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Ramona Waldner/dolomitenstadt.at
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Korrigierte Entscheidung

Nach der Veröffentlichung des Salto-Artikels „Die Strafaktion“ hat der Sanitätsbetrieb den Vertrag mit dem Osttiroler Virologen Gernot Walder wieder aufgenommen.
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Die Strafaktion

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Kommentare

Bild des Benutzers Andergassen Thomas
Andergassen Thomas 18.05.2020, 22:05

Bisher habe ich noch nirgends gelesen wie man die Personen die täglich getestet werden auswählt. Ich schätze es wäre nicht uninteressant das zu wissen. Weiters frage ich mich ob es jetzt nicht höchst an der Zeit wäre jede krankgeschriebene Person über den Hausarzt automatisch zu testen. Wenn ich schon Tests mache, dann doch dort wo es augenscheinlich Covid-19 Fälle geben könnte. Sonst hat man doch nie ein halbwegs reales Bild von der aktuellen Situation. Damit könnte man gegenüber Bevölkerung und dem Ausland etwas an Glaubwürdigkeit zurückgewinnen. Würde es toll finden wenn Salto hier Antworten finden könnte.

Bild des Benutzers Daniele Menestrina
Daniele Menestrina 18.05.2020, 22:09

Kann es sein, dass gerade das Gezetere der Parteipatrioten hier auf Salto, dass die Beendigung sicherlich auf eine Preisfrage zurückzuführen sei, es gewesen ist, welches zu einem Einlenken geführt hat ? Denn womöglich hätte sich bei näherem Hinschauen ergeben, dass Salzburg nicht so oder gar nicht billiger ist, und dann wäre der Rechnungshof wohl auf die Bühne getreten.

Bild des Benutzers Hartmuth Staffler
Hartmuth Staffler 18.05.2020, 22:37

Die Kriterien, nach denen die zu testenden Personen ausgewählt werden, sind schon so oft veröffentlicht worden, dass es langsam langweilig wird. Das Hauptproblem ist die begrenzte Testkapazität in Südtirol, die nur zum Teil durch die Hilfe aus Nord- und Osttirol ausgeglichen werden kann. Die Vorstellung, dass ein Hausarzt den Test machen kann, ist absurd. Dazu braucht es ein gut ausgestattetes Labor wie z. B. jenes von Dr. Walder in Außervillgraten.

Bild des Benutzers Klemens Riegler
Klemens Riegler 18.05.2020, 23:38

... also davon ausgehend dass die im Beitrag angegebenen Preise stimmen, ergäben sich folgende Kosten bei 300 Test - 30 Tage (also pro Monat):
- Labor Walder = 945.000 Euro
- Labor Unik.-IBK = 882.000 Euro
- Labor Zams = 765.000 Euro
In Zams zahlt der Sanitätsbetrieb also für 300 Tests 180.000 Euro pro Monat weniger als in Osttirol. Denke jeder was er wolle !_:)
Privat verlangt das Labor Walder übrigens 100€ pro Test - vom Sanitätsbetrieb verlangt es bei 300 Stück 105€ ?!?
Fest steht, dass es auch bei diesen Tests um schöne Summen Geld geht. Entspricht z.B. bei 1000 täglichen Tests durchschnittlich fast 2,9 Millionen € pro Monat. - Hier kriegt man ein Gefühl für Geldbeträge + Kosten.
Zusatzinfo: Seriöse PCR-Test kosten für Private zwischen 70 € (Medizinische Uni Graz) und 250 €. Antikörper-Tests (IgA/IgM) kosten nur einen Bruchteil davon.
Übersicht Kosten PCR-Tests in Österreich: https://www.advantageaustria.org/sk/COVID-19_Testmoeglichkeiten_Oesterre...

Bild des Benutzers Manfred Tschenett
Manfred Tschenett 19.05.2020, 08:53

Sind in Ihrer Berechnung (oder darf ich du sagen, warst beim Sterzinger MC-Falkentreffen der Soundingenieur - ich glaube war 2011 oder 2012 rum - ich war der mit dem kaputten Bassdrumfell ;-) ) auch die Fahrtkosten miteinkaluliert? Laut meiner Berechnung sind es von Bruneck nach Villgraten um die 50km. Von Bruneck nach Innsbruck hingegen 107 km. Oder würde man von Bozen kommend auch die Brunecker Tests auf der Fahrt mitnehmen, sind es zweimal 35 km zusätzliche Fahrt von Brixen nach Bruneck und zurück zur Autobahn. Ich denke mir, da ist der "kleine" Preisunterschied zwischen Innsbruck und Villgraten annehmbar. Daß Zams wirklich so dermaßen preislich abfällt, scheint mir selber erstaunlich, aber wohl auch der Grund, warum man dort 500 Tests durchführen lässt und lediglich 300 in Villgraten. Und eventuell kann es auch ganz gut möglich sein, daß Zams nicht mehr als diese 500 Tests zusätzlich durchführen darf/kann und man dann gezwungenermaßen auf andere Testlabors die Fühler ausstrecken muß. Vielleicht hatte man am Ende bei dieser Notsituation auch nicht die große Auswahl an Labors, die wohl alle tief in der Arbeit stecken. Allerdings der Preisunterschied Land 105,00 € und 100,00 € für private gibt mir schon zu denken. Da müsste man effektiv recherchieren, wie das zustande kommt oder lediglich ein Kommunikationsfehler ist.

Bild des Benutzers Klemens Riegler
Klemens Riegler 19.05.2020, 20:54

Hallo Drummer-Manfred ;-) ... Es geht natürlich auch um Auswertungs-Kapazitäten, Zusatzspesen usw. Aber ich erwarte mir von einem Sanitätsbetrieb auch, dass er Verträge nachverhandelt wenn es um derartige Summen geht. Vielleicht kam der Beitrag von CF sogar recht gelegen ... um beim Preis nachverhandeln zu können. Inzwischen sind die Kapazitäten europaweit ziemlich hochgefahren worden und die Preise sinken Woche um Woche ... solange es bei diesen Infektionszahlen bleibt. Auch Masken kosten auf dem internationalen Markt inzwischen nur mehr einen Bruchteil.
Und schließlich sind auch private Labors keine Heiligen ...
Sehr schade ist hingegen, dass wir hier im Land nicht höhere Testkapazitäten aufweisen können.

Bild des Benutzers Benno Kusstatscher
Benno Kusstatscher 19.05.2020, 21:18

"Sehr schade ist hingegen, dass wir hier im Land nicht höhere Testkapazitäten aufweisen können."

Warum? Tut es den Tests weniger weh, von Bruneck nach Bozen zu reisen, als nach Villgraten im "Pustertaler Ausland"? Oder weil das Vertrauen in hiesige Gesundheitsdienste so viel größer ist, als jenes in die österreichischen?

Bild des Benutzers Klemens Riegler
Klemens Riegler 20.05.2020, 09:49

Auch in Zeiten wie diesen geht es speziell im Gesundheitswesen um sehr viel Geld, welches auch hinter den Kulissen fließen muss. Südtirol hatte Pre-Corona nicht annähernd die nötigen Testkapazitäten. Es fehlten zudem Auswertungs-Geräte ebenso wie die Testgrundlagen (Reagenzien) und leider auch das Personal. Entsprechender Lehrgang startete nur mehr alle 3 Jahre. Schade ist, dass nicht sofort reagiert wurde, denn die Labors die jetzt für uns testen haben umgehend nachgerüstet und aufgestockt.
Moderne Testauswertungsgeräte mit einer gewissen Kapazität kosten heute zwischen 400t. und 900t. € Die sind lt. Angaben der Hersteller sogar intuitiv bedienbar. Nicht alle Mitarbeiter müssten also ausgebildete LabortechnikerInnen sein. Aber ... in Italien und Südtirol drehen die Uhren anders; Hierarchien, Wichtigkeitsebenen, Gewerkschaften, Politische Spielchen usw. machen gewisse Dinge unmöglich. Siehe Gesundheitswesen im Allgemeinen, Schule usw.
Schade! Bzw. Beantwortet vielleicht auch die Frage warum wir fast alle Test „ausgeben“ müssen.

Bild des Benutzers Sepp Bacher
Sepp Bacher 19.05.2020, 21:21

Dazu sollte man folgenden Beitrag lesen, denn er erklärt bestimmte Ungereimtheiten: https://www.salto.bz/de/article/19052020/unwahrheiten

Bild des Benutzers Stefan S
Stefan S 19.05.2020, 08:59

Einen Kostenvergleich ohne die detaillierten Leistungs und Lieferbedingungen der jeweiligen Vertragsnehmer zu kennen, halte ich für sehr gewagt, insbesondere da wir die letzten Tage und Wochen gelernt haben das die Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen nicht allein an erster Stelle stehen sollte.
Um ein Gefühl für die gehandelten Summen zu bekommen, ja dafür ist der Kalkulationsansatz durchaus geeignet.

Bild des Benutzers Sebastian Felderer
Sebastian Felderer 19.05.2020, 06:25

Ja hallo, haben die noch alle Tassen im Schrank? Wenn ich denke, wieviele Wochenenddienste als Notarzt dieser Dr. Gernot Walder in Schlanders absolviert hat. Und dann wird so umgegangen mit ihm. Wer entscheidet da eigentlich in der Sanität? Engl von Oberalp? Wenn Widmann und Zerzer nicht bald den Laufpass bekommen, dann mache ich was.

Bild des Benutzers Günther Alois Raffeiner
Günther Alois Raffeiner 19.05.2020, 06:53

Also den einen "Patzer" um den anderen,man kann sich über die Herren Zerzer,Widmann und Co nur mehr wundern! peinlich-peilich !!!!

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