen?

Bild des Benutzers Max Benedikter
Max Benedikter 16.10.2017, 09:04

Mir wird schlecht! Ich finde auch diesen Beitrag zum Kotzen.
Wissen sie Herr Gorgias, die Deontologie des Sanitätspersonal verpflichtet uns allen Menschen zu helfen, unabhängig unter welchen Umständen die Krankheit entsteht. In den 80iger Jahren gab es eine heftige moralische Diskussion über die Anerkennung von AIDS-Patienten, die sich aufgrund von unmoralischen und "fahrlässigen" sexuellen Benehmens (Homosexuelle) mit HIV ansteckten. Nach dem Motto "selber Schuld". Selbes Thema kommt immer wieder im Zusammenhang mit Verletzungen bei Extremsportarten auf.
In meinem Leben habe ich noch nie eine intelligenten Umfall gesehen. Shit happens! Wenn ich jeder älteren Hausfrau vorwerfen würde, dass sie zwei linke Beine hat, weil sie vom Stuhl beim Fensterputzen gestrürzt ist, dann wäre ich als Arzt und Bürger ein Unmensch. Denken Sie darüber nach.

Bild des Benutzers 19 amet
19 amet 16.10.2017, 17:39

Da hoffen Sie vergebens. Wer einen Vater beleidigt der durch einen Unfall den Tod seines Kindes mitverursacht hat , ist auf der niedersten Stufe der Perversion angelangt. Es ist wie Leichenschändung.

Bild des Benutzers gorgias
gorgias 18.10.2017, 18:24

Sie sind nur schlecht aufgelegt, weil Sie auf dem Friedhof hausverbot haben.

Bild des Benutzers gorgias
gorgias 18.10.2017, 13:18

Herr Benedikter, natürlich soll man allen helfen und unterlassene Hilfestellung ist nicht tolerierbar. Doch der Junge ist doch nicht daran gestorben dass man ihn nicht behandelt hätte, sondern daran dass er aus dem Rollstuhl gefallen ist und dafür sind doch die Ärzte genausowenig verantwortlich wie jeder andere unbeteiligte.

Dass homosexuelle Männer durch ihr sexuell promiskuitived Verhalten zu einer Risikogruppe gehören ist wohl selbst zu verantworten, genauso wie ein Sextourist in Botswana sich selbst an die Nase fassen muss, wenn er am Ende HIV positiv ist

Bild des Benutzers Sepp Bacher
Sepp Bacher 16.10.2017, 09:36

Eine interessante Meldung, die vor allem für alle jene gedacht ist, die in verschiedenen Kommentaren meinten, die Familie hätte einfach sollen in ihre Heimat Kirkuk zurückkehren. Dort ist aber wieder Krieg, so die Meldung von Tageschau.de: "Der Konflikt um die irakische Provinz Kirkuk eskaliert: Irakische und kurdische Einheiten haben sich südlich der gleichnamigen Provinzhauptstadt Gefechte geliefert. Das irakische Militär meldet, bereits Teile von Kirkuk eingenommen zu haben." Dass dort wieder Krieg ausbricht, hatten die schwedischen Behörden in ihrem Verfahren noch nicht wissen können. Nun hat sich die Situation aber verändert und die Familien hat sicher wieder Recht auf politisches Asyl.

Bild des Benutzers Sepp Bacher
Sepp Bacher 16.10.2017, 09:39

Der Folgende Kommentar gehört nicht an die Stelle, wo er weiter oben steht. Ich weis nicht, warum er dort gelandet ist!

Eine interessante Meldung, die vor allem für alle jene gedacht ist, die in verschiedenen Kommentaren meinten, die Familie hätte einfach sollen in ihre Heimat Kirkuk zurückkehren. Dort ist aber wieder Krieg, so die Meldung von Tageschau.de: "Der Konflikt um die irakische Provinz Kirkuk eskaliert: Irakische und kurdische Einheiten haben sich südlich der gleichnamigen Provinzhauptstadt Gefechte geliefert. Das irakische Militär meldet, bereits Teile von Kirkuk eingenommen zu haben." Dass dort wieder Krieg ausbricht, hatten die schwedischen Behörden in ihrem Verfahren noch nicht wissen können. Nun hat sich die Situation aber verändert und die Familien hat sicher wieder Recht auf politisches Asyl.

Bild des Benutzers 19 amet
19 amet 16.10.2017, 17:41

Ich hätte Zweifel ob diese Beamten das auch lesen dürfen.

Advertisement
Advertisement
Advertisement