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Das Kreuz soll uns Orientierung geben. Was sind die christlichen Werte, die wir anstreben? Jene der Nächstenliebe, der Freiheit und der Toleranz, oder sind es jene der Zwangsmissionierungen, die zu den Kreuzzügen und den Hexenverbrennungen geführt haben? Ist es Aufgabe des Staates, die Bürger ernsthaft und mit Wissenschaftlichkeit zu informieren, oder lassen wir es zu, dass die Bürger entmündigt und zwangsweise medikamentiert werden?
Kreuz der Freiheit

Kreuze oder Impfen?

Das Kreuz steht für die christlichen Werte Westeuropas und deren langjährigen Entwicklung. Sind wir bereit, diese für den Impfzwang aufzugeben?
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Ich bin Brigitte Foppa und Don Paolo Renner sehr dankbar für deren Anregungen zum Thema Kreuz, siehe die Diskussion vor einem halben Jahr. Ich habe mir seitdem öfters Gedanken dazu gemacht und bin immer mehr der Überzeugung, dass es wichtig ist, dass wir solchen Kreuze sowohl in Innenräumen als auch auf den Bergen begegnen, damit sie uns der christlichen Werte erinnern. Und zwar nicht nur, dass es diese gibt, sondern auch welche es sind. Sind es die christlichen Werte der Nächstenliebe, der Freiheit und der Toleranz, oder sind es die Zwangsmissionierungen, die zu den Kreuzzügen und den Hexenverbrennungen geführt haben? Das Dekret zum Impfzwang verbinde ich genau mit den Kreuzzügen und den Hexenverbrennungen. Jene Personen, die nicht überzeugt sind, werden existentiell bedroht, sowohl wirtschaftlich als auch durch Entzug ihrer elterlichen Rechte und der Rechte der Kinder auf Bildung und sozialer Einbindung.

Die ursprünglich vorgesehenen Massnahmen zum Impfzwang sind in einem Artikel der Tageszeitung beschrieben, und  Dagmar Regele, Direktorin des Departments für Gesundheitsvorsorge, wird auch in einem Interview in der FF nr.28/2017 sinngemäß so zitiert, dass es ihr der Impfzwang recht sei, weil dadurch das Impfen schneller durchgeführt werden könne.

Genau diese Eile finde ich problematisch. Echt wissenschaftlich begründete Massnahmen haben kein Problem mit Transparenz und Überzeugungsarbeit. Auch manche Impfbefürworter haben ein Problem mit der Impfpflicht. Eine Pflicht zum Impfen entledigt die Behörden der Notwendigkeit, durch wissenschaftliche Nachweise und Transparenz zu überzeugen. Dies habe ich vor vielen Jahren selber am eigenen Leib erlebt, und nach Berichten von Freunden hat sich dies leider immer noch nicht geändert. Die Südtiroler Sanitätsbehörden sind mir immer noch Antworten schuldig, und deshalb bin ich immer noch ein Impfzweifler geblieben. Ich bin zwar kein Mediziner, aber zwischen wissenschaftlichen Nachweisen und Meinungen kann ich sehr wohl unterscheiden.

Sara Keller Pircher berichtet in ihrer Videobotschaft von ihren Erfahrungen, Fragen und Zweifeln. Auch sie hat ein Recht, ernst genommen zu werden, zynische Kommentare sind hier nur kontraproduktiv. In meinen Gedanken hier geht es mir nicht um die Frage, wer recht hat, die Impfbefürworter oder die Impfgegner. Mir geht es darum, ob und wie wir die offenen Fragen beantworten, mit Ernsthaftigkeit, Wissenschaftlichkeit und Toleranz, oder mit Zwang, Diskriminierungen und Anfeindungen.

Impfschäden und Erkrankungen müssen gut und transparent dokumentiert werden. Wird dies gemacht?

In einem Kommentar eines Artikels der ANSA wird berichtet, dass 2013 mehr als 28000 Personen an Lungenkrebs gestorben sind. Manuel Gentili fragt sich da, wieso der italienische Staat beim Rauchen keine Zwangsmaßnahmen setzt: "... visto che i decreti legge nascono come provvedimenti di urgenza, qualcuno può spiegarmi perchè, ad esempio, nel 2013 in Italia sono morte più di 28000 persone per cancro ai polmoni, e tuttora si trovano pacchetti di sigarette in ogni tabaccheria Italiana? ... ma il ministro della salute Lorenzin è o non è interessata alla salute degli italiani? ...".

Die Vorgangsweise mit dem Impfzwang ist für mich so unglaublich absurd, dass ich mich echt frage, ob es unseren Politikern klar ist, dass wir mit dem geplanten Gesetz einen Rückschrittt von mindestens 500 Jahren in unserer freiheitlichen Gesellschaft erleiden.

Ich frage die Politker, die heute und morgen dem Gesetz zum Impfzwang zustimmen, wie sie dies mit ihrem Gewissen und den christlichen Werten der Nächstenliebe, der Freiheit und der Toleranz vereinbaren können.

Ich schliesse mich der Einladung von Sara Keller Pircher an, dass wir uns in dem morgigen Lichterumzug gegen die Zwangsmaßnahmen wehren.

20170728_bz_impffreiheit.jpg
Lichterumzug für Impfreiheit, am 28.07.2017

"Am Freitag, 28. Juli 2017 findet in Bozen ein friedlicher und gemeldeter Lichterumzug für die Impffreiheit statt. Es ist sehr wichtig, dass viele daran teilnehmen, nehmt euch die Zeit und wir setzen gemeinsam ein Zeichen. So sehen auch unsere Politiker, wieviele Menschen in Südtirol gegen die Zwangsmaßnahmen sind. Denn diese können für uns im Südtirol/Trentino noch Einiges an den Maßnahmen ändern.
TREFFPUNKT um 20 Uhr am Ende der Talferpromenade bei der Bar Theiner. Um 20.30 Start auf die Museumsstraße in Richtung Zentrum, über den Obstmarkt, durch die Lauben bis zum Rathausplatz, von dort weiter in die Laurinstraße bis zum Südtiroler Landtag am Silvius Magnago Platz.
BITTE JEDE/R S E L B S T MITNEHMEN: ein künstliches Licht (kleine Taschenlampe oder LED-Lampe) und ein weißes DIN-A4-Blatt."

Wir brauchen keinen Impfzwang, sondern Behörden, die uns ernst nehmen in all unseren Fragen, Zweifeln und Bedenken, die uns gut informieren und bereit sind, ihre finanziellen Mittel zur Erforschung der noch offenen Fragen auszugeben- unabhängig davon, ob wir Impfzweifler, Impfgegner oder Impfbefürworter sind.

Weitere Infos: www.primum-non-nocere.info

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Kommentare

Bild des Benutzers Mensch Ärgerdichnicht

Behaupten man könne zwischen wissenschaftlichen Nachweisen und Meinungen unterscheiden und dann im selben Text ein Video einer Mutter zu verlinken in welchen persönliche Vermutungen verbreitet werden: das ist Impfgegnerlogik!
Es gibt im Netz auch genug Videos von Eltern toter Kinder die vor der Kamera ihre Reue für den Fehler nicht geimpft zu haben kundtun. Man könnte so etwas auch hier verlinken, aber auf so ein tiefes Niveau will ich nicht fallen.
Wer sich mit dem Thema wissenschaftlich auseinander setzen will, kann hier nachlesen:
http://www.rki.de/DE/Content/Infekt/Impfen/Bedeutung/Schutzimpfungen_20_...

Bild des Benutzers Alexandra Andres

Es gibt ein paar Dinge, die mich persönlich bei diesen Diskussionen sehr stören.

Ständig wird von medizinischen Laien mit irgendwelchen Links und Studien um sich geworfen, um die eigenen Aussagen zu untermauern. Wenig posten mit ihren eigenen Namen, es ist doch einfacher unter irgendeinem Pseudonym jemanden zu beleidigen. Nur der Gedanke und dessen Äußerungen, dass Impfungen Schaden anrichten können und darum einer freien Entscheidung bedürfen, löst eine Welle von persönlichen Beleidigungen und Beschimpfungen aus. Was soll das?

Wie gesagt, seit jeher hatten Impfungen mit Nebenwirkungen zu kämpfen, darum wurden auch immer wieder Impfstoffe vom Markt genommen. Anstatt, solche Fälle, wie jene von Frau Keller zu verneinen, sollten sie genauer untersucht werden. Die Frage lautet: Welche Faktoren sind zusammengetroffen, die die Erkrankung ausgelöst haben? - Die Impfung kann nicht ausgeschlossen werden, da es einen unmittelbaren zeitlichen Zusammenhang gibt. Dies gilt ebenso für andere Reaktionen, die unmittelbar nach der Impfung aufgetreten sind. Somit könnte ein Risikokatalog erstellt werden, der diese medizinische Maßnahme sicherer macht.

Bild des Benutzers Mensch Ärgerdichnicht

"Ständig wird von medizinischen Laien mit irgendwelchen Links und Studien um sich geworfen, um die eigenen Aussagen zu untermauern."
Was stört Sie daran genau? Dass es sich dabei um fundiertes wissenschaftliches Wissen handelt, oder dass ein Leihe dieses verlinkt? Weil im zweiten Fall bin ich gerne dafür nur Profis sprechen zu lassen.
"Wenig posten mit ihren eigenen Namen, es ist doch einfacher unter irgendeinem Pseudonym jemanden zu beleidigen."
Wer hat hier wen mit welchen Worten genau beleidigt?
"Wie gesagt, seit jeher hatten Impfungen mit Nebenwirkungen zu kämpfen, darum wurden auch immer wieder Impfstoffe vom Markt genommen. Anstatt, solche Fälle, wie jene von Frau Keller zu verneinen, sollten sie genauer untersucht werden."
Hier befindet sich ein eindeutiger Widerspruch. Hätte man Impfstoffe nicht im Nachhinein weiterer Kontrollen und Analysen unterzogen und dessen Schädlichkeit erkennt, dann wären sie nie vom Markt genommen worden! Das bedeutet doch ohne Zweifel, dass Fälle von Nebenwirkungen eben doch untersucht werden und wenn diese wissenschaftlich nachgewiesen werden, entsprechend gehandelt wird.

Bild des Benutzers Manfred Klotz

Der Zusammenhang zwischen Impfpflicht und Aufgabe christlicher Werte will sich mir einfach nicht erschließen. Das eine hat mit dem anderen eigentlich gar nichts zu tun.Es ist traurig, dass man diese Taste drückt.

Bild des Benutzers gorgias

Es gibt doch Zwangsmaßnahmen im Bezug auf das Rauchen. Wenn ein achtjähriges Kind regelmäßig beim Rauchen gesehen wird, dann wird doch bald das Sozialamt vor der Tür stehen. Rauchen in geschlossenen Räumen wenn minderjährige dabei sind, ist verboten.
Rauchen in öffentlichen Räumen ist grundsätzlich verboten. Die Impfpflicht ist gerechtfertigt weil sie im Interesse von Minderjährigen und anderer Personen steht.

Der Westen baut auf Werte auf die aus der griechischen und römischen Antike, den Humanismus, die Aufklärung und die Arbeiterbewegung kommen. Diejenigen mit christlichen Werten haben diese Strömungen bekämpft und dann deren Errungenschaften als eigene verkauft.

Und solange die katholische Kirche sich weigert die UN-Kinderechtskonvention zu ratifizieren, können sich von mir aus jene, die mit christlichen Werten kommen, sich diese und das Symbol des Kreuzes in den Arsch stecken.

Bild des Benutzers Manfred Klotz

Zwar recht derb ausgedrückt, die Aussage geht aber sehr in die Tiefe:)))

+1-11
Bild des Benutzers Alexandra Andres

Ich gehe davon aus, dass ihr keine Ahnung von Infektionswegen, Inkubationszeiten und Nebenwirkungen der geforderten Krankheiten, gegen die in Zukunft geimpft werden muss, habt. Ansonsten wäre das Niveau, auf dem über medizinische Maßnahmen diskutiert wird, etwas höher.

Euch würde somit auch das Procedere bei Impfschäden bekannt sein. Mittels Ausschlussdiagnose ist es äußerst schwierig kausale Zusammenhänge herzustellen. Das Meldesystem funktioniert nicht, dies ist auch im RKI und im Paul Ehrlich Institut bekannt, es wird bereits überlegt, wie es verbessert werden kann. Es besteht momentan keine Notwendigkeit für derartig radikale Maßnahmen, auch wenn der Großteil der Bevölkerung anderer Ansicht ist.

Ich gehe davon aus, dass hier jeder seine eigene Meinung basierend auf seinem Wissensstand und seinen Erfahrungen wiedergibt. Welche negativen Erfahrungen hattet ihr den mit ungeimpften Kindern und deren Eltern? Sind eure Kinder oder ihr selbst nachweislich geschädigt oder gefährdet worden? Oder folgt ihr nur der publizierten Meinung?

Man muss nicht gegen Impfungen sein, um die Zwangsmaßnahmen nicht gut zu heißen. Ich kenne viele Ärzte, die von Impfungen als gute Maßnahme überzeugt, jedoch absolute Gegner eines Impfzwanges sind. Leider wird die kritische Betrachtung von Zwangsimpfungen mit einer impfgegnerischen Einstellung gleichgesetzt.

Bild des Benutzers Manfred Klotz

Sie irren, wenn Sie davon ausgehen. Das ist das Grundproblem der Impfgegner. Und offensichtlich ist genau Ihnen das Procedere nicht bekannt, sonst würden Sie nicht davon ausgehen, dass die Wissenschaftler stümperhaft vorgehen. Das entnimmt man nämlich Ihrer Behauptung. Die Gruppe, die sicherlich weniger Fakten liefert ist mit Sicherheit jene der Impfgegner, das müssen Sie einsehen. Dass man immer von derzeitigem Stand der Wissenschaft spricht, ist wohl klar. Dass sich bei zukünftigen Forschungen neue Fakten ergeben können ist genau so klar. Deshalb kann man aber nicht einfach untätig bleiben, weil sich irgendetwas ergeben könnte, das den aktuellen Wissensstand "verschiebt". Das Meldesystem funktioniert sehr wohl, hängt aber von der Genauigkeit der Menschen ab, die in den Meldekreis eingebunden sind. Es ist interessant, dass Sie die Behauptung aufstellen, es bestünde keine Notwendigkeit zu dieser radikalen Maßnahme. Sind Sie ein Wissenschaftler in diesem Bereich, der irgendwelche gesicherten Forschungsergebnisse vorzuweisen hat, oder geben Sie auch nur Ihre Meinung wieder, wie sie den anderen vorwerfen? es gibt in Italien sehr wohl die Notwendigkeit für besseren Impfschutz zu sorgen und ohne Zwang geht in Italien leider nichts. Die Menschen würden fahren ohne sich anzuschnallen, sie würden weiterhin beim Fahren telefonieren, keine Steuern zahlen usw. Verstehen Sie das? Das ist charakterlich bedingt. Und leider sind die beiden Ebenen weitestgehend gleichzusetzen. Weshalb würde man sich sonst so vehement gegen die Strafen wenden, wenn man gegen das Impfen ja nichts hat? Schon mal darüber nachgedacht?

+1-11
Bild des Benutzers Alexandra Andres

Herr Klotz, ich bin keine Wissenschaftlerin in diesem Bereich, auch ich gebe nur meine Meinung basierend auf meinem Wissen und Erfahrungen wieder. Sie haben recht, das Problem, ist die Genauigkeit der durchführenden Personen. Beruflich arbeite ich eng mit Therapeuten und Ärzten zusammen, daher kenne ich das Procedere sehr gut. Auch wir im medizinischen Bereich sind uns nicht einig. Ich kenne viele Ärzte in Österreich, die mittlerweile Impfungen nicht anbieten, sie verweisen ihre Patienten zu Berufskollegen, da ihnen der Stand der Wissenschaft zu wenig fundierte Daten liefert. In Italien haben die Ärzte diese Möglichkeit nicht. Die Praxis, was Impfschäden betrifft, ist leider nicht so eindeutig, wie wir sie gern hätten. Die randomisierten Placebodoppelblindstudien der Hersteller lassen zu wünschen übrig, da keine wirklichen Placebos, mit der Begründung es sei unethisch, verwendet werden. Nicht jede Impfung macht Schäden, wie es häufig dargestellt wird. Jedoch sollte meiner Ansicht nach, jeder Schaden der zeitlich mit der Impfung in Zusammenhang gebracht werden kann, genauer untersucht werden. Vielleicht findet man eine Summe von Faktoren, die miteinander das Risiko an Folgeerscheinungen erhöhen. Somit könnte im vorhinein, bereits das Risiko von Nebenwirkungen reduziert werden. In meinem Beruf, werde ich häufig von Eltern gefragt, ob sie ihr Kind impfen oder nichtimpfen lassen sollen. Ich kann und will ihnen diese Frage nicht mit Ja oder Nein beantworten, denn dies hängt von vielen Faktoren ab, die individuell beleuchtet und entschieden werden müssen. Darum betrachte ich persönlich eine generelle Impfflicht als Rückschritt.

Bild des Benutzers gorgias

> ich bin keine Wissenschaftlerin <
> Nicht jede Impfung macht Schäden, wie es häufig dargestellt wird. Jedoch sollte meiner Ansicht nach, jeder Schaden der zeitlich mit der Impfung in Zusammenhang gebracht werden kann, genauer untersucht werden. <

Ja Sie sind wirklich keine Wissenschaftlerin. Wie soll man überhaupt feststellen dass ein Schaden der zeitlich mit der Impfung auftritt, ein Zusammenhang besteht? Ich meine jetzt wissenschaftlich und nciht paranoid?

Das einzige was man feststellen wird, ist dass Schäden auftreten werden, die typisch zu der Zeit auftreten wo Impfungen stattfinden. So treten oft erste Symptome von Autismus zu der Zeit auf, in der Impfungen stattfinden.
Ohne Kontrollgruppe oder wie Sie es auch ausdrücken "randomisierten Placebodoppelblindstudien" kann man sich das Ganze sparen.

Bild des Benutzers Manfred Klotz

Noch ein Tipp Frau Andres. Sehen Sie sich folgende Webseite kritisch an und Sie werden sehen, wie verblendet Impfgegner sind und wie sie arbeiten. Schon der Hinweis, der Besucher möge eventuelle Falschmeldungen bei den aufgelisteten Beiträgen bzw. Links melden spricht Bände, denn entweder der Betreiber (der vorgibt informieren zu wollen) ist sicher, dass er Fakten postet oder er lässt es besser bleiben:
www.primum-non-nocere.info

Bild des Benutzers Harald Knoflach

"Das Dekret zum Impfzwang verbinde ich genau mit den Kreuzzügen und den Hexenverbrennungen."

Geht's nicht vielleicht eine Nummer kleiner, bitte? Danke.

Bild des Benutzers Alexandra Andres

Ich hätte mir mehr Kompetenz erwartet, wenn man schon von der Allgemeingültigkeit einer Gesundheitsmaßnahme überzeugt ist.

Primum non nocere, eines der Gebote der Medizin, vielleicht sollten sie es nachgoogeln meine Herren und Damen. Gesundheitsentscheidungen sind und bleiben individuelle Entscheidungen.

Ich verabschiede mich von dieser netten Stammtischrunde. In ihren Fachbereichen lasse ich mich gerne belehren, in meinem sollten sie nicht so große Töne spuken, aber dies steht ihnen ja frei.

Prost - einmal geht´s noch!

Bild des Benutzers Manfred Klotz

"Ich hätte mir mehr Kompetenz erwartet, "... ja genau..
Dass Primum non nocere ein Grundsatz des hippokratischen Eides ist, wissen wahrscheinlich die meisten. Dass "Gesundheitsentscheidungen" immer individuelle Entscheidungen sind, ist hingegen nicht wahr.

Bild des Benutzers Martin Hilpold

Interessant finde ich den Link zur Tageszeitung:
"Wenn ein Kind die Krankheit bereits hatte, muss vom zuständigen Arzt/der zuständigen Ärztin ein Attest ausgestellt werden. Er/Sie kann auch Bluttests durchführen, um die Bildung von Antikörpern festzustellen." Tiere und Menschen bilden nach überstandenen Infektionskrankheiten Antikörper,- dann sind sie immun. Alle die einmal Masern oder ähnliche Krankheiten hatten und nicht geimpft sind, haben Antikörper gebildet. Gegen typische Kinderkrankheiten (Masern, Mumps) von früher wird heute zwangsgeimpft.
"Die heurige Masernepidemie in Italien z.B. hat insgesamt fast 3.000 Personen betroffen, 89% davon waren nicht geimpft." Das heisst, dass 11 Prozent trotz Masernimpfung die Masern bekamen. Offensichtlich kann durch Impfung eine Erkrankung nicht ausgeschlosssen werden.
Ich habe Impfgegner nie verstanden, doch bei derartig vielen Zwangsimpfungen und den negativen Erfahrungen von Eltern mit Impfungen und Behörden, verstehe ich Impfgegner gut (mit den Pflichtimpfungen geht der Staat doch nur den einfachen Weg, dann passt die Statistik wieder- Italien hat international gesehen ein gutes Gesundheitssytem, besser als Deutschland. hohe Durchimpfungsraten bedeutet ein gutes Gesundheitssystem).

Bild des Benutzers gorgias

Bei einer Impfung wird man mit dem geschwächten Erreger in Kontakt gesetzt, dadurch entsteht eine Immunisierung die bei Neuinfektion zu keine oder geringere Infektionen führt.

Die negativen Erfahrungen bei Impfungen sind entweder eingebildet oder durch die nocebo Wirkung bewirkt.

Bild des Benutzers Kraxn Troga

Wie weiter oben schon gesagt, gibt es sehr wohl gesetzliche Einschränkungen für das Rauchen: Schulen, öffentliche Gebäude generell und vor allem auch für Minderjährige (oder U16??). Der Hauptunterschied wieso der Staat einer erwachsene Person die Entscheidung für oder gegen das Rauchen überlässt ist doch dass kein Dritter Schaden nimmt wenn ich rauche (Passiv rauchen mal bewusst außen vor gelassen - siehe hierzu das Rauchverbot in Gastlokalen) und genau dies verhält sich beim Vorenthalten des Impfschutzes für Kinder anders. Hier kann das 1) den eigenen Kindern schaden und 2) anderen Kindern die evtl. angesteckt werden. Und, nichts für ungut, aber den religiösen Bezug finde ich in dem Zusammenhang schon etwas deplatziert...

Bild des Benutzers PATRIK STUEFER

Wie kann man das Passiv rauchen außen vor lassen? Ist das nicht schädigend? Wenn der Staat die Gesundheit schützen wollte und nicht nur wirtschaftliche Interessen verfolgt, dann würde er das Rauchen komplett verbieten. Als Alternative gibt es ja die Nikotinpflaster. Wie soll eine Krankheit schaden wenn man doch dagegen geimpft ist? Man schadet doch nur den eigenen. Es gibt doch den Herdenschutz

Bild des Benutzers Kraxn Troga

Vergleichen Sie gerade ernsthaft passives Rauchen (Rauchverbot in Gastlokalen, Schulen, Zügen usw.) mit der Ansteckungsgefahr durch Krankheiten wie Masern, Röteln, Mumps und wie sie alle heißen? Und ja Sie sagen es, man schadet in erster Linie den eigenen Kindern...aber sind die weniger schützenswert? oder wie soll ich das jetzt verstehen...

Bild des Benutzers PATRIK STUEFER

Ich vergleiche es nicht miteinander, aber beim Rauchen können sie das Passivrauchen nicht weglassen, denn das schadet gleich wie das Rauchen selbst und ist also auch eine Gefahr für andere. Ja aber alle Eltern entscheiden sich bewusst für das eine oder andere und da kann nicht einfach jemand daherkommen und meinen er müsste für alle entscheiden. Niemand schadet seinen Kindern und tut alles für ihr Wohl. Jeder muss sich selbs informieren und dann abschätzen welches Risiko er lieber eingeht

Bild des Benutzers Mensch Ärgerdichnicht

Ich glaube eher manche Leute entscheiden sich bewusst nur das zu hören was sie hören wollen. Dabei kommen dann Sätze wie "Wie soll eine Krankheit schaden wenn man doch dagegen geimpft ist? Man schadet doch nur den eigenen. Es gibt doch den Herdenschutz" raus. Lesen Sie mal die Links die ich Ihnen als Antwort gepostet habe.

Bild des Benutzers PATRIK STUEFER

Dann lesen sie mal woher das RKI sein Geld hat, wer diese Studien finanziert, wo die Führungskräfte gearbeitet haben oder wo sie nach der Zeit beim RKI angefangen haben.
http://www.taz.de/!5191620/ Ist auch sehr interressant. Auch eine Interessante Frage warum der Staat für die Streitfälle mit Impfungen aufkommen muss und nicht der Hersteller? Es ist auch immer interressant wie sich die Leute in diesen Fällen für die Schwachen der Gesellschaft kümmern und ansonsten nur auf ihr Eigeninteresse schauen.

Bild des Benutzers Mensch Ärgerdichnicht

und schon sind wir bei den Verschwörungstheorien gelandet und hier endet auch die Diskussion.

Bild des Benutzers PATRIK STUEFER

Dann kannst du mich ja aufklären wieso der Staat bei den Impfschäden für die Kosten und Fehler eines gewinnorientierten Privatunternehmen haften muss???

Bild des Benutzers darkwing duck

Aber ich brauch mich nicht impfen lassen, es gibt ja den Herdenschutz. Aber den Herdenschutz gibt es nur, wenn auch ich mich impfen lasse. Aber ich brauch mich nicht impfen lassen, es gibt ja den Herdenschutz. Aber den Herdenschutz gibt es nur, wenn auch ich mich impfen lasse. Aber ich brauch mich nicht impfen lassen, es gibt ja den Herdenschutz. Aber den Herdenschutz gibt es nur, wenn auch ich mich impfen lasse. Aber ich brauch mich nicht impfen lassen, es gibt ja den Herdenschutz. Aber den Herdenschutz gibt es nur, wenn auch ich mich impfen lasse.

Mist. Endlosschleife.

+1-11
Bild des Benutzers Kraxn Troga

Ich glaube es besteht ein Missverständnis. Passiv Rauchen schadet und genau deswegen versucht der Staat auch dieses Phänomen einzuschränken. Er verbietet also das Rauchen an Schulen, in Gastlokalen, in Zügen, in allen möglichen öffentlichen Gebäuden, setzt ein Mindestalter für den Erwerb von Tabakwaren und schreibt den Herstellern sogar vor das sie vor den Folgen des Rauchen warnen müssen (Aufschriften und Bildchen auf den Verpackungen). Aber es geht hier eigentlich nicht ums Rauchen...Es geht vielmehr darum dass "Leute die sich im Internet selbst informieren" dann glauben Sie wüssten plötzlich mehr als die gesamte medizinische-wissenschaftliche Zunft über Jahre an Wissen ansammeln konnte...

Bild des Benutzers PATRIK STUEFER

Meine Informationen kommen von Büchern und es gibt auch sehr aufschlussreiche Filme welche sogar in den öffentlichen Bibliotheken aufliegen. Auch die Beipackzettel der Impfstoffe sind sehr aufschlussreich. Woher kommen deine Infos? Über Jahr wurde aber auch bewiesen das die medizinische-wissenschaftliche Zunft nich immer richtig lag siehe Pasteur. Warum werden nur Studien von Pharmafirmen finanziert die für das Impfen sind? Warum übernimmt der Staat die Impfschäden und nicht die Konzerne?

Bild des Benutzers Kraxn Troga

Meine Infos kommen vom Onkel Doktor. Spaß bei Seite...die von "Mensch ärgerdichnicht" gepostete Quelle scheint mir doch sehr objektiv zu sein...wenn Sie aber dennoch Zweifel haben, wenden Sie sich an einen Arzt. Der sollte die nötige Ausbildung haben um Fragen über Immunologie kompetent zu beantworten.

Bild des Benutzers PATRIK STUEFER

Das habe ich bereits gemacht. Es sind auch Ärzte die Zweifel an den Impfungen haben.

Bild des Benutzers Manfred Klotz

Herr Stuefer, der Staat ist als Träger der Gesundheitsversorgung der erste Verantwortliche in der Kette, sollte wirklich ein Zusammenhang zwischen einem Schaden und einer Impfung festgestellt werden. Was in den seltendstens Fällen der Fall ist. Dann geht es darum festzustellen, ob wirklich der Impfstoff Ursache für den Schaden war, oder unsachgemäße Handhabung bzw. unsachgemäßer Einsatz (menschliches Versagen). Wenn der Impfstoff selbst Ursache ist, hat der Staat ein Regressrecht gegenüber dem Hersteller.

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