walder_gernot.jpg
Dolomitenstadt.at
Advertisement
Advertisement
Coronatests

„In einer Grauzone lassen wir niemand“

Der Osttiroler Mediziner Gernot Walder über die Fehlerquote, dass es in Österreich das Resultat „zweifelhaft“ nicht gibt und die Güte der Testverfahren in Südtirol.
Advertisement
Salto Plus

Liebe/r Leser/in,

dieser Artikel befindet sich im salto.archiv!

Abonniere salto.bz und erhalte den vollen Zugang auf etablierten kritischen Journalismus.

Wir arbeiten hart für eine informierte Gesellschaft und müssen diese Leistung finanziell stemmen. Unsere redaktionellen Inhalte wollen wir noch mehr wertschätzen und führen einen neuen Salto-Standard ein.

Redaktionelle Artikel wandern einen Monat nach Veröffentlichung ins salto.archiv. Seit 1.1.2019 ist das Archiv nur mehr unseren Abonnenten zugänglich.

Wir hoffen auf dein Verständnis
Salto.bz

Abo holen

Bereits abonniert? Einfach einloggen!

Die Krise hält an. Mit einem Abo unterstützen Sie unabhängigen und kritischen Journalismus und helfen mit, salto.bz langfristig zu sichern!

Advertisement

Weitere Artikel zum Thema...

Quarantäne
upi
Advertisement

Kommentare

Bild des Benutzers Christoph Wallnöfer
Christoph Wallnöfer 30.04.2020, 13:23

Zitat Gernot Waldner oben: "Was aber die Südtiroler und die italienischen Kollegen tun und verwenden, ist uns im Detail nicht bekannt."

Das würde ich auch gerne wissen. Ich hatte bereits vor circa 10 Tagen beim Labor für Mikrobiologie und Virologie in Bozen verschiedene Informationen über die verwendeten Tests, die Testprotokolle usw. angefragt. Bisher ohne Antwort.

Bild des Benutzers Sepp Bacher
Sepp Bacher 30.04.2020, 14:02

Das klingt so, als würde in Südtirol mit verschieden Methoden getestet, welche eine unterschiedliche Aussagekraft haben. Und dann werden sie aber statistisch zusammengezählt und dieses Ergebnis wird uns als seriös präsentiert.

Bild des Benutzers Sebastian Felderer
Sebastian Felderer 30.04.2020, 15:48

Sepp Bacher, ist dir nicht klar, dass in Südtirol nach Parteiausweis und Einkommen getestet wird. Und wenn du Pech hast, wird auch noch der Proporz angewandt. Also klar ist in dieser Angelegenheit nur eines: Wenn Politik und Sanität mit dem Normalzustand nicht fertig werden, wie sollen sie dann so eine Krise schüsseln? Respekt und Verbeugung vor allen, die in solche Situationen trotz Chaos nicht die Nerven verlieren. Sonst hätten wir wahrscheinlich noch mehr Tote, aber ohne corona-Diagnose. Calabrien macht die Betriebe auf und unsere müssen Schaum schlagen und das Kriegsbeil ausgraben, weil sie sich vor den Verbänden, also den eigenen SVP-Leuten nicht mehr erwehren. Ich kann nur noch lachen. Bravo corona !!!

Bild des Benutzers Sebastian Felderer
Sebastian Felderer 30.04.2020, 15:52

Gernot Walder kennt übrigens das Südtiroler Sanitätssystem sehr gut, denn er leistet oft Notarztdienst am Wochenende.

Bild des Benutzers Frei Erfunden
Frei Erfunden 30.04.2020, 16:37

Auch in der Medizin spiegeln sich in weiterem Sinne Weltanschauungen.
Die Südtiroler Sanität (und vor allem die italienische) verfolgt tendentiell oder traditionell ein defensives Verhaltensmuster: es gibt pros und contras hierfür.
Meine persönliche Überzeugung ist : defensiv ist destruktiv; offensiv und pragmatisch mit verantwortungsvollem Abwägen wäre meine Devise.
In diesem speziellen Fall würde offensiv bedeuten: Testergebnis unschlüssig - Test wiederholen - Test nicht durchführbar - 2 Wochen Quarantäne und Schluss (vorausgesetzt natürlich Patient symptomfrei und weiterhin social distancing).
Die defensive und paternalistische Variante führt derzeit zu Chaos, Missverständnissen, Kosten- und Ressourcenexplosion, zum Teil -zigwöchigen Quarantänesituationen.

Literaturempfehlung: Prinzip Verantwortung, Hans Jonas.

Advertisement
Advertisement
Advertisement